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Aktien & andere Anlagen (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 1 weitere.
Die Zahlen waren aber auch wieder stark. Nur in der Tat garnicht auszudenken, wenn es irgendwann mal in die andere Richtung geht. Aber wie auch immer, mein NVIDIA-Investment hat sich bisher definitiv ausgezahlt. Und YTD eine Gesamtdepotperformance von 17% lässt mich jetzt auch nicht unbedingt meckern. Bis jetzt ein ausgezeichnetes Börsenjahr.
Wirklich unglaublich, ich hätte niemals gedacht, dass Nvidia noch weiter nach oben geht...
Als ich im Herbst 22 meine erste Nvidia Position gekauft habe war die Firma von den Analysten abgeschrieben. Die Nachfrage nach Grafikkarten war mit Ende des Kryptohypes stark eingebrochen und der Ausblick düster. Eineinhalb Jahre später ist es das dritt-wertvollste Unternehmen der Welt :O_o:
 
Wirklich unglaublich, ich hätte niemals gedacht, dass Nvidia noch weiter nach oben geht...
Als ich im Herbst 22 meine erste Nvidia Position gekauft habe war die Firma von den Analysten abgeschrieben. Die Nachfrage nach Grafikkarten war mit Ende des Kryptohypes stark eingebrochen und der Ausblick düster. Eineinhalb Jahre später ist es das dritt-wertvollste Unternehmen der Welt :O_o:

Da kann man Dir nur für das exzellente Timing gratulieren. Well done sir :). Ich bin leider erst deutlich später zur Party gekommen, da ich bezüglich des KI-Themas relativ skeptisch war/bin. Aber letztendlich ist das ein großer Teil der digitalen Zukunft und wird nicht mehr verschwinden. Und da NVIDIA diesbezüglich auf absehbare Zeit wohl technischer Marktführer sein wird und jeder derzeit auf sie angewiesen ist, hat ein Invest aus meiner Sicht dann doch Sinn gemacht.
 
Habe gerade noch die gestrige ClosingBell nachgeholt: Koch meint, dass er so verrückte Zeiten an der Börse seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Wenn eine Aktie nach Ankündigung der Quartalszahlen 10% steigt, obwohl die Zahlen verfehlt worden sind, möchte man ihm gerne glauben. Irre.
 
Ich habe jetzt auch einige Chip Werte wie Lam Research oder Disco komplett verkauft, weil das fundamental einfach kaum noch zu rechtfertigen war. Kann weiter hoch laufen, aber Halbleiter sind immer noch ne zyklische Branche, KI Hype hin oder her. Broadcom habe ich Teilverkäufe gemacht und ASML behalte ich wegen ihrer Wettbewerbssituation. Nvidia war ausgerechnet meine kleinste Chip Position, weil ich die damals schon recht teuer fand :D.
 
Da kann man Dir nur für das exzellente Timing gratulieren. Well done sir :). Ich bin leider erst deutlich später zur Party gekommen, da ich bezüglich des KI-Themas relativ skeptisch war/bin. Aber letztendlich ist das ein großer Teil der digitalen Zukunft und wird nicht mehr verschwinden. Und da NVIDIA diesbezüglich auf absehbare Zeit wohl technischer Marktführer sein wird und jeder derzeit auf sie angewiesen ist, hat ein Invest aus meiner Sicht dann doch Sinn gemacht.
Danke Dir, ich hatte einfach Glück :)

Ich bin übrigens bei Dir, bin auch KI-skeptisch, allein wegen der Halluzinationen finde ich es im derzeitigen Stadium nicht für den produktiven Einsatz geeignet, zumindest nicht autonom. Aber ich mag auch das langfristige Ziel nicht, künstliches Leben zu erschaffen und im gleichen Zug menschliches Schaffen zu entwerten. Wenn man nach einigen Silicon Valley Freaks geht ist das ja alternativlos... :vogel:
Naja, als Trostpflaster für die verrückte Welt kann man zumindest am Hype verdienen.
 
@Mondknallschlumpf

Was sind die am meisten entscheidenden Kennzahlen für dich bei den Einzelaktien?
Und wenn zB einer deiner genannten Kandidaten hier im Thread gut performt, wann/warum stößt du ihn wieder ab?

