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360/PS3 Assassins Creed 2 (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also was ich mir wünschen würde für den nächsten teil wäre, dass man sich hinter Gegenständen verstecken kann. Also so ein bisschen Splinter Cell moves.
hab mich schon immer gefragt wieso solche Sachen noch nie in einem AC Spiel waren. Dadurch könnte man wesentlich besser "unsichtbar" vorgehen.
Kann mir gut vorstellen solche moves in das Spiel zu integrieren.
Was meint ihr?
 
Wie soll das aber in die Spielmechanik passen?

Meistens ist es ja leider so, dass die Verfolgungsszenen relativ gleich ablaufen. Du wirst entdeckt und hast im Prinzip zwei Möglichkeiten: entweder tötest du gleich alle Wachen an Ort und Stelle; oder du rennst weg und versteckst dich irgendwo, wenn sie dich aus den Augen verloren haben.
Splinter Cell Moves sind ja somit in einer Art schon gegeben.

Eine Goldkante fände ich ja Doppelschwerter :D
 
Also mal ein Beispiel:
Ich möchte alle Wachen ausschalten ohne das ich bemerkt werde. Deshalb stelle ich mich mehr oder weniger geschickt hinter einen Gegenstand damit mich die Wache nicht sieht.
Könnte ich mich gegen eine Wand lehnen oder mich hinter ein anderen Gegenstand ducken würde es wesentlich authentischer wirken.
Hinzu kommt, dass man durch das fehlen dieser Möglichkeiten oft recht stürmisch vorgeht bei solchen Situationen.
 
Obendrein macht man generell immer das Gleiche. Die haben sich zwar bemüht, viele verschiedene Szenarien zu kreieren, aber unterm Strich läuft es in 9/10 Fällen auf die gleiche Vorgehensweise raus. Es gibt keine Möglichkeit - wie bei Hitman - Unfälle zu inszenieren (dabei gibt es sogar einen Auftrag, wo man die Ziele ohne Waffen ausschalten soll, aber dann metzelt man sie doch wieder ab). Verkleiden ist ja auch nicht...also turnt man zum Ziel, zückt den Giftdolch, streichelt das Ziel damit und geht anschließend weg. Eventuell ist man ganz clever und heuert vorher noch Schläger an, die einen Aufruhr verursachen, falls man nicht gesehen werden soll. Und das war's dann.

Generell wurde uns da von Ubisoft mal wieder eine ziemliche Mogelpackung untergejubelt. Von wegen, die Macken des Vorgängers wären beseitigt und das repetive Gameplay wurde krass diversifiziert. Hallo? Ich verbringe 90% der Zeit damit, auf Dächern rum zu turnen, oder bekloppte Türme hoch zu klettern (schön, dass die Erbauer der späteren Ortschaften ein Herz für Freeclimber hatten und die Kletterrouten auf die Türme komplizierter gestaltet haben, so dass man NOCH MEHR Zeit sinnlos mit Klettern verbringt, nur um dann in den obligatorischen Heuwagen zu hechten).
Die Attentate fallen aus den genannten Gründen auch immer gleich aus. Entweder habe ich ein Gemetzel, oder ich mache alles per Gift klar. Muss ich irgendwo unerkannt rein, steht garantiert in der Nähe eine Horde Nutten oder Schläger rum, um mir das zu ermöglichen. Anschließend immer gerade über die Dächer fliehen und schwupps...entkommen.
Oh, danach muss ich meinen Fahndungslevel senken, indem ich Suchplakate entferne, die ohnehin nur ich erreichen kann. Ja, so sucht man einen Verbrecher - indem man die Bilder dahin hängt, wo sie das Fußvolk nicht sehen kann. Nyahaha! :ugly:

Was haben wir noch?

