1. Kann Google Translate lügen?
Shinji Kagawa hatte in einem Interview mit der japanischen Internetseite nikkei.com angeblich seinen Teamkollegen Robert Lewandowski kritisiert und dadurch für Aufsehen gesorgt. "Lewandowskis Spiel basiert nicht auf einem guten Zusammenspiel mit den anderen, sondern nur darauf, selber auf das gegnerische Tor zu schießen", soll Kagawa dort gesagt haben.
Kagawas Berater Thomas Kroth dementierte umgehend. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, sind nach Japan geflogen und haben das Original-Interview aufgetrieben, aber lesen Sie selbst, was Kagawa wirklich gesagt hat: "Lewandowskis Spiel basiert auf einem besonders guten Zusammenspiel mit den anderen, deshalb ist er auch mit 10 Torvorlagen zusammen mit Kuba und knapp nach mir (11 Vorlagen), der beste Vorlagengeber bei uns, er sollte aber als Torjäger ruhig mal öfter selber aufs Tor schießen“, so Kagawa.
Über Lucas Barrios soll Kagawa angeblich gesagt haben: "Im ersten Teil der letzten Saison, bevor ich mich verletzte, haben Lucas Barrios und ich jeweils acht Tore erzielt. Das sagt schon alles darüber, wer von beiden mich besser in Szene setzen kann." In der von uns über dubiose Mittelsmänner bezogenen Originalquelle heißt es aber. “私は負傷したと、残念ながらそのようにのみ2アシストを自分自身を導くことができる最後のシーズンで、Lucas Barriosは、それがすべての人については脚光を浴びて2つ以上に私を置くことができると言うているだけで、6アシストを持っていた。”
Entschuldigungen Sie, hier also die Übersetzung: "In der letzten Saison, in der ich mich leider verletzte und deshalb selber nur zwei Torvorlagen dazu steuern konnte, hatte Lucas Barrios nur sechs Assists, das sagt doch schon alles darüber, wer von beiden mich besser in Szene setzen kann.“ Die Wahrheit geht halt zwischen Google Translate und einer guten Schlagzeile oft mal verloren, da hilft nur Satire, um den statistischen Fakten und damit der Realität etwas näher zu kommen.
http://www.stern.de/sport/fussball/die-fuenf-luegen-des-34-spieltages-vorschau-auf-den-letzten-spieltag-1822340.html