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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Warum sollte man nicht reingehen, wenn der Laden fast leer ist? Ein vollbesetztes Restaurant würde ich natürlich meiden.
Trotzdem eine unsinnige Regelung, weil kaum jemand seine echten Daten angeben wird. Ist wie mit der geplanten Tracking-App, die auch kaum jemand verwenden wird.
Gut, mit falschen Daten macht man sich halt strafbar, da die Verpflichtung zur Datenangabe in der CoronaVO steht und Verstöße dagegen afaik mittels Infektionsschutzgesetz geahndet werden und eine Straftat darstellen...

Ich find die Regelung auch Blödsinn und werd sicher nicht in ein Restaurant gehen, solange ich denen meine Daten geben muss. Aber einfach falsche Daten angeben ist sicher nicht der richtige Weg...
 
Warum sollte man nicht reingehen, wenn der Laden fast leer ist? Ein vollbesetztes Restaurant würde ich natürlich meiden.
Trotzdem eine unsinnige Regelung, weil kaum jemand seine echten Daten angeben wird. Ist wie mit der geplanten Tracking-App, die auch kaum jemand verwenden wird.

Ich hab nicht gesagt, dass die Maßnahme sinnvoll ist sondern Dir nur erklärt, dass das halt Teil der Auflagen ist. Und ob Du unbedingt da rein musst, musst Du selbst entscheiden. Ich persönlich meide geschlossene Räume wo ich nur kann, denn dort ist die Chance der Ansteckung einfach enorm höher.
 
Schreib halt hin du bist Ronald McDonald. :D

Ich war letzte Woche bei meinem Lieblingsdöner (am Tisch sitzend) und musste nichts hinterlassen. Legt wohl auch wieder jeder aus wie er will.

Witzig, da waren wir vorher (outdoor) und wurden auch nicht nach Daten gefragt. War auch genügend Platz zwischen Tischen, dass man keine Panik vor ungewollten Kontakten bekommt.
Werde dann Restaurants auch weiterhin meiden, solange man persönliche Daten angeben muss.
 
Gut, mit falschen Daten macht man sich halt strafbar, da die Verpflichtung zur Datenangabe in der CoronaVO steht und Verstöße dagegen afaik mittels Infektionsschutzgesetz geahndet werden und eine Straftat darstellen...

Ich find die Regelung auch Blödsinn und werd sicher nicht in ein Restaurant gehen, solange ich denen meine Daten geben muss. Aber einfach falsche Daten angeben ist sicher nicht der richtige Weg...


Naja, nem Lieferservice gibt man auch seine Adresse...
 
Wobei da zumindest nicht die Verpflichtung besteht, die Daten auch zu speichern. Da wird der handgeschriebene Zettel mit der Adresse wahrscheinlich direkt nach Auslieferung in den Mülleimer wandern (vielleicht auch nicht, aber da bei sowas keine Datenschutzerklärung ausgefüllt wird, wäre eine Speicherung zumindest rechtswidrig).
 
Bei uns wirds auch kein rollierendes System in Kita und Kindergarten geben. In letzterem haben Vorschulkinder und deren Geschwister, Kinder mit Förderbedarf und Kinder ohne Kontakt zur deutschen Sprache im Elternhaushalt Vorrang. Und damit dürften die 40 offenen Plätze auch weg sein, wir werden leer ausgehen, da die Kriterien nicht auf uns zutreffen.

Wenn ich die CoronaVO in BaWü richtig verstehe, sind hierzulande rollierende Systeme in der Kinderbetreuung schlichtweg nicht erlaubt, die Kitas haben also keinen Handlungsspielraum. Diese Entscheidung ist für mich schlicht absolut unverständlich und macht mich echt wütend.
Man schürt Neid und Missgunst unter den Eltern. Innerhalb einer Einrichtung aber v.a. mit Blick auf andere Bundesländer. Großes Kino.

Das ist der betreffende Absatz:


EDIT: und ja, mir ist bewusst, dass das im genauen Gegensatz zum Text des Familienministeriums steht, in denen Flexibilität wie rollierende Systeme beworben wurden...

Danke, dachte mir schon, dass das in ner Verordnung stehen muss. Kann ja ned sein, dass alle Kindergartenleitungen in BW so dämlich wären, wenn das nicht irgendwo geschrieben stehen würde.
 
@snowman s Beiträge treffen den Nagel auf den Kopf.

Einem Großteil der Eltern wird in der aktuellen Situation eine ganze Menge zusätzlich abverlangt und die Kinder sind die leidtragenden. Kaum soziale Kontakte, Vernachlässigung oder gar noch schlimmeres.

