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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Tja, das ist halt das Problem mit Wikipedia. Deine Studie dreht sich um Quarantäne und nicht um Lockdowns. Die Studie belegt unter gewissen Umständen die Wirksamkeit von Quarantäne Maßnahmen. Ansonsten sagt sie aber leider genau das Gegenteil von dem was du sagen willst :ugly:

(selektives Lesen heute?)
Um genau zu sein dreht sich die Studie hierum: (steht im Namen)
Quarantine alone or in combination with other public health measures to control COVID‐19


Was du hier mehrfach als keine Evidenz hinstellst ist hier eher als Vorsicht mit den Nebenwirkungen herausgestellt.
Was aber nicht heißt, dass diese Maßnahmen keine Wirkung oder ein Sinnvolles Tool sein können.

Edit:
Quarantine alone is an important component of outbreak control but seems not to be enough to contain COVID‐19. Preliminary estimates of the basic reproduction number (R0) of SARS‐CoV‐2 range from 2.8 to 5.5 (Read 2020; Zhao 2020; Zhou 2020b). Models have shown that the effectiveness of quarantining individuals during outbreaks of diseases with presymptomatic infectiousness and a basic reproduction number of greater than 2.5 is limited.
Many countries had implemented lockdowns within the lasts months, substantially reducing the number of cases. This gives countries the opportunity to find cases and their contacts and place them under quarantine in a timely manner. However, these measures are resource‐intensive and not feasible for all countries

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
(selektives Lesen heute?)
Um genau zu sein dreht sich die Studie hierum: (steht im Namen)
Quarantine alone or in combination with other public health measures to control COVID‐19


Was du hier mehrfach als keine Evidenz hinstellst ist hier eher als Vorsicht mit den Nebenwirkungen herausgestellt.
Was aber nicht heißt, dass diese Maßnahmen keine Wirkung oder ein Sinnvolles Tool sein können.
Was ich damit meine ist, keiner kann sagen ob ein lockdown wirklich verantwortlich ist für sinkende zahlen. Man sieht irgendwas tut sich wenn man einen ausruft, aber liegt das am lockdown? Oder daran das alles andere dann konsequenter eingehalten wird? Oder an der Kombination? Man hat viele Studien die sagen "das sind die Nebenwirkungen" aber kaum Studien die eindeutig sagen "das sind die benefits". Das Ergebnis ist für mich das es keine klare Evidenz pro aber klare dagegen gibt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht so ganz was jetzt hier dein Ziel ist. Bist du echt so ein großer Freund des lockdowns?
 
Also für die Feststellung dass es keine Ansteckung gibt wenn keine Menschen aufeinander treffen braucht man glaub ich keine Studien...

Natürlich sollte das das letzte Mittel sein.
 
Unser edeka hat reagiert. Keine familieneinkaufe mehr. Nur noch einzeln.
 

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Was ich damit meine ist, keiner kann sagen ob ein lockdown wirklich verantwortlich ist für sinkende zahlen. Man sieht irgendwas tut sich wenn man einen ausruft, aber liegt das am lockdown? Oder daran das alles andere dann konsequenter eingehalten wird? Oder an der Kombination? Man hat viele Studien die sagen "das sind die Nebenwirkungen" aber kaum Studien die eindeutig sagen "das sind die benefits". Das Ergebnis ist für mich das es keine klare Evidenz pro aber klare dagegen gibt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht so ganz was jetzt hier dein Ziel ist. Bist du echt so ein großer Freund des lockdowns?

Was ich herauslese ist: es ist überhaupt schwer herauszulesen, welche Maßnahme nun was bringt und wir das Geheimmittel zur Eindämmung immer noch nicht kennen. Selbst in der von mir eingebrachten Studie (Quarantäne VS Quarantäne plus Maßnahmen) kommt man zu dem Entschluss:
The majority of included studies on quarantine in combination with other non‐pharmaceutical interventions does not allow us to disentangle the effect of quarantine or the other specific measures. This makes it difficult to conclude what combination of methods is the best to reduce the number of cases and deaths and delay the outbreak.


Das selbe Problem wird man wohl auch bei strikte Maßnahmen Vs Lockdown-artige Zustände (wie wir sie Anfang des Jahres hatten) haben.
Wir wissen einfach noch nicht was wie hilft, nur dass die Zahlen irgendwie runter gegangen sind um Szenen wie in Italien/New York zu verhindern.

