Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

na, das wär doch mal was, wenn das klappen würde
Hoffentlich haben die Pumpen nicht irgendwie durch die Explosionen Schäden davongetragen...

Wär aber schon großartig, wenn die dadurch die Kühlung wieder komplett oder zumindest zum Großteil wieder herstellen könnten.
 
Mal eine Sache zum Thema Wiederaufbau:
MKadO.jpg

http://www.e-nexco.co.jp/pressroom/press_release/kanto/h23/0316f/
 
Was ich aber bezeichnend finde:

In meinen beiden News-Tickern die ich verfolge (standard.at & diepresse.com) (und shceinbar auch in den meisten anderen...) kam diese scheinbar positive Entwicklung nicht zur Spache.

Stattdessen verbreitet man lieber sowas:

19.48 Uhr MEZ: Im Abklingbecken von Reaktor Vier gibt es kein Wasser mehr, glaubt Gregory Jaczko, Chef der US-Atomregulierungsbehörde NRC. Die Brennstäbe dürften freiliegen. Jaczko hält deshalb die Strahlung für "extrem hoch", und sieht den Einsatz von Arbeitern im Umfeld des AKW in Gefahr, da diese rasch "tödlichen Dosen" ausgesetzt sein könnten.


Ich mein klar... es kann natürlich sein dass sich die neue Stromversorgung als Vollflop herausstellt... will ich aber nicht hoffen.
 
Mal wieder richtungsweisend für unsere Medien: Focus Online

Der Fukushima-Betreiber Tepco liefert nach eigener Aussage bald wieder Strom zum havarierten AKW. Damit könnte das Kühlsystem wieder in Betrieb genommen werden – falls es nicht längst zu spät ist

Übersetzung: Was fällt denen ein, unser schönes havariertes AKW in den Griff kriegen zu wollen? Sollen wir uns wieder mit Guttenberg und der Gorch Fock abstrampeln? Nee...noch ist nix verloren. Könnte ja zum Glück schon zu spät für die verdammte Stromleitung sein und mit ein bisschen Glück funktioniert die Scheiße auch gar nicht.

Widerlich. Man sollte die ganzen Griffelquäler und Experten in ein Flugzeug setzen und dann per Fallschirm über dem AKW rauswerfen, damit sie wenigstens ein Mal verlässliche Fakten liefern und nicht immer nur hysterisches Gekeife.
 
brighT schrieb:
Wenn ich in der Nähe eines AKW wohnte, würde ich mir aber auch eher Sorgen aufgrund der erhöhten Krebsraten im Umland machen als wegen eines GAUs. Käme für mich kaum in Frage da zu wohnen.

Sowas ist leicht daher gesagt.
Ich denke mal, nur wenige sind scharf darauf, in unmittelbarer Nähe eines AKW zu wohnen. Aber oft lässt einem das Leben keine Wahl.
Und natürlich könnte ich 500km weit wegziehen, aber da wäre ich dann ohne Job, und das nächste AKW wäre auch nicht wirklich weit weg. Deutschland ist klein....

@Glod: alles klar. :)
 
Was mich auch schon den Tag über ärgert ist, wie das Kaiser-Interview "missbraucht" wird.

Nicht nur, dass er die AKW-Probleme mit KEINEM Wort erwähnt hat, nein, das Interview wird suggestiv in Halbsätzen neben neuen, schlechten Nachrichten präsentiert.

++++ Cäsium und Jod in Trinkwasser gefunden ++++ Kaiser bestürzt über Ereignisse ++++

:kotz:
 
Steffko schrieb:
Irgendwie sieht die Umgebung auf den beiden Bildern ganz anders aus :? Scheint mir nicht gerade die gleiche Stelle zu sein.

Das rechte Bild wurde etwas weiter entfernt aufgenommen. Man sieht aber trotzdem, dass der Straßenabschnitt dort restauriert und mit Schotter auf Höhe gebracht wurde.
 
slaughterking schrieb:
Steffko schrieb:
Irgendwie sieht die Umgebung auf den beiden Bildern ganz anders aus :? Scheint mir nicht gerade die gleiche Stelle zu sein.

Das rechte Bild wurde etwas weiter entfernt aufgenommen. Man sieht aber trotzdem, dass der Straßenabschnitt dort restauriert und mit Schotter auf Höhe gebracht wurde.

Und Bäume/Büsche haben sie auch noch gepflanzt....Respekt.
 
Vorhin auf der Heimfahrt im Radio hat der Typ auch so erzählt als sei das mit dem Hubschrauber erst 'ne Stunde her oder so und erklärte die wollten damit die Reaktoren kühlen, nicht nur das Lagerbecken in Reaktor 4, nein gleich alle Reaktoren (als wenn die anderen 3 derzeit auch ohne Kühlung wären) und das sie morgen versuchen wollen mit einem Wasserwagen arbeiten zu wollen, da war die Meldung mit dem Wasserwagen aber längst keine Ahnung wie alt und das Ding war wohl bereits eingetroffen. Keine Meldung darüber das an den 3 kritischen Reaktoren alles weitestgehend stabil verlaufen ist, keine genauen Angaben darüber das der Hubschrauber nur für Reaktor 4 war...aber Hauptsache man kann noch mal rein werfen "es spitzt sich zu" und "wird immer bedrohlicher".

Denen sollte man doch alle in die Futt treten vom Radio...diese Berichterstattung ziehen die schon seit Tagen durch...und dazwischen auch noch scheiß Musik spielen... :ugly:
 
Steffko schrieb:
Irgendwie sieht die Umgebung auf den beiden Bildern ganz anders aus :? Scheint mir nicht gerade die gleiche Stelle zu sein.

- linke Fahrstreifen unverändert
- schwer beschädigte Mittelstreifen geschottert
- rechte Fahrstreifen auf tieferes Niveau gebracht

imo
 
Seo schrieb:
brighT schrieb:
Wenn ich in der Nähe eines AKW wohnte, würde ich mir aber auch eher Sorgen aufgrund der erhöhten Krebsraten im Umland machen als wegen eines GAUs. Käme für mich kaum in Frage da zu wohnen.

Sowas ist leicht daher gesagt.
Ich denke mal, nur wenige sind scharf darauf, in unmittelbarer Nähe eines AKW zu wohnen. Aber oft lässt einem das Leben keine Wahl.

Es ist leicht daher gesagt, aber ich habe nie behauptet, dass es leicht ist. Wenn man noch studiert und das Berufsleben vor sich hat, ist man sicher flexibler.
Ich kann über mich sagen, dass es gewisse Prioritäten in meinem Leben gibt und denen ordne ich Anfahrtswege zur Arbeit o.ä. sicher unter. 10-20 km machen im Zweifel schon einen großen Unterschied.
 
Zurück
Oben