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Da müsste jeden einzelnen „ich bin ein idiot und habe nichts kapiert“ auf die Stirn tätowieren.An Halloween werden es die jungen Leute sicherlich krachen lassen, als ginge am Montag die Welt unter.
Wer soll das machen? Muss vor Montag passieren. Danach haben die Tätowierer geschlossen...Da müsste jeden einzelnen „ich bin ein idiot und habe nichts kapiert“ auf die Stirn tätowieren.
Ordnungsamt. Bissl Tinte und ne dicke StricknadelWer soll das machen? Muss vor Montag passieren. Danach haben die Tätowierer geschlossen...
Natürlich spielt die Wählergruppe eine Rolle. Was ja aufgrund der aktuellen wissenschaftlichen Lage auch nachvollziehbar ist. Denn wie aufgeführt sind die Expertenmeinungen in Bezug auf die Maßnahmen ja durchaus unterschiedlich. Kann man es da der Regierung verübeln, wenn sie eher die Seite wählt, die bei ihren Wählern die bevorzugte ist? Ich finde das nicht schlimm, denn auch das ist Demokratie....
Meint ihr etwa ernsthaft, dass das bei den aktuellen Entscheidungen und Einschränkungen keine Rolle spielt?
....
Aber der Kommentar bringt ganz hervorragend vor allem die desolate und dystopische Berichterstattung in fast allen Medien schön auf den Punkt...ChapeauDas ist kein Problem von Globisierung, das ist das Problem des globalisierten Kapitalismus.
Der Kommentar ist eine absolute Frechheit.
Prof. Dr. Karl Lauterbauch, habilitierter Epidemiologe, verächtlich einen "Gesundheitsexperten" (in Anführungszeichen!) zu nennen ist die absolute Bankrotterklärung dieses "Journalisten".
Auch wie er suggeriert, die Bundesregierung handele entgegen wissenschaftlichen Rat, weil ja die Kassenärztliche Vereinigung sich zuletzt gegen einen Lockdown ausgesprochen hat, ist so dummdreist dass man es kaum glauben möchte. Als hätte nicht nur ein paar Tage vorher eine (mit Verlaub) viel renomiertere Vereinigung sich deutlich für verschärfte Maßnahmen ausgesprochen - und als hätte sich die Bundesregierung nicht auch genau auf diesen wissenschaftlichen Rat bezogen in der Begründung für diesen Lockdown.
Man kann ja dem Regierungshandeln kritisch gegenüber stehen, man kann Maßnahmen argwöhnisch betrachten.
Aber das ist journalistischer Schund, da muss man auch nichts beschönigen.

Was mir tatsächlich noch fehlt, ist eine Idee davon, wie es ab Ende November weitergehen soll. Wenn die Zahlen runtergehen, will man wieder öffnen. Und dann? Geht es im Januar oder Februar wieder los? Ich verstehe jeden, der feiern will, der in den Urlaub will, der Sport machen will, der auf Konzerte will, ich will das auch. Aber wenn es kein Umdenken in allen Teilen der Bevölkerung gibt, dann machen wir bis mindestens Mitte nächsten Jahres so weiter. Und das wird uns wirtschaftlich und gesellschaftlich noch sehr viel stärker treffen als der Monat Lockdown. Und dafür haben die Damen und Herren gestern und in den letzten Wochen keine Ideen präsentiert.
Sie haben keine Ideen, weil nicht alles steuerbar ist. Zumindest nicht, ohne sehr viel schärfere Massnahmen.
Ich glaube schon, dass Weihnachten ein Thema ist. Den Menschen den Dezember und die Feiertage zu nehmen, wäre, zumindest jetzt schon, fatal. Es wäre aber auch kein Lockdown von noch mehr Wochen möglich gewesen. Insofern ist das schon verständlich.
Und ja, im Januar müssen wir dann weiter schauen. Gehen die Zahlen dann wieder signifikant hoch, muss man sich wieder zusammensetzen. Und wir werden in diesem Loop gefangen sein, bis die Menschen es verstehen. Wenn sich alle an die Regeln halten, können wir alle halbwegs normal leben. Wenn nicht, müssen alle drunter leiden.
Man muss sich nur anschauen, wie Frankreich das Problem angeht. Da können wir eigentlich froh sein, dass die deutsche Regierung noch die Handbremse drin hat...