Also bei mir sind eigentlich eh nur ETFs angesagt, aber mal aus Interesse.

Da muss man so'n bisschen unterscheiden zwischen Wachstumsunternehmen und eher alteingesessenen Dividenden-Titeln. Je nachdem sind andere Kennzahlen wichtig. Aber am wichtigsten ist für mich persönlich ein positiver Cashflow, den kann man nämlich nur (relativ) schwer faken. Da kann das Unternehmen insgesamt zwar immer noch Verluste schreiben, aber hat ne gute Basis um das zu ändern wenn es nötig sein sollte. Und ich schau auf den "Goodwill" (immaterielle Vermögenswerte) in der Bilanz. Der entsteht i.d.R. immer wenn andere Unternehmen übernommen werden zu einem höheren Preis als sie eigentlich nach Kennzahlen wert sind. Dieser Posten aucht dann in der Bilanz als Goodwill auf und sollte über die Zeit abgeschrieben werden. Wenn der Goodwill nen beträchtlichen Teil der Bilanz ausmacht ist das oftmals kein gutes Zeichen bzw. könnte böse Überraschungen bergen.

Und abstoßen tue ich im besten Fall "nie". Eigentlich nur wenn die Annahme bei meinem Einstieg sich fundamental zum schlechten ändert. Oder wenn eine Branche in einen Hype reinläuft, wie jetzt die Chip Aktien. Da habe ich einiges verkauft, aber nicht alles. Sowas wie Broadcom ist seit meinem Einstieg in 2018 um über 350% gestiegen. Die Position war im Vergleich zum Rest vom Depot einfach zu groß geworden. Allerdings auch nur weil ich mittlerweile älter bin. In den 20ern hätte ich das vermutlich einfach weiter laufen lassen, was statistisch wohl auch die bessere Variante ist.
 
Da muss man so'n bisschen unterscheiden zwischen Wachstumsunternehmen und eher alteingesessenen Dividenden-Titeln. Je nachdem sind andere Kennzahlen wichtig. Aber am wichtigsten ist für mich persönlich ein positiver Cashflow, den kann man nämlich nur (relativ) schwer faken. Da kann das Unternehmen insgesamt zwar immer noch Verluste schreiben, aber hat ne gute Basis um das zu ändern wenn es nötig sein sollte. Und ich schau auf den "Goodwill" (immaterielle Vermögenswerte) in der Bilanz. Der entsteht i.d.R. immer wenn andere Unternehmen übernommen werden zu einem höheren Preis als sie eigentlich nach Kennzahlen wert sind. Dieser Posten aucht dann in der Bilanz als Goodwill auf und sollte über die Zeit abgeschrieben werden. Wenn der Goodwill nen beträchtlichen Teil der Bilanz ausmacht ist das oftmals kein gutes Zeichen bzw. könnte böse Überraschungen bergen.

Und abstoßen tue ich im besten Fall "nie". Eigentlich nur wenn die Annahme bei meinem Einstieg sich fundamental zum schlechten ändert. Oder wenn eine Branche in einen Hype reinläuft, wie jetzt die Chip Aktien. Da habe ich einiges verkauft, aber nicht alles. Sowas wie Broadcom ist seit meinem Einstieg in 2018 um über 350% gestiegen. Die Position war im Vergleich zum Rest vom Depot einfach zu groß geworden. Allerdings auch nur weil ich mittlerweile älter bin. In den 20ern hätte ich das vermutlich einfach weiter laufen lassen, was statistisch wohl auch die bessere Variante ist.

Ergänzen könnte man auch noch, dass der Verschuldungsgrad nicht ganz uninteressant ist. Gerade auch im Hinblick auf die Zinslast bzw. die künftigen Zinsentwicklungen. Darüber hinaus sollte man auch ein Auge auf die Abschreibungen haben. Das sind letztendlich tatsächliche Kosten, welche aber gerne von der WallStreet ignoriert werden wenn dann vom EBITDA (Earnings before Income Tax, Depreciation and Amortization) die Rede ist. Das EBITDA steht auch in direktem Zusammenhang mit dem Verschuldungsgrad, da es gerne als Vorwand genommen wird, höhere Schulden aufzunehmen als eigentlich angebracht.
 