Da aber von keinerlei Evidenz zusprechen bliebe mir fern.
Und das ist woran ich mich störe (wie gesagt hab das Papier nicht lesen können).
Von welcher Art Lockdown ist dort die Rede? Was genau bringt die Studie zu tage?
Ein richtigen Lockdown hatten wir hier ja nie, eher ein Shutdown gewisser Tätigkeiten und strikte Ausgangssperren.

Aber vielleicht bin ich da auch einfach auf dem falschen Wissensstand.
Aktuell kommt mir die Debatte rund um den Lockdown halt wie das von Dorsten angesprochene „Präventions-Paradox“ vor:
Der Virologe Christian Drosten weist die Kritik am Lockdown zurück. Nach ihm sei es „sicherlich nicht der Fall“, dass es den Shutdown nicht gebraucht hätte. Dabei verweist er auf das Präventionsparadox. Demzufolge würde eine paradoxe Situation vorliegen, da die Shutdown-Maßnahmen durch einen Teil der Bevölkerung im Nachhinein angezweifelt wurden mit der Begründung, eine vorhergesagte Ausbreitung des Virus und die Überlastung des Gesundheitssystems habe nicht stattgefunden. Jedoch dienten die Maßnahmen gerade zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus und habe diese möglicherweise verhindert.


Allerdings bin ich auch kein Experte beim dazugehörigen Thema Kosten-Nutzen der ganzen Maßnahmen.
Möglich, dass man mehr kaputt macht als heilt. Mich gruselts einfach was auf uns zu kommen könnte, wenn wir zu lasch hantieren.
Thema überfüllte Krankenhäuser und die daraufhin fehlenden Behandlungsmöglichkeiten für alle die es nötig hätten.
Halt die Szenen wie aus Italien / New York.


Denn ich kann mir einfach noch nicht vorstellen wie wir solche Szenen ohne Maßnahmen wie zum Anfang des Jahres vermeiden können.


edit: und nein, ich bin ganz sicher kein chinesisch indoktrinierter Lockdown Fetischist, der das einfach haben will, weil er das toll findet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich weiß nicht ob wir da aneinander vorbei reden und auch wie gesagt weiterhin nicht was dein Punkt ist. Alles was ich im Zusammenhang mit dem lockdown zu sagen habe ist der Grundsatz der verhältnismäßigkeit und ich sehe den bisher nicht gänzlich nachgewiesenen Nutzen in keiner relation zum klar nachgewiesenen Nachteil. Da können wir jetzt ewig drüber schwadronieren, aber das ist mein Standpunkt. Da muss sich Wissenschaft und Regierung in meinen Augen was besseres einfallen lassen, in der Hoffnung das es das gibt. Besser oder zumindest zielgerichteter.

Selbst wenn sich heraus stellt das der lockdown der Gold Standard in Sachen Prävention ist und die Zahlen durch ihn super runter gehen macht ihn das in meinen Augen nicht weniger gefährlich.
 
Nix. Menschen werden halt sterben.
Das ist doch auch Blödsinn. Nur weil man der Meinung ist, ein zweiter, bundesweiter Lockdown wäre höchstwahrscheinlich überzogen und für sehr viele Menschen eine Katastrophe, will msn doch auch nicht Menschen sterben lassen.
Lokal und zeitlich begrenzt macht es eher Sinn, da mit dem Instrument Lockdown zu arbeiten.
Und im Grunde würde es auch reichen, wenn auch auf privaten Feiern Abstand gewahrt werden würde und jeder ne Maske anhätte.
Aber wie will man das regulieren?
Da muss man die Leute wieder hinbringen, dass sie das von alleine tun, aber wie weiß ich auch nicht. Brauchts wohl wieder Bilder von Leichentransporten wie damals aus Italien...:/
 
