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Bundesliga 2012/2013 - der Diskussionsthread

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BREAKING! BILD ENTHÜLLT! ES IST MARIO GÖTZE!

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http://www.bild.de/sport/fussball/fifa/warum-kuesst-goetze-arsenals-giroud-26194670,view=popupAutoOverflow.bild.html
 
Mandos schrieb:
In Zeiten in denen es einem manchmal schon fast uncool vorkommt hetero zu sein bzw. es cool ist wenn man zumindest nen guten schwulen Freund im Freundeskreis zu haben, sollte das Thema im Fußball auch endlich mal zur Ruhe kommen. Man weiß letztlich ja auch nicht wie das Thema letztlich überhaupt aufgenommen wird. Ich kann mir vorstellen dass es zu sehr hoch gekocht wird und am Ende gar nicht so heiß gegessen wird. Wenn das noch mit einem positiv meinungsbildenden Artikel der Bild garniert wird "Bravo XY outet sich.", wird vielleicht alles gut.

so siehts aus. bin hier in einen freundeskreis "gerutscht" wo ca die hälfte den lesbischen oder schwulen weg gewählt haben ( ;) ) und hier in melbourne könnte nix normaler sein. undzwar in allen bereichen der gesellschaft. als hetero ist man da teils der aussenseiter :D und dann muss man heutzutage noch immer wieder aus der deutschen presse diese mischung aus unterschwelligen andeutungen/vermutungen lesen, als ob es um sonst was für ein thema ginge. ich finds absurd. entweder sollte man das thema ganz in ruhe lassen (privatleben.) oder eben normal behandeln, weils eben mittlerweile normalität ist.

@dweezzu: findest wirklich dass es "idealistisch" ist zu denken, ein schwuler fussballer könnte in einem 'liberalen' land wie deutschland unbeschwert seinen job ausüben? so ein stadion mit 80k Besuchern ist ja in gewisserweise ein schöner Querschnitt der Gesellschaft und ich glaube schon dass die Leute so weit sind sukzessive schwulenfeindliche Äußerungen aus dem Stadion rauszumobben. Auch wenns vll nur Political Correctness bei einigen wäre, aber ich glaube dass es schnell verschrien wäre irgend einen anti homo Unsinn im Block zu brüllen. Und wenn dann auch mal die dt Presse erwachsen würde und das nicht so mit der Kneifzange anfassen würde, halte ich es nicht für naiv zu sagen, dass das innerhalb von kurzer Zeit abgehakt wäre. Und das Leben abseits des Platzes zur Hölle machen weil der Spieler eine andere sexuelle Orientierung als der "Fan" hat? etwas dermaßen primitives kann und will ich mir nicht vorstellen. Ausserdem glaube ich nicht mal dass es den Leuten, die aufgrund ihres kellertiefen IQs überhaupt dafür in Frage kämen, die ganze Mühe wert wäre. Ich vermute die reagieren eher auf Integrationskampagnen, Antifa Gruppen oder Ticketpreiserhöhung als auf jemanden der vorzugsweise mit 'nem anderen Mann zusammenlebt...
 
zion. schrieb:
Mandos schrieb:
In Zeiten in denen es einem manchmal schon fast uncool vorkommt hetero zu sein bzw. es cool ist wenn man zumindest nen guten schwulen Freund im Freundeskreis zu haben, sollte das Thema im Fußball auch endlich mal zur Ruhe kommen. Man weiß letztlich ja auch nicht wie das Thema letztlich überhaupt aufgenommen wird. Ich kann mir vorstellen dass es zu sehr hoch gekocht wird und am Ende gar nicht so heiß gegessen wird. Wenn das noch mit einem positiv meinungsbildenden Artikel der Bild garniert wird "Bravo XY outet sich.", wird vielleicht alles gut.

so siehts aus. bin hier in einen freundeskreis "gerutscht" wo ca die hälfte den lesbischen oder schwulen weg gewählt haben ( ;) ) und hier in melbourne könnte nix normaler sein. undzwar in allen bereichen der gesellschaft. als hetero ist man da teils der aussenseiter :D und dann muss man heutzutage noch immer wieder aus der deutschen presse diese mischung aus unterschwelligen andeutungen/vermutungen lesen, als ob es um sonst was für ein thema ginge. ich finds absurd. entweder sollte man das thema ganz in ruhe lassen (privatleben.) oder eben normal behandeln, weils eben mittlerweile normalität ist.

@dweezzu: findest wirklich dass es "idealistisch" ist zu denken, ein schwuler fussballer könnte in einem 'liberalen' land wie deutschland unbeschwert seinen job ausüben? so ein stadion mit 80k Besuchern ist ja in gewisserweise ein schöner Querschnitt der Gesellschaft und ich glaube schon dass die Leute so weit sind sukzessive schwulenfeindliche Äußerungen aus dem Stadion rauszumobben. Auch wenns vll nur Political Correctness bei einigen wäre, aber ich glaube dass es schnell verschrien wäre irgend einen anti homo Unsinn im Block zu brüllen. Und wenn dann auch mal die dt Presse erwachsen würde und das nicht so mit der Kneifzange anfassen würde, halte ich es nicht für naiv zu sagen, dass das innerhalb von kurzer Zeit abgehakt wäre. Und das Leben abseits des Platzes zur Hölle machen weil der Spieler eine andere sexuelle Orientierung als der "Fan" hat? etwas dermaßen primitives kann und will ich mir nicht vorstellen. Ausserdem glaube ich nicht mal dass es den Leuten, die aufgrund ihres kellertiefen IQs überhaupt dafür in Frage kämen, die ganze Mühe wert wäre. Ich vermute die reagieren eher auf Integrationskampagnen, Antifa Gruppen oder Ticketpreiserhöhung als auf jemanden der vorzugsweise mit 'nem anderen Mann zusammenlebt...

Wäre schön, wenn es so wäre!
Aber wenn man sich so anguckt was allein in letzter Zeit so in unterschiedlichen Stadien passiert und und was für Plakate und Banner da auch hochgehalten wurden - da ist schon fremdschämen angesagt.

Hier ist noch ein Interview von Asamoah von gestern
„Die Sprüche von den Rängen tun weh“
http://www.bild.de/sport/fussball/greuther-fuerth/bueskens-und-asamoah-im-doppel-interview-26164704.bild.html
 
stellt sich vielleicht die frage ob homosexualität und rassismus exakt den selben prozess durmachen müssten, bzw ob homosexualität vll fixer assimiliert wäre weil 'rassendenken' doch noch ne stufe primitiver in manchen menschen verankert ist als das recht 'moderne' gesellschaftsthema homosexualität. wie auch immer, die zeit wirds schon zeigen und irgendwann richten. schade genug dass man selbst als großer anhänger des sports so über 'gleichgesinnte' reden muss.
 
Irgendwann, so in 30-40 Jahren ist eh die halbe Weltbevölkerung homosexuell, und dann lacht man sich über die Problemchen von heute sicherlich den Arsch ab ;)
 
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