Stimmt, danke für die Ergänzung. Gerade jetzt bei den Zinsen sieht man das auch sehr gut. Auch bei den Dividenden-Aristokraten die seit 25 Jahren und mehr Dividende zahlen sind in den letzten 3 Jahren gefühlt mehr aus dem Status rausgefallen als in den 10 Jahren davor, weil die Verschuldung einfach zu hoch war.

Die Verschuldung bzw. kein Geld verdienen hat auch dem hierzulande sehr beliebten Global Clean Energy ETF ein wenig das Genick gebrochen.
 
Da muss man so'n bisschen unterscheiden zwischen Wachstumsunternehmen und eher alteingesessenen Dividenden-Titeln. Je nachdem sind andere Kennzahlen wichtig. Aber am wichtigsten ist für mich persönlich ein positiver Cashflow, den kann man nämlich nur (relativ) schwer faken. Da kann das Unternehmen insgesamt zwar immer noch Verluste schreiben, aber hat ne gute Basis um das zu ändern wenn es nötig sein sollte. Und ich schau auf den "Goodwill" (immaterielle Vermögenswerte) in der Bilanz. Der entsteht i.d.R. immer wenn andere Unternehmen übernommen werden zu einem höheren Preis als sie eigentlich nach Kennzahlen wert sind. Dieser Posten aucht dann in der Bilanz als Goodwill auf und sollte über die Zeit abgeschrieben werden. Wenn der Goodwill nen beträchtlichen Teil der Bilanz ausmacht ist das oftmals kein gutes Zeichen bzw. könnte böse Überraschungen bergen.

Und abstoßen tue ich im besten Fall "nie". Eigentlich nur wenn die Annahme bei meinem Einstieg sich fundamental zum schlechten ändert. Oder wenn eine Branche in einen Hype reinläuft, wie jetzt die Chip Aktien. Da habe ich einiges verkauft, aber nicht alles. Sowas wie Broadcom ist seit meinem Einstieg in 2018 um über 350% gestiegen. Die Position war im Vergleich zum Rest vom Depot einfach zu groß geworden. Allerdings auch nur weil ich mittlerweile älter bin. In den 20ern hätte ich das vermutlich einfach weiter laufen lassen, was statistisch wohl auch die bessere Variante ist.

Aber wenn es dir da auf bestimmte Werte bei den Unternehmen ankommt, und du hier von 100+ Einzelaktien sprichst, dann müsstest du ja auch die, die du schon hast, diesbezüglich dauerhaft im Auge behalten.

Das ist doch nicht leistbar, oder? :ulgy:

Ich meine, ich werde es wohl auch nicht lassen können, mal 10% zum völlig glücksabhängigen Zocken zu nutzen, aber ich will mich halt auch gar nicht tiefgehend mit einzelnen Unternehmen beschäftigen und hätte sowieso immer das Gefühl zu wenig zu wissen.
 
Aber wenn es dir da auf bestimmte Werte bei den Unternehmen ankommt, und du hier von 100+ Einzelaktien sprichst, dann müsstest du ja auch die, die du schon hast, diesbezüglich dauerhaft im Auge behalten.

Das ist doch nicht leistbar, oder? :O_o:

Mittlerweile geht's eigentlich ganz gut. Ich habe die App Seeking Alpha die mir für meine Unternehmen die Quartalszahlen per Pushup Nachricht schickt. Das reicht erstmal. Und dann Kurstracker die mich informieren wenn es irgendwo ungewöhnliche Bewegungen gibt, denn der Kurs zeigt letztendlich meist schon sehr früh wenn es Probleme gibt (oder halt auch wenn ein Hype entsteht). Und da ich so viele Aktien habe wäre auch der Totalausfall einer einzelnen Aktie kein Problem.

Wenn das jetzt 100+ Tech Aktien wären die alle noch recht klein und unprofitabel sind und wo man wirklich tiefer in die Zahlen einsteigen muss, dann wäre das in der Tat ein Vollzeitjob. Leute die professionell in Tech investieren konzentrieren sich meist auch auf maximal 20 Depotpositionen, weil man es da noch nah verfolgen kann.
 
https://www.manager-magazin.de/unte...reiber-a-a468ea23-f1b3-4487-a8b2-5efb7c857c52


Nervt mich richtig hart gerade. Man war gewillt, dem Unternehmen die Zeit zu geben, bis der Markt für Windparks sich wieder erholt, und dann kommt ein Firmenaufkäufer wie KKR und kauft die billig weg... Anders als in der Überschrift beim MM suggeriert bezweifle ich, dass die Mehrheit der Aktionäre "frohlockt"...

