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Bundestagswahlen am 27. September

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Evin schrieb:
Fakten Fakten Fakten
Ich sehe das ehrlich gesagt nicht ewigen Luxus für Lau an. Das geht nur wenn man recht niedrige Ansprüche hat.

Ja das stimmt sicher auch alles so. Aber trotzdem scheint es :

A. Schlupflöcher und Kniffe zu geben mithilfe denen man sich einiges rausholen kann
B. Es ist einfach so das viele keinen Anspruch auf gehobenen Luxus haben und eben vor sich dahinvegitieren. Und das kostet uns dan aber trotzdem Geld!

Im übrigen war der Begriff „Übersozialisierung“ nicht nur auf dieses Beispiel gedacht. Es gibt so viele Beispiele wo für gewisse gruppen Geld ausgegeben wird das ich persönlich nie ausgeben würde!
 
Der_Geächtete schrieb:
Urgs schrieb:
Kinder, jetzt zieht euch besser warm an. Das wird der lange Winter der sozialen Eiseskälte. :D

Jetzt mal ganz im Ernst?

Muss den alles so übersozial gesponnen werden?

Es heisst immer wir müssen auch auf die Schwächeren achten. Passt! Seh ich auch so!

Aber in letzter Zeit habe ich für meinen Teil eine Übersozialisierung festgestellt die ich persönlich gar nicht mittragen will.

Vor nicht allzu langer Zeit hast du mir mal bewiesen, dass du überhaupt nicht richtig weißt, welche Leistungen ein Arbeitsloser in deinem Land für wie lange bekommt. Du wusstest es einfach nicht. Insofern sehe ich da ehrlich gesagt keine Grundlage, um mir dir diese Diskussion zu führen. :knuddel:
 
AbrahamM1 schrieb:
Ich rauche nicht. Ist aber nen suchtkonsum der weh tut.

Mir tut aber auch vieles weh, aber jeder Mensch kann damit aufhören. Das ist halt das Prob des Einzelnen. Eigenverantwortung, das muss drin sein. Macht kein spaß? Yup, macht Arbeit vielen Menschen ja auch nicht. Ich kenne niemanden der arbeitet, der sich freut, jeden Tag früh aufzustehen. Außer Aldi wie man im Spam thread sieht. :grins: Für jeden zweiten Tag einen Tabak kann man sicherlich nicht kaufen, aber eingeschränkt kann man auch als Harzler noch rqauchen, also selbst dafür muss man nicht ganz verzichten.
 
Der_Geächtete schrieb:
A. Schlupflöcher und Kniffe zu geben mithilfe denen man sich einiges rausholen kann
B. Es ist einfach so das viele keinen Anspruch auf gehobenen Luxus haben und eben vor sich dahinvegitieren. Und das kostet uns dan aber trotzdem Geld!

@A: Nennt sich Schwarzarbeit.
@B: Es gibt weder den Anspruch auf gehobenen Luxus, noch wird er annähernd geboten.

Im übrigen war der Begriff „Übersozialisierung“ nicht nur auf dieses Beispiel gedacht. Es gibt so viele Beispiele wo für gewisse gruppen Geld ausgegeben wird das ich persönlich nie ausgeben würde!

Konkrete Beispiele? :?
 
Urgs schrieb:
Der_Geächtete schrieb:
Urgs schrieb:
Kinder, jetzt zieht euch besser warm an. Das wird der lange Winter der sozialen Eiseskälte. :D

Jetzt mal ganz im Ernst?

Muss den alles so übersozial gesponnen werden?

Es heisst immer wir müssen auch auf die Schwächeren achten. Passt! Seh ich auch so!

Aber in letzter Zeit habe ich für meinen Teil eine Übersozialisierung festgestellt die ich persönlich gar nicht mittragen will.

Vor nicht allzu langer Zeit hast du mir mal bewiesen, dass du überhaupt nicht richtig weißt, welche Leistungen ein Arbeitsloser in deinem Land für wie lange bekommt. Du wusstest es einfach nicht. Insofern sehe ich da ehrlich gesagt keine Grundlage, um mir dir diese Diskussion zu führen. :knuddel:

Hey hey! Stell mich jetzt mal nicht als völlig blöd dar! Ich hatte damals eine falsche Quelle! UND! Ich denke jeder der mal mit mir diskutiert hat weis das wenn ich im Irrtum bin ich das auch zugebe und dann neutral weitermachen kann. Und ich kenn mich dann in ein paar Berreichen doch aus und speziell im sozialen Berreich habe ich soviele Bekannte die dort arbeiten(Frauenhaus, Frauennetzwerk, Bewährungshilfe, Betreuung für Menschen mit Einschränkungen, BH ) die mir da Dinge erzählen die ich nicht für Richtig halte.

Das du mich jetzt gerade ernsthaft als dumm darstellst nehm ich Dir grad ohne flax übel. Mann kann über jemanden sagen das er mal einen Fehler gemacht hat aber das du mich deswegen runter machst erinnert schon an Raszagelsche Konversationen.
 
