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Der Papst tritt zurück

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

MouseMan schrieb:
Unsere Vermutung hier war, dass er in seiner Doktorarbeit abgeschrieben hat und jetzt vorsichtshalber selber geht :ugly:

Ne aber mal im Ernst: Mich kotzen diese Sprüche nach der Art "Soll er doch gehen und sein deppertes Amt gleich mit" total an :kaffee:

Aber es ist doch so. Da huldigen Millionen einem Mann, der für ein Amt und eine Kirche steht, die in so vielen Bereichen den Fortschritt zu blockieren versucht und den Menschen vorschreibt, wie sie zu leben haben.
 
Es bringt auch nichts, hier anzufangen zu erklären warum das eben nicht so einseitig ist. Die Gegner sind da sehr engstirnig...

Für mich persönlich: Ja es gibt viele schlechte Seiten der Kirche und deren Ämter. Das Positive überwiegt aber.
 
merkel_volles_vertrauen_papst_edition.jpg
 
Endlich mal einer, der den Mumm hat, rechtzeitig abzudanken und nicht zu warten bis ihm der Sabber aus dem Mund läuft und er nur noch in Pampers unterwegs sein darf.
 
MouseMan schrieb:
Für mich persönlich: Ja es gibt viele schlechte Seiten der Kirche und deren Ämter. Das Positive überwiegt aber.

Sehe ich auch so. Und ich bin Beileibe kein grosser Gläubiger. In einer Kirche war ich seit über 10 Jahren nicht mehr, ausser im Vatikan als ich mal in Rom war. Aber da ging ich sie besichtigen und nicht zu einer Messe. :popcorn:

Edit: Will damit aber nicht wieder eine Diskussion lostreten.
 
MouseMan schrieb:
Es bringt auch nichts, hier anzufangen zu erklären warum das eben nicht so einseitig ist. Die Gegner sind da sehr engstirnig...

Für mich persönlich: Ja es gibt viele schlechte Seiten der Kirche und deren Ämter. Das Positive überwiegt aber.

Die Befürworter sind gar nicht engstirnig :?
 
Weasel1988 schrieb:
MouseMan schrieb:
Unsere Vermutung hier war, dass er in seiner Doktorarbeit abgeschrieben hat und jetzt vorsichtshalber selber geht :ugly:

Ne aber mal im Ernst: Mich kotzen diese Sprüche nach der Art "Soll er doch gehen und sein deppertes Amt gleich mit" total an :kaffee:

Aber es ist doch so. Da huldigen Millionen einem Mann, der für ein Amt und eine Kirche steht, die in so vielen Bereichen den Fortschritt zu blockieren versucht und den Menschen vorschreibt, wie sie zu leben haben.

Das ist aber deine persönliche Sicht und keine globale.

Ich bin da selbst auch immer hin- und hergerissen zwischen Religion und Wissenschaft.
Evolution gegen Schöpfung etc. Ich kann (oder will) die Kirche in vielen Bereichen auch nicht begreifen wenn es da um Themen wie die Pille danach und Verhütung geht oder die Unfehlbarkeit vom Papst und Inquisition und Hexenverfolgung.

Nichts desto trotz sollte man auch hier mit ein bisschen gegenseitiger Toleranz an die Sache rangehen. Glaube, Religion, Kirche, das muss jeder für sich selbst entscheiden/glauben und da kann es auch kein richtig oder falsch geben meiner Meinung nach. So einfache Einzeiliger ohne wirklichen Inhalt finde ich dann, wie Mouseman wohl auch, dann despektierlich.
 
Es kann von mir aus jeder glauben, woran er will.
Aber zuhause im stillen Kämmerlein und nicht in der Öffentlichkeit.
Wenn ich bekenne, an den großen Meerschweinchengott zu glauben, werde ich höchstwahrscheinlich von den Männern im weißen Kittel abgeholt. Aber die Christen dürfen in einem aufgeklärten Staat, der Deutschland angeblich sein will, ihren Glauben an ein Fantasiewesen öffentlich zelebrieren und zur Schau stellen.
Es kann nicht angehen, dass der Glaube an Fantasiegestalten staatlich subventioniert und gefördert wird.
Die längst fällige Säkularisierung muss in Deutschland dringendst durchgeführt werden. Der Staat darf nichtmehr als Steuereintreiber einer Sekte herhalten.

