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Der "gute Laune"-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es haben vielleicht einige vor ein paar Wochen beim Thema "Job" mitbekommen, dass mir die "Liebesbeziehung" zwischen AN und AG gegen den Strich geht und Arbeit nur eine Geldbeschaffungsmaßnahme ist, die einem das Leben erleichtern soll.

Habe in meiner Probezeit ein Feedbackgespräch gehabt, bei dem ich meinem AG mitgeteilt habe, dass ich gerne eine Gehaltsanpassung möchte. Drei Wochen später habe ich die Kündigung erhalten, da er wohl damit nicht klargekommen ist und mir das auch so mitgeteilt hat.

Nun habe ich heute, eine Woche später ein sehr entspanntes Vorstellungsgespräch mit drei Partnern einer mittelständischen Kanzlei gehabt, die an meiner Person und meinem Werdegang interessiert waren und offen und ehrlich von der zukünftigen Position/Tätigkeit erzählt haben und was mich erwartet.

Beim Gehaltswunsch wurde umgehend auf meine Vorstellung eingegangen (vlt. sogar etwas zu tief gegriffen, aber hinterher ist man immer schlauer), aber ich habe im Vergleich zu meinem Ex-Job einen Gehaltssprung von 20% gemacht (rein das Fixum!). Dazu kommt ein bezahltes Job-Ticket + 13. Gehalt und + 30 Tage Urlaub.

Ich kann gerade einfach nur glücklich sein, da ich alles richtig gemacht habe. Ich habe beim alten AG zu hoch gepokert, aber lieber mach ich den Mund auf, anstatt unglücklich für einen Bruchteil geknechtet zu werden.

:)
Wieso aber alles richtig gemacht? Du bist gefeuert worden auf grund deiner haltung. Aber was anderes schnell zu finden für ein besseres gehalt ist natürlich super.
 
Es haben vielleicht einige vor ein paar Wochen beim Thema "Job" mitbekommen, dass mir die "Liebesbeziehung" zwischen AN und AG gegen den Strich geht und Arbeit nur eine Geldbeschaffungsmaßnahme ist, die einem das Leben erleichtern soll.

Glaube, dass die meisten von uns in ihrer wertvollen Zeit was anderes als arbeiten wollen, aber hilft ja nichts :lol:
 
Vielleicht wird das dem Ex-Arbeitgeber ja mal etwas zu Bedenken geben, was ich aber eher weniger glaube. Wie dem auch sei. Ich bin meiner Haltung treu geblieben und habe mich nicht verstellt.
versteh das folgende bitte nicht falsch:
was genau soll ihm denn zu denken geben? ein frischling von der uni, der sich bisher noch nicht wirklich bewiesen hat kommt in der probezeit und will mehr geld. dass darauf eine kündigung kommen kann ist jetzt nicht sooo abwegig. kann aus sicht des AG natürlich verschiedene gründe haben. angefangen bei "ich lass mich von einem grünschnabel nicht verarschen" über "wenn der jetzt schon so forderungen stellt, was wird dann erst später?" bis zu "hm. den kann ich wohl nicht so ausbeuten". das ergebnis ist aber das gleiche.

ich bin weit weg davon dir gehaltvolle ratschläge über deine einstellung geben zu können. dazu kenne ich dich und deine situation ja auch viel zu schlecht. grundsätzlich ist es auch gut, sich nicht zu verstellen. aber imo solltest du dir zwei dinge bewusst machen. erstens: du bist grade frisch von der uni und entgegen dem was viele absolventen glauben hat die welt nicht unbedingt auf euch gewartet. und zweitens: lehrjahre sind keine herrenjahre.

"trotzdem" glückwunsch und alles gut im neuen job.
 
man spart keine Steuern, man verteilt diese nur anders... Der Gesamtbetrag, den beide Eheleute abführen, bleibt immer gleich.

das ist schlichtweg falsch. Das Ehegattensplitting lohnt sich je nach Verteilung der Einkommen der Ehegatten. Verdient einer wenig und der andere viel ist der Vorteil sehr groß. Verdienen beide gleich viel ist der Vorteil Null.

Gleich-Verdiener Ehen sind wohl nicht im Sinne des Gesetzgebers:D
 
nein das hebt sich nicht wieder auf im Rahmen der Einkommensteuererklärung. Die abgeführte Lohnsteuer sind sowieso nur Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer, welche man jährlich zu entrichten hat. Durch gewisse Lohnsteuerklassen kann es da erstmal zu Liquiditätsnachteilen kommen, aber diese sind für die Berechnung der Einkommensteuer irrelevant. Um das mal in Zahlen auszudrücken:

Verdient beispielsweise ein Ehegatte 100.000 Euro und der andere 30.000 Euro sind ca. 39.400 Euro Einkommensteuer zu entrichten, bei Benutzung des Splittings. Veranlagen sich die Ehegatten einzeln sind insgesamt ca. 40.800 Euro ESt zu entrichten. Ersparnis als ca. 1.400 Euro:)
 
Kids sind aus dem Haus und ich werd mir jetzt n heißes Bad einlaufen lassen und mit meinem wasserdichten Kindle ein paar Seiten lesen. Ist glaub Jahre her.
 
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