Evin schrieb:
@Mandos:
Ich kann nur von der Situation in Österreich sprechen, die wird aber ähnlich wie in Österreich sein...
Und ich kann mir nicht vorstellen dass du, Ächti oder ich unseren Lebensstandard mit Arbeitslosendgeld auch nur annähernd weiterführen könnten.

Yo, meine Mutter ist jetzt ja arbeitslos, die bekommt knapp 1000,- ALG, nachdem sie vorher 1900,- netto hatte.
Das war dann auch erstmal ein heftiger Schritt zurück.
Wenn sie innerhalb eines Jahres keinen Job findet (was mit 50 nicht unwahrscheinlich ist), fällt sie ins ALG2, dann darf sie aus ihrer Wohnung raus, weil der Mietzuschuß irgendwas um die 250,- ist, die Wohnung kostet aber 500,- kalt.
Naja, sie hat schon gesagt, dann geht sie halt schwarz arbeiten, und verzichtet komplett auf Staatshilfe.
 
@Evin: Von Luxus redet hier aber auch keiner. Aber wenn du siehst dass ne Arzthelferin zwischen 800-900 Euro netto im Monat verdient und ein Hartz4 Empfänger ne Wohnung bezahlt bekommt und nen Regelsatz von 325 Euro zum Leben hat ist der Unterschied zur Arzthelferin die ne eigene Wohnung unterhalten muss kaum noch vorhanden. Außer eben dass die Arzthelferin den ganzen Tag arbeitet. Außerdem bekommt der Hartz 4 Empfänger jährlich den 1 Rentenpunkt auf seinem Rentenkonto gutgeschrieben während die Arzthelferin wegen ihres geringen Einkommens nichtmal auf einen Rentenpunkt kommt. Sowas kann nicht eingehen.

Dass ich mit meinem derzeitigen Lebensstandard mit Hartz 4 nicht klar käme ist klar. Allerdings ist es auch so dass ich nicht umsonst die letzten 10 Jahre meines Lebens für diverse Fortbildungen neben dem Beruf genutzt habe und mir über Arbeitslosigkeit kaum bis gar keine Sorgen machen brauche. Und trotzdem spare ich immer schön damit ich mich auch in eventuell dürftigen Zeiten über Wasser halten kann.

@Seo: So Fälle wie deine Mutter sind doch genau die, die unterstützungswürdig sind. Dass sind die schlimmen Fälle weswegen wir ein funktionierendes Unterstützungsnetz brauchen. Allerdings ist durch die Schmarotzerfraktion in diesem Netz eben nicht mehr genug Geld zum Verteilen da.

Deswegen verstehe ich auch nicht wieso. ALG Empfangen und dann noch Schwarzarbeiten als Kavaliersdelikt angesehen wird. Das ist für mich Diebstahl am Sozialstaat und der Gesellschaft. Aber so eine Diskussion nähme dann wohl Züge an wie die Raubkopiererdiskussion
 
Mandos schrieb:
@Seo: So Fälle wie deine Mutter sind doch genau die, die unterstützungswürdig sind. Dass sind die schlimmen Fälle weswegen wir ein funktionierendes Unterstützungsnetz brauchen. Allerdings ist durch die Schmarotzerfraktion in diesem Netz eben nicht mehr genug Geld zum Verteilen da.

Deswegen verstehe ich auch nicht wieso. ALG Empfangen und dann noch Schwarzarbeiten als Kavaliersdelikt angesehen wird. Das ist für mich Diebstahl am Sozialstaat und der Gesellschaft. Aber so eine Diskussion nähme dann wohl Züge an wie die Raubkopiererdiskussion

Es heißt doch immer, es sei nicht bezahlbar, genügend Kontrolleure einzustellen, die die Schmarotzer von echten Bedürftigen unterscheiden.
 
Evin schrieb:
Der_Geächtete schrieb:
A. Schlupflöcher und Kniffe zu geben mithilfe denen man sich einiges rausholen kann
B. Es ist einfach so das viele keinen Anspruch auf gehobenen Luxus haben und eben vor sich dahinvegitieren. Und das kostet uns dan aber trotzdem Geld!

@A: Nennt sich Schwarzarbeit.
@B: Es gibt weder den Anspruch auf gehobenen Luxus, noch wird er annähernd geboten.

Im übrigen war der Begriff „Übersozialisierung“ nicht nur auf dieses Beispiel gedacht. Es gibt so viele Beispiele wo für gewisse gruppen Geld ausgegeben wird das ich persönlich nie ausgeben würde!

Konkrete Beispiele? :?

Erstens: es scheint doch auch kniffe zu geben wie jemand der gewisse Dinge weis sich vom Staat mehr geld holen kann als jemand anderes. Dreistigkeit Siegt!

Zweitens: Ok ein konkretes Beispiel.

Resozialisierungsprogramme. Warum muss ein Vergewaltiger großartig Resozialisiert werden? Ein Sexualstraftäter ist psychisch krank. Das ist kein bash sondern die medizinische Erklärung. Ein Sexualstraftäter wird sich in den meisten Fällen nie ändern.

Ich sehe also nicht ein das diese Person mittels diversen Programmen mein geld verbraucht obwohl es mehr als Zweifelhaft ist das sie anschlagen.