Und dann von Toleranz zu reden ist ja auch ein wenig vermessen, wobei doch die Intoleranz (gerade gegenüber anderen Glaubensrichtungen) einer der Christen höchsten Grundsätze ist.

Das erste Gebot: "Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir."
 
TITANIC bedauert Papst-Rücktritt

"Verlieren unseren besten Mitarbeiter" / Abo besteht weiter / Offene Anwaltsrechnung

Mit Bedauern und Unverständnis hat die Redaktion des Frankfurter Satiremagazins TITANIC den angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt aufgenommen. "Wir verlieren einen geschätzten Kollegen, mit dem wir seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten", so Chefredakteur Leo Fischer in einer ersten Stellungnahme. "Und wir hoffen, daß unser kleiner Rechtsstreit im letzten Jahr kein Grund für diese vorschnelle Entscheidung war." Es sei schade, daß sich Benedikt nicht an seinem Vorgänger orientiere. Papst Johannes Paul II. habe gezeigt, "daß man das Amt bis zum Schluß würdevoll und erhobenen Hauptes ausüben kann." Fischer dementierte Gerüchte, wonach ein im Herbst erscheinendes TITANIC-Enthüllungsbuch über Benedikt und seine Kirche mit der Entscheidung des Papstes zu tun habe.

Sollte sich der Papst nicht von seiner überstürzten Kündigung abbringen lassen, hofft die Redaktion, ihn wenigstens als Autor einer monatlichen Kolumne zu gewinnen. "Unabhängig davon wird das Gratis-Abo in jedem Fall weiterbestehen – nach Bekanntgabe der neuen Adresse", so Fischer weiter.

Sorgen bereitet den TITANIC-Mitarbeitern noch eine offene Rechnung aus dem Rechtsstreit im vergangenen Sommer. Nach Auskunft der TITANIC-Rechtsanwältin Gabi Rittig hat der Papst bisher nur einen Teil der entstandenen Rechtskosten bezahlt. Aufgrund der besonderen Umstände (Rücktritt, Umzug, urolog. Probleme) werde man aber einstweilen von einem Mahnverfahren absehen. Spätere rechtliche Schritte behält sich die Redaktion ausdrücklich vor.

:grins:


Ich wusste aber auch nicht, dass man zurücktreten kann - dachte dass der heilige Geist oder so den Kardinälen steckt, dass DIESER eine der Vertretet Gottes auf Erden ist etc. pp. Heißt Rücktritt dann soviel wie "Der heilige Geist hat sich geirrt" ?
 
Du wirst ja zu nichts gezwungen.
Wenn du nicht in der Kirche sein willst, dann trittst du aus und die Sache ist gegessen.
Und ich meine Toleranz hier untereinander. Dass die Religionen natürlich alle Ihre festgefahrenen Sichtweisen haben ist klar. Auch dass gerade die katholische Kirche natürlich sehr knöchern ist. Aber warum sollte ich das woran andere fest glauben madig machen und schlecht reden? Vorallem weil ich keinen Beweis und nichts anführen kann. :D Man glaubt oder man glaubt nicht. Und mehr als das können wir ja alle nun nicht wissen.
 
Weasel1988 schrieb:
MouseMan schrieb:
Es bringt auch nichts, hier anzufangen zu erklären warum das eben nicht so einseitig ist. Die Gegner sind da sehr engstirnig...

Für mich persönlich: Ja es gibt viele schlechte Seiten der Kirche und deren Ämter. Das Positive überwiegt aber.

Die Befürworter sind gar nicht engstirnig :?

Natürlich sind beide Fraktionen entsprechend engstirnig, immerhin möchte jeder seine Kekse verteidigen. Die eine Fraktion will ihren Sandkasten mit den ganzen Sandburgen beschützen, während die andere von außen darauf herumtrampeln möchte. Manche Sandkasten-Spielkinder tendieren gar dazu andere Leute mit ihren Sand zu bewerfen.

