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Der Politikthread

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Also ich würde Fleisch nicht komplett verbannen. Tiere müssten artgerecht gehalten werden, d.h. die Preise würden sich vervielfachen und es könnte nicht mehr so viel Fleisch produziert werden. Dann würde man wie in anderen Kulturen halt 1-5kg Fleisch im Jahr essen und nicht über 100kg.

Dann würde eine Partei gwählt, die das umkehrt und womöglich noch schlimmere Dinge mit umsetzt (z.b. die AFD) und schwupp wär alles für den Popo.

Man sollte sich immer im Klaren sein, dass die Bevölkerung auch nicht alles mitmacht und man MUSS sie im Boot haben.
Sobald Fleischersatz gleich schmeckt und gleich teuer ist, kann man das Ganze über den Preis regeln.
 
Ich bin ja schon pessimistisch eingestellt, aber ich denke nicht, dass rechtsradikale Parteien gewählt werden, wenn Fleisch deutlich teurer wird.

In den 60ern oder so wurde in Deutschland auch nur ein Bruchteil dessen an Fleisch konsumiert wie heute (ich vermute mal wegen des Preises?) und niemand ging deswegen auf die Straße.
 
Gleichzeitig müssten aber auch die Preise für nicht-tierische Ersatzprodukte deutlich nach unten gehen.
Heute ist leider alles, wo "vegan" draufsteht, unverhältnismäßig teuer.

Für die breite Masse wird das alles schwierig umzusetzen, da es an Kaufanreizen fehlt.
Der Kaufanreiz ist natürlich der ökologische Gedanke, aber da müssen wir uns nichts vormachen...
(siehe KT).

Wobei sich das in aller Regel mit steigender Nachfrage von alleine regelt. Über die "Massenfertigung" sinken die Preise fast immer. Siehe Fleisch...
 
Übrigens bin ich ja als selbst Betroffener heute auch dafür, dass man Zigaretten ruhig auch kritisch bewerten darf. :D

Mit der E-Zigarette gibt es ein Substitut, was nicht nur letztlich wesentlich ökologischer und nachhaltiger ist, es ist auch wesentlich günstiger. Gut, für mich nicht, aber das ist ein anderes Thema. :D
 
Ich bin ja schon pessimistisch eingestellt, aber ich denke nicht, dass rechtsradikale Parteien gewählt werden, wenn Fleisch deutlich teurer wird.

In den 60ern oder so wurde in Deutschland auch nur ein Bruchteil dessen an Fleisch konsumiert wie heute (ich vermute mal wegen des Preises?) und niemand ging deswegen auf die Straße.
Ich glaube, du überschätzt das doitsche Volg!

Tempolimit, Bierpreis, Fleischpreis... alles Dinge, die dem Wutbürgertum und den Parteien am rechten Rand weiter Aufschwung gewähren können.
 
Wobei sich das in aller Regel mit steigender Nachfrage von alleine regelt. Über die "Massenfertigung" sinken die Preise fast immer. Siehe Fleisch...

Nur der Fleischersatz und Fertiggerichte sind teuer aber das finde ich meist ohnehin ekelhaft. Gemüse, Getreideprodukte und Gewürze sind nicht plötzlich teurer, nur weil man auf Fleisch verzichtet. Die Umstellung besteht darin erstmal neu Einkaufen und Kochen zu lernen.

Hab übrigens mal auf so einem Street Food Festival Insekten gegessen. Die waren ziemlich lecker. Könnte ich mir auch vorstellen hier mal aufzuspringen.
 
@M4rius93
So dumm sind die Menschen auch nicht. Sie sind nur faul und geizig. Je billiger etwas ist, desto mehr wird es konsumiert. Als Fleisch in den 50ern/60ern teurer war, haben die Leute halt Käse und keine Salami aufs Brot gepackt. Als in den 80ern die Ölkrise war, gingen die Menschen sparsamer mit Benzin/Energie und sind halt häufiger Bahn gefahren.
 
