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Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kann es immer noch nicht so richtig glauben, was da jetzt passiert. Das ist so was von utopisch, wie viele Menschen dort jetzt in Lebensgefahr sind. Und dazu noch diese Hilflosigkeit eines so hoch entwickelten Landes.
 
Cale schrieb:
Dummerweise interessiert sich so ein Reaktor einen Sch****dreck darum, welche Umstände zu den Problemen geführt haben. Das Wäre und Hätte ist deshalb völlig irrelevant.

Das ist völlig klar. Mir ging es nur um diese Aussagen der Marke: Da macht man uns jahrelang weiß, wie unheimlich sicher diese AKWs sind und dann braucht es nur eins der stärksten gemessenen Erdbeben ever + einen lächerlichen 10m-Tsunami und schon fallen die Teile in sich zusammen wie Kartenhäuser.
Einige scheinen immer wieder auszublenden, dass dieser Zwischenfall eben nicht dadurch entstand, dass einer während der Nachtschicht auf dem Kontrollpult eingepennt ist.

@ Spawn
Seppuku ist immer noch eine feine Lösung. :deal:
 
@Arbeiter:

Weiß man jetzt schon, ob und wie hoch die Strahlung ist, denen die 50 AKW-Arbeiter ausgesetzt sind? Bisher weiß man doch eigentlich nichts genaues. Nicht, dass ich jetzt irgendwas kleinreden will (nur mal vorsorglich erwähnt... :roll: ), aber bisher hat noch niemand gesagt dass die Arbeiter da drinnen schädlichen und tödlichen Dosen ausgesetzt sind. Letztens wurden sie abgezogen, weil die Strahlung kurzfristig ein gefährliches Level erreicht hat.

Wissen jene Experten die da schon von Himmelfahrtskommandos und dergleichen sprechen mittlerweile genaueres?
 
Ich habe letztens gelesen, dass sie neu entwickelte Spezialanzüge tragen. Kann natürlich immer noch sein, dass sie übelst verstrahlt werden, aber das Mr. Spock Szenario ist noch nirgendwo bestätigt.
 
Also mir reicht das Video, der ersten Explosion völlig, um zu sagen "ja es strahlt da ohne Ende". Da muss ich auch kein Experte sein, ich frag mich auch wie man das verharmlosen kann, vor allem weiß man doch wie das ausgeht, seit Samstag.
 
Die japanische Regierung setzte die maximal zulässige Strahlenbelastung für Mitarbeiter in Atomanlagen drastisch nach oben. Das Ministerium für Arbeitsgesundheit begründete dies mit der Notwendigkeit, eine Verschlimmerung der Lage im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zu verhindern. Die Erhöhung des Grenzwerts von 100 auf 250 Millisievert sei "unter den Umständen unvermeidbar". Dennoch mussten wegen der hohen Strahlung die Arbeitskräfte zeitweise zurückgezogen werden.

das war noch das konkreteste
 
Anubis schrieb:
Also mir reicht das Video, der ersten Explosion völlig, um zu sagen "ja es strahlt da ohne Ende". Da muss ich auch kein Experte sein, ich frag mich auch wie man das verharmlosen kann, vor allem weiß man doch wie das ausgeht, seit Samstag.

Die Explosion hat aber ziemlich genau gar nichts mit der Strahlungsintensität zu tun.
 
rancid schrieb:
Die japanische Regierung setzte die maximal zulässige Strahlenbelastung für Mitarbeiter in Atomanlagen drastisch nach oben. Das Ministerium für Arbeitsgesundheit begründete dies mit der Notwendigkeit, eine Verschlimmerung der Lage im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zu verhindern. Die Erhöhung des Grenzwerts von 100 auf 250 Millisievert sei "unter den Umständen unvermeidbar". Dennoch mussten wegen der hohen Strahlung die Arbeitskräfte zeitweise zurückgezogen werden.

das war noch das konkreteste

Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Wenn die Belastung zu hoch wird, ändern wir einfach die Vorschriften :ugly:
 
bei 5000 millisievert sterben 50% all die die solch einer strahlung ausgesetzt waren.
bei 1000 besteht schon sehr hohe verstrahlungs gefahr, bei 100 besteht langfristig Krebs gefahr...
 
image-192410-galleryV9-ooxv.jpg
 
Cale schrieb:
rancid schrieb:
Die japanische Regierung setzte die maximal zulässige Strahlenbelastung für Mitarbeiter in Atomanlagen drastisch nach oben. Das Ministerium für Arbeitsgesundheit begründete dies mit der Notwendigkeit, eine Verschlimmerung der Lage im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zu verhindern. Die Erhöhung des Grenzwerts von 100 auf 250 Millisievert sei "unter den Umständen unvermeidbar". Dennoch mussten wegen der hohen Strahlung die Arbeitskräfte zeitweise zurückgezogen werden.

das war noch das konkreteste

Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Wenn die Belastung zu hoch wird, ändern wir einfach die Vorschriften :ugly:

Der internationale Standard für Mitarbeiter liegt in AKW liegt aber scheinbar bei 500.

