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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja, aber eure Firma kauft die Fahrzeuge doch von BMW (oder einer Vertriebsorganisation) ein und da sind auch 19% drauf. Die bekommt ihr als Vorsteuer wieder zurück. Effektiv versteuert Ihr nur euren Aufschlag. Wobei ganz genau betrachtet der Käufer die Steuer bezahlt, ihr behaltet sie nur für den Staat ein und führt sie ab.

Klar, die MwSt. ist für uns neutral, bzw. wir versteuern nur unsere Gewinne. Aber der Staat bekommt ja trotzdem seine 19% MwSt. von jedem Auto.

Insofern sind die 121 Milliarden Euro Umsatz in DE mit Neuwagen schon ein nicht kleiner Beitrag zum System.
 
Bitte, es bettelt niemand beim Staat um Geld! Wenn es eine Prämie geben sollte, bekommen die Hersteller keinen Cent davon. Und wir Händler auch nicht. Wenn, dann geht das Geld 1:1 an den Kunden.

Und Umstatz =/= Gewinn.

Und wir sprechen im Handel von einer Umsatzrendite, die unter 1% liegt. Letztes Jahr hatten viele Händler bei BMW eine Rendite im Minusbereich!

Händler =/= Hersteller!
 
Bitte, es bettelt niemand beim Staat um Geld! Wenn es eine Prämie geben sollte, bekommen die Hersteller keinen Cent davon. Und wir Händler auch nicht. Wenn, dann geht das Geld 1:1 an den Kunden.

Und Umstatz =/= Gewinn.

Und wir sprechen im Handel von einer Umsatzrendite, die unter 1% liegt. Letztes Jahr hatten viele Händler bei BMW eine Rendite im Minusbereich!

Händler =/= Hersteller!
Na wenn es nur darum geht den bürger zu entlasten dann geht das auch gerechter. :lol: verarschen brauchst du mich / alle nicht zu versuchen.
 
Ich halte auch überhaupt nichts von der Kaufprämie für PKWs. Wie schon gezeigt, verlagert es das Problem nur ein paar Monate in die Zukunft, ändert aber nichts am Problem selbst.
Wenn die Automibilbranche es nicht selbst schafft, dass Problem zu beheben, sollte die Politik das Geld lieber in Zukunftsorientiertere Branchen investieren, als die Automobilbranche.

Und das sage ich als jemand, der in der Porsche, Daimler, Bosch Region wohnt und hier gefühlt 50% der Leute in der Automobilbranche arbeiten. In den nächsten 30 Jahren wird die Automobilbranche in Deutschland imo sehr stark einbrechen. Wäre ich Politiker, würde ich mich lieber heute um starke Alternativen kümmern, die die Position der Automobilbranche in Deutschland einnehmen könnten.
 
Wie schon gezeigt, verlagert es das Problem nur ein paar Monate in die Zukunft,

Ja, aber das ist doch Sinn und Zweck der Maßnahme. Natürlich nur ein Strohfeuer, aber nötig, damit viele der Betriebe jetzt nicht über die Wupper gehen. Nicht unbedingt für die großen Hersteller, aber für viele Zulieferer und Perepheriebetriebe, die hängen da alle mit dran. Was Dauerhaftes oder Substanzielles ist das sicher nicht, soll es auch nicht sein.
 
Und solche Fälle gibt es doch in den meisten Branchen derzeit und da gibt es keine DIskussion um Kaufprämien.
Sollen sie halt das Geld direkt den Betrieben geben. Da käme das Geld sicher schneller an als um tausend Ecken durch die Kaufprämie.
 
Sicher gibt es die Diskussion bei vielen Branchen, egal ob es USt-Reduktion bei Gastronomen oder Zuschüsse für die Solos sind oder die Lufthansa, jeder kräht doch gerade nach Staatshilfe. Direkte Zuschüsse sind aber immer schlechter, als eine Marktalternative. Hier sollen ja auch nicht substantielle Probleme ausgebügelt werden, sondern nur aktuelle Ausfälle durch die Krise, deshalb sind Anzeize, die in das ganze System gehen, die bessere Wahl. Kommt auch den Käufern direkt zugute, anstatt ggf. schon ohnehin totgeweihte Betriebe zu päppeln.

Edit: das Problem ist natürlich, daß man dadurch ggf. hauptsächlich ausländische Konzerne fördert. Vermutlich hapert es auch aktuell deshalb an einer Autoprämie.
 
Wenn man jetzt etwas stützen muss dann den tourismus. Und da hängen mehr Arbeitsplätze dran als an der Autoindustrie. Und das sind ja schon die sxheiss verdiener, da kannste nicht mal groß was abknaspern. Klar nach csu schon, mindestlohn minimieren, Autobranche sanktionieren, unfassbar.
 
Das trifft alles auch auf Branchen zu, die heute nicht mehr existieren. Aber im Kern stimme ich dir zu. Die Branche hat immer noch genug Reserven, um die Kurve zu kriegen. Aber sie haben sich selbst in diese Situation gebracht, deswegen sehe ich Staatshilfen sehr kritisch. Die hatten den Weckruf seit dem Abgas-Skandal 2015 bis 2019 immer noch nicht gehört und sollen jetzt wieder gepäppelt werden. Vielleicht müssen sie endlich mal in den Abgrund blicken, um wirklich zu verstehen, was los ist. Und ein paar Wettbewerber müssen über den Jordan gehen, um den Druck etwas vom Markt zu nehmen und den überlebenden guten Firmen mehr Raum zur Entfaltung zu geben.

Den geschrumpften Wettbewerb muss dann aber der Kunde bezahlen.
Die Großen wird es nicht nehmen.
Wenn jetzt noch ein paar „Kleinere“ über den Jordan gehen, wird uns VW & Co fisten. Jetzt jammern aber wehe die Wirtschaft hat sich normalisiert aber der Wettbewerb abgenommen Günstiger würden ihre Autos dadurch nicht.
 
Den geschrumpften Wettbewerb muss dann aber der Kunde bezahlen.
Die Großen wird es nicht nehmen.
Wenn jetzt noch ein paar „Kleinere“ über den Jordan gehen, wird uns VW & Co fisten. Jetzt jammern aber wehe die Wirtschaft hat sich normalisiert aber der Wettbewerb abgenommen Günstiger würden ihre Autos dadurch nicht.

Nicht unbedingt. In den USA sind in den letzten Jahrzehnten dutzende Marken über den Jordan gegangen oder wurden aufgekauft. Trotzdem gibt's nen härteren Preis-Wettbewerb als hier. Wir wurden hier als Kunden eher gefistet, weil die Politik nicht ihre Finger raushalten wollte/konnte.
 
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