Das ist aber schon was anderes, als wenn jemand ganz bestimmtes daherkommt und aktiv, unmittelbar etwas wegnimmt

Ohne damit jetzt was über die Folgen o. Ä. zu sagen
 
Es würde ja indirekt laufen. Massentierhaltung könnte verboten werden, dadurch würden die Preise steigen. Ich denke nicht, dass die Bewegung, Massentierhaltung aufrecht zu erhalten, so groß wäre.
(Okay, hätte auch nicht gedacht, dass schnelles Fahren für viele so ein unerschütterliches Grundrecht ist.)
 
also wenn wegen so einen blödsinn auf einmal so viele deutsche rechts wählen, dass die rechten die regierung bilden können ist das auch egal.

Das ist ja auch nur eine billige Ausrede, die hier auch immer wieder gern genommen wird. Man muss das Volk mitnehmen, das funktioniert nur mit dem Volk...

Nen Scheissdreck muss man. Man muss dem Volk vor allem mal in aller Klarheit begreiflich machen, welche Konsequenzen das eigene Handeln hat. Ich erwarte von der Politik, dass sie mehr Ahnung hat als ich und die richtigen Entscheidungen trifft. Und die sollten nicht darin liegen, möglichst nichts zu tun, damit man in 4 Jahren wieder gewählt wird.

Es ist erwiesen, welchen Effekt die Massentierhaltung auf die Umwelt hat. Mal ganz abgesehen von dem Leid der Tiere. Also warum darf man das politisch nicht anfassen? Warum werden Deadlines zum Wohle der Tiere sogar nach hinten geschoben? Und das in einem ach so modernen Land wie Deutschland.

Wir hinken beim Thema Umweltschutz meilenweit unseren eigenen Zielen hinterher. Und statt etwas dafür zu tun, haben wir einen Verkehrsminister, der am liebsten alles wieder rückgängig machen würde. Die Kohle schleppen wir noch 20 Jahre mit uns, und dürfen neben den Stützen für die Regionen dann auch noch die Energieversorger ausbezahlen. Da krieg ich doch Blutdruck. :motz:

Ich hoffe, dass die Jugend sich weiter erhebt und für die Sache kämpft. FridaysForFuture ist hoffentlich nur der Anfang.
 
Ich bin ja schon pessimistisch eingestellt, aber ich denke nicht, dass rechtsradikale Parteien gewählt werden, wenn Fleisch deutlich teurer wird.

In den 60ern oder so wurde in Deutschland auch nur ein Bruchteil dessen an Fleisch konsumiert wie heute (ich vermute mal wegen des Preises?) und niemand ging deswegen auf die Straße.

Damals gab es die Möglichkeit nicht. Das ist doch was ganz Anderes.

Jetzt geht es ja darum, es den Leuten wegzunehmen.

Und viele Menschen würden egal welche Partei wählen wenn man ihnen ans Essen geht (solang kein bezahlbarer Ersatz da ist).
 
So, ich hab das dann heute bei uns mal in Angriff genommen mit dem Fleisch.

Meine Frau möchte nicht auf Fleisch komplett verzichten, ich auch nicht. Sie möchte auch eher keine Fleischersatz-Produkte essen. Aber wir konnten uns direkt auf einen deutlich reduzierten Fleisch- und Wurstkonsum einigen. Unter Fleischersatz versteht sie auch nicht so Sachen wie z.B. Gemüse-Brätlinge. Grundsätzlich wollen wir auch konsequent auf den Ursprung des Fleisches achten. Was bei uns nicht sonderlich schwer ist, da der Metzger sein Fleisch wirklich aus dem direkten Umland bezieht. Unsere Eier bekommen wir eh schon vom Nachbarn, da kann ich den Hühnern beim Legen zugucken. :D

Praktisch ist, dass unser Sohn eh schon am liebsten auf Fleisch verzichten möchte. Es schmeckt ihm nicht sonderlich und mit 9 Jahren hat er auch schon ein Problem damit, dass Tiere dafür sterben müssen. Gut, das kann auch nur eine kindliche Phase sein, für den Moment passt es aber ganz gut.

