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TV Der offizielle Serienthread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Modern family ist mega. Selbst nach dem 3. oder 4. Rerun noch lustig.

Bei dem Auftritt von Virtual Reality Phil könnte ich mich immer noch einnässen.

Oder als Mitchel ungläubig seine Dance moves auf dem Familien Video betrachtet :lol:

Ich lache selten laut alleine, aber bei MF echt sehr oft.
Phil ist sowieso der Beste. Die Folge in Disney World und seine Mimiken...einfach göttlich.
 
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Babylon Berlin S1 - Einstieg war etwas zäh, gewinnt aber immer mehr an Fahrt. Ich mag den Look und die Aufmachung. Die Charaktere eher nicht so, die Darsteller sind aber ziemlich gut. Das größte Problem was ich aber noch mit der Serie habe, sind die vielen losen Fäden. Dennoch gefiel mir S1 besser als die meisten anderen deutschen Serien, grade weil sie nicht wie diese "typische dt. Serie" wirkt. Nach Dark das zweite gute Produkt (4 Blocks noch nicht gesehen) und imo vieeel besser als KuDamm 56. 8/10
 
ich hab grad erst mal die 1. staffel 4Blocks gesehen... sehr geil! hätte ich nicht gedacht... bei Amazon ist grad erst die erste folge online... aber nur zum kaufen... also warte ich...
 
Daredevil Staffel 3 (Netflix)

Nachdem der Anfang eher zu Wünschen übrig gelassen hat, steigerte sich die Staffel von Episode zu Episode kontinuierlich zu dem Punkt, wo S3 tatsächlich einige der besten Storybeats aller drei Staffeln und des kompletten Netflix/Marvel Serien-Universums zu bieten hat. Mit Agent Nadeem hat man - gefühlt - das erste Mal einen Nebencharakter mit eigener Nebenstory, die vernünftig in die eigentliche Staffel-Geschichte eingebunden wird. Er ist überraschend nahbar und nachvollziehbar, was dafür sorgt, dass sich seine ganze Präsenz NICHT wie Filler-Material anfühlt, wie es leider bei diesen Serien oft der Fall ist. Er ist stattdessen ein essentieller Teil der Geschichte.

Ein weiteres Problem der Netflix/Marvel Serien ist ihr Pacing. Es gab bisher keine einzige Staffel, die nicht länger lief, als sie sollte (oder wie ein Reviewer mal die Netflix/Marvel Serien beschrieben hat: death by a thousand 6-minute conversations) und das hat sich auch nicht mit der dritten Staffel von Daredevil geändert, trotzdem wirkt die Staffel - abgesehen vom Anfang - deutlich runder. Es fügt sich alles besser zusammen und die Momente von "Ist das noch notwendig?", hielten sich bei mir stark in Grenzen.

Worin Daredevil schon immer gut war sind natürlich die Kämpfe und diese sind auch hier wieder ziemlich gut, allen voran die obligatorische one-shot Kampfszene, die dieses mal sogar noch einige schippen drauflegt.

Mein persöhnlicher Favorit der Staffel sind aber die Antagonisten. Deren Zusammenspiel wird einfach wirklich gut gehandhabt, ohne, dass ihnen die Ideen mitten in der Staffel ausgehen, wie bei Jessica Jones und Kilgrave.

Könnte die bisher beste Marvel/Netflix Staffel sein, würde das nun aber auch nicht definitiv behaupten, da ich die erste Staffel von Daredevil vor drei oder vier Jahren das letzte Mal gesehen habe.

Ich muss aber sagen, dass mir bisher die zweiten Staffeln der Defenders fast durchgehend gut gefallen haben.

Daredevil S2 fand ich fantastisch, solange Jon Bernthal zu sehen war. Sonst nur okay.
Luke Cage S2 hat mir tatsächlich von Anfang bis Ende Spaß gemacht, vorallem die Danny Rand & Luke Cage Episode.
Jessica Jones S2 gefiel mir rückblickend nochmal ein bisschen weniger, als so schon.
Selbst Iron Fist S2 wurde mit der Zeit fast gut.

Mit Luke Cage und Iron Fist aus dem Spiel und Jessica Jones nach der kommenden S3 sehr wahrscheinlich auch, bin ich gespannt, was mich noch erwartet. Punisher sollte Anfang 2019 weitergehen, Jessica Jones ebenso. Daredevil wurde noch nicht für eine vierte Staffel erweitert.
 
Gerade zufällig über ein Behind the scenes des One Shots aus Kidding Episode 3 gestoßen. Dat Timing! :schock:

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Gerade zufällig über ein Behind the scenes des One Shots aus Kidding Episode 3 gestoßen. Dat Timing! :schock:

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Das ist schon unglaublich beeindruckend. :D Bekomme direkt Lust die Serie zu gucken. Jim Carrey ist auch okay, I guess.
 
Habe jetzt mal die bisherigen Episoden von The Deuce: Staffel 2 nachgeholt. Es ist immer noch so absurd großartig. Ich LIEBE es, wie sich die Charaktere nun entwickeln und in welche Richtung es geht. Vorallem Candy's Storyline rund um die Entstehung des Red Riding Hood Pornofilms ist ganz große Klasse.

Am besten ist aber Larry, der
vom Pimp zum Pornostar wird. Er kann nicht lesen und somit den Skripten kaum bis gar nicht folgen. Dafür ist er ein regelrechter Meister der Improvisation.

Larry zu seinem Co-Star in seinem ersten Pornofilm, als man ihm endlich erlaubt hat, seine Dialoge zu Improvisieren:

"Brace yourself."
"What?"

:lol:

Ich liebe es.

Außerdem: The Deuce ist die erste HBO Serie, bei der eine Intimitäts-Koordinatorin eingesetzt wurde, um die Sex-Szenen authentischer, aber vorallem sicherer für die involvierten Schauspieler zu machen.
Seitdem hat HBO auch angekündigt, keine Serien mehr ohne Intimitäts-Koordinatoren zu produzieren. Sehr gute Entscheidung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe jetzt mal in (The) Chilling Adventures of Sabrina reingeschaut und die ersten beiden Episoden gesehen.

Finde ich bisher okay. Ich merke aber auch, dass die optische Darbietung der Hauptgrund für mich ist, die Serie weiterzuschauen. Bis auf den schlimmen Fokuseffekt mag ich die Atmosphäre, die Bildsprache und die Farbgebung nämlich ziemlich gerne. Die Serie ist zwar so subtil in ihren Aussagen, wie ein Jumpscare, und die Charaktere sind durch die Bank weg eindimensional und/oder langweilig, trotzdem langweilt mich die Serie selber bisher noch nicht, obwohl ich auch hier wieder bezweifle, dass die Episoden unbedingt 60 Minuten lang sein müssen, aber das ist wohl eher ein Netflix Problem.

Kiernan Shipka ist dafür super in ihrer Rolle. Zumindest mit dem, was man ihr zur Verfügung stellt.
 
Wir haben heute die ersten 3 Folgen (von 6 glaub ich) von Bodyguard geguckt... ist ganz ok. Das einzige Problem ist die synchro.. irgendwas stimmt damit nicht.. weiss nicht obs die Stimme ist, oder die Dialoge an sich...
 
Wir haben heute die ersten 3 Folgen (von 6 glaub ich) von Bodyguard geguckt... ist ganz ok. Das einzige Problem ist die synchro.. irgendwas stimmt damit nicht.. weiss nicht obs die Stimme ist, oder die Dialoge an sich...
Ich habe die ganze Staffel im Original gesehen und hatte mehr ein Problem mit der Story. Ich mochte schon Line of Duty sehr und auch Bodyguard fängt gut und vielversprechend an. Aber am Ende wird es sehr konstruiert und die Auflösung hat mich eher unzufrieden zurückgelassen.
 
Castlevania Staffel 2 (Netflix)

Hat mir wieder gut gefallen. Eine konsequente Weiterentwicklung der ersten Staffel. Mich haben aber zwei Dinge gestört: In den 8 Episoden wird versucht, sehr viel zu erzählen und aufzubauen. Leider zuschulden der Geschichte. Dadurch, dass versucht wird, so viel zu erzählen, verkommt die Serie hin und wieder zur reinsten "Exposition-Orgie". Charaktere erzählen und erzählen und erzählen und erzählen, während sie sich gegenüberstehen oder sitzen. Manchmal zu viel des guten.

Durch das ganze besprechen und wiederkauen von informationen für den Zuschauer vergisst man leider auch, die neu vorgestellten Charaktere auszubauen, überhaupt zu beleuchten oder die Geschichte effektiv weiterzuerzählen. Das fand ich ziemlich enttäuschend. Das zweite Problem ist das Pacing an sich. Dadurch, dass so viel geredet wird, fühlt es sich einige Episoden lang an, als ob sich Charaktere und Geschichte im kompletten Stillstand befinden.

Das geht sogar so weit, dass der Protagonist sich samt Companions über 5 von 8 Episoden in ein und demselben Raum befindet. I shit you not. Es ist nicht ganz so schlimm, wie es sich anhört, trotzdem war ich verdammt froh, endlich da raus zu sein. Dafür sind die Charaktere wieder fantastisch, der Stil immernoch beeindruckend und der Soundtrack macht in einer Szene das, was man schon seit der ersten Staffel erwartet hatte.

Ich mochte es. Es war bei weitem nicht perfekt, bin aber gespannt, wo es als nächstes hingehen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe jetzt mal in (The) Chilling Adventures of Sabrina reingeschaut und die ersten beiden Episoden gesehen.

Finde ich bisher okay. Ich merke aber auch, dass die optische Darbietung der Hauptgrund für mich ist, die Serie weiterzuschauen. Bis auf den schlimmen Fokuseffekt mag ich die Atmosphäre, die Bildsprache und die Farbgebung nämlich ziemlich gerne. Die Serie ist zwar so subtil in ihren Aussagen, wie ein Jumpscare, und die Charaktere sind durch die Bank weg eindimensional und/oder langweilig, trotzdem langweilt mich die Serie selber bisher noch nicht, obwohl ich auch hier wieder bezweifle, dass die Episoden unbedingt 60 Minuten lang sein müssen, aber das ist wohl eher ein Netflix Problem.

Kiernan Shipka ist dafür super in ihrer Rolle. Zumindest mit dem, was man ihr zur Verfügung stellt.

Habe nun bis Episode 5 weitergeguckt. Ich muss mal was los werden. Ich kopiere dafür einfach meinen Twitter-Thread.

Als "Chilling Adventures of Sabrina" von CW zu Netflix gewechselt ist, habe ich mich wirklich darauf gefreut. Ein höheres Budget, mehr inhaltliche Freiheit und einfach generell deutlich hochwertiger produziert. Dafür wollen die Folgen aber einfach nicht Enden. Das liegt an Netflix's bekannter "Hands-Off" Herangehensweise bei der Produktion ihrer Serien. Es wird inhaltlich kaum bis gar nicht eingegriffen. Man überlässt alles den kreativen Leuten selber. Das ist Fluch und Segen zugleich.

Einerseits können die kreativen Köpfe ihre Vision ohne Kompromisse verfolgen. Andererseits wirken viele Netflix Serien genau deswegen so aufgeblasen. Wenn eine Serie ohne Kompromisse produziert wird, besteht die Chance, dass lieber zu viel, als zu wenig erzählt wird. Jede Episode von Riverdale ist auf 42 Minuten begrenzt, weil es eine Serie von The CW ist. Einerseits ist das natürlich eine kreative Einschränkung. Andererseits müssen so die Geschichten gekürzt werden, indem man unnötige Szenen oder gar ganze subplots streicht.

Das gibt es bei Netflix nicht. Bei Sabrina variieren die Laufzeiten der Episoden von 49 bis 63 Minuten. Das liegt daran, weil Netflix im Grunde keine Episoden mehr anbietet, sondern Staffeln. Jede Episode kann überall anfangen und überall aufhören. Es sind praktisch lange Filme. Es gibt aber auch noch Netflix Serien, die eben nicht so funktionieren. Serien, wie Bojack Horseman oder Mindhunter, wo sich die Episoden noch merklich von einander unterscheiden und eben nicht zu einem großen Haufen ohne Form oder Struktur verschmelzen.

Das habe ich mir nach Episode 3 gedacht. Nun habe ich Episode 5 gesehen und hab dazu noch was hinzuzufügen.

Sabrina ist schon etwas frustrierend zu gucken.

Episode 3: die 57 Minuten Episode über ein Gerichtsverfahren!
Episode 4: die 60 Minuten Episode über Sabrina auf der Hexenakademie!
Episode 5: die 53 Minuten Episode über ein Monster im Spellman Bestattungsinstitut!

So eine formelhafte Struktur wäre nicht unbedingt schlimm, würde man nicht immer ~60 Minuten für jede einzelne dieser Situationen brauchen oder hätte interessante Charaktere, die von sich aus diese formelhafte Struktur tragen können. "Aber dann bietet die Serie doch sich unterschiedlich anfühlende und alleinstehende Episoden!" Ähhm, nicht wirklich. Diese Situationen gehen am Ende einer Folge nahtlos ineinander über. Man kann sie inhaltlich unterscheiden, trotzdem gehören sie alle zum gewissen Grad zusammen.

Das ist das komische an der Serie. Sie will eindeutig ein langer Film sein, bietet aber mit jeder Episode eine neue Situation mit entsprechender Auflösung am Ende der selben Folge, um dann nahtlos in die nächste Situation überzugehen, weil es eben ein langer Film sein will. Das Pacing ist einfach so kaputt.
 
Habe nun bis Episode 5 weitergeguckt. Ich muss mal was los werden. Ich kopiere dafür einfach meinen Twitter-Thread.

Als "Chilling Adventures of Sabrina" von CW zu Netflix gewechselt ist, habe ich mich wirklich darauf gefreut. Ein höheres Budget, mehr inhaltliche Freiheit und einfach generell deutlich hochwertiger produziert. Dafür wollen die Folgen aber einfach nicht Enden. Das liegt an Netflix's bekannter "Hands-Off" Herangehensweise bei der Produktion ihrer Serien. Es wird inhaltlich kaum bis gar nicht eingegriffen. Man überlässt alles den kreativen Leuten selber. Das ist Fluch und Segen zugleich.

Einerseits können die kreativen Köpfe ihre Vision ohne Kompromisse verfolgen. Andererseits wirken viele Netflix Serien genau deswegen so aufgeblasen. Wenn eine Serie ohne Kompromisse produziert wird, besteht die Chance, dass lieber zu viel, als zu wenig erzählt wird. Jede Episode von Riverdale ist auf 42 Minuten begrenzt, weil es eine Serie von The CW ist. Einerseits ist das natürlich eine kreative Einschränkung. Andererseits müssen so die Geschichten gekürzt werden, indem man unnötige Szenen oder gar ganze subplots streicht.

Das gibt es bei Netflix nicht. Bei Sabrina variieren die Laufzeiten der Episoden von 49 bis 63 Minuten. Das liegt daran, weil Netflix im Grunde keine Episoden mehr anbietet, sondern Staffeln. Jede Episode kann überall anfangen und überall aufhören. Es sind praktisch lange Filme. Es gibt aber auch noch Netflix Serien, die eben nicht so funktionieren. Serien, wie Bojack Horseman oder Mindhunter, wo sich die Episoden noch merklich von einander unterscheiden und eben nicht zu einem großen Haufen ohne Form oder Struktur verschmelzen.

Das habe ich mir nach Episode 3 gedacht. Nun habe ich Episode 5 gesehen und hab dazu noch was hinzuzufügen.

Sabrina ist schon etwas frustrierend zu gucken.

Episode 3: die 57 Minuten Episode über ein Gerichtsverfahren!
Episode 4: die 60 Minuten Episode über Sabrina auf der Hexenakademie!
Episode 5: die 53 Minuten Episode über ein Monster im Spellman Bestattungsinstitut!

So eine formelhafte Struktur wäre nicht unbedingt schlimm, würde man nicht immer ~60 Minuten für jede einzelne dieser Situationen brauchen oder hätte interessante Charaktere, die von sich aus diese formelhafte Struktur tragen können. "Aber dann bietet die Serie doch sich unterschiedlich anfühlende und alleinstehende Episoden!" Ähhm, nicht wirklich. Diese Situationen gehen am Ende einer Folge nahtlos ineinander über. Man kann sie inhaltlich unterscheiden, trotzdem gehören sie alle zum gewissen Grad zusammen.

Das ist das komische an der Serie. Sie will eindeutig ein langer Film sein, bietet aber mit jeder Episode eine neue Situation mit entsprechender Auflösung am Ende der selben Folge, um dann nahtlos in die nächste Situation überzugehen, weil es eben ein langer Film sein will. Das Pacing ist einfach so kaputt.

Ich muss nur auf deine Worte warten, wenn ich nicht wirklich ausdrücken kann, was mich u. a. stört :D

Für mich war die Reise in der Mitte der Folge 5 auf jeden Fall beendet.
 
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