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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

in einer schwarz-weiss-welt ist das so.. in der realität überträgt ein geimpfter seltener und die viren sind "schwächer" (für das schwächer hab ich die qulle grad nicht, wenn ich mich richtig erinnere war das ne studie aus israel, die einen unterscheid bei den viren gesehen hat). heisst in der praxis, in nem raum voller geimpfter hat es das virus bedeutend schwerer, als in nem raum voller getesteter.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Transmission.html

aber grundsätzlich wäre ich für kostenlose schnelltests und 2g. scheint mir die sicherste variante. schnelltests sind ne momentaufnahme und heute getestet kann morgen infektiös sein. geimpfte sind heute, morgen und übermorgen geimpft.

2g ist absolut das dümmste überhaupt. 3g ist auch fragwürdig.

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2g ist absolut das dümmste überhaupt. 3g ist auch fragwürdig.

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Ist halt wirklich der größte Irrtum, dass man durch ein Impf- oder Genesenen-Status, sich jene Leute auch - als Kontrollmesselement der Pandemie - nicht mehr Testen müssen. Infektionen sind etwas seltener, schwere und tödliche verlaufe durch die Immunisierung stark reduziert. Richtig.
Aber die Impfdurchbrüche machen in der Masse und bei der immer noch recht hohen Anzahl Ungeimpfter (~29% der 18-59 jährigen und ~15% der Ü60 jährigen) halt immer noch ein hohes Risiko für das Gesundheitssystem aus.

Das ist eine rein politische Idiotie, die darauf beruht geimpften etwas zu geben (Sicherheit und selbst Sicher zu sein keine Gefahr für Dritte mehr zu sein) - bei erneut hohen Infektionszahlen - was einfach noch nicht drin ist. Edit: Nachtrag: Solange halt noch nicht jeder Geimpft ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn es keine Ungeimlften geben würde, wäre das aber kein Problem.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist das Richtig.
Kann auch jeden verstehen der dann halt sagt, "Pech für jene Ungeimpfte, die haben sich halt dafür (mit dem Risiko des Virus zu leben) entschieden".
Geht halt leider trotzdem zulasten des Gesundheitssystems, der Ärzt*Innen und des Pflegepersonals und betrifft bei Auslastung uns alle.
 
Mir gehen alle Leute, die sich nicht impfen lassen wollen obwohl sie es könnten, schon so dermaßen am Sack. ich habe vollstes Verständnis wenn eine Impfung nicht möglich ist wegen bestimmter Krankheiten. Aber wo es möglich ist und man aus irgendwelchen komplett vertrottelten Gründen es nicht macht, da habe ich einfach 0 Verständnis. Und ganz ehrlich - ich habe lange versucht es noch irgendwie zu verstehen, aber die Zeit ist schon lange vorbei.

sry musste mal raus.
 
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist das Richtig.
Kann auch jeden verstehen der dann halt sagt, "Pech für jene Ungeimpfte, die haben sich halt dafür (mit dem Risiko des Virus zu leben) entschieden".
Geht halt leider trotzdem zulasten des Gesundheitssystems, der Ärzt*Innen und des Pflegepersonals und betrifft bei Auslastung uns alle.

Deshalb

Imo richtiger Schritt, man sollte es den Ungeimpften so schwer wie möglich machen. Die scheißen auf Solidarität? Dann sollen sie auch mit unserer Solidargemeinschaft so wenig wie möglich zu tun haben.
 

Mir geht es eher darum, dass ich es bei den aktuell sehr hohen Inzidenzzahlen nicht verstehe, wieso Geimpfte und Genesene in der Masse so tun könnten als könnten sie nicht Träger und Überträger von Covid-19 sein. Der Virus findet ja trotzdem erstmal auf Umwege auf kurz oder lang seinen Weg zum Ungeimpften (sei es auf der Arbeit, im Privaten, im ÖPNV oder Supermarkt) - bei 3G sogar noch eher als bei 2G - und natürlich Anteilig auch auf Alte und Kranke bei denen der Impfstoff nicht so gut wirkt wie er sollte und eine Booster-Auffrischung in Erwägung ziehen sollten. Wir schaffen es ja nicht mal die Alten und Kranken in den Heimen vor dem Virus-Kontakt richtig zu schützen. Eine breite kostenlose Testpflicht auf der Arbeit / Großveranstaltungen wie auch an den Schulen (unabhängig des Status) wäre da meines Erachtens Sinnvoller (so lange wie die Infektionszahlen so hoch sind). Einfach auch um den Überblick zu behalten.
 
Wie schön hier Solidarität gelebt wird. Alle in einen Topf und vom geimpften Thron mal druff haue.

Fakt ist, ungeimpfte 20-30 jährige sind hier überhaupt kein Thema und überhaupt kein Problem. Man tut jetzt so als ob es IRGENDEINEN Effekt hätte, wenn sich noch junge Menschen dazu entschließen, zu impfen.

Es gehen alte, sehr alte ins Krankenhaus. (Jetzt brauch niemand sie Erbsen zählen das auch jüngere da Landen. Ist klar. Ist kein Covid exclusives problem) und ich kann nicht verstehen wie Menschen ü60 nicht impfen. Und fehlen da fast 10% auf Länder, die Maßnahmen abgeschafft haben (auch wenn die ausgerufenen zahlen zur Herden Immunisierung erreicht sind)
 
2g ist absolut das dümmste überhaupt. 3g ist auch fragwürdig.