Ich habe vorhin alles verkauft und in Iberdrola aus Spanien umgeschichtet. Auf diese Übernahme-Spiele habe ich keinen Bock und falls es doch noch abgeblasen wird, sackt der Kurs wieder zusammen.

Aber sowas wie das hier ist mit das nervigste, was dir an der Börse bei kleinen Unternehmen passieren kann. Oder mit das Beste, wenn du kurz vorher tief eingestiegen bist, aber das ist meist ne Minderheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Global X hat ein wenig den Ruf, im Bereich von Ausschüttungen Harakiri zu fahren. Und wenn ich mir den Super X Dividend ansehe scheint das da auch der Fall zu sein.

Und der andere mit Covered Call - wäre auch nicht mein Fall. Covered Calls können ne gute Strategie sein, aber nicht auf den Nasdaq. Man verdient ja damit Geld, indem man anderen einen Call auf Aktien verkauft, die man selbst im Depot hat. Also dass Recht, dass der Käufer deine Aktien zu einem festen Preis kaufen darf, wenn sie eine bestimmte Schwelle überschreiten. Wenn die jetzt aber eine Nvidia im Depot hatten, dann ist die denen für ne geringe Call Prämie aus dem Depot gekauft worden und stattdessen haben sie mehrere 100% an Performance verpasst. In meinen Augen völlig irre und gerade bei dem Index sehr riskant. Ich selbst verkaufe Calls ausschließlich auf devensive Aktien.

Nur mal zum Vergleich - ein Standard NASDAQ 100 ETF hat seit Anfang 2023 über 60% Rendite gemacht - gegenüber 18% bei diesem Covered Call ETF. Man begrenzt da also extrem seine Upside, nimmt im Crashfall aber fast die gesamte Downside mit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich habe mir als monatlichen Zahler nach dem Anleihen Crash diesen ETF ins Depot gelegt. Nach dem Zinsanstieg hat er deutlich verloren, weil die Anleihen in dem ETF im Schnitt eher langlaufend sind. Das ist für die Zukunft wiederum aber eine Chance falls die Zinsen wieder sinken. Der Fonds konzentriert sich auf Schwellenländer Anleihen, allerdings nicht in Landeswährung, sondern in USD ausgegeben, so dass eine Abwertung wie die der türkischen Lira keine Rolle für den ETF spielt - es sei denn ein Schwellenland wird in USD komplett zahlungsunfähig.

Der eignet sich aber auch nur als Beimischung im Depot, denn Schwellenländer sind immer noch riskanter als Industrieländer und dementsprechend auch die Rendite etwas höher.

Hat eine Historie seit der Finanzkrise und viel Geld im ETF.

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B2NPKV68#chart
 
Global X hat ein wenig den Ruf, im Bereich von Ausschüttungen Harakiri zu fahren. Und wenn ich mir den Super X Dividend ansehe scheint das da auch der Fall zu sein. Und der andere mit Covered Call - wäre auch nicht mein Fall. Covered Calls können ne gute Strategie sein, aber nicht auf den Nasdaq. Man verdient ja damit Geld, indem man anderen einen Call auf Aktien verkauft, die man selbst im Depot hat. Also dass Recht, dass der Käufer deine Aktien zu einem festen Preis kaufen darf, wenn sie eine bestimmte Schwelle überschreiten. Wenn die jetzt aber eine Nvidia im Depot hatten, dann ist die denen für ne geringe Call Prämie aus dem Depot gekauft worden und stattdessen haben sie mehrere 100% an Performance verpasst. In meinen Augen völlig irre und gerade bei dem Index sehr riskant. Ich selbst verkaufe Calls ausschließlich auf devensive Aktien.

Wenn ich Dich richtig verstehe, könnte Global X es mit Dividendenzahlungen übertreiben? Was kann da im schlimmsten Fall passieren? Das der Fond schließt und die Anteile automatisch zum Tageskurs verkauft werden?
 
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