Wir sind auch Vollzeit berufstätig UND Systemrelevant. Nichts Homeoffice. Zwei Kinder: 5 und 7 Jahre alt. Der große wurde letztes Jahr eingeschult, hat aber nicht wirklich viel davon gehabt. Da wir beide arbeiten gehen dürfen, ist der Kita Zwerg in einer Notbetreuung, aber der große guckt in die Röhre. Schule gibt via E-Mails Vollgas, täglich 4-5 Mails mit Aufgaben. Wir hingegen null Zeit bzw. laufen auf dem Zahnfleisch, Mama steht um 4 Uhr in der Frühe auf und ich arbeite oft bis 20 Uhr abends und Samstage. Der große hat keinen Bock auf Hausaufgaben, wir haben leider kaum die Zeit dafür, irgendwann fragt die Lehrerin was zu Hause los sei. Partnerin spielt mit offenen Karten und erklärt ihr die Situation und Lage, dass eine Trennung im Raum steht etc. und wir das einfach nicht leisten können, kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

Jetzt war er mal kurz in der Schule. Für ein paar Tage von 8-10.30 Uhr. Nun darf er wieder zwei Wochen auf die nächsten paar Schulstunden warten, während er im Hort versauert und die Stimmung in der Familie kippt. Wie lange soll das jetzt so weitergehen? Solange diesbezüglich kein Ende in Sicht ist, sehe ich schwarz für viele Familien und Kinder da draußen. Und welches Bild haben Schulanfänger von diesem ganzen Kokolores?! Wie sollen die irgendwann den Arsch hoch bekommen, wenn es richtig los geht? Oder haben bis dahin eh alle soziale Phobien entwickelt?

Ja die Lage kotzt mich an. Insbesondere die Ungewissheit über die Zukunft. Die Kinder tun mir dabei am meisten leid. Zum Jahreswechsel werde ich dank Befristung eh arbeitslos und in der aktuellen Lage, vorausgesetzt es ändert sich nichts, wird es auch nicht einfacher eine Anstellung zu finden. Vielleicht kann ich dann ja ab nächstes Jahr den home schooling Lehrer mimen …
 
Also mir machts echt nix aus da meine Daten zu hinterlassen.
Kann ja jeder zu stehen wie er will und wer das nicht will kann ja auch eben nicht dort essen.
Vielleicht bin ich da auch schon abgestumpft, aber was man da alles dem Handy, den Apps, dem gesamten Internet, Alexa und Co zur Verfügung stellt, da macht meine Anschrift bei einem Restaurant den Kohl nun auch nicht fett.
 
@snowman s Beiträge treffen den Nagel auf den Kopf.

Einem Großteil der Eltern wird in der aktuellen Situation eine ganze Menge zusätzlich abverlangt und die Kinder sind die leidtragenden. Kaum soziale Kontakte, Vernachlässigung oder gar noch schlimmeres.

Wir sind auch Vollzeit berufstätig UND Systemrelevant. Nichts Homeoffice. Zwei Kinder: 5 und 7 Jahre alt. Der große wurde letztes Jahr eingeschult, hat aber nicht wirklich viel davon gehabt. Da wir beide arbeiten gehen dürfen, ist der Kita Zwerg in einer Notbetreuung, aber der große guckt in die Röhre. Schule gibt via E-Mails Vollgas, täglich 4-5 Mails mit Aufgaben. Wir hingegen null Zeit bzw. laufen auf dem Zahnfleisch, Mama steht um 4 Uhr in der Frühe auf und ich arbeite oft bis 20 Uhr abends und Samstage. Der große hat keinen Bock auf Hausaufgaben, wir haben leider kaum die Zeit dafür, irgendwann fragt die Lehrerin was zu Hause los sei. Partnerin spielt mit offenen Karten und erklärt ihr die Situation und Lage, dass eine Trennung im Raum steht etc. und wir das einfach nicht leisten können, kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

Jetzt war er mal kurz in der Schule. Für ein paar Tage von 8-10.30 Uhr. Nun darf er wieder zwei Wochen auf die nächsten paar Schulstunden warten, während er im Hort versauert und die Stimmung in der Familie kippt. Wie lange soll das jetzt so weitergehen? Solange diesbezüglich kein Ende in Sicht ist, sehe ich schwarz für viele Familien und Kinder da draußen. Und welches Bild haben Schulanfänger von diesem ganzen Kokolores?! Wie sollen die irgendwann den Arsch hoch bekommen, wenn es richtig los geht? Oder haben bis dahin eh alle soziale Phobien entwickelt?