Choose your side! ;)

Ich für meinen Teil bin Agnostiker und scharfer Religions Kritiker, um nicht zu sagen Hater, woraus ich keinerlei Hehl mache. Insbesondere bei den monotheistischen Weltanschauungen kann ich nur den Kopf schütteln, während ich Weltanschauungen wie den Buddhismus und den Shintoismus hingegen sogar ganz interessant finde, da diese eben ganz anders ticken, als die großen Monotheisten
 
Marcello schrieb:
Wenn du nicht in der Kirche sein willst, dann trittst du aus und die Sache ist gegessen.

Und genau da irrst du dich. Meine Frau und ich sind beide aus der Kirche ausgetreten. Was glaubst du, wie leicht es für uns wird, einen Kindergartenplatz für unser Kind zu bekommen, wenn die Hälfte der Kindergärten in katholischer Trägerschaft sind und die katholische Kinder vorziehen. Daneben gibt es bis heute Schulen, die vorschreiben, dass die Kinder katholisch oder evangelisch sein müssen, um dort angemeldet werden zu können (+ ein Elternteil). Auch Jobtechnisch ist man benachteiligt, weil der zweitgrößte Arbeitgeber Deutschlands mich niemals einstellen würde.

Wenn es nur so wäre, das mich das nichts angehen würde.
 
@eMkay:
Er hat halt im Zwiegespräch mit Gott erkannt, dass er nicht mehr in der Lage ist, die katholische Kirche zu führen. Im Grunde völlig selbstlos! :lol:
Ich glaube ihm das allerdings nicht so wirklich. Benedikt war hinter Johannes Paul die erzkonservative, politische Kraft, die Person, die wirklich etwas zu sagen hatte. Für viele Reformer war es ne schlechte Nachricht, dass Benedikt der nächste Papst wurde, denn davon war ja nur die Verlängerung der Ära des vorherigen Papstes zu erwarten. So ist es ja auch gekommen. Wenn der Kerl nun vor seinem Tod abdankt, dann doch sicherlich nur aus strategischen Gründen, damit er selbst noch seine politische Nachfolge beeinflussen kann. Und wie schon gesagt, bis Ostern ist ja dann auch nicht mehr viel Zeit. 1 Monat, bzw. 1,5 Monate, damit sich eventuelle Gegner, die er damit sicherlich überrascht hat, aufstellen, ist nicht viel Zeit. Er wird dagegen schon nen Masterplan haben, da kann man sich sicher sein.
 
Das Gute M schrieb:
Es kann von mir aus jeder glauben, woran er will.
Aber zuhause im stillen Kämmerlein und nicht in der Öffentlichkeit.
Wenn ich bekenne, an den großen Meerschweinchengott zu glauben, werde ich höchstwahrscheinlich von den Männern im weißen Kittel abgeholt. Aber die Christen dürfen in einem aufgeklärten Staat, der Deutschland angeblich sein will, ihren Glauben an ein Fantasiewesen öffentlich zelebrieren und zur Schau stellen.
Es kann nicht angehen, dass der Glaube an Fantasiegestalten staatlich subventioniert und gefördert wird.
Die längst fällige Säkularisierung muss in Deutschland dringendst durchgeführt werden. Der Staat darf nichtmehr als Steuereintreiber einer Sekte herhalten.


Und dann von Toleranz zu reden ist ja auch ein wenig vermessen, wobei doch die Intoleranz (gerade gegenüber anderen Glaubensrichtungen) einer der Christen höchsten Grundsätze ist.

Das erste Gebot: "Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir."

QFT :dhoch:
 
Das Problem bei den kirchlichen Trägerschaften ist, dass die Einrichtungen trotzdem zu fast 100% vom Staat finanziert werden.

Die Kirche tritt einfach nur als Verwalter auf und diktiert aber trotzdem die Regeln in diesen Einrichtungen.
 
Das Gute M schrieb:
Das Problem bei den kirchlichen Trägerschaften ist, dass die Einrichtungen trotzdem zu fast 100% vom Staat finanziert werden.

Die Kirche tritt einfach nur als Verwalter auf und diktiert aber trotzdem die Regeln in diesen Einrichtungen.

So sieht es aus. Ich zahle Steuern für einen Kindergarten, der mein eigenes Kind nicht annehmen würde :vogel:

Und da wundern sich noch welche, dass die Kirchengegner so hasserfüllt bei dem Thema sind :kaffee:
 
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