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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber darum gehts doch gar nicht :? Die Definition der ARD und die Beurteilung der Quellenangabe sind ja ganz nett, aber völlig irrelevant in Bezug auf das, was @Master-Dan und @Gamblix m. E. eigentlich sagen wollten. Das Interessante ist (und das war m. E. die Kernaussage), dass der Inhalt des Beitrags hier gar nicht diskutiert wird, sondern dieser förmlich "links liegen" gelassen wird und man lieber über Wörter bzw. Aussagen wie "zurückrudert" oder "Bruch in der Berichterstattung" diskutiert, oder eben über die Definition der ARD. Die Kernaussagen im Beitrag zur Übersterblichkeit, der Bedeutung der Neuinfektionen, zur Krankenhaussituation in Deutschland von renommierten Experten scheinen niemanden hier zu interessieren. Anders vielleicht, als einen Arzt denunzieren zu wollen, weil er augenscheinlich auf Grund eines Corona-Falls seine Praxis nicht schließen "will" (überspitzt dargestellt, aber das ist doch hier oftmals die Realität im Fred).

Ich hoffe, ich liege da jetzt nicht völlig falsch... @Master-Dan

Diese Aussagen sind m. E. ganz wichtig, um solch aktionistische und unsinnige Maßnahmen wie bspw. jetzt in Berlin oder die populistischen Aussagen von Lauterbach zur zukünftigen Schulsituation richtig einordnen zu können. Da sind ganz viele Ungereimtheiten, wahrscheinlich auch wahlkampfinduziert, unterwegs, die so einfach nicht stehen gelassen werden können. Da wird Wahlkampf mit der Corona-Angst der Menschen (siehe auch Söder) betrieben, obwohl die Realität derzeit bei uns in Deutschland anders aussieht.
Das Video wurde hier um 0:51 Uhr gepostet. Glaubst du die User hier sind alle Arbeitslos und haben nichts besseres zu tun als ein Video anzuschauen bei dem jemand meint es würde die Welt auf den Kopf stellen? "Hey Chefe, halt mal kurz dein Maul, ich muss mir ein Video anschauen welches mein Weltbild ändert, danach muss ich kurz darauf im KT posten dass ich es gesehen habe, danach können wir die BWA weiter besprechen". So in etwa?
 
Aber darum gehts doch gar nicht :? Die Definition der ARD und die Beurteilung der Quellenangabe sind ja ganz nett, aber völlig irrelevant in Bezug auf das, was @Master-Dan und @Gamblix m. E. eigentlich sagen wollten.

Naja, mir ging es aber genau darum.
Und wenn du nochmal nachliest, dann wirst du feststellen, dass z.B. @Gamblix selbst ausschließlich (!) das Wie der Berichterstattung kommentiert hat und nicht das Was.

Und das ist genau der Kern meiner Kritk.
Er hätte ja auch direkt die Originalquelle posten und den Inhalt zur Diskussion stellen können.
 
Naja, mir ging es aber genau darum.
Und wenn du nochmal nachliest, dann wirst du feststellen, dass z.B. @Gamblix selbst ausschließlich (!) das Wie der Berichterstattung kommentiert hat und nicht das Was.

Und das ist genau der Kern meiner Kritk.
Er hätte ja auch direkt die Originalquelle posten und den Inhalt zur Diskussion stellen können.
Ich hatte nur den WDR-Link gesehen... Halledingenskirchen TV sagt mir gar nichts
 
Das Video wurde hier um 0:51 Uhr gepostet. Glaubst du die User hier sind alle Arbeitslos und haben nichts besseres zu tun als ein Video anzuschauen bei dem jemand meint es würde die Welt auf den Kopf stellen? "Hey Chefe, halt mal kurz dein Maul, ich muss mir ein Video anschauen welches mein Weltbild ändert, danach muss ich kurz darauf im KT posten dass ich es gesehen habe, danach können wir die BWA weiter besprechen". So in etwa?
Naja, bei der Berichterstattung über neue Hotspots würde das hier zumindest sehr gut funktionieren :D
 
Wenn die ARD in allen ihren Sendungen sagt, dass sich die Erde um die Sonne dreht, dann bedeutet das nicht, dass sie unkritisch ist.
Es ist nicht der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auch zu behaupten, die Sonne drehe sich um die Erde, nur damit die Zuschauer*innen eine "Meinungsvielfalt" präsentiert bekommen.

