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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

dass die BILD gleich alles wieder überdramatisieren muss, damit ihre Leser drauf anspringen, ist ja nichts neues.

aber ich komm auch nicht mehr mit...
Auf der einen Seite heißt es, was für ein Armutszeugnis und Signal das ist, wenn das rechte Gesocks es schafft, unser Zeichen für Demokratie zu stürmen und die Polizei hat ja auch schon ein internes Problem, was die politische Gesinnung angeht, weswegen die Rechten sich viel zu viel erlauben dürfen, ohne belangt zu werden.
Dann gibt es da mal drei couragierte Polizisten, die sich gegen nen ganzen braunen Mob stellen und unsere Werte verteidigen, die sie als Staatsdiener natürlich auch so vertreten sollten, und es ist auch wieder nicht recht...

Dass da mal von unserem Präsidenten auch ein Zeichen nach außen gesendet wird, find ich gut.
Klar, haben die prinzipiell nur ihren Job gemacht. Aber das war schon eine eher außergewöhnliche und nicht ganz ungefährliche Situation, in der die sich da befanden.

Und ich bin auch froh, wenn ich auf der Arbeit gelobt werde, wenn ich was gut gemacht hab. Wie denke ich jeder. Wenn ich nie ein "danke" zu hören bekommen würde, weil es ja schließlich "mein Job ist, mich um die Angelegenheiten zu kümmern, aber anders rum immer gleich einen auf den Deckel kriegen würde, wenn ich mal etwas nicht so gemacht habe, wie sich andere das vorstellen... ich hätte sehr schnell keinen Bock mehr.

Es wird gefühlt echt nur noch gemeckert und sobald mal ein wenig Lob durchklingt, kommt gleich irgendjemand mit dem großen "Ja, aaaaber...!"
Furchtbar anstrengend.
 
Der zweite Teil ist genauso bizarr.
Wie kann man bitte Putin als Retter sehen?
Ok, ernsthaft, wie erreicht man solche Leute noch? Da sind so krasse Emotionen im Spiel, die alles vernebeln. Wie kommt man an so jemanden ran und holt ihn zurück?

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Ein paar hundert Irre sind auf die Treppen des Reichstags gelaufen und haben Selfies gemacht. Wenn die ernsthaft mit Gewalt stürmen wollten, können es sicher nicht 3 Polizisten aufhalten.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizistinnen und Polizisten war mit 4 Beobachtern vor Ort und haben eine ziemlich offenherzige Pressemitteilung herausgegeben. Lohnt sich zu lesen.

Was für ein beschämendes Bild für einen verdienstvollen Innensenator (PDF)

Was ich nun getan habe und es liest sich komplett anders als das was ich sonst so darüber erfahre. :staun:
 
Der zweite Teil ist genauso bizarr.
Wie kann man bitte Putin als Retter sehen?
Ok, ernsthaft, wie erreicht man solche Leute noch? Da sind so krasse Emotionen im Spiel, die alles vernebeln. Wie kommt man an so jemanden ran und holt ihn zurück?

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Ich arbeite dran. Bisher erfolglos. Sind so engstirnig. Das blöde ist halt. Bei einigen Sachen liegen Die ja nicht falsch. Nur das Gesamtpaket ist halt absolut gaga.
 
Ich arbeite dran. Bisher erfolglos. Sind so engstirnig. Das blöde ist halt. Bei einigen Sachen liegen Die ja nicht falsch. Nur das Gesamtpaket ist halt absolut gaga.
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Was ich nun getan habe und es liest sich komplett anders als das was ich sonst so darüber erfahre. :staun:

Hab jetzt gerade nur die Zeit zum Überfliegen, aber das ist so stümperhaft formuliert und dermaßen gefärbt.

Und bitte jetzt nicht in die alte Mär von "ALLE anderen Mainstream-Medien sind gesteuert" verfallen, nur weil da irgendwer was zusammentippt, das ihm selbst als einzige Fackel in der Finsternis der Unwissenden erscheint.

Alleine die Webseite des Vereins da wirkt total unseriös, der Verfasser hat "2005 wurde er wegen der Vorbereitung und des Versuchs der Beteiligung an einem Raubmord sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt." in seinem Wikipedia-Eintrag stehen?!

Nur ein erster Eindruck auf die Schnelle wie gesagt, aber kein guter.
 