- Auftragsattentate, die sich genauso spielen wie die Story-Missionen. GROSSES Kino!
- Rennen...the fuck? Ich renne schon die ganze Zeit durch die Stadt. Was soll ich da noch mit zusätzlichen Parcours-Missionen?
- Schlägerei. Geil! Wenn ich sowas will, kann ich die nächstbeste Wache angreifen. Wieso sollte ich mich da mit untreuen Ehemännern klopfen?
- Wirtschaftssystem...bitte was für ein System? Ich kriege pro Mission 'nen Haufen Geld in den Arsch geblasen und kann mir dafür Waffen, Rüstung und 'ne schöne Stadt kaufen. Na wenn das mal nicht Overkill ist. Ja, das mit der Stadt ist nett und nein, die Zeit, die ich verschwende, um immer zu der blöden Truhe zu rennen, macht das alles wieder kaputt
- 3 Mio Federn auf Dächern finden. Fickt euch doch einfach selber. Fällt euren Entwicklerhirnen nix besseres ein, als jedes Mal in einem Open World Spiel die Nadel im Heuhaufen suchen zu lassen?
- Statuen finden, Glyphen finden...siehe die Ausführungen über Federn.
- Ab und an mal 'nen Borgia-Kurier umtacklen und sich etwas Kohle dazu verdienen. Oioioioi...
- Leute ausrauben...für 2,50 und 'ne Kippe. NEIN! SPASS!!

Die Kämpfe sind auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Ezio ist ein Meister der Konter und die sehen auch wirklich schön martialisch aus. Ergo kann man entweder das Spiel so spielen, dass man immer rumsteht und darauf wartet, dass der nächste Gegner angreift, oder man versucht es selber und dann sieht es so aus, als würde Ezio nach der Don Alejandro de la Vega-Methode verfahren: Das spitze Ende geht in den anderen rein.
Jedenfalls sieht es dann so aus, als würde er mit 'nem Fleischerbeil auf die Gegner einhacken. Von Eleganz keine Spur. Hallo? Vielleicht hätte man hier mal ein paar Moves mehr einbauen können. Und kommt mir jetzt nicht mit der hirnverbrannten "Marionetten"-Steuerung. Die taugt rein gar nix. Bevor ich die Wachen greife und ihnen einen Headbutt verpasse, haue ich ihnen lieber einen Konter um die Ohren.

AC2 ist hochgradig repetives Gameplay, welches nur geschickter verpackt wurde. Egal, wo man ist, es spielt sich immer gleich. Sicher ist das irgendwo auch dem Szenario geschuldet. Ein Hitman muss sich nun mal nicht immer vorstellen und dem Opfer ein "Ruhe in Frieden" an den Kopp knallen (witzig auch, dass diese Szenen IMMER abgespielt werden, egal wo ich mich zum Todeszeitpunkt des Opfers befinde). Aber wenn das die große Verbesserung gegenüber Teil 1 sein soll, dann will ich den gar nicht erst zocken

Atmosphärisch ist das Spiel auf jeden Fall sehr gelungen (abgesehen von der hochgradig überflüssigen Animus-Scheiße, die störender nicht sein könnte). Abzüge gibt es hier lediglich, weil es im Grunde keinen Unterschied zwischen dem Tages- und Nachtleben einer Stadt gibt. Ein dreifaches FU geht zudem an die bescheuertem Barden, die sich immer vor einen drängeln müssen und sich noch nicht mal beiseite schieben lassen. Nein, man muss ihnen die Gitarre aus den Händen rempeln, damit sie abhauen. Toll, liebe Designer. Ezio kann Leute sanft schieben, was eine sozial unauffällige Handlung ist. Aber die EINZIGEN NPCs, bei denen man diesen Move wirklich BRAUCHT - da ist er natürlich nicht vorgesehen. Wie blöd kann man eigentlich sein?
Die Story ist auch ganz okay und nett präsentiert, ohne dass das jetzt irgendwas weltbewegendes wäre. Sorry, aber nach einem Uncharted 2 kann ich nur müde lächeln, wenn ich die Sequenzen eines AC2 sehe. Letztendlich sind es aber die Atmo und die Story, die mich bei dem Spiel bei der Stange halten. Das Szenario (Renaissance) ist eben sehr frisch und wurde auch gut eingefangen. Würde die beiden Punkte nicht stimmen, hätte ich es schon längst zurück gegeben.
 