Deshalb: ein breiter Konsens zu einem Thema ist eben nicht gleichbedeutend mit einer unkritischen Auseinandersetzung mit eben diesem Thema.

Es geht hier nicht um irgendwelche Banalitäten, sondern um den Umgang mit einem Coronavirus, was zu den massivsten Freiheits- und Grundrechtseinschränkungen seit Jahrzehnten geführt hat, aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Annahmen und Vermutungen. Aus meiner Sicht ist gerade dann eine kritische bis hin zu fundamentalkritische öffentliche Auseinandersetzung extrem wichtig. Kritische Experten gibt es genug. Wissenschaft ist nicht demokratisch. Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.
 
Es geht hier nicht um irgendwelche Banalitäten, sondern um den Umgang mit einem Coronavirus, was zu den massivsten Freiheits- und Grundrechtseinschränkungen seit Jahrzehnten geführt hat, aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Annahmen und Vermutungen. Aus meiner Sicht ist gerade dann eine kritische bis hin zu fundamentalkritische öffentliche Auseinandersetzung extrem wichtig. Kritische Experten gibt es genug. Wissenschaft ist nicht demokratisch. Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.

Wo liegt denn jetzt das Problem? Es gibt die Experten, sie kommen zu Wort und es gibt auch eine Auseinandersetzung... Streeck kommt zu Wort, Drosten kommt zu Wort, dutzende Ärzteverbände, Experten, Politiker und und und kommen zu Wort. Was fehlt denn?
 
Aus meiner Sicht ist gerade dann eine kritische bis hin zu fundamentalkritische öffentliche Auseinandersetzung extrem wichtig.
Das was @Steffko sagt. Und: Die scheinbar fehlende kritische Auseinandersetzung wird doch hauptsächlich von denen beklagt, die sich in erster Linie unkritisch auf eine Anti-Maßnahmen-Seite (so will ich sie jetzt mal nennen) schlagen.
Kritische Experten gibt es genug.
Und komischerweise kennen wir alle genug von diesen "kritischen" Expert*innen, obwohl sie ja angeblich nicht öffentlich stattfinden (dürfen).
Und das "kritisch" habe ich in Anführungszeichen gesetzt, denn was bedeutet das überhaupt? Ist ein Drosten unkritisch? Ist ein Streeck unkritisch? Ist ein Dr. Karl Lauterbach, der eher restriktivere Maßnahmen befürwortet, unkritischer als beispielsweise ein Wolfgang Kubicki, der restriktivere Maßnahmen eher ablehnt?*
Mit was für einem Kritik-Begriff arbeiten wir hier? Also wann ist jemand kritisch und wann nicht?

*Um jetzt mal einige Menschen zu nennen, die in der derzeitigen öffentlichen Wahrnehmung sehr prominent sind.
 
Selbst hier im KT geht man doch auch kritisch vor, ist ja nicht so dass man alles absegnet und gut findet was hier auferlegt wird an Maßnahmen. Ich weiss ja nicht was ihr beruflich so macht aber ich bin sehr kritisch über diverse Maßnahmen und Umsetzungen da mich und meine Familie extrem betrifft bis hin zur Betriebsaufgabe. Aber das ist für mich kein Grund rechtsradikalen auf den Leim zu gehen.
 
Aber darum gehts doch gar nicht :? Die Definition der ARD und die Beurteilung der Quellenangabe sind ja ganz nett, aber völlig irrelevant in Bezug auf das, was @Master-Dan und @Gamblix m. E. eigentlich sagen wollten. Das Interessante ist (und das war m. E. die Kernaussage), dass der Inhalt des Beitrags hier gar nicht diskutiert wird, sondern dieser förmlich "links liegen" gelassen wird und man lieber über Wörter bzw. Aussagen wie "zurückrudert" oder "Bruch in der Berichterstattung" diskutiert, oder eben über die Definition der ARD. Die Kernaussagen im Beitrag zur Übersterblichkeit, der Bedeutung der Neuinfektionen, zur Krankenhaussituation in Deutschland von renommierten Experten scheinen niemanden hier zu interessieren. Anders vielleicht, als einen Arzt denunzieren zu wollen, weil er augenscheinlich auf Grund eines Corona-Falls seine Praxis nicht schließen "will" (überspitzt dargestellt, aber das ist doch hier oftmals die Realität im Fred).

