Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der "Das passiert gerade in der Welt" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bei solchen Katastrophen ist es immer interessant auf bild.de zu gehen. Die gehen schon wieder voll ab.

"Sandy wütet fast wie ein Tsunami"

und dann ganz groß in roten Buchstaben: Sturm, Flut, Feuer, Tod :lol: Da muß ich dann eher lachen als betroffen zu sein. :P
 
lüsterneLINDA schrieb:
ich hab freunde in brooklyn und bei denen ist nichts, absolut nichts. da freuen sich nur die kinder, dass sie schulfrei haben.

Sorry, aber dann müssen deine Freunde in einem anderen Brooklyn wohnen ;-)
Ich bin New Yorker und wohne derzeit in der Bronx - dem Stadtteil von New York, dem wohl am wenigsten passiert ist.
Während des Sturms konnten wir aus unserer Wohnung unser Haus im Wind schwanken spüren. Beängstigend. Und seit Montag sind wir ohne Strom... So langsam wirds saukalt.

Ich kann die Einstellung, 'da triffts die richtigen' zum einen nicht mehr hören und zum anderen beim besten Willen nicht nachvollziehen. Als würden hier acht Millionen Supperreiche wohnen...

Warum sollten die Medien nicht über eines der schwersten Katastrophen der Stadt berichten? Dass das interesse der Medien groß ist, ist doch nicht weiter verwunderlich. NY ist nunmal die Glibal City schlechthin. Außerdem kennt die Stadt quasi jeder, weil er mal hier war, weil jefer dritte US film/Serie hier spielt oder aus GTA ;-)
 
Shoap schrieb:
[...]
Warum sollten die Medien nicht über eines der schwersten Katastrophen der Stadt berichten?
[...]

Es geht doch gar nicht darum, dass darüber berichtet wird, sondern wie und dann wiederum, wie andere Länder, die von irgendwelchen Naturkatastrophen betroffen sind, in den Medien kaum Erwähnung finden.
 
Das meinte ich eigentlich auch.
Ich weiß nicht, wie es in Deutschland aussah, aber hier wurde zu genüge über Sandy in der Karibik berichtet.
Und die Art und Weise, wie über New York berichtet wird (hab da nur ein wenig das Internet-Echo verfolgen können) Ist meiner Meinung nach auch nehr oder weniger gerechtfertigt.
Einer der größten Stürme der letzten hundert Jahre trifft ausgetechnet auf die größte Metropole der USA. Mindestens 50 Leute sterben, halb Manhattan unter Wasser, Queens verwüstet einige Gegenden komplett abgebrannt. 2 Millionen für mehrere Tage ohne Strom. Und das alles trotz des technischen Standards in der Stadt.

Dass jetzt grundsätzlich von den Medien gerne/ständig übertrieben wird, ist natürlich klar. Gerade in den Staaten muss es immer 'das größte', 'das gefährlichste', 'das schnellste' oder was auch immer sein.
Aber hier wurde mir doch ein wenig zu viel pauschalisiert in dem Thread.

Wie auch immer. Bin erstmal wieder raus, Ressourcen schonen und das Telefon in den flugmodus.
 
Bevor gleich wieder losgejammert wird (wie kannst du nur),weise ich darauf hin,das es sich bei folgendem Bild auch um eine Satire über die Berichterstattung der BILD handelt. ;)

Sandy_01.jpg

:D
 
Ich merk leider an mir, wie abgestumpft ich schon bin. Nach Fukushima kann mich Sandy irgendwie nicht mehr schocken. Liegt vielleicht auch daran, dass ich noch nie in New York war, wohl aber in Japan. Der einzige Aspekt, den ich daran verfolge, ist wie Obama sich das zunutze macht.
 
Auch, wenns hier immernoch um den Sturm geht, und die "Welt" sich offenbar auf New York beschränkt, hier mal eine Meldung etwas anderer Art:

http://www.giga.de/apps/android-os/news/athiopische-kinder-lernen-mit-tablet-englisch-und-hacken-das-system/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+androidnewsde+%28GIGA%5C%5CAndroid+-+Wir+sind+Android%29#utm_source%3Dgiga%26utm_medium%3Dfeed%26utm_term%3Dandroid

Im Zuge des OLPC-Projekts hat Motorola 1000 Tablet-PCs nach Äthiopien geschafft, sie an Kinder verteilt und sie 5 Monate ohne Unterstützung mit den Geräten "arbeiten" lassen, um zu sehen, wie der Lernfortschritt mit solchen Geräten funktioniert.

Zur Verfügung stand den Kindern lediglich eine Aufladestation mit Solar-Technik und sonst nichts. Auch kein Internet oder ähnliches.

