Regisseur Peter Jackson nimmt sich neben dem Dreh viel Zeit, um sich mit sorgenvollen Fans auszutauschen und hat bei unseren Kollegen von 'movieweb.com' wieder ein paar Infos zur Romanverfilmung hinterlassen. So beschäftigte er sich eingehend mit den Unterschieden zwischen dem erwachsenen "Herr der Ringe" und dem eher an Kinder gerichteten Hobbit. Jackson selbst sieht den großen Unterschied in den Zwergen, die mit ihrer Energie und Missachtung aller, zumeist elbischen, Gepflogenheiten für eine Menge Spaß sorgen - im Buch und im Film. Sie geben dem Film eine komödiantische, lockere Richtung und erschaffen somit den größten Unterschied zum "Herr der Ringe".
Sorgen machte ihm aber die filmische Darstellung der Zwerge: Wie schafft man es, dreizehn Zwerge übersichtlich auf die Leinwand zu bannen? Wie viele Andere dachte er erst an kleine Gestalten mit langem Haar und Bärten. Doch da stellte sich die Frage: "Wie sollen wir wissen, wer welcher Zwerg ist?" So kommt es, dass sich alle Zwerge - wie schon im Buch - optisch deutlich voneinander unterscheiden und nicht aussehen wie reine Gimli-Klone. Doch keine Sorge: Peter Jackson legt Wert darauf, dass sich alles zusammen wie eine große Geschichte von Mittelerde anfühlt. "Die selben Filmemacher betreten die selbe Welt." Und so soll es sich auch für die Zuschauer anfühlen.
Am Ende meldet sich seine Frau und Drehbuchschreiberin Fran Walsh zu Wort, die erste Worte zum zweiten Hobbit-Film verliert. Sie beschreibt seinen Inhalt kurz und knapp mit "Krieg, Wahnsinn und der Zorn eines Drachen". Da Der Hobbit stark an eine Märchengeschichte erinnert, wollte auch J.R.R. Tolkien im Buch einen düsteren Übergang zur Originaltrilogie erschaffen, weshalb im zweiten Film der dunkle Blick auf die Zukunft von Mitelerde ins Spiel kommt.