Die Tochter (3) liebt Fleisch und Wurst. Da wollen wir jetzt auch nicht "bevormunden", da sie das irgendwann für sich selbst entscheiden soll.

Wie es mit den Ersatz-Nährstoffen aussieht, da machen wir uns jetzt schlau. Gerade bei den Kindern.

Meine Frau war doch sehr überrascht, da das bei mir jetzt aus dem "Nichts" kam. Aber heute war jetzt dafür ein guter Tag. Und sie trägt es auch mit, dass wir das Ganze deutlich reduzieren. Wenn ich im ersten Schritt 50% reduzieren kann, ist das ein Anfang.
 
Wie es mit den Ersatz-Nährstoffen aussieht, da machen wir uns jetzt schlau. Gerade bei den Kindern.

In erster Linie werden einem Proteine und besonders B12 abgehen, was für Vegetarier aber kein Problem ist. Proteinquellen gibts on mass und B12 bekommst ausreichend über Milchprodukte und Eier. Sprich als Vegetarier musst du dir da überhaupt keine Gedanken machen.
 
So, ich hab das dann heute bei uns mal in Angriff genommen mit dem Fleisch.

Meine Frau möchte nicht auf Fleisch komplett verzichten, ich auch nicht. Sie möchte auch eher keine Fleischersatz-Produkte essen. Aber wir konnten uns direkt auf einen deutlich reduzierten Fleisch- und Wurstkonsum einigen. Unter Fleischersatz versteht sie auch nicht so Sachen wie z.B. Gemüse-Brätlinge. Grundsätzlich wollen wir auch konsequent auf den Ursprung des Fleisches achten. Was bei uns nicht sonderlich schwer ist, da der Metzger sein Fleisch wirklich aus dem direkten Umland bezieht. Unsere Eier bekommen wir eh schon vom Nachbarn, da kann ich den Hühnern beim Legen zugucken. :D

Praktisch ist, dass unser Sohn eh schon am liebsten auf Fleisch verzichten möchte. Es schmeckt ihm nicht sonderlich und mit 9 Jahren hat er auch schon ein Problem damit, dass Tiere dafür sterben müssen. Gut, das kann auch nur eine kindliche Phase sein, für den Moment passt es aber ganz gut.

Die Tochter (3) liebt Fleisch und Wurst. Da wollen wir jetzt auch nicht "bevormunden", da sie das irgendwann für sich selbst entscheiden soll.

Wie es mit den Ersatz-Nährstoffen aussieht, da machen wir uns jetzt schlau. Gerade bei den Kindern.

Meine Frau war doch sehr überrascht, da das bei mir jetzt aus dem "Nichts" kam. Aber heute war jetzt dafür ein guter Tag. Und sie trägt es auch mit, dass wir das Ganze deutlich reduzieren. Wenn ich im ersten Schritt 50% reduzieren kann, ist das ein Anfang.
Find ich gut... ihr verzichtet doch nicht völlig auf Fleisch... also warum Ersatz Nährstoffe? Im Endeffekt macht ihr zukünftig nix anderes, als ich vorhin geschrieben habe. Wenn es kein Fleisch gibt, dann eben Fisch, Gemüse... die Möglichkeiten sind vielfältig
 
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass es den Tieren besser geht...

Macht es aber leichter überprüfbar.
Ich beziehe sämtliches Fleisch vom Dorfmetzger, bei dem ich die Tierhaltung einsehen kann und weiß z.B., dass alle ein Freigehege haben. Genauso kaufe ich Eier und vieles andere regional, auch wenn die Auswahl eingeschränkter ist.

Allgemein wollen wir aber unseren Fleischkonsum verringern.
Meine Frau mag eh viel weniger, seit ich ihr die Tiere gezeigt habe.
 
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