Ich habe heute Morgen noch einen Bericht über die Impfstoffe gehört. Wenn er kommt, wird es Monate dauern, bis sich da was tut. Wenn wir 100.000 Menschen am Tag impfen, was wohl schon eine Herausforderung sei, dann sind wir fast ein halbes Jahr dran, bis wir einigermassen einen Effekt merken werden.
Ich hab das ja schon mehrfach gesagt, aber wir sollten uns an den jetzigen Zustand gewöhnen, dann wird es sich die nächste Zeit besser leben.
Die viel renommiertere Vereinigung, die 2016 noch 1300 Krankenhäuser schließen wollte?
https://www.sueddeutsche.de/gesundh...en-1300-kliniken-fuer-ueberfluessig-1.3221646
In einer Demokratie muss man verschiedene Meinungen ertragen können auch wenn diese einem nicht ins eigene Weltbild passen. Wir reden hier ja nicht vom Leugnen des Coronavirus, sondern von unterschiedlichen Einschätzungen der Gesamtlage unter Einbeziehung aller negativen Konsequenzen.
Zweitens: Nein, es handelt sich dabei nicht um die selbe Vereinigung, die damals das Diskussionspapier (!) zu den Krankenhäusern veröffentlicht hat. Das waren sechs einzelne Autoren, die das gemeinsam verfasst haben.Ich geb dir vollkommen Recht aber die Leopoldina anzuführen ist vllt etwas unglücklich, da war doch irgendwas dieses Jahr vorgefallen, ich weiß nur nicht mehr genau was....
edit: oh wurde schon erwähnt![]()
44% der CDU-Wähler sind 60+ und somit in der Risikogruppe.
Meint ihr etwa ernsthaft, dass das bei den aktuellen Entscheidungen und Einschränkungen keine Rolle spielt?
Und gleichzeitig postest du so einen Kommentar, der nichts weiter tut als genau diese Spaltung zu forcieren? Also das verstehe wer will, ich tue es nicht.Mir persönlich macht vor allem die Spaltung der Gesellschaft Angst wie wir sie bisher vor allem aus den USA kannten. Sieht man ja hier im Forum leider schon sehr gut, dass es nur noch die Maßnahmenbefürworter, denen es fast nicht strikt genug sein kann und die Maßnahmenkritiker gibt. Gefühlt hat sich alles dazwischen an Meinungen nach über einem halben Jahr der Pandemie aufgelöst.
Das klingt logisch, ich würde darauf aber nicht wirklich setzen.
Erstens wird man die Kapazitäten nicht einfach nach Belieben hochsetzen können. Denn wenn Spritze in den Arm nicht reicht (weil vielleicht eine gewisse Ruhezeit eingehalten werden muss), dann steht man wieder da.
Zudem wird man für 30 Millionen dann halt auch trotzdem ungefähr ein Jahr brauchen.
Und jetzt kommt der Knackpunkt... derzeit haben wir eine Impfbereitschaft, die nur bei 50 bis 55% liegt. Dieser Wert kann sich natürlich erhöhen, er kann aber je nach den dann geltenden Umständen auch niedriger sein. Und da es keine Impflicht geben wird...
Man kann jetzt in den Raum schmeissen, dass die Leute dann eben weggesperrt werden, vom öffentlichen Leben ausgegrenzt werden sollten, usw., aber das sind Szenarien, über die möchte ich mir jetzt noch keine Gedanken machen. Denn das würde wirklich gesellschaftlich übel enden.
2022 wurde heute genannt, das wird also noch ein langes Jahr 2021.
Gesundheitssystem fürchten und die die nicht geimpft sind fahren halt auf eigenes Risiko.
Das ist nicht richtig. Eine Impfung wird keinen 100% Schutz bringen. Das heißt, dass obwohl ich mich als Risikogruppler geimpft habe, ich dennoch Corona bekommen kann. Und je weniger Menschen geimpft sind, desto höher ist die Chance, dass ich als geimpfter Mensch dennoch daran erkranke.
es geht ja auch weniger drum nicht zu erkranken als dass man schauen muss das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Die Krankheit ist wie viele Andere dann einfach da und das wird sich auch nicht mehr ändern aber deshalb brauchen wir keine Beschränkungen.
Aber ja du hast Recht, man wird es sehen müssen. Man sollte nur immer im Auge behalten dass der Schaden jeden Monat exponentiell wächst.
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