Gut nun kann man sagen dieses beispiel wird nicht sonderlich viel geld verschlingen. Stimmt! Das problem ist nur das es einige solcher Beispiele gibt.

Der Knackpunkt dabei ist schlicht wie sozial jemand eingestellt ist. Meine Schwelle ist eben scheinbar im Gegensatz zu anderen eher niedrig. Andere werden meine Ansichten evtl. verstehen
 
Der_Geächtete schrieb:
Urgs schrieb:
Der_Geächtete schrieb:
Urgs schrieb:
Kinder, jetzt zieht euch besser warm an. Das wird der lange Winter der sozialen Eiseskälte. :D

Jetzt mal ganz im Ernst?

Muss den alles so übersozial gesponnen werden?

Es heisst immer wir müssen auch auf die Schwächeren achten. Passt! Seh ich auch so!

Aber in letzter Zeit habe ich für meinen Teil eine Übersozialisierung festgestellt die ich persönlich gar nicht mittragen will.

Vor nicht allzu langer Zeit hast du mir mal bewiesen, dass du überhaupt nicht richtig weißt, welche Leistungen ein Arbeitsloser in deinem Land für wie lange bekommt. Du wusstest es einfach nicht. Insofern sehe ich da ehrlich gesagt keine Grundlage, um mir dir diese Diskussion zu führen. :knuddel:

Hey hey! Stell mich jetzt mal nicht als völlig blöd dar! Ich hatte damals eine falsche Quelle! UND! Ich denke jeder der mal mit mir diskutiert hat weis das wenn ich im Irrtum bin ich das auch zugebe und dann neutral weitermachen kann. Und ich kenn mich dann in ein paar Berreichen doch aus und speziell im sozialen Berreich habe ich soviele Bekannte die dort arbeiten(Frauenhaus, Frauennetzwerk, Bewährungshilfe, Betreuung für Menschen mit Einschränkungen, BH ) die mir da Dinge erzählen die ich nicht für Richtig halte.

Das du mich jetzt gerade ernsthaft als dumm darstellst nehm ich Dir grad ohne flax übel. Mann kann über jemanden sagen das er mal einen Fehler gemacht hat aber das du mich deswegen runter machst erinnert schon an Raszagelsche Konversationen.

Ich hab dich nicht als dumm hingestellt, sondern dir indirekt mangelndes Interesse daran unterstellt, festzustellen, wie sozial das Land wirklich ist. Abgesehen davon ist eine Diskussion mit dir ohnehin müßig, da du halt in nem anderen Land lebst.

Noch mal davon abgesehen, glaube ich jetzt erstmal nicht, daß Schwarz/Gelb einen extrem unsozialen Weg gehen wird. Das werden sie sich vermutlich nicht erlauben können. Sie werden eher lernen müssen, annähernd gleiches mit weniger Geld zu leisten.
 
Die "Schmarotzer" sind mMn auch gar nicht das Problem, die gab es schon immer. Die muss sich eine Volkswirtschaft wie unsere leisten können. Das Problem sind eher die strukturell Arbeitslosen, die es aufgrund ihrer gewachsenen Strukturen nicht schaffen ihr Leben zu organisieren, geschweige denn einen 8 to 5-Job zu machen. Leider geben die ihre Strukturen an ihre Kinder weiter und insbesondere wenn man sich anschaut wer überhaupt Kinder bekommt, wird das schon irgendwann ein immenses Problem. Daran werden dann aber weder Beschäftigungseffekte, noch höhere Sätze was ändern.
 
Es gibt nur Schmarotzer, weil man mit echter Arbeit auch nicht mehr Geld hätte. Kann man auch gleich zuhause bleiben, deswegen gibt es die halt. Billiglohn Land auf Kosten der AN und zugunsten der AG. Das ist dann das Negative dieser Entwicklung. Wenn die Leute aber wüssten, dass sich Arbeit neben dem Stolz auch noch lohnt, würden sie sich mehr bemühen. Warum sind wir das Einzige Land in der EU, wo die Lühne in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen sind ?(vielleicht gibt es auch noch eines aber wir sind ja Schlusslicht). Das ist ein gemachtes Problem.
 
Bart Wux schrieb:
Wobei ich nicht weiß, wie man den Leuten das gleiche Geld geben soll ohne das gleiche Geld auszugeben.

Zumindest muß man auch mal die Effizienz seiner Maßnahmen und Subventionen überprüfen, was in Deutschland wohl nicht selbstverständlich ist.
 
Nein. Es gab auch Arbeitslose als es in Deutschland mehr oder weniger Vollbeschäftigung gab und händeringed Leute gesucht worden (die auch entsprechend bezahlt wurden). Diese Leute wird es immer geben und solange Deutschland ein Sozialstaat ist, werden die Leute aufgefangen. Da gibt es mMn auch kein Problem, weil die Anzahl der Leute eher gering sein dürfte.

Arbeit is ja mehr als nur Geld verdienen. Die Niedriglohnjobs zeigen ja, dass Menschen mit entsprechender Struktur und Erziehung arbeiten, obwohl sie mit Stütze auch nicht schlechter dastehen würden.
 
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