Ja die Lage kotzt mich an. Insbesondere die Ungewissheit über die Zukunft. Die Kinder tun mir dabei am meisten leid. Zum Jahreswechsel werde ich dank Befristung eh arbeitslos und in der aktuellen Lage, vorausgesetzt es ändert sich nichts, wird es auch nicht einfacher eine Anstellung zu finden. Vielleicht kann ich dann ja ab nächstes Jahr den home schooling Lehrer mimen …

Wieviel Aufgaben kriegt euer 1.Klässler denn?
Unsere kriegt auch jeden tag Aufgaben, eine Mail vom Klassenlehrer mit ein paar Aufgaben. Wenn sie dran bleibt, ist das immer innerhalb maximal einer Stunde erledigt. Mehr geht in dem Alter und zu Hause meiner Meinung nach auch nicht. Die KOnzentration lässt da doch sehr zu wünschen...
JEden tag 4-5 Mails klingen für nen Erstklässler echt viel....
 
Ganz geil ist ja auch, dass einige über eine Verkürzung der Sommerferien nachdenken, alternativ ein längeres Schuljahr, pipapo.

Aber sowohl der bewegliche Ferientag am Mittwoch, noch die Brücke heute wurden überdacht. Kann ja nicht sein, dass man wegen sowas wie einer weltweiten Pandemie auch mal Dinge überdenkt...
 
Also mir machts echt nix aus da meine Daten zu hinterlassen.
Kann ja jeder zu stehen wie er will und wer das nicht will kann ja auch eben nicht dort essen.
Vielleicht bin ich da auch schon abgestumpft, aber was man da alles dem Handy, den Apps, dem gesamten Internet, Alexa und Co zur Verfügung stellt, da macht meine Anschrift bei einem Restaurant den Kohl nun auch nicht fett.

Ich sehe da schon eine andere Qualität, da die Datenerhebung im persönlichen Kontakt stattfindet und somit besser einortbar ist. Die organisierte Kriminalität ist zum Beispiel in der Gastronomie stark aktiv, besonders in Großstädten. Das ist nicht nur ein Mafiafilm Klischee. Will man seine Daten in diesen Händen wissen? Oder ein hormongesteuertes Beispiel. Ein "netter" Kellner stellt aufgrund der erhobenen Daten einer Frau nach.

Der Missbrauch der Daten wird in der gesamten Branche eher gering sein, aber auch Einzelfälle können sich bundesweit auftürmen. Man sollte sich schon genau überlegen, wo man seine Daten hinterlässt. Das Stammlokal oder die Dorfschenke ist sicher am unproblematischsten.
 
@snowman s Beiträge treffen den Nagel auf den Kopf.

Einem Großteil der Eltern wird in der aktuellen Situation eine ganze Menge zusätzlich abverlangt und die Kinder sind die leidtragenden. Kaum soziale Kontakte, Vernachlässigung oder gar noch schlimmeres.

Wir sind auch Vollzeit berufstätig UND Systemrelevant. Nichts Homeoffice. Zwei Kinder: 5 und 7 Jahre alt. Der große wurde letztes Jahr eingeschult, hat aber nicht wirklich viel davon gehabt. Da wir beide arbeiten gehen dürfen, ist der Kita Zwerg in einer Notbetreuung, aber der große guckt in die Röhre. Schule gibt via E-Mails Vollgas, täglich 4-5 Mails mit Aufgaben. Wir hingegen null Zeit bzw. laufen auf dem Zahnfleisch, Mama steht um 4 Uhr in der Frühe auf und ich arbeite oft bis 20 Uhr abends und Samstage. Der große hat keinen Bock auf Hausaufgaben, wir haben leider kaum die Zeit dafür, irgendwann fragt die Lehrerin was zu Hause los sei. Partnerin spielt mit offenen Karten und erklärt ihr die Situation und Lage, dass eine Trennung im Raum steht etc. und wir das einfach nicht leisten können, kurz vor dem Zusammenbruch stehen.

Jetzt war er mal kurz in der Schule. Für ein paar Tage von 8-10.30 Uhr. Nun darf er wieder zwei Wochen auf die nächsten paar Schulstunden warten, während er im Hort versauert und die Stimmung in der Familie kippt. Wie lange soll das jetzt so weitergehen? Solange diesbezüglich kein Ende in Sicht ist, sehe ich schwarz für viele Familien und Kinder da draußen. Und welches Bild haben Schulanfänger von diesem ganzen Kokolores?! Wie sollen die irgendwann den Arsch hoch bekommen, wenn es richtig los geht? Oder haben bis dahin eh alle soziale Phobien entwickelt?

