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Der Politikthread

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Lustig ist auch immer, das Fleischkonsum direkt mit absolut billigstem Fleisch und misshandelten Tieren gleichgesetzt wird.

Tuts leider in den meisten Fällen. Musste damals selbst erfahren wie schwierig es ist, wenn man sich konsequent mit Fleisch von “artgerechter“ Haltung (nein, damit meine ich nicht die bestehenden Auflagen, die sind ein schlechter Scherz und bloß ein wirtschaftliches Zugeständnis) ernähren möchte, bevor ich ganz auf den Konsum verzichtet habe. Supermärkte, Restaurants, Metzger, kannst alles knicken, wenn du 100% konsequent bleiben möchtest. Hab dann direkt von Bauern aus meinem Umkreis bezogen, wo ich die Umstände kenne und mit eigenen Augen gesehen habe bzw. Wild welches meine Verwandtschaft erlegt hat. Ging natürlich auch stark ins Geld.

Der mit gewaltigen Abstand größte Anteil an Fleisch der verzehrt wird, stammt aus Massentierhaltung und Haltungen die sich am Minimum der jeweiligen Auslobungen bewegen. Abseits von Kleinbauern, die sich das bewusst auf die Kappe schreiben (also Standards die ihnen nicht vorgeschrieben werden, wie Weidehaltung für Rinder oder Auslauf im Freien für Schweine), trifft das worüber du dich oben lustig machst leider tatsächlich zu.

Wer meint, sich jetzt dafür selbst einzuengen, soll das gerne tun. Hört aber bloß auf mit Verurteilungen. Gerade von Usern, die ganze andere Laster pflegen, muss man, denke ich, keine Tipps in "toller" Ernährung annehmen.

Genauso wie du dir das Recht zur Selbstbestimmung herausnimmst, nehmen sich andere das Recht heraus dich daran zu beurteilen aber das ist ja in jeder Lebenslage so.
 
Mit dir? Der im Suff rumkrakelt, das er hofft, Deutschland wird weggebomt, soll jetzt seriös diskutieren wollen? Ehrlich? Es sollte klar sein, das wenn die 6 oder 7 größten Konzeren der Fleischproduktion, die ja mehr Schadstoffe verursachen als der größte Mineralölkonzen, kein Fleisch mehr produzieren - dann produzieren sie etwas anderes. was sicherlich 0,0 irgendeinen Ökoaward gewinnen wird und transportieren es genauso Weltweit durch die Gegend wie aktuell auch.

Zudem

1kg Rindfleisch benötigt 15'500L Wasser und bis zu 10kg Getreide, während wir immer noch mit dem Welthunger und -durst kämpfen.

Die Fleischindustrie hat damit ein paar mehr Leben zu verantworten als Raucher und Reisende.

Wo ist da jetzt der Zusammenhang? Nimmt die Fleischindustrie den anderen Leuten also das Wasser und das Getreide weg?

Den Umweltaspekt beim Thema Rauchen mal mit eingenommen; @Zimtzicke ;-)
https://www.br.de/puls/themen/welt/rauchen-schadet-der-umwelt-100.html

"jede Zigarette, die wir rauchen, ist praktisch ein Schlag ins Gesicht von Mutter Natur, denn der Anbau von Tabak verschlingt Unmengen an Ressourcen. Für die Tabakproduktion werden riesige Waldflächen abgerodet, jedes Jahr rund 200.000 Hektar - das entspricht 270.000 Fußballfeldern. Dazu kommen gigantische Mengen an Wasser: fast drei Millionen Liter pro rauchfertige Tonne Tabak. Was aber den Tabakanbau von anderen Monokulturen unterscheidet, ist der enorme Einsatz von Düngemitteln. Das liegt daran, dass Tabak den Boden extrem auslaugt und sehr anfällig für Schädlinge ist. Außerdem werden der Tabakpflanze die Seitentriebe und Blüten gekappt, damit mehr Nikotin in den Blättern entsteht. Durch diese Kombination ist die Pflanze sehr empfindlich und braucht außergewöhnlich viel Dünger und Pestizide. Die wiederum durch Regen und Bewässerung in unser Grundwasser und in die Flüsse gelangen."
 
Wo ist da jetzt der Zusammenhang? Nimmt die Fleischindustrie den anderen Leuten also das Wasser und das Getreide weg?

