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Bin immer noch etwas enttäuscht. Nach Hill House hätte ich mir gerne noch eine weitere "Grusel"-Serie passend zur Jahreszeit gewünscht, die ähnlich stark ist und mir ebenfalls gefällt.
Bin immer noch etwas enttäuscht. Nach Hill House hätte ich mir gerne noch eine weitere "Grusel"-Serie passend zur Jahreszeit gewünscht, die ähnlich stark ist und mir ebenfalls gefällt.
Enttäuscht trifft es gut. Ich habe wirklich erwartet, dass Sabrina tatsächlich gut wird. Jetzt sitze ich hier und freue mich stattdessen auf die morgige neue Episode von Riverdale.
Enttäuscht trifft es gut. Ich habe wirklich erwartet, dass Sabrina tatsächlich gut wird. Jetzt sitze ich hier und freue mich stattdessen auf die morgige neue Episode von Riverdale.
Riverdale ist auch keine gute Serie. Die Autoren wissen, wie dumm und absurd Sie ist. Das macht es für mich so unterhaltsam. Sie ist praktisch eine Parodie der gesamten The CW sparte, ohne es dem Zuschauer direkt zu sagen. Deswegen finden auch viele Leute Riverdale richtig gut, weil es eben The CW × 100 ist.
Ja, das war schon nicht allzugut. Es war aber auch nicht so katastrophal scheiße, weil sich wenigstens die Charaktere entwickelt haben und häufig genug auf die andere Storyline gewechselt wurde. Hätte man aber trotzdem besser lösen können.
Riverdale ist auch keine gute Serie. Die Autoren wissen, wie dumm und absurd Sie ist. Das macht es für mich so unterhaltsam. Sie ist praktisch eine Parodie der gesamten The CW sparte, ohne es dem Zuschauer direkt zu sagen. Deswegen finden auch viele Leute Riverdale richtig gut, weil es eben The CW × 100 ist.
Ja, das war schon nicht allzugut. Es war aber auch nicht so katastrophal scheiße, weil sich wenigstens die Charaktere entwickelt haben und häufig genug auf die andere Storyline gewechselt wurde. Hätte man aber trotzdem besser lösen können.
Creator, writer and exec producer John Logan will return for the new series, which has been in the works for months, alongside Michael Aguilar (Kidding) for the new chapter, which is described as a "spiritual descendant" of the original three-season story that was set in Victorian-era London. Production on the new incarnation will begin in 2019. A premiere date and episode count have not yet been determined.
City of Angels opens in 1938 Los Angeles for a story that Showtime describes it as "a time and place deeply infused with Mexican-American folklore and social tension." Rooted in the conflict between characters connected to the deity Santa Muerte and others allied with the devil, Penny Dreadful: City of Angels will explore a mix of the supernatural and the combustible reality of that period, creating new occult myths and moral dilemmas within a historical backdrop. The new series will feature all new characters and storylines.
Habe nun bis Episode 5 weitergeguckt. Ich muss mal was los werden. Ich kopiere dafür einfach meinen Twitter-Thread.
Als "Chilling Adventures of Sabrina" von CW zu Netflix gewechselt ist, habe ich mich wirklich darauf gefreut. Ein höheres Budget, mehr inhaltliche Freiheit und einfach generell deutlich hochwertiger produziert. Dafür wollen die Folgen aber einfach nicht Enden. Das liegt an Netflix's bekannter "Hands-Off" Herangehensweise bei der Produktion ihrer Serien. Es wird inhaltlich kaum bis gar nicht eingegriffen. Man überlässt alles den kreativen Leuten selber. Das ist Fluch und Segen zugleich.
Einerseits können die kreativen Köpfe ihre Vision ohne Kompromisse verfolgen. Andererseits wirken viele Netflix Serien genau deswegen so aufgeblasen. Wenn eine Serie ohne Kompromisse produziert wird, besteht die Chance, dass lieber zu viel, als zu wenig erzählt wird. Jede Episode von Riverdale ist auf 42 Minuten begrenzt, weil es eine Serie von The CW ist. Einerseits ist das natürlich eine kreative Einschränkung. Andererseits müssen so die Geschichten gekürzt werden, indem man unnötige Szenen oder gar ganze subplots streicht.
Das gibt es bei Netflix nicht. Bei Sabrina variieren die Laufzeiten der Episoden von 49 bis 63 Minuten. Das liegt daran, weil Netflix im Grunde keine Episoden mehr anbietet, sondern Staffeln. Jede Episode kann überall anfangen und überall aufhören. Es sind praktisch lange Filme. Es gibt aber auch noch Netflix Serien, die eben nicht so funktionieren. Serien, wie Bojack Horseman oder Mindhunter, wo sich die Episoden noch merklich von einander unterscheiden und eben nicht zu einem großen Haufen ohne Form oder Struktur verschmelzen.
Das habe ich mir nach Episode 3 gedacht. Nun habe ich Episode 5 gesehen und hab dazu noch was hinzuzufügen.
Sabrina ist schon etwas frustrierend zu gucken.
Episode 3: die 57 Minuten Episode über ein Gerichtsverfahren!
Episode 4: die 60 Minuten Episode über Sabrina auf der Hexenakademie!
Episode 5: die 53 Minuten Episode über ein Monster im Spellman Bestattungsinstitut!
So eine formelhafte Struktur wäre nicht unbedingt schlimm, würde man nicht immer ~60 Minuten für jede einzelne dieser Situationen brauchen oder hätte interessante Charaktere, die von sich aus diese formelhafte Struktur tragen können. "Aber dann bietet die Serie doch sich unterschiedlich anfühlende und alleinstehende Episoden!" Ähhm, nicht wirklich. Diese Situationen gehen am Ende einer Folge nahtlos ineinander über. Man kann sie inhaltlich unterscheiden, trotzdem gehören sie alle zum gewissen Grad zusammen.
Das ist das komische an der Serie. Sie will eindeutig ein langer Film sein, bietet aber mit jeder Episode eine neue Situation mit entsprechender Auflösung am Ende der selben Folge, um dann nahtlos in die nächste Situation überzugehen, weil es eben ein langer Film sein will. Das Pacing ist einfach so kaputt.
Nun die Staffel durch. Meine Eindrücke ziehen sich durch die gesamte Staffel.
Kurz zusammengefasst:
Kiernan Shipka ist die perfekte Sabrina. Visuell, Inszenierung und Ausstattung sind fantastisch. Inhaltlich leider eher schlecht. Struktur und Pacing sind die reinste Hölle. Das Ende ist auch enttäuschend.
Oder wie eine Review erschütternd-treffend schrieb:
"The Chilling Adventures of Sabrina is like "Ozark" with witchcraft instead of money laundering."
Kiernan Shipka ist die perfekte Sabrina. Visuell, Inszenierung und Ausstattung sind fantastisch. Inhaltlich leider eher schlecht. Struktur und Pacing sind die reinste Hölle. Das Ende ist auch enttäuschend.
Oder wie eine Review erschütternd-treffend schrieb:
"The Chilling Adventures of Sabrina is like "Ozark" with witchcraft instead of money laundering."