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Der Papst tritt zurück

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Urgs schrieb:
Klar, das sind Rituale, die kann man auch wieder ablegen. Ich finds aber schon schwierig, wenn man kleinen Kindern ständig erzählt, der liebe möchte dies und jenes und ausserdem sieht er alles, also WIRKLICH ALLES! :schreck:

Mag ja auch alles nicht so heiß gegessen werden, wie es gekocht wird, aber wenn ich die Wahl habe, dann entscheide ich mich doch lieber dafür, mein Kind in den ersten fünf, sechs Jahren frei von solchen Ideologien zu halten. Gerade Katholiken würde ich da schon gröbere Erziehungsmethoden zutrauen.

Wenn man die Wahl hat, klar. Das steht außer Frage.
Aber was wir bisher sehen (beide sind jetzt ca. 1 Jahr in der Kita), beschränkt es sich auf das Beten vor dem Essen.
 
Ich finde das Wort Atheismus sprachlich etwas unglücklich.

Ist ja fast so, als wäre der Theismus der Normalzustand, wovon dann der Atheismus die Abweichung von der Norm darstellt.
 
Hat damit nichts zu tun. Das Wort ist sehr präzise. Es bezeichnet das Nicht-Glauben an einen Gott und das meint man auch damit und das ist auch die ursprüngliche Bedeutung. Jeder andere Bezeichnung wäre ungenauer. Daran ist nichts unglücklich.

EDIT: Natürlich ist Das Gute M gemeint.
 
eape schrieb:
Hat damit nichts zu tun. Das Wort ist sehr präzise. Es bezeichnet das Nicht-Glauben an einen Gott und das meint man auch damit und das ist auch die ursprüngliche Bedeutung. Jeder andere Bezeichnung wäre ungenauer. Daran ist nichts unglücklich.

Ich wollte auch was anderes Aussagen mit meinem Post ;)
Egal, ich weiß was das ist und was es bedeutet.
 
Sekten sind aber schon krass. Ich kenne ein paar flüchtig die auch so in einem "Verein" sind. Die gehen dann zu alten, alleinstehnden Leuten, um sie zu überreden ihr Haus/Grundstück/Vermögen auf ihre Sekte zu überschreiben (im Testament). Übelst.
 
Dazu gibt es auch einen richterlichen Beschluss:

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/02/11/katholische-kirche-darf-kinderficker-sekte-genannt-werden/

Die katholische Kirche darf als “Kinderficker-Sekte” bezeichnet werden – zumindest in der aktuell laufenden Debatte über die Missbrauchsfälle in dieser Religionsgemeinschaft. Ein Debatteneintrag mit so einer Aussage sei nicht geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören, befand nun eine Berliner Amtsrichterin. Sie lehnte die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den Blogger Jörg Kantel ab, den die Staatsanwaltschaft wegen Gotteslästerung angeklagt hatte.
 
Das Gute M schrieb:
Dazu gibt es auch einen richterlichen Beschluss:

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/02/11/katholische-kirche-darf-kinderficker-sekte-genannt-werden/

Die katholische Kirche darf als “Kinderficker-Sekte” bezeichnet werden – zumindest in der aktuell laufenden Debatte über die Missbrauchsfälle in dieser Religionsgemeinschaft. Ein Debatteneintrag mit so einer Aussage sei nicht geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören, befand nun eine Berliner Amtsrichterin. Sie lehnte die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den Blogger Jörg Kantel ab, den die Staatsanwaltschaft wegen Gotteslästerung angeklagt hatte.

Wetten, dass man das über den Islam nicht sagen dürfte, obwohl Mohammed der "Kinderficker" par excellence ist/war ( http://de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr ) ?
Für mich (ausgetreten aus der Kirche, eher Agnostiker) ist das ein Skandal-Urteil.
 
Ich find's ja so amüsant, dass die Staatsanwaltschaft jemanden wegen Gotteslästerung anzeigt. Wenn er sich gelästert fühlt, dann wird er sich schon selber melden, oder?
Btw: Seit wann ist es Gotteslästerung, wenn man was über die Kirche sagt?
 
Glod schrieb:
Ich find's ja so amüsant, dass die Staatsanwaltschaft jemanden wegen Gotteslästerung anzeigt. Wenn er sich gelästert fühlt, dann wird er sich schon selber melden, oder?
Btw: Seit wann ist es Gotteslästerung, wenn man was über die Kirche sagt?
http://dejure.org/gesetze/StGB/166.html

Wobei man hier sieht, dass der Strafgrund nicht darin besteht, was gegen die Kirche zu sagen, sondern darin, dass man den öffentlichen Frieden stört (s.o.). Wobei es nicht auf die Störung an sich ankommt, sondern auf die Eignung dazu...
Von der praktischen Relevanz her behaupte ich mal, kann man 40 Jahre als Staatsanwalt arbeiten ohne diese Vorschrift zu kennen.
 
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