13.12 Uhr: Der Grenzwert an radioaktiver Strahlung, der die Belegschaft ausgesetzt werden darf, wurde auf 250 Millisievert/h erhöht. Die japanische Regierung betonte, dass dieser Wert noch immer nur bei der Hälfte des internationalen Standards von 500 Millisievert/h liegt.

Quelle: standard.at

http://diepresse.com/home/panorama/welt/641554/Nuklearkatastrophe_Japan-kaempft-einsam-gegen-die-Zeit?_vl_backlink=/home/panorama/welt/640991/index.do&direct=640991

Ganz interessant.

Was ich mich frage:
Sind die Japaner so "blöd" und nehmen aus Stolz keine/kaum Hilfe an, oder ist die Lage einfach nicht so schlimm?

Auszug aus dem Artikel:

Gemessene Werte nicht gesundheitsgefährdend
Die in Wien ansässige Organisation zur Kontrolle des Verbots von Atomtests (CTBTO) gab erstmals Messungen über die Belastung der Luft in Japan mit Radionukleiden bekannt; die CTBTO betreibt ein globales Netz von Sensoren, die unter anderem strahlende Substanzen messen, einer der Sensoren ist nordwestlich von Fukushima. Demnach habe man (wenn auch extrem geringe) Mengen etwa von Cäsium-134, Barium-136 und Tellur-132 gemessen, Substanzen, deren Vorkommen in der Luft sonst unter der Messbarkeitsschwelle liegt.

Die Daten sind aber vom Wochenende, aktuellere Werte für Montag dürften 15-fach höher sein. Allerdings müssten sie laut dem Experten Gerhard Wotawa von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien noch um das Tausend-, eher Zehntausendfache steigen, um gesundheitsgefährdend zu sein.
 
Glod schrieb:
@ Spawn
Seppuku ist immer noch eine feine Lösung. :deal:

Wieso bist du eigentlich so zynisch, wenn es um die Arbeiter dort geht? :?


Evin schrieb:
Was ich mich frage:
Sind die Japaner so "blöd" und nehmen aus Stolz keine/kaum Hilfe an, oder ist die Lage einfach nicht so schlimm?

Das frag ich mich schon seit Tagen.
Es gab/gibt unzählige Hilfsangebote, und Japan hätte einfach nur ein offizielles Hilfegesuche stellen müssen, dann hätten die Leute eingreifen können, aber soweit ich das weiß, hat das Japan nur sehr eingeschränkt getan.
Kann ich absolut nicht nachvollziehen.
 
el_barto schrieb:
Wie wild das alles wirklich war, werden wir in ein paar Monaten erst abschließend sehen können.

Ach...lieber jetzt 120 Mal denselben (aber anders formulierten) Inhalt posten von verschiedenen Zeitungen/Seiten ("Experten-Meinungen") und ein :shock: oder :nein: oder :heul: dahinter mit vielen Ausrufezeichen.

Dieser Thread ist teils schlimmer als BILD, BLICK und Super Illu zusammen. IMO völlig bescheuerter "Katastrophen-Tourismus" in Thread-Form.

Ich meine hier nicht alle Teilnehmenden pauschal, sondern einige "spezielle Exemplare", welche sich in mir nicht nachvollziehbarer Art und Weise hineinsteigern und sich in den Meldungen regelrecht suhlen..
 
Die Japaner sind zu stolz.
Nur ein Beispiel das ich erst nicht glauben wollte aber es ist wirklich so.
Japaner fürchten sich davor eine Bluttransfusion zu bekommen weil sie dann fremdes Blut im Körper haben,sowas machen die nur wenn es um das nackte Leben geht.
Das ganze wurde letztens noch in einem Bericht gesagt weil eine Politikerin sich hat künstlich befruchten lassen,das war ein Riesenskandal.
 
die sind ja auch zum großen teil nicht wirklich freunde mit ihren nachbarn und wollen wohl auch deshalb kaum hilfe von denen annehmen, weil sie vllt befürchten später "dankbarkeit" in form von verschiedenen zugeständnissen zeigen zu müssen. meine vermutung.
 
lüsterneLINDA schrieb:
die sind ja auch zum großen teil nicht wirklich freunde mit ihren nachbarn und wollen wohl auch deshalb kaum hilfe von denen annehmen, weil sie vllt befürchten später "dankbarkeit" in form von verschiedenen zugeständnissen zeigen zu müssen. meine vermutung.

Den Gedanken hatte auch schon, aber von Deutschland wollen sie auch keine Hilfe annehmen, und wir sind ja ein alter Partner aus besseren Zeiten....;)
 
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