Ich hoffe, ich liege da jetzt nicht völlig falsch... @Master-Dan

Diese Aussagen sind m. E. ganz wichtig, um solch aktionistische und unsinnige Maßnahmen wie bspw. jetzt in Berlin oder die populistischen Aussagen von Lauterbach zur zukünftigen Schulsituation richtig einordnen zu können. Da sind ganz viele Ungereimtheiten, wahrscheinlich auch wahlkampfinduziert, unterwegs, die so einfach nicht stehen gelassen werden können. Da wird Wahlkampf mit der Corona-Angst der Menschen (siehe auch Söder) betrieben, obwohl die Realität derzeit bei uns in Deutschland anders aussieht.

Nein, Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht! :dhoch:
 
Ich frag mich ob die die den bericht hier gepostet haben jenen selbst angeschaut haben oder es nur copy und paste war. Das ergebnis dass man eine untersterblichkeit hat ist doch geil und den maßnahmen zuzuschreiben, das ist doch erstmal toll dass die Maßnahmen so einen effekt hatten und natürlich muss man jetzt ein gesundes maß finden beides zu einen. Letzteres sehe ich hier in berlin noch nicht aber Müller die pflaume hab ich auch nicht gewählt.
 
Ich habe schon sehr viel kritische Auseinandersetzung mit den Maßnahmen/der Berichterstattung über Corona wahrgenommen, keine Ahnung unter welchem Stein man leben muss, um das nicht wahrhaben zu wollen.

Jede beschissene Talkshow bietet diese "kritische" Auseinandersetzung. Und jetzt kommt's... die kommen meistens auf ARD und ZDF! :shock:

Und obwohl die Politik einen Spagat zwischen Schutz der Bevölkerung und Wirtschaft finden muss, so sind die aktuellen Massnahmen ja viel weiter bei den "kritischen" Rednern zu finden, als bei Drosten oder Lauterbach.
 
Wir haben hier in Deutschland halt bisher noch das Glück, dass die Sterberate in Deutschland deutlich niedriger als befürchtet ausgefallen ist (Die befürchtete Übersterblichkeit bisher ausgeblieben ist). Das ändert sich aber schnell wenn man mal über den Tellerrand guckt und sich ansieht wozu dieser Virus in der Lage ist, um zu begreifen wieso wir all diese Vorsicht und Maßnahmen haben.

Manchmal kann man nur mit dem Kopfschütteln bei soviel Sturheit.

Edit: Und ja Angst um mein Leben (Panik) habe ich nicht, mich damit anstecken und es auf einen Versuch ankommen lassen allerdings auch nicht. Mir ist bewusst, dass diese Maßnahmen nicht per se wegen meiner Gesundheit stattfinden, sondern wegen denen, die tatsächlich ein erhöhtes Risiko zu erwarten haben.


Edit2: Die Diskussion (das Geschwurbel) heute ist genau der Grund warum ich hier eigentlich nicht mehr rein schaue. Mühsam, anstrengend.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Maßnahmen anderer Länder waren halt andere, sie haben auch unter anderen Bedingungen statt gefunden. In Frankreich gilt 1m Abstand und jeder gibt jedem ein Küsschen auf die Wange zur Begrüßung. Spanien hatte Nachtclubs auf und natürlich haben die einen enormen Tourismus, mich wundern deren Zahlen ünberhaupt nicht, dazu brabbeln die ziemlich laut :D und sie haben dazu noch eine ganz andere Familienstruktur im Gegensatz zu uns Deutschen wo man die Eltern mit der Kneifzange anfasst und das bitte nur zu Ostern und Weihnachten.
 
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