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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bislang keine nebenwirkung, 37,3 temp was etwas mehr ist als ich sonst habe wo ich so 36,5 habe. Sonst merk ich nichts anderes, nicht mal der arm tut irgendwie weh aber vielleicht kommt das alles ja noch. Ganz leichte kopfschnerzen aber schmerz nenn ich das nicht, muss mich schon konzentrieren das überhauot wahrzunehnen. Naja mal abwarten ob sich das jetzt alles erst entwickelt.
 
Weil das einfach sehr niedrig ist?
Im letzten Sommer galt auch eine Maskenpflicht, obwohl die Inzidenz im Juni und Juli einstellig war...

35 pro 100.000 ist ganz sicher nicht niedrig, sondern schon so viel, dass es bei einem exponentiellen Anstieg ganz schnell wieder böse aussehen kann.
Es wirkt nur im Angesicht der extrem hohen Inzidenzen aus dem Winter wie wenig. Zu Beginn der Pandemie hat man bei solchen Inzidenzen bereits alles inkl. Kinderbetreuung komplett dicht gemacht.
Die erste Welle gipfelte bei ca. 50-60... Wir sind also jetzt noch im Bundesdurchschnitt in einer ernsteren Situation als im kompletten vergangenen Frühling im 1. Lockdown...
Rein auf die Inzidenzen bezogen natürlich. Die Impfsituation entschärft das alles natürlich gewaltig.
 
Viele wurden aber in der Zwischenzeit geimpft oder sind genesen. Das spielt alles in die Inzidenz mit ein.

Die Inzidenz wird nie ein fester Wert sein, der getrennt von der jeweiligen Situation immer gültig sein wird.

Was ist wenn alle inkl. der Kinder geimpft sind und die Inzidenz weiterhin bei 50 bleibt?

Irgendwann muss man auch bei den Masken lockern, die Inzidenz wird nicht auf ewig ein guter Messwert bleiben.
 
Das Infektionsschutz hat nur eine einzige Aufgabe und kann auch nur dann überhaupt angewendet werden, die Überlastung des Gesundheitssystem zu vermeiden. :deal: Nur dieser Maßstab gilt, wenn das nicht gegeben ist dann dürfen die Maßnahmen gar nicht angewendet werden. Die Inzidenz darf demnach gar kein Maßstab sein, er ist allerhöchstens ein Wert mit dem man eine Entwicklung der Infektionen berechnen kann, nicht aber die Anwendung des Infektionsschutzgesetzes berechnen.

Natürlich kann man bei einer ausbreitung berechnen dass es zu einer Überlastung kommt, das ändert sich durch die Impfungen aber, man muss also mit der Zunahme der Impfungen auch andere Indizien mithinzunehmen, sonst könnte man ja bei jedem Rotzeschnupfen das Gesetz anwenden, bei jedem popeligen Erkältungsvirus, so einfach ist das ja nicht.
 
Irgendwann muss man auch bei den Masken lockern, die Inzidenz wird nicht auf ewig ein guter Messwert bleiben.
Die Inzidenz war noch nie ein guter Messwert.
Ganz zu Beginn wurde ja die Inzidenz nur als Maßzahl für die beginnende Überlastung der Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung herangezogen.
aus infektiologischer Sicht ist die Zahl quasi sinnlos, da sie viel zu unscharf ist, von etlichen Faktoren beeinflusst wird, rein vergangenheitsbezogen ist etc.

Aber die Medien und die Politik haben halt unbedingt eine einfach verständliche Zahl benötigt, an der man sich aufhängen kann.
 
Gehört auch eigentlich zu den Dokumenten auf die man aufpassen sollte :D

Habe gestern auch einen neuen Impfpass bekommen :oops:

Ich bin in dieser Hinsicht aber auch extrem scheiße aufgestellt, seit meinem Umzug 2008 habe ich nicht einmal einen festen Hausarzt. Die "guten" waren/sind immer voll.

Eines der Dinge, um die ich mich nach COVID unbedingt kümmern muss... mit 35 Jahren wird es dann auch langsam Zeit für diverse Vorsorgeuntersuchungen.
 
Wenn die verständliche Zahl aber leider kaum Aussagekräftig ist, ist das schon wieder weit am Ziel vorbei geschossen.
Und vor allem viel zu unreflektiert. Sogar auf Stadt- und Gemeindeebene wird das als die absolute Maßzahl genommen... Wenn dann in ner 20.000 Einwohner Stadt ein kontrollierter Ausbruch in einem Altenheim stattfand und die lokale Inzidenz halt deswegen kurzfristig auf 300 oder so gesprungen ist, obwohl die Lage "außerhalb" absolut in Ordnung war, haben manche Leute schon Schnappatmung bekommen.
 