Was nicht sonderlich verwundern sollte, da die Verfasser*innen in ihrem Bericht ja eine gleichgeschaltete Presse vermuten.

Interessante Wahrnehmung, zumal im Bericht ein positives Beispiel und ein negativen Beispiel für die Berichterstattung der Presse zitiert wird. Hier die Begründung für die beobachtete tendenziöse! Berichterstattung.

Wie kommt so eine Schrottberichterstattung –die lobend zu erwähnenden Ausnahmen lösen nicht den Gesamteindruck, weil Rundfunk + TV ja weiter voll abledern –zustande?

Es gibt einfach kaum geschulte Polizeireporter mehr. Viele JournalistInnen hängen eh am „Tropf“ der Nachrichtenagenturen, schreiben dort mehr (oder weniger) ab, verändern ein wenig, oder machen „einfach mit“.

Fehlende Kenntnis der Spezifika des Polizeirechts, der Verfahrensweisen, von polizeilicher Taktik und Strategien sowie dem Kürbereich „Täuschen, Tarnen, Tricksen“ und dss daraus resultierende Geschehens in den Aufbau-und Ablauforganisationen bei den zuständigen Behörden incl. Polizeien, Verfassungsschutzämtern etc. führt zu keiner oder einer zu vernachlässigenden Urteilskraft der Autoren; die Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ein Phänomen was wir vorstehend skizziert haben, das sich beinahe wie ein Ausdruck des Zeitgeistes in Konzernen, Firmen, Behörden, Parlamenten, Polizeien und anderen Organisationen feststellen lässt.

Uns überrascht das leider längst nicht mehr und wir hoffen jetzt nur, dass unser Lob Herrn Heitmann von der SZ nicht schaden wird.

Zur weiteren Klarstellung: Wir haben nichts gegen eine ordentliche wie anständige JournalistInnenlandschaft, wir haben auch nichts gegen „die“ Politik oder „die“ PolitikerInnen, sondern höchstens gegen bedauerlicherweise viele PolitikerInnen die ihren Job untermassig ausüben. So sehen das immer mehr und mehr Menschen in diesem Land und werden durch so eine selten dämliche Verbotsverfügung, auch wenn „seine“ Polizei viel dazu beitrug und kräftig nachhalf, sie nachträglich zu rechtfertigen oder durch die Art und Weise wie Inhalte der Berichterstattungen bestätigt.

Im Bericht wird aber vorallem diese offensichtliche beschämende Zusammenarbeit zwischen Legislative und Exekutive aufgezeigt und beschrieben (die Medienschelte ist eher ein Randthema), um Proteste regierungskritischer "Covidioten" zu behindern und zu diskreditieren. Egal wie man zu diesen Demonstranten steht, dieses Thema gehört angesprochen. Warum ein Großteil der Medien dies nicht tut und sich lieber auf andere Aspekte stürzen, muss jeder für sich selbst beantworten. Inwieweit dies aus einer meiner Meinung nach weitverbreiteten empathielosen Perspektive über die "verantwortungslosen Idioten" überhaupt möglich ist, ist fraglich. Hier und da findet man aber durchaus Kritik. Corona-Proteste: Polizei verhindert Umzug.

Obwohl ein Gericht das zunächst verhängte Demonstrationsverbot der Initiative Querdenker kassierte und die nächst höhere Instanz, immerhin das Oberverwaltungsgericht Berlin, dessen Entscheidung bestätigte, verhinderte die Polizeiführung der Hauptstadt mit einem mutwilligen Manöver, dass der Umzug durch die Stadt stattfinden konnte.

Mein Erklärungsansatz für die zum Großteil tendenziöse Berichterstattung, ist schlicht, dass ein gerade bei diesem Thema unheimlicher Konformitätsdruck herrscht.

Öffnet endlich den Debattenraum. Ein Appell den ich vollumfänglich unterstütze, das gilt für alle Seiten und nicht nur bei diesem Thema. Denn: Was, wenn am Ende «die Covidioten» recht haben?

Zudem wird dieser Verein kritischer Polizisten seit Jahrzehnten als Nestbeschmutzer gesehen, gegen Mitglieder oder Informationszuträger wurde polizeiintern vorgegangen, der Sprecher Thomas Wüppesahl wurde in einen für mich merkwürdigen Prozeß rechtskräftig verurteilt. Eben dieser Thomas Wüppesahl schrieb schon im Jahr 2000 über "SS-Runen auf Spinden. Polizei und Rechtsextremismus". Ist vielleicht ganz interessant für @Mingo.
 