Was die Kinder dabei so alles lernten, steht in dem Artikel.
 
heute gibts mal wieder ne randnotiz um andere sandy betroffene (irgendwo in der mitte der spon seite), dieses mal um haiti (ich wusste bis eben noch nicht mal das die auch vom sturm betroffen waren. mein haitianischer freund übrigens auch nicht, aber der wohnt in den usa und da kann man es ja verstehen das sie sich auf die USA fokusieren).

http://www.spiegel.de/panorama/haiti-ruft-wegen-hurrikan-sandy-den-notstand-aus-a-865177.html
Hurrikan "Sandy" Haiti ruft den Notstand aus

Hurrikan "Sandy" hat auch in der Karibik schwere Schäden hinterlassen. Die Regierung in Haiti ruft nun den Notstand aus. Die heftigen Regenfälle haben große Teile der Ernten zerstört, die Lebensmittel werden knapp. An der US-Ostküste sind weiter Millionen ohne Strom. Dort droht jetzt ein Kälteeinbruch.

naja, sind ja nur lebensmittel die da knapp sind. ich bin jedenfalls froh die letzten tage genauestens über die benzinknappheit in NYC und den NY marathon informiert geworden zu sein. die titelbilder der newsseiten zum abgesagten NY marathon und den mit benzinkanistern schlange stehenden amies waren einfach erschütternd.
 
Jetzt bist du ein wenig unfair. Wenn Millionen Menschen tagelang ohne Strom sind, ist das schon außergewöhnlich, vor allem wenn der Winter kommt. Und wenn ich das gestern im Radio richtig gehört habe, sind an der Ostküste der USA durch den Sturm weitaus mehr Menschen gestorben als in der Karibik. Also ganz so 'harmlos' ist die Situation in den USA dann auch nicht.
 
1. hab ich keine ahnung wieviele menschen in der karibik gestorben sind, es wurde ja überhaupt nicht mehr darüber berichtet.

2. wurde schon tage bevor auch nur der erste amie wegen des sturms gestorben ist, darüber ausfürlichst berichtet wie schlimm es die USA treffen könnte, obwohl ein und derselbe sturm schon dutzende todesopfer gefordert hat, die es aber nicht wert waren auf den titel der newsseiten zu kommen.

3. komischerweise wird überhaupt nicht groß über die todesopfer in den usa berichtet, weils zu langweilig ist. da sind die bilder von amies die für benzin anstehen, viel spektakulärer und deshalb wird daraus auch ne news gemacht.

4. der stromausfall wird bestimmt keinem in den USA zur gefahr, zumal der in weiten teilen (wie z.b. NYC) eh schon wieder hergestellt wurde, wohingegen offensichtlich das in einigen karibik staaten nicht der fall ist.

sandy ist einfach das paradebeispiel dafür, wie unsere medien funktionieren. nur wenn es spektakuläre und außergewöhnliche bilder/videos gibt, wird es als nachrichtenwürdig betrachtet und groß ausgeschlachtet.

man muss es sich mal im mund zergehen lassen, eine temporäre benzinknappheit tausende kilometer von uns entfernt würde doch keinen arsch interessieren, wenn es nicht ausgerechnet in der superstadt der supermacht USA passieren würde. da muss sich dann auch lebensmittelknappheit in einem ohnehin schon total armen land geschlagen geben. die bilder sind einfach nicht einzigartig genug. das haben wir alle schon hundertfach gesehen, man könnte sogar die bilder austauschen und keinem würde es auffallen.

aber ich möchte die nachrichten nicht danach riorisiert sehen, welche news die aufregendsten bilder liefert, sondern nach relevanz. es ist doch alles heute schon sehr boulevardisiert.

und noch ne persönliche anmerkung von mir zu den tragischen todesopfern in den USA: ich denke, viele davon hätte die auch vermeiden können, hätten sie ihr vorhandenes geld in den letzten jahrzenten auch mal etwas in die infrastruktur gesteckt anstatt in andere dinge wie z.b. den militärhaushalt. klar hilft das den opfern heute nichts, aber andere länder hatten bestimmt nicht mal die wahl ob sie ihr geld in bessere infrastrukur stecken oder nicht. da gabs einfach nicht viel zu entscheiden.
 
Es möchte ich aber mal einhaken, dass für mich und mein leben weder die benzin Knappheit in dem USA noch die drohende Hungersnot in Haiti irgendeine bedeutung hat.
 
Wobei in Kuba schon wieder das meiste aufgeräumt ist,einer der wenigen Vorteile des Kommunismus.
Da werden die Arbeiter zwangsverpflichtet und das läuft dann auch wie am Schnürchen .
 
Gestern einen Bericht über Wildschweinjagd in Spanien gesehen. Unfassbar, sowas in der heutigen Zeit durchzuführen :vogel:

http://www.ardmediathek.de/das-erste/europamagazin/spanien-wildschweinjagd-mit-pferd-und-lanze?documentId=12332996
 
habe ich gestern auch gesehen. ich hätte da ja noch nicht mal so groß was dagegen, wenns denn wirklich eine jagt wäre. aber nen wildschein ist nur dann wild, wenns im freien gejagt wird. die armen säue sind ja schon gefangen und werden in einem abgezäunten gelände abgeschlachtet, wo die keine chance haben. sowas ist doch pervers. aus spass an der freude nen tier mit lanzen abzuschlachten, nur weil man es halt kann. :vogel:
 
@ linda
Das ist für mich nicht besser als diese Tierparks in China (??), wo man von der Pritsche aus lebende Hühner und Ziegen den Löwen zum Fraß vorwirft, zur Befriedigung der Zuschauergelüste.
"Krone der Schöpfung"...von wegen.
Ich könnte immer kotzen, wenn ich sowas gesehen habe. Das ist eingebrannt in meine Festplatte und ich kriege das nie mehr weg.
 
Zurück
Oben