Ja die Lage kotzt mich an. Insbesondere die Ungewissheit über die Zukunft. Die Kinder tun mir dabei am meisten leid. Zum Jahreswechsel werde ich dank Befristung eh arbeitslos und in der aktuellen Lage, vorausgesetzt es ändert sich nichts, wird es auch nicht einfacher eine Anstellung zu finden. Vielleicht kann ich dann ja ab nächstes Jahr den home schooling Lehrer mimen …

Ein User gab mir unlängst den Ratschlag, ich soll mich da nicht reinsteigern.

Ich trete den jetzt an Dich ab.
Und ? ......Besser ? .....Nein ?
Hmmm .....okay, ich glaube der taugt doch gar nicht so viel.

Im Ernst. Das ist ein wirklich heftige Situation mit vielen Baustellen. Ich hoffe für Euch, dass es sich zum Guten wendet. Vor allem Unterstützung wäre jetzt mehr als notwendig damit IHR auch mal zur Ruhe kommt und Euch um die Beziehung kümmern könnt, nebst den Kindern.
 
Ein User gab mir unlängst den Ratschlag, ich soll mich da nicht reinsteigern.

Ich trete den jetzt an Dich ab.
Und ? ......Besser ? .....Nein ?
Hmmm .....okay, ich glaube der taugt doch gar nicht so viel.

Im Ernst. Das ist ein wirklich heftige Situation mit vielen Baustellen. Ich hoffe für Euch, dass es sich zum Guten wendet. Vor allem Unterstützung wäre jetzt mehr als notwendig damit IHR auch mal zur Ruhe kommt und Euch um die Beziehung kümmern könnt, nebst den Kindern.
Ich glaub du hast meinen Beitrag völlig in den falschen Hals gekriegt. :D Das war lediglich ein versuch dir mitzuteilen, dass es dir nicht helfen bzw. es nichts ändern wird wenn du dich so sehr emotional in dem Thema verstrickst. Das ist leichter gesagt als getan, daher hab ich ja auch "so schwer das auch sein mag" geschrieben, aber du siehst ja wie machtlos man gegenüber den Entscheidungen der Institutionen ist. Da kann man eigentlich nur versuchen das beste aus der Lage zu machen (sage ich aus meiner naiven kinderlosen perspektive).

Anderes Thema:

Hier mal ein guter Beitrag zu den Auswirkungen auf die Kinolandschaft. Ich hoffe echt, dass dabei viel schwarzmalerei bleibt und diese sich gut erholt. Dieses Jahr wollte ich mir eigentlich meine UCI Dauerkarte gönnen. :traurig:

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Ich sehe da schon eine andere Qualität, da die Datenerhebung im persönlichen Kontakt stattfindet und somit besser einortbar ist. Die organisierte Kriminalität ist zum Beispiel in der Gastronomie stark aktiv, besonders in Großstädten. Das ist nicht nur ein Mafiafilm Klischee. Will man seine Daten in diesen Händen wissen? Oder ein hormongesteuertes Beispiel. Ein "netter" Kellner stellt aufgrund der erhobenen Daten einer Frau nach.

Der Missbrauch der Daten wird in der gesamten Branche eher gering sein, aber auch Einzelfälle können sich bundesweit auftürmen. Man sollte sich schon genau überlegen, wo man seine Daten hinterlässt. Das Stammlokal oder die Dorfschenke ist sicher am unproblematischsten.

Wir sprachen aber jetzt nicht von irgendeiner Hafenkneipe und der letzten Spelunke im Rotlichtviertel.
Es ging um McDonalds und Restaurants, in die man sonst einkehrt. Und da hab ich, wie bereits gesagt, nun wirklich keinen Schmerz da meine 2 Kreuzchen zu machen. Es kann ja auch jeder anders sehen, ich versteh das aber dann irgendwie nicht so richtig.
 
Ich glaub du hast meinen Beitrag völlig in den falschen Hals gekriegt. :D Das war lediglich ein versuch dir mitzuteilen, dass es dir nicht helfen bzw. es nichts ändern wird wenn du dich so sehr emotional in dem Thema verstrickst. Das ist leichter gesagt als getan, daher hab ich ja auch "so schwer das auch sein mag" geschrieben, aber du siehst ja wie machtlos man gegenüber den Entscheidungen der Institutionen ist. Da kann man eigentlich nur versuchen das beste aus der Lage zu machen (sage ich aus meiner naiven kinderlosen perspektive).

Anderes Thema:

Hier mal ein guter Beitrag zu den Auswirkungen auf die Kinolandschaft. Ich hoffe echt, dass dabei viel schwarzmalerei bleibt und diese sich gut erholt. Dieses Jahr wollte ich mir eigentlich meine UCI Dauerkarte gönnen. :traurig:

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:lol:
Nein Horsti, wirklich nicht.
 
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