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und wie so oft argumentierst du mit unvollständigen Informationen...
Die SZ hat auch gerade einen (Plus)-Artikel, der sich auf die Studie aus dem Lancet beruft.
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-impfung-schutz-wagenknecht-1.5455502?ieditorial=0

Und ja, die Spitzenviruslast bei Geimpften kann (!) so hoch sein wie bei Ungeimpften. Jedoch ist durch die Impfung die Clearance (also wie schnell der Körper die Viren eliminiert und damit die Viruslast senkt, start erhöht im Vergleich zu Ungeimpften - ca. 3 Tage Infektiösität bei infizierten Geimpften vs. 7 Tage bei infizierten Ungeimpften.
Die Weitergaberate ist bei Geimpften mit 25% ebenfalls geringer als bei Ungeimpften 38%.
Kombiniert bedeutet alleine das schon einen enormen Schutz, wenn man es vom kleinen Studienumfeld auf die Gesamgbevölkerung hochrechnet.
Und diese Überlegungen blenden den wichtigsten Fakt komplett aus: Dass eine Infektion mit dem Virus zu einem signifikanten Anteil komplett verhindert wird und im Falle einer Infektion den Verlauf enorm abschwächt - Viruslast hin oder her, da das Immunsystem natürlich besser mit der Infektion zurechtkommt.

Das bedeutet für den vernünftig denkenden Menschen, dass die IMpfung nach wie vor Mittel Nummer 1 gegen das Virus ist und dass es noch Forschung an den Impfstoffen benötigt - da ist längst nicht das Ende der Fahnenstange in Sachen Schutzwirkung und Verträglichkeit erreicht. Wie denn auch? Andere Impfstoffe sind Jahrzehnte in der Forschung und Weiterentwicklung, hier hatte die Menschheit ein paar Monate Zeit...

Und absolut widerlich, wie angebliche "Experten" auf Twitter diese Informationen nehmen, gezielt Puzzleteile weglassen um damit Meinung zu machen...
Denn wenn der Accountname und Biografie Recht hat, hat die Person in einem naturwissenschaftlichen Feld promoviert und war damit recht sicher in der Lage, die Studie komplett zu verstehen um dann mit Absicht nur bestimmte Teilfakten in den Tweet zu packen.
Verwerflich, sowas.


EDIT: Halt, sie erwähnt den schneller abnehmenden Peak im darunterliegenden Thread.
Das hast du sicher nur vergessen zu erwähnen...
Sie bestärkt ihre Position als Impfbefürworterin auch noch im Thread und kennzeichnet das auch deutlich als ihre Interpretation der Studie.
Das ist auch legitim. Andere Menschen kommen zu anderen Interpretationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur zum Verständnis: ich als nicht geimpfter lass mich ständig testen und bin negativ laut Test. Der geimpfte darf rein wo immer er will und das ohne Test da er ja geimpft ist. Aber der geimpfte kann ja den Virus trotzdem in sich tragen und weitergeben . Also könnte er mich anstecken ohne das es jemand mitbekommt . Da er ja nicht getestet ist und somit nicht weis ob er infiziert ist .

Kann man jetzt stundenlang diskutieren, wer wen ansteckt und welche Maßnahmen nötig wären. Klug wäre ja, sich impfen zu lassen.
 
:ugly:

Das ist doch 100% Sarkasmus:?

Auch als Autofahrer hast du doch nicht das Recht andere zu gefährden:lol:
Autofahren ist eine erlaubte Gefahr.

Aktuell ist der Stand so.

Es gibt das Grundrecht auf körperliche Unversehrheit. Art 2 Abs. 2 GG. Dazu gehört das Recht, medizinische Behandlungen abzulehnen. Es gibt keine Pflicht zur Grippeimpfung und kein Verbot, erkältet zur Arbeit oder einkaufen zu gehen. Auch damit gefährde ich andere.

Es gibt keine Pflicht, sich gegen Corona impfen zu lassen. Die Entscheidung pro oder contra Impfung ist eine Ausgestaltung des Rechts aus Art. 2 Abs. 2 GG, einschränkar nur durch Gesetz.

Also muss die Regierung endlich Farbe bekennen. Habe ich ein Recht, mich gegen die Impfung zu entscheiden oder nicht? Wenn ja, dürfen mir dadurch keine Nachteile entstehen, die mehr oder minder so unzumutbar sind, dass mir die Wahrnehmung des Rechts unmöglich wird. Das ist eine Umgehung des Gesetzesvorbehaltes.

Entweder Impfpflicht, sauber und als förmliches Gesetz, das die körperliche Unversehrtheit einschränkt.

Oder eben nicht, aber dann mit allen Konsequenzen, die diese Freiheit bringt.

Man kann kein Grundrecht anbieten und den, der es wahrnimmt, vom Leben ausschließen.

Das schrieb ich schon mehrmals hier, aber irgendwie kommt dieser Widerspruch nicht an.
 
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