full ack.

bin jetzt in der letzten mission angelangt und muss sagen, trotz all dem spaß, das gameplay hat wirklich große schwächen.

selbst das auf den ersten blick starke feeclimbing-system ist in der umsetzung dürftig. nach unzähligen stunden habe ich nach wie vor probleme, flüssig durch die gegend zu laufen.

besonders schwach ist die unkontrollierbarkeit bei sprüngen runter von gebäuden, da ist die automatik, welche einem ständig dreinpfuscht, maßlos überfordert.

irgendwie ist ac2 ein casual game. nur die verpackung wirkt vielschichtig.
 
Die Kritikpunkte von Glod stimmen alle, auch wenn mir die meisten davon beim Spielen nicht so negativ aufgefallen sind :ugly:

Außer die ganzen Zusatzmissionen, die sind wirklich hirnlos und langweilig, deshalb habe ich die quasi nie gemacht, die Federn habe ich auch nicht gesucht. Nach dem Durchspielen hatte ich keine 20 Stück davon.
 
MouseMan schrieb:
Die Kritikpunkte von Glod stimmen alle, auch wenn mir die meisten davon beim Spielen nicht so negativ aufgefallen sind :ugly:

Sind sie mir auch nicht wirklich. Aber wenn man das Gespielte mal so Revue passieren lässt, dann ist AC2 wieder das typische Ubisoft-Spiel dieser Generation: Gute Idee, halbgare Umsetzung.
 
Ja, diese Beschreibung trifft's ziemlich gut. Wobei hier die Präsentation sehr sehr viel wieder gut macht, denn die finde ich überragend und sie ist auch der Grund warum ich das Spiel noch nicht verkauft habe. Nur wegen der Präsentation werde ich das Spiel nochmals durchspielen ;)
 
Um da ein wirklich gutes Spiel draus zu machen, müsste das Prinzip komplett umgekrempelt werden. Mir schwebt da so eine Mischung aus Tenchu und Hitman vor. Anstatt einer freibegehbaren Stadt, die nahezu keinen spielerischen Wert hat, sollten die Entwickler auf große, aber gleichzeitig detaillierte Level setzen, die mehrere Vorgehensweisen erlauben. Angefangen damit, dass der Spieler die Tür eintritt und alles und jeden abmetzelt, bis hin zu der Möglichkeit, absolut unerkannt rein und wieder raus zu schlüpfen und nur das Ziel tot zurück zu lassen, kann da alles implementiert werden. Darüber hinaus kann man so extrem unterschiedliche Szenarien mit lauter unterschiedlichen Voraussetzungen kreieren. Auf die Art wäre auch mal das Gameplay interessant und anstatt sich mit hirnlosen Zusatzmissionen abzugeben, könnten sich die Entwickler über haarklein ausgefeilte Attentate hermachen.

Aber das ist wohl zuviel verlangt. Stattdessen werden wir wieder nur große Häuseransammlungen ohne spielerischen Inhalt kriegen und natürlich wird sich das auch zum dritten Mal wie blöd verkaufen... :kaffee:
 