Ja, Wasser ist eine limitierte Ressource und die Fleischindustrie nimmt Flächen in Anspruch, die für umweltfreundlichere Lebensmittel eingesetzt werden sollten.

Die Tabakindustrie ist auch ein Problem. Ja.
 
du sadist tötest also lieber glückliche tiere als unglückliche? :nein:
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edit: essen, nicht töten ;)
 
Mit dir? Der im Suff rumkrakelt, das er hofft, Deutschland wird weggebomt, soll jetzt seriös diskutieren wollen? Ehrlich?

1. *dass, scnr
2. Ja.
3. lol und uff, kommste mir jetzt echt mit irgendwelchem Humbug den ich im Call of Duty Rage Modus, und ja ich hatte auch getrunken, in den scheiß Spamthread geschrieben habe? keine Sorge, ich kann schon zwischen mitternächtlichen Albernheiten und seriösen Themen unterscheiden und meine Wortwahl entsprechend anpassen

aber gut, dann übergehe ich deine Beiträge halt
 
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Jetzt hab ich Hunger :)

Jeder sollte das essen was er will. Ich esse gerne mal ein gutes Stück Fleisch. Aber nicht vom Discounter etc.
Obwohl ich nicht auf Fleisch verzichten will (dafür aber auf möglichst optimale Herkunft achten --> regionale Demeter-Bauern und wir 1-2mal pro Woche anpeilen) bei solchen dummen Bildern, die bei diesen Themen immer gepostet werden, könnt ich kotzen und schäme mich dann auch direkt für alle Fleischesser...
Aber sich Hauptsache morgen hinstellen und wieder behaupten, die Veganer wollen eh nur alle missionieren...
 
1. *dass, scnr
2. Ja.
3. lol und uff, kommste mir jetzt echt mit irgendwelchem Humbug den ich im Call of Duty Rage Modus, und ja ich hatte auch getrunken, in den scheiß Spamthread geschrieben habe? keine Sorge, ich kann schon zwischen mitternächtlichen Albernheiten und seriösen Themen unterscheiden und meine Wortwahl entsprechend anpassen

aber gut, dann übergehe ich deine Beiträge halt

Ich entschuldige mich für meinen Ausfall der an dich ging.
 
Ich entschuldige mich für meinen Ausfall der an dich ging.
jo, kein Thema, mir ist klar dass solche Themen einen innerlich kochen lassen, geht mir nicht anders, der Drang verbal übers Ziel hinaus zu schießen ist schon verdammt hoch

Aber lass es mich noch einmal anders versuchen zu erklären. Nehmen wir mal das KT, welches wohl einen Altersdurchschnitt irgendwo in den 30ern aufweisen dürfte. Wir alle wurden in eine wundervolle und nahezu perfekte Welt geboren in der wir nie etwas missen mussten. Wir mussten nie etwas aufbauen und haben weder Not noch Elend kennen gelernt (natürlich gesamt gesellschaftlich betrachtet). Uns wurde nie beigebracht sich wirklich Sorgen zu machen. Wir kennen keinen Krieg, keinen Hunger, keinen Verzicht. Nur nehmen nehmen nehmen.

Jetzt kommt aber u.a. die wissenschaftliche Welt daher und sagt dass es so nicht weiter gehen kann. Eigentlich ja schon seit Jahrzehnten aber dank des Internets bekommt es ja nun wirklich jeder in seine Rübe gehämmert, unausweichlich.

Das Problem ist hier, wir haben eine Generation von Menschen die damit nicht umgehen kann. Wie auch? Wir habens nie gelernt, sind aber diejenigen die anfangen müssen das zu ändern, aus der Gewohnheit auszubrechen und die Weichen zu stellen für die Menschen die nach uns noch ein lebenswertes System vorfinden sollen. Glücklicherweise gibt es dennoch viele die sich Gedanken machen und mit möglichen Lösungen und Alternativen um die Ecke kommen, welche natürlich auch von uns fordern aber immerhin auch Chancen bieten. Das klingt selbstverständlich nicht immer toll und im ersten Moment betrachtet man all diese Dinge auch skeptisch. Ist vielleicht auch nur allzu menschlich aber, wofür ich an dieser Stelle eintrete ist, den Dingen auch einen verdienten Raum zu geben, sich nicht grundsätzlich abzuwenden sondern, wie schon vorher geschrieben, auch Chancen zu geben sich zu entfalten, und im besten Fall zu etablieren. Wie gesagt, mir ist natürlich auch klar dass das alles auch immer mit Unbequemlichkeiten verbunden ist, aber die sind unterm Strich auch einfach nötig.