Zudem wird dieser Verein kritischer Polizisten seit Jahrzehnten als Nestbeschmutzer gesehen, gegen Mitglieder oder Informationszuträger wurde polizeiintern vorgegangen, der Sprecher Thomas Wüppesahl wurde in einen für mich merkwürdigen Prozeß rechtskräftig verurteilt. Eben dieser Thomas Wüppesahl schrieb schon im Jahr 2000 über "SS-Runen auf Spinden. Polizei und Rechtsextremismus". Ist vielleicht ganz interessant für @Mingo.

Nur nebenbei: Das Wort "merkwürdig" in den Satz zu streuen ist m.E. etwas dünn. Entweder du erklärst, was du daran merkwürdig findest oder du lässt das Wort weg.
 
Interessante Wahrnehmung, zumal im Bericht ein positives Beispiel und ein negativen Beispiel für die Berichterstattung der Presse zitiert wird. Hier die Begründung für die beobachtete tendenziöse! Berichterstattung.
Was heißt Wahrnehmung?
In dem Bericht steht folgendes wortwörtlich drin: "Wir sind entsetzt, was die offiziellen Medien wieder einmal aus den Fakten machen (müssen?)."

Da frage ich mich doch:
  1. Was sind denn "offizielle" Medien?
  2. Und was soll das fragende "müssen?" denn implizieren, wenn nicht eine gleichgeschaltete Presse?
Eben dieser Thomas Wüppesahl schrieb schon im Jahr 2000 über "SS-Runen auf Spinden. Polizei und Rechtsextremismus". Ist vielleicht ganz interessant für @Mingo.
Das hab ich übrigens in einer kurzen Recherche durchaus auch zur Kenntnis genommen. Aber das befreit augenscheinlich nicht davon, sich in anderen Bereichen zu verrennen.
 
Nur nebenbei: Das Wort "merkwürdig" in den Satz zu streuen ist m.E. etwas dünn. Entweder du erklärst, was du daran merkwürdig findest oder du lässt das Wort weg.

Den Vorwurf haben viele Prozessbeobachter „irrsinnig“ genannt. Der Fall ist für mich, aufgrund seiner Querulanten-Vorgeschichte und seiner hartnäckigen Unschuldsbeteuerung, eben merkwürdig.

Was heißt Wahrnehmung?
In dem Bericht steht folgendes wortwörtlich drin: "Wir sind entsetzt, was die offiziellen Medien wieder einmal aus den Fakten machen (müssen?)."

Da frage ich mich doch:
  1. Was sind denn "offizielle" Medien?
  2. Und was soll das fragende "müssen?" denn implizieren, wenn nicht eine gleichgeschaltete Presse?

Die offiziellen Medien interpretiere ich als die etablierten Massenmedien, private und öffentlich-rechtliche. Medien die allgemein akzeptiert und in Diskussionen zitierfähig sind, da sie als glaubwürdig gelten.

Das "müssen" ist in Klammern gesetzt mit Fragezeichen. Für mich in erster Linie ein Denkanstoß. Mein Ansatz ist, ein Teil "muss" wegen dem enormen Konformitätsdruck. Er beschreibt es als "Ausdruck des Zeitgeistes". Eine weitere Erklärung ohne "müssen" ist die "Fehlende Kenntnis", wie im Text weiter ausgeführt.
 
Zuletzt bearbeitet:
das ist imo eine sehr positive interpretation dessen, was da steht. ich denke auch @Mingo weiß, welche medien gemeint sind. es geht um die beschreibung als "offiziell". und der frage welche inoffiziellen medien es wohl gibt und warum die besser seien, wie es der satz suggeriert.

und dein "denkanstoß" ist nichts anderes als infragestellen der unabhängigkeit der medien in deutschland.
 
Natürlich ist meine Interpretation postiv. Ich finde den Satz auch unglücklich, aber er bedeutet eben nicht zwangsläufig "gleichgeschaltet" oder "Staatsmedien", vorallem wenn man nicht losgelöst vom Rest des Textes betrachtet und einordnet.
 
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