Trossinger schrieb:
dann wärs doch aber im grunde auch nur en hitman klon

Nicht zwingend. Bestimmte Aspekte von AC sollten ja erhalten bleiben, wie z.B. dass man sich nicht verkleiden kann und dass das Opfer erfährt, wer da was getan hat. Und allein von den Möglichkeiten des Assassinen her, wäre das eher mit Tenchu zu vergleichen. Der Akrobatik-Teil kann ja drin bleiben. Nur klettert man dann nicht eben nur sinnlos Häuserwände hoch sondern bewegt sich im Inneren von Gebäuden auf diese Art (oder gelangt halt so erstmal zum Zielgebäude).
Weiterhin können die Szenarien wesentlich vielfältiger sein. So könnte eine Aufgabe darin bestehen, ein Opfer so zu töten, dass möglichst viele Leute als Zeugen der Tat zugegen sind. Das wiederum würde dann aber das Entkommen massiv erschweren, da alle Wachen wie aufgeschreckt rumrennen und einen suchen und man gegen die Übermacht im direkten Kampf keine Chance hat.
Dann geht man noch einen Schritt weiter und stattet alle NPCs nicht nur mit erlernbaren Routen sondern mit einem Tagesablauf aus. So kann man z.B. eine Wachablösung abwarten, oder einzelne Gegner beim Pinkeln erwischen, ihr Essen vergiften usw. Oder man wartet, bis einer pennt. Auf die Art werden geduldige Spieler mit einem besonderen Spielerlebnis belohnt, dass die Kill-All-Fraktion nicht zu sehen bekommt.
Diese kann dafür mit einem ausgefeilteren Kampfsystem belohnt werden, wo es einfach viele Moves etc. zu erlernen gibt. Ruhige Naturen können hingegen ihren Charakter mehr auf Stealth leveln und so völlig neue Möglichkeiten erhalten, die Levels zu meistern.

Das Ganze kann man dann noch mit einem weiteren System abrunden, was die einzelnen Levels umschließt. So kann man ruhig eine Stadt als zentralen Ort hernehmen. Aber anstatt da free roam zu machen, belässt man es bei einzelnen Orten, die angesteuert werden können. Dort kann man dann z.B. Infos über den Zielort kaufen (Karte, Geheimgänge, besondere Beziehungen/Verhaltensweisen der Personen, um z.B. das Opfer an zu locken etc.), Personen vom Zielort anheuern, die einem dann z.B. den Hintereingang öffnen usw. usw. Dazu dann natürlich noch den obligatorischen Waffenshop + HQ mit Trainingsoption. Und wenn den Entwicklern DANN noch langweilig ist, dann können sie ja einzelne Attraktionen der jeweiligen Stadt in separaten Levels würdigen, wo man dann quasi zu Sightseeingzwecken hingehen und klettern kann

Klar, irgendwo wirkt das dann wie ein Klon von Hitman. Aber das ist nun einmal die ultimative Killersimulation und obendrein ist sie AC2 spielerisch haushoch überlegen.
 
Glod schrieb:
Omg...bin in Venedig und die gleiche Kacke geht wieder von vorn los. :kotz:

Hehe... viel Spass. In Venedig habe ich aufgehört zu spielen. War mir dann doch zu doof immer wieder das Gleiche zu tun. Und das sag ich als einer, der Teil 1 beendet hat und dem es auch wirklich gut gefallen hat.
 
(Andreas) Der vielseits begründete Verdacht über das neue Kopierschutzverfahren von Ubisoft scheint bestätigt: Wie bislang bekannt ist, braucht man zum Zocken des neuesten Ablegers eine ständige Internetverbindung. Dass diese Methode auch Nachteile hat, war abzusehen; jetzt gibt es handfeste Berichte aus der PC Gamer Seite, die eine Vorabversion für den PC testen durften:

„Wenn die Internetverbindung während des Spiels unterbrochen wird, wird man aus dem Spiel gekickt. Alles Erreichte geht daraufhin bis zum letzen Chekcpoint verloren – die einzige Auswahl die bleibt, ist darauf zu warten bis die Verbindung wiederhergestellt ist oder zu Windows zurück zu kehren.“

Ohne Internetverbindung ist man nicht einmal in der Lage das Spiel zu starten – dann erscheint eine Fehlermeldung mit Hinweis auf diese fehlende Verbindung.

giga.de
 
Grrr...grad nomma das Game eingelegt. Bin in irgend nem Grab wo man quasi einmal komplett an der Wand den Raum lang muss. Nur bekomm ich dieses Schräge an der Wand laufen nur in 1 von 10 Versuchen hin. Gibbet da nen Trick???


Ist übrigens die 360 Version.
 
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