Ich persönlich möchte niemanden bekehren, aber mahne zumindest dazu an sich die Dinge auch mal wirklich anzuschauen, sich auch mal selbst zu hinterfragen.

Und mal ganz ehrlich, was soll über uns denn später mal in den Geschichtsbüchern stehen? Ach diese scheiß Millennials, außer Suizid und Memes salonfähig zu machen haben die doch auch nix geleistet.
 
jo, kein Thema, mir ist klar dass solche Themen einen innerlich kochen lassen, geht mir nicht anders, der Drang verbal übers Ziel hinaus zu schießen ist schon verdammt hoch

Aber lass es mich noch einmal anders versuchen zu erklären. Nehmen wir mal das KT, welches wohl einen Altersdurchschnitt irgendwo in den 30ern aufweisen dürfte. Wir alle wurden in eine wundervolle und nahezu perfekte Welt geboren in der wir nie etwas missen mussten. Wir mussten nie etwas aufbauen und haben weder Not noch Elend kennen gelernt (natürlich gesamt gesellschaftlich betrachtet). Uns wurde nie beigebracht sich wirklich Sorgen zu machen. Wir kennen keinen Krieg, keinen Hunger, keinen Verzicht. Nur nehmen nehmen nehmen.

Jetzt kommt aber u.a. die wissenschaftliche Welt daher und sagt dass es so nicht weiter gehen kann. Eigentlich ja schon seit Jahrzehnten aber dank des Internets bekommt es ja nun wirklich jeder in seine Rübe gehämmert, unausweichlich.

Das Problem ist hier, wir haben eine Generation von Menschen die damit nicht umgehen kann. Wie auch? Wir habens nie gelernt, sind aber diejenigen die anfangen müssen das zu ändern, aus der Gewohnheit auszubrechen und die Weichen zu stellen für die Menschen die nach uns noch ein lebenswertes System vorfinden sollen. Glücklicherweise gibt es dennoch viele die sich Gedanken machen und mit möglichen Lösungen und Alternativen um die Ecke kommen, welche natürlich auch von uns fordern aber immerhin auch Chancen bieten. Das klingt selbstverständlich nicht immer toll und im ersten Moment betrachtet man all diese Dinge auch skeptisch. Ist vielleicht auch nur allzu menschlich aber, wofür ich an dieser Stelle eintrete ist, den Dingen auch einen verdienten Raum zu geben, sich nicht grundsätzlich abzuwenden sondern, wie schon vorher geschrieben, auch Chancen zu geben sich zu entfalten, und im besten Fall zu etablieren. Wie gesagt, mir ist natürlich auch klar dass das alles auch immer mit Unbequemlichkeiten verbunden ist, aber die sind unterm Strich auch einfach nötig.

Ich persönlich möchte niemanden bekehren, aber mahne zumindest dazu an sich die Dinge auch mal wirklich anzuschauen, sich auch mal selbst zu hinterfragen.

Und mal ganz ehrlich, was soll über uns denn später mal in den Geschichtsbüchern stehen? Ach diese scheiß Millennials, außer Suizid und Memes salonfähig zu machen haben die doch auch nix geleistet.

Alles zu hinterfragen ist vollkommen richtig.

Der trigger war bei mir, das man quasi auf dem Gebiet des Klimaschutzes Tabak mit Lebensmittelproduktion gleich setzt. Da sehe ich nochmal einen eklatanten Unterschied. Fleisch ist auch ein Grundnahrungsmittel und hat uns in der Evolution zu dem gemacht was wir jetzt sind. Rauchen ist einfach nur eine extrem ungesunde Modeerscheinung ohne nachhaltigen Sinn.

Hier sehe ich eben noch 2 Parteien - Fleisch komplett verbannen (Ein NoGo für mich) oder eben alles UmweltfreundlichER gestalten
 
Gleichzeitig müssten aber auch die Preise für nicht-tierische Ersatzprodukte deutlich nach unten gehen.
Heute ist leider alles, wo "vegan" draufsteht, unverhältnismäßig teuer.

Für die breite Masse wird das alles schwierig umzusetzen, da es an Kaufanreizen fehlt.
Der Kaufanreiz ist natürlich der ökologische Gedanke, aber da müssen wir uns nichts vormachen...
(siehe KT).
 
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