Ob das Geld jetzt von nem Scheich oder von DAX-Konzernen kommt, wo ist da der Unterschied?
Den Unterschied sehen/verstehen viele Leute nicht - dabei ist der eklatant.
Der Dax-Konzern gibt Geld und kriegt einen wie auch immer gearteten Gegenwert dafür.
Steigerung der Bekanntheit, Image etc. Marketing halt. Wie Werbung.
Dabei ist die Summe halt entsprechend der Bekanntheit, Strahlkraft, des Erfolgs etc.
Die Dax-Konzerne sind dabei jederzeit austauschbar, weil sie das Invest ungefähr gleich bewerten.
Also wenn da nicht die Deutsche Bank für 30Millionen drinsteckt, dann würde es die Sparkasse fürs selbe Geld machen.
Oder Cola oder irgendwer. Alles ist aber auf ein Gleichgewicht angelegt.
Handlungsbevöllmächtige bleibt die Vereinsführung, die im Sinne des Vereins entscheidet.
Beim Scheich ist das anders.
Der steckt viel mehr Geld rein, ein Gleichgewicht ist nicht gegeben, der Scheich ist nicht austauschbar durch einen anderen.
Man ist dann in der Sache total ausgeliefert. Hat der Scheich kein Interesse mehr an seinem Spielzeug, dann fällt das ganze Kartenhaus in sich zusammen.
Handlungsbevollmächtigter ist der Scheich, der machen kann was er möchte.
Zb kann er dann auch Gewinnmaximierung setzen und die Eintrittspreise drastisch erhöhen, Stehplätze entfernen.
Seinen Schwager als Stürmer aufstellen weil es Famile ist.
Und so weiter und so fort.
Es gibt da erhebliche Unterschiede was passieren kann und die sind gravierend und nicht unbedingt dass, was man sich im allgemeinen für den Fussball wünscht.