Lustig ist auch immer, das Fleischkonsum direkt mit absolut billigstem Fleisch und misshandelten Tieren gleichgesetzt wird.
Tuts leider in den meisten Fällen. Musste damals selbst erfahren wie schwierig es ist, wenn man sich konsequent mit Fleisch von “artgerechter“ Haltung (nein, damit meine ich nicht die bestehenden Auflagen, die sind ein schlechter Scherz und bloß ein wirtschaftliches Zugeständnis) ernähren möchte, bevor ich ganz auf den Konsum verzichtet habe. Supermärkte, Restaurants, Metzger, kannst alles knicken, wenn du 100% konsequent bleiben möchtest. Hab dann direkt von Bauern aus meinem Umkreis bezogen, wo ich die Umstände kenne und mit eigenen Augen gesehen habe bzw. Wild welches meine Verwandtschaft erlegt hat. Ging natürlich auch stark ins Geld.
Der mit gewaltigen Abstand größte Anteil an Fleisch der verzehrt wird, stammt aus Massentierhaltung und Haltungen die sich am Minimum der jeweiligen Auslobungen bewegen. Abseits von Kleinbauern, die sich das bewusst auf die Kappe schreiben (also Standards die ihnen nicht vorgeschrieben werden, wie Weidehaltung für Rinder oder Auslauf im Freien für Schweine), trifft das worüber du dich oben lustig machst leider tatsächlich zu.
Wer meint, sich jetzt dafür selbst einzuengen, soll das gerne tun. Hört aber bloß auf mit Verurteilungen. Gerade von Usern, die ganze andere Laster pflegen, muss man, denke ich, keine Tipps in "toller" Ernährung annehmen.
Genauso wie du dir das Recht zur Selbstbestimmung herausnimmst, nehmen sich andere das Recht heraus dich daran zu beurteilen aber das ist ja in jeder Lebenslage so.