Das ist doch auch Blödsinn. Nur weil man der Meinung ist, ein zweiter, bundesweiter Lockdown wäre höchstwahrscheinlich überzogen und für sehr viele Menschen eine Katastrophe, will msn doch auch nicht Menschen sterben lassen.
Lokal und zeitlich begrenzt macht es eher Sinn, da mit dem Instrument Lockdown zu arbeiten.
Und im Grunde würde es auch reichen, wenn auch auf privaten Feiern Abstand gewahrt werden würde und jeder ne Maske anhätte.
Aber wie will man das regulieren?
Da muss man die Leute wieder hinbringen, dass sie das von alleine tun, aber wie weiß ich auch nicht. Brauchts wohl wieder Bilder von Leichentransporten wie damals aus Italien...:/

die Leute sind einfach zu blöd es zu kapieren. Da kannst du Bilder und Fotos bringen. Solange auch nur eine Minderheit die Dinge mit Füßen tritt, kannst du machen was du willst.
 
Auch der Bundesärztepräsident kritisiert die ausufernden Einschränkungen und spricht sich dafür aus, dass eine kontrollierte Durchseuchung in gewisser weise unausweichlich ist und man steigende Zahlen nicht verhindern kann.

Auch kritisiert er, dass den Menschen in einer Tour Angst gemacht wird. Hier wird Panikmache ja deutlich abgewunken während Söder erst heute wieder vor "einsamen Weihnachten" warnt und die Leute da draußen wieder anfangen wie bekloppt Klopapier zu kaufen. :O_o:

https://www.spiegel.de/gesundheit/c...eiheit-a-615f80a8-d214-4310-a394-d755e83d00d1

Lustig, dass der Chef der Ärztekammer gerade bei Lanz erzählt, dass er nichts von Masken hält.

:lol:

Der Typ... Vielleicht hätte er sich bisschen weniger auf Präsident sein konzentriert und stattdessen mehr auf Medizin spezialisiert in den letzten Monaten (oder auch nach seiner allgemein Mediziner Ausbildung).

Im Fernsehen zweifelte der Präsident der Ärztekammer die Wirksamkeit von Masken in der Coronakrise an - und rudert nach Kritik zurück. Warum Wissenschaftler einen Mund-Nasen-Schutz empfehlen.
....
"Die Maskenpflicht ist in deutschen Fachkreisen nicht strittig"
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, selbst Arzt und Epidemiologe, forderte Reinhardts Rücktritt, wenn er seine Aussagen nicht umgehend zurücknehme. Was Reinhardt bei "Lanz" vorgetragen habe, sei wissenschaftlich unhaltbar. "Die Maskenpflicht ist in deutschen Fachkreisen nicht strittig", sagte Lauterbach.

....
Das sieht im Übrigen auch Ärztekammerpräsident Reinhardt so. Im Verlauf der Diskussion mit Lanz relativierte er seine vorherigen Aussagen und sagte: "Die Maske hat eine Wirkung, ja. Punkt."

https://www.spiegel.de/wissenschaft...pricht-a-b66831a5-3fb5-4ec7-8b4a-23d2419fb4e7


https://www.spiegel.de/wissenschaft...tt-auf-a-6a846ac7-ed4e-465a-90ae-fab9340d4fc1
 
Selbst wenn sich heraus stellt das der lockdown der Gold Standard in Sachen Prävention ist und die Zahlen durch ihn super runter gehen macht ihn das in meinen Augen nicht weniger gefährlich.
Ich glaube da sind wir uns ja alle einig dass ein wie auch immer gearteter Lockdown in keinem Fall ein präventives Instrument sein kann und darf, sondern eine Intervention um einen sonst möglicherweise nicht mehr aufzuhaltenden Prozess zu stoppen.
Und nur dann darf er überhaupt nur in Erwägung gezogen werden.
 
Der Typ... Vielleicht hätte er sich bisschen weniger auf Präsident sein konzentriert und stattdessen mehr auf Medizin spezialisiert in den letzten Monaten (oder auch nach seiner allgemein Mediziner Ausbildung).



https://www.spiegel.de/wissenschaft...pricht-a-b66831a5-3fb5-4ec7-8b4a-23d2419fb4e7


https://www.spiegel.de/wissenschaft...tt-auf-a-6a846ac7-ed4e-465a-90ae-fab9340d4fc1
Das stört mich aktuell etwas. Jemand vertritt eine andere Ansicht, schon wird sein Rücktritt gefordert. Oder seine Verträge werden gekündigt. Oder was immer.
 
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