Alleine schon durch die Anzahl der Testungen ist die Inzidenzzahl ein schlechter Scherz. Schon bisschen peinlich dass man das so durchgewunken hat, können einen diese Hotspot Städte nur Leid tun, sind Winzstädte und werden durch den medialen Dreck gezogen, dabei liegt es nur an der wenigen Anzahl von Tests um die Infizierten zu finden, während Berlin machen können was sie wollen, sogar Parties mit 3000 Jugendlichen im Park, die Inzidenz geht trotzdem nicht hoch weil es nicht möglich ist Infizierte zu finden, es gibt zu viele Menschen hier und entsprechend müsste man 1000x mehr testen als in den Hotspots, das geht ja einfach nicht, was man aber sehen kann sind die überlasteten Kliniken in Berlin. (momentan sieht das aber gut aus, nicht mal das Neuköllner Krankenhaus ist ausgelastet, das war mal anders)

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https://interaktiv.morgenpost.de/corona-deutschland-intensiv-betten-monitor-krankenhaus-auslastung/

Was man schön sieht ist wie Corona normale Intensivpatienten verdrängen, weil Personal fehlt denk ich, die Auslastung bleibt nahezu immer dieselbe, das wird doch nicht ohne Grund passieren, man ist also vermutlich schon an der Grenze sonst würde man die normalen Intensivpatienten nicht auf normale Stationen verschieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im letzten Sommer galt auch eine Maskenpflicht, obwohl die Inzidenz im Juni und Juli einstellig war...

35 pro 100.000 ist ganz sicher nicht niedrig, sondern schon so viel, dass es bei einem exponentiellen Anstieg ganz schnell wieder böse aussehen kann.
Es wirkt nur im Angesicht der extrem hohen Inzidenzen aus dem Winter wie wenig. Zu Beginn der Pandemie hat man bei solchen Inzidenzen bereits alles inkl. Kinderbetreuung komplett dicht gemacht.
Die erste Welle gipfelte bei ca. 50-60... Wir sind also jetzt noch im Bundesdurchschnitt in einer ernsteren Situation als im kompletten vergangenen Frühling im 1. Lockdown...
Rein auf die Inzidenzen bezogen natürlich. Die Impfsituation entschärft das alles natürlich gewaltig.
Gruppe 1 ist mittlerweile durchgeimpft, deshalb sind die Krankheitsverläufe nicht mehr so dramatisch.
Die einzig wichtige Zahl ist die Belegung der Intensivplätze.
Was früher bei Inzidenz 70 für das Gesundheitssystem dramatisch wurde, kann nun gehändelt werden.
Mittlerweile sind ja ca. 50% geimpft oder genesen. Bald wird es für das Virus schwerer, neue Wirte zu finden.
 
Gruppe 1 ist mittlerweile durchgeimpft, deshalb sind die Krankheitsverläufe nicht mehr so dramatisch.
Die einzig wichtige Zahl ist die Belegung der Intensivplätze.
Was früher bei Inzidenz 70 für das Gesundheitssystem dramatisch wurde, kann nun gehändelt werden.
Mittlerweile sind ja ca. 50% geimpft oder genesen. Bald wird es für das Virus schwerer, neue Wirte zu finden.
Genau. Aber wieso sollten wir es riskieren, auf den letzten Metern, bevor die Impfquote zumindest für eine stark erschwerte Übertragung und damit besser kontrollierbare Infektionsketten sorgt, den Ist-Zustand riskieren, indem wir solche wirklich problemlosen Maßnahmen wie Masken voreilig abschaffen?

Ja, ich finde die Dinger auch nervig. Aber Arschbacken zusammenkneifen und weitermachen. So schwer ist das auch nicht.
 
Und vor allem viel zu unreflektiert. Sogar auf Stadt- und Gemeindeebene wird das als die absolute Maßzahl genommen... Wenn dann in ner 20.000 Einwohner Stadt ein kontrollierter Ausbruch in einem Altenheim stattfand und die lokale Inzidenz halt deswegen kurzfristig auf 300 oder so gesprungen ist, obwohl die Lage "außerhalb" absolut in Ordnung war, haben manche Leute schon Schnappatmung bekommen.
Ja, das kenne ich... Haben knapp über 30k Einwohner. In nem Pflegeheim gabs dann 9+x Fälle. Zusätzlich zu den anderen. Wir waren hier Wochenlang bei weit über 200 und haben sogar die 300 kurz gerissen. Und innerhalb von zwei wochen sind wir jetzt auf unter 100 :ugly:
 
Genau. Aber wieso sollten wir es riskieren, auf den letzten Metern, bevor die Impfquote zumindest für eine stark erschwerte Übertragung und damit besser kontrollierbare Infektionsketten sorgt, den Ist-Zustand riskieren, indem wir solche wirklich problemlosen Maßnahmen wie Masken voreilig abschaffen?

Ja, ich finde die Dinger auch nervig. Aber Arschbacken zusammenkneifen und weitermachen. So schwer ist das auch nicht.
Ich bin weiterhin für konsequente Maßnahmen, aber ich freue mich über Inzidenzen um die 70, da dies ein gutes Zeichen ist, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Weiterhin testen, testen, testen, Masken, Abstand, AHA und dadurch weiter mit Vernunft und Verstand lockern.
 
Natürlich ist die Inzidenz nur ein hinreichend guter Wert, aber es gibt halt keinen wirklich praktikableren Wert.
Intensivbettenbelegung kannste auch knicken, dann müsste man Einsatzbereitschaft des Personal mitbeachten, deren Überstunden, Urlaub und Krankheit. Dann kommt es noch darauf an in welches Krankenhaus man kommt wenn man krank ist, ist es dann überhaupt das des eigenen Landkreises oder ein anderes?
Wenn man woanders hinkommt, macht man deren Wert kaputt usw.

Es gibt einfach leider keinen besseren Wert als die Inzidenz, den auch jeder klar versteht.
 
Ich bin weiterhin für konsequente Maßnahmen, aber ich freue mich über Inzidenzen um die 70, da dies ein gutes Zeichen ist, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Weiterhin testen, testen, testen, Masken, Abstand, AHA und dadurch weiter mit Vernunft und Verstand lockern.
auf jeden Fall. Wir nähern uns hier der 50 an, nebenan in Heidelberg ist man schon bei 33.
 
Natürlich ist die Inzidenz nur ein hinreichend guter Wert, aber es gibt halt keinen wirklich praktikableren Wert.
Intensivbettenbelegung kannste auch knicken, dann müsste man Einsatzbereitschaft des Personal mitbeachten, deren Überstunden, Urlaub und Krankheit. Dann kommt es noch darauf an in welches Krankenhaus man kommt wenn man krank ist, ist es dann überhaupt das des eigenen Landkreises oder ein anderes?
Wenn man woanders hinkommt, macht man deren Wert kaputt usw.

Es gibt einfach leider keinen besseren Wert als die Inzidenz, den auch jeder klar versteht.
Ich versteh die Praktikabilität auch.

Jedoch hätte ich es als Aufgabe der Politik erachtet, hier eine bessere, umfassendere Maßzahl zu entwickeln. Irgendein "Corona-Index", der möglichst viele sinnvolle Dimensionen auswertet und ebenfalls in eine einfach lesbare Zahl gießt, die man dann als Maßzahl heranziehen kann, sowohl aus politischer Entscheidungssicht als auch für Medien und Volk.
Das alles begleitet von Investitionen in digitale Gesundheitsinfrastruktur, damit so eine Zahl auch weitgehend automatisiert und aktuell für alle Regionen berechnet werden kann.

Wir hatten lange Zeit, v.a. im letzten Sommer wurde die Erholungspause komplett verbummelt, was nach wie vor der Kardinalsfehler der Regierung ist.
 
Natürlich ist die Inzidenz nur ein hinreichend guter Wert, aber es gibt halt keinen wirklich praktikableren Wert.
Intensivbettenbelegung kannste auch knicken, dann müsste man Einsatzbereitschaft des Personal mitbeachten, deren Überstunden, Urlaub und Krankheit. Dann kommt es noch darauf an in welches Krankenhaus man kommt wenn man krank ist, ist es dann überhaupt das des eigenen Landkreises oder ein anderes?
Wenn man woanders hinkommt, macht man deren Wert kaputt usw.

Es gibt einfach leider keinen besseren Wert als die Inzidenz, den auch jeder klar versteht.
Naja wir müssen es nicht verstehen, es muss einen Wert geben der die Anwendung des Infektionsschutzgesetzes rechtfertigt und vor Gerichten standhält. Ich vermisse die Diskussion dahinzu, einzig Kubiki spricht das immer wieder an aber der ist ja auch Vollblutjurist.
 
Irgendein berechneter wert, von dem keiner weiß wie er zustande kommt, würde die Gesellschaft nicht akzeptieren und es würden dann vollkommen abgedrehte Verschwörungstheorien entwickelt werden.

Und ich halte es für unmöglich nen gescheiten Wert an Krankenhausauslastung zu entwickeln. Manche Krankenhäuser hatten nur 2 freie Intensivbetten, also das absolute Minimum. Was macht man dann? Alles im Umkreis von 10 km schließen? Das ist alles einfach zu dynamisch um es umzusetzen. Das wäre alles ein Katastrophe geworden.

Ich wüsste ja gerne, ob es Länder gibt, die es so versucht haben.
 
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