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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Behandlung von Infizierten: Medikamente gegen Ebola und Arthritis sind mögliche Schlüssel für eine Beherrschung der Pandemie
Im Medikament mit dem Handelsnamen "Actemra" steckt der Antikörper Tocilizumab, der im Körper überschießende Immun- und Entzündungsreaktionen hemmt, indem er die Kaskade an Botenstoffen, die auch das Coronavirus auslöst, unterbindet. Der Sturm an Botenstoffen würde ansonsten einen Schockzustand auslösen, der auch ein Versagen von Nieren, Lunge und Herz zur Folge hätte.
https://www.nachrichten.at/oberoest...en-hoffnung-in-diese-medikamente;art4,3244449
 
Das schlimmste kommt noch.

Edit: Es ist das kollabieren der krankenhäuser, selbst banale fälle werden dann zum problem, wenn es keine betten mehr gibt dann gibt es keine betten mehr, egal was man hat, dann stirbt man auch an banalen Dingen die nichts mit corona zu tun hat.

Mein Kumpel ist an nem nicht bekannten Virus erkrankt. Hatte ich hier geschrieben. Kerl wie ein Baum, gesundes Leben, kein Zucker, Nichtraucher, er war am Ende zu schwach, per WA zu kommunizieren. Wurde nachts mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht.
Zuerst wurde ein Influenza Test gemacht, der negativ ausfiel. Danach ein Corona Test und das war ein Fehler des Krankenhauses. Ihm stand dieser Test nicht zu, hat mit ihm ins Gesicht gesagt. Hohes Fieber, Husten, kaum noch in der Lage zu laufen aber ein Corona Test, nee, das sollte bei ihm nicht gemacht werden. Man hat ihn dann in diesem Zustand am nächste Tag grad wieder heimgebracht. Nicht fähig alleine auf die Toilette zu laufen aber weg "damit".
Corona Abstrich übrigens auch negativ. Niemand weiß, was das war.
Jetzt hat er natürlich totale Angst vor Corona, was in seinem Zustand sehr gefährlich wäre.

Sowas macht mir Angst.
 
Hm glaub ich nicht. Das wird sich über die nächsten Monate bessern wenn die Leute nun vermehrt mit dem Arsch zu Hause bleiben.

Allerdings wird es für viele Betriebe ein schreckliches Ende nehmen.

Muss gestehen ich habe heute auch mit meiner Frau das "Was-wäre-Wenn-Szenario" durchgespielt.

Ich habe grade mit meiner Schwester geschrieben.
Sie arbeitet beim Arbeitsamt und sie meint sie kommen jetzt schon kaum noch hinterher mit dem bearbeiten der Anträge da jetzt schon extrem viele Menschen die Kündigung bekommen.
Das überrascht mich doch, da ich dachte das erstmal großteils mit Kurzarbeit gearbeitet wird.
 
Ich habe grade mit meiner Schwester geschrieben.
Sie arbeitet beim Arbeitsamt und sie meint sie kommen jetzt schon kaum noch hinterher mit dem bearbeiten der Anträge da jetzt schon extrem viele Menschen die Kündigung bekommen.
Das überrascht mich doch, da ich dachte das erstmal großteils mit Kurzarbeit gearbeitet wird.
Das bekommen doch gfb und studentische teilzeitler nicht.
 
Das schlimmste kommt noch.

Edit: Es ist das kollabieren der krankenhäuser, selbst banale fälle werden dann zum problem, wenn es keine betten mehr gibt dann gibt es keine betten mehr, egal was man hat, dann stirbt man auch an banalen Dingen die nichts mit corona zu tun hat.

Ja das ist das Problem. Wohl auch einer der Gründe dass England es mit der Durchseuchung doch gelassen hat.
Am Sonntag Nachmittag mit dem Mopped crashen oder mal nebenbei einen Blinddarmdurchbruch erfahren - das wäre alles Mist.
 
Die Hotels in meiner Stadt haben irgendeinen Deal angeboten, das die Zimmer zu krankenzimmern umfunktioniert werden können und dadurch mehr betten zu verfügung stehen..

Find ich ganz cool - besser in nem 4 Sterne Golf-Hotelbett als auf der Pritsche von nem Militär-Lazaretzelt.
Das wird aber nix bringen. Die Sache mit der Überlastung sind fehlende Intensivbetten. Das Angebot der Hotels ist nett, aber hilft hier nicht weiter. Außer das sind Hotels, die zufälligerweise Intensivbetten mit Beatmungsgerät oder ECMO-Gerät im Keller stehen haben...

Das ist ja das Horrorszenario, das hoffentlich nicht eintritt. Man hat nur Anzahl X an Beatmungsgeräten in Deutschland. Wenn aber die Zahl der Patienten, die beatmet werden müssen zu einem Zeitpunkt größer wird als diese Anzahl X an Geräten, wird die Differenz unweigerlich sterben. Man könnte sie retten, hat aber nicht die Kapazitäten.

Das ist das, was gerade in Norditalien passiert. Da werden die einkommenden FÄlle triagiert, womit ein Arzt entscheidet, wer leben darf und wer sterben muss. Schreckliche VOrstellung...
 
Die Situation in New York aktuell:
an5PNLV_460swp~01.jpg
 
Das schlimmste kommt noch.

Edit: Es ist das kollabieren der krankenhäuser, selbst banale fälle werden dann zum problem, wenn es keine betten mehr gibt dann gibt es keine betten mehr, egal was man hat, dann stirbt man auch an banalen Dingen die nichts mit corona zu tun hat.

Genau dies....und es geht hier nicht um Deutschland oder viele europäische Staaten. Leider haben hier wieder mal einige nur diese Staaten auf dem Radar. Wir haben hier ein medizinisches System was vielen Personen ein Überleben ermöglicht.
Aber das Virus ist in Ländern wie Indien, in den Favelas Südamerikas, in vielen afrikanischen Staaten angekommen und wird sich dort rasch verbreiten. Wir brauchen nicht mal den Kontinent zu verlassen. Wenn es in den Flüchtlingslagern wo teilweise 100'000 eng zusammen leben Einzug hält kann man sich ausrechnen was passiert.
 
Das wird aber nix bringen. Die Sache mit der Überlastung sind fehlende Intensivbetten. Das Angebot der Hotels ist nett, aber hilft hier nicht weiter. Außer das sind Hotels, die zufälligerweise Intensivbetten mit Beatmungsgerät oder ECMO-Gerät im Keller stehen haben...

Das ist ja das Horrorszenario, das hoffentlich nicht eintritt. Man hat nur Anzahl X an Beatmungsgeräten in Deutschland. Wenn aber die Zahl der Patienten, die beatmet werden müssen zu einem Zeitpunkt größer wird als diese Anzahl X an Geräten, wird die Differenz unweigerlich sterben. Man könnte sie retten, hat aber nicht die Kapazitäten.

Das ist das, was gerade in Norditalien passiert. Da werden die einkommenden FÄlle triagiert, womit ein Arzt entscheidet, wer leben darf und wer sterben muss. Schreckliche VOrstellung...
Italien und Spanien sind aber auch die absoluten Ausnahmefälle, das darf in der ganzen Hysterie und bei dem Vergleich der Todesfälle nie vergessen. Die haben ihr Gesundheitssystem noch schlimmer kaputt gespart als wir und haben mit Abstand die meisten Toten (VOR Corona) in Krankenhäusern auf Grund mangelnder Hygiene. Die Zustände dort waren schon immer fatal - kein Wunder, dass die jetzige Situation sprichwörtlich der Sargnagel für das System und die Kranken ist. Das fliegt denen jetzt alles um die Ohren.
 
Italien und Spanien sind aber auch die absoluten Ausnahmefälle, das darf in der ganzen Hysterie und bei dem Vergleich der Todesfälle nie vergessen. Die haben ihr Gesundheitssystem noch schlimmer kaputt gespart als wir und haben mit Abstand die meisten Toten (VOR Corona) in Krankenhäusern auf Grund mangelnder Hygiene. Die Zustände dort waren schon immer fatal - kein Wunder, dass die jetzige Situation sprichwörtlich der Sargnagel für das System und die Kranken ist. Das fliegt denen jetzt alles um die Ohren.
Das auf jeden Fall.
Ich denke, unser Gesundheitssystem ist überdurchschnittlich gut vorbereitet und bei uns geht nict so schnell alles in die Binsen wie in Italien, jetzt gerade in Spanien und bald in den USA.
Aber irgendwann ist auch hier das Limit erreicht, wenn der exponentielle Verlauf der Infektionen jetzt nicht wirklich schnell abnimmt und dann helfen auch keine netten Hotelbetreiber mehr.
 
Vielen wird hoffentlich nach der Krise bewusst das wir eine fragile Infrastruktur im Bereich der medizinischen Versorgung haben. Hier in Deutschland anscheinend noch eine qualitativ Hochwertige was eigentlich das Erschreckende ist. Gerade so eine Pandemie zeigt das es keinen Plan B gibt.
 
Ist halt auch die Frage ob man das haben müsste.
Mal ehrlich, wer hätte vor einem Jahr damit rechnen können dass Beatmungsgeräte knapp werden?
Wer weiß ob wir in 3 Jahren nicht zigtausende Dialysegeräte brauchen um Leuten etwas aus dem Körper zu waschen?

ich denke rein technisch kann man sich auf so etwas nicht vorbereiten.

natürlich sollte man dafür sorgen dass das Personal in ausreichender Zahl vorhanden ist und auch der Grundschutz wie zb Masken, Medikamente, etc. immer gegeben ist.

aber wirklich gezielt vorbereiten auf so etwas Unvorhersehbares ist imo nicht möglich.
 
Das auf jeden Fall.
Ich denke, unser Gesundheitssystem ist überdurchschnittlich gut vorbereitet und bei uns geht nict so schnell alles in die Binsen wie in Italien, jetzt gerade in Spanien und bald in den USA.
Aber irgendwann ist auch hier das Limit erreicht, wenn der exponentielle Verlauf der Infektionen jetzt nicht wirklich schnell abnimmt und dann helfen auch keine netten Hotelbetreiber mehr.

Das gute ist ja, dass der exponentielle Verlauf bereits deutlich abgenommen hat. Siehe die Zahlen des RKI: https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

Die letzten Tage sind natürlich noch nicht "final", da immernoch Nachmeldungen reinkommen. Aber zumindest soweit man davon ausgehen kann (hoffentlich), dass die Verhältnisse stimmen, dann scheint die Anzahl der Neuinfektionen nicht mehr stark zu steigen. Wenn das noch ~eine Woche so weiter geht, wären wir an einem Punkt, an dem etwa genauso viele pro Tag genesen (oder sterben :/) wie Neuinfektionen hinzukommen.
 
Italien und Spanien sind aber auch die absoluten Ausnahmefälle, das darf in der ganzen Hysterie und bei dem Vergleich der Todesfälle nie vergessen. Die haben ihr Gesundheitssystem noch schlimmer kaputt gespart als wir und haben mit Abstand die meisten Toten (VOR Corona) in Krankenhäusern auf Grund mangelnder Hygiene. Die Zustände dort waren schon immer fatal - kein Wunder, dass die jetzige Situation sprichwörtlich der Sargnagel für das System und die Kranken ist. Das fliegt denen jetzt alles um die Ohren.
Selbst wenn man hier 5x so viel intensiv betten als italien hat, es ist nur eine frage von tagen wann diese belegt sind, bei den anderen geht es nur schneller, das Ergebnis wird aber dasselbe sein und das weltweit, jeder wird an diese schwelle kommen wo nichts mehr geht. Und das nächste ist dann der Ausfall des personals.

jedem sollte bewusst sein dass man selbst nicht krank wird, das ist das a und o und natürlich niemanden anstecken.
 
Selbst wenn man hier 5x so viel intensiv betten als italien hat, es ist nur eine frage von tagen wann diese belegt sind, bei den anderen geht es nur schneller, das Ergebnis wird aber dasselbe sein und das weltweit, jeder wird an diese schwelle kommen wo nichts mehr geht. Und das nächste ist dann der Ausfall des personals.

jedem sollte bewusst sein dass man selbst nicht krank wird, das ist das a und o und natürlich niemanden anstecken.
Das glaube ich gar nicht - Wenn ich die jetzigen Todeszahlen in Deutschland ins Verhältnis der „gemeldeten“ Infizierten setze und die (vorsichtige) Dunkelziffer des „Zehnfachen“ berücksichtige, werden wir nachher wesentlich weniger Tote als durch Influenza 2018 (ca. 25.000 Todesfälle alleine in Deutschland) haben.
 
Ist halt auch die Frage ob man das haben müsste.
Mal ehrlich, wer hätte vor einem Jahr damit rechnen können dass Beatmungsgeräte knapp werden?
Wer weiß ob wir in 3 Jahren nicht zigtausende Dialysegeräte brauchen um Leuten etwas aus dem Körper zu waschen?

ich denke rein technisch kann man sich auf so etwas nicht vorbereiten.

natürlich sollte man dafür sorgen dass das Personal in ausreichender Zahl vorhanden ist und auch der Grundschutz wie zb Masken, Medikamente, etc. immer gegeben ist.

aber wirklich gezielt vorbereiten auf so etwas Unvorhersehbares ist imo nicht möglich.

Gezielt nicht.... Aber bei dem Militär wird auch investiert obwohl man gar nicht weiß wohin die Reise geht. Warum werden noch Kampfjets oder Panzer entwickelt.
Und ich sehe es aktuell nicht so pessimistisch wie pil (sorry @pil ). Es werden viele Tote sein aber in die Top5 der Chaos-Regierungen werden wir es nicht schaffen...
 
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