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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja, man muss schon Spaß daran haben, sich damit zu beschäftigen. Wobei man vieles auch automatisieren kann. Wichtig sind (bei US Aktien) 4 Mal im Jahr die Quartalszahlen, die man über Apps wie Seeking Alpha etc. recht einfach tracken kann.

Abseits davon habe ich bei allen Aktien 20% unter Einstandskurs nen Trigger gesetzt so dass ich zumindest mitbekomme wenn bei einer was gehörig schief läuft und ich schauen kann, was der Grund dafür ist.
 
Ich habe das jetzt mal für 20k und den LU0290358497 durchkalkuliert:

Wenn ich 20k per Wertpapiersparplan kaufe, habe ich zwar keine Gebühren, dafür aber einen Kaufaufschlag von 1,5%.

Bei 10 Monaten Haltedauer und angenommenen 3% p.a. Rendite sieht das dann so aus:

20k investieren
- 300€ Kaufaufschlag
+500€ Rendite
- 55€ Ordergebühr bei Verkauf
-------------------------------
145€ Gewinn

Würde ich die 20k als normale Order mit Ordergebühren investieren, sieht es so aus:

20k investieren
0€ Kaufaufschlag (richtig bei Einmal-Order, oder? Kaufaufschlag gibt es nur bei Sparplänen??)
- 55€ Ordergebühr Kauf
+500€ Rendite
- 55€ Ordergebühr bei Verkauf
-------------------------------
390€ Gewinn


Ist es richtig, dass es bei einmaligen Ordern außerhalb eines Sparplans keine Kaufaufschläge gibt? Weil dann wäre die zweite Variante bedeutend lohnender.
 
Kommt auf den Broker an, aber bei den Vollbanken wie Consorsbank oder Comdirect ist die Einmalorder in der Regel deutlich billiger bei solchen Summen, da macht ein Sparplan keinen Sinn. Die müssen dir bevor du die Order abschickst auch einen Kostenausweis anbieten, wo du sehen kannst, wie viel dich das kostet mit Ein und Ausstieg. Selbst 55 Euro sind eigentlich schon nicht mehr zeitgemäß, weil die ab einer gewissen Höhe überhaupt keinen Mehraufwand haben gegenüber einer 2.000 Euro Order, im Gegenteil.
 
Ja, ist denke ich "leider" mehr oder weniger Standard. Als Unternehmer kann man ja nicht zu jedem Broker gehen. Ich würde da denke ich Interactive Brokers bzw. nen deutschen Reseller wie Captrader nehmen. Da zahlst du unabhängig von der Summe nur wenige Euro / USD pro Order. Aber die haben dafür andere Nachteile wenn man es möglichst einfach haben will.
 
Ich nutze derzeit nur noch Geldmarkt ETFs (LU0290358497)
auf den offiziellen EZB Zins zu 3,9%. Tagesgeldkonten zu suchen nervt mich nur noch und den ETF kann ich überall führen. Die nutzen den Übernacht-Kurs der EZB und daher gibt's da auch keine Schwankungen.

Bin für deinen Tip gerade ähnlich dankbar wie Leo, da ich ne ähnliche Thematik habe. Ist manchmal schon erschreckend, was es manchmal für einfache Lösungen gibt.
 
Das kann man sich ja relativ schnell ausrechnen. Wenn man das privat bei nem Broker wie Scalable macht wo man keine Ordergebühren zahlt, dann lohnt sich das je nach Betrag recht schnell. Der Spread ist auch sehr gering. Ich würde aber immer empfehlen zwischen 11:00 bis 15:00 zu kaufen, da hatte ich immer den besten Spread zwischen An- und Verkaufskurs.
 
In meinen Dividenden-Depots im Schnitt an die 130-150 Titel.
Beachtlich.

Ich habe ein dutzend Einzelaktien im depot und mit ETFs knapp 20 Positionen.

Bei Einzelaktien bin ich meist ohne große Recherche drin. Geht mal gut mal schlecht, aber in Summe doch gut was erwirtschaftet mit der Taktik. Aber einen großen Anteil meines Vermögens könnte ich so natürlich nicht investieren, mir fehlt da die Lust so intensiv zu recherchieren etc wie du. Hab mit der Rbi Aktie, Commerzbank sowie Paypal mal gut was gewonnen, aber mit so einer dämlichen Cannabis Aktie paar tausender versenkt :lachweg:.

Bester Deal bei mir war bisher dws biotech, den ich nach meinem Erbe gewählt hab für einen Betrag im mittleren 5stelligen Bereich (der restliche, große Teil des Erbes wurde festverzinst mit Stufenzins angelegt, das war 2011 noch gerade so fair wenn man auf 10 Jahre fixiert) . 2011 gekauft und 2015 verkauft. War aber im Nachhinein auch maximal harakiri. (ich glaube er ist dieser Titel, der passt zu dem damaligen Gewinn. Scheint aber nun ESG zu sein.)
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Finde deine Aktien Analysen die du hier veröffentlicht immer sehr beeindruckend. Einige von denen überlege ich auch noch aufzunehmen, aber aktuell stehen einige Investitionen an, weshalb ich erstmal warte was ich dann als verfügbares Kapital in Aktien stecken will. Möchte aber vor allem gute Dividendentitel halten für die nächsten Jahre. Da werde ich nochmal schauen was du so empfohlen hast.
 
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Ich habe den ETF gerade gekauft - die Orderkosten lagen bei 61,78€. So weit akzeptabel. Ich müsste monatlich rund 55€ Rendite erwirtschaften, heißt Ende April wäre ich im Plus - es sei denn natürlich, die EZB beschließt Anfang März eine drastische Zinssenkung :mhm:
(Aber Lagarde hat ja angedeutet, dass die EZB noch eine Zeitlang die Füße still halten wird.)

@Mondknallschlumpf Kannst Du sagen bei welchem Leitzins der ETF etwa wieder bei 0% Rendite ankommt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe den ETF gerade gekauft - die Orderkosten lagen bei 61,78€. So weit akzeptabel. Ich müsste monatlich rund 55€ Rendite erwirtschaften, heißt Ende April wäre ich im Plus - es sei denn natürlich, die EZB beschließt Anfang März eine drastische Zinssenkung :mhm:
(Aber Lagarde hat ja angedeutet, dass die EZB noