Für einen kleinen Aufreger am Wochenende sorgten WinFuture mit der Nachricht, Microsoft hätte sich das Vorkaufsrecht von 30 Prozent der Anteile an nVidia gesichert – was faktisch eine Sperre für jeden anderen potentiellen Investor darstellt, der nVidia übernehmen wollte. Allerdings fehlt in der WinFuture-Meldung der nicht ganz unwichtige Hinweis, daß diese Vereinbarung schon vor 10 Jahren zu Zeiten der ersten Xbox geschlossen wurde. Microsoft wollte sich seinerzeit einfach absichern, daß niemand nVidia nur deswegen übernimmt, um die Nachlieferung von Xbox-Grafikchips an Microsoft zu torpedieren. Heuer ist dieser Punkt nicht mehr relevant, allerdings gilt diese Vereinbarung offensichtlich nach wie vor – was unabhängig des Alters dieser Vereinbarung ein beachtenswerter Punkt ist, wenn über eine theoretische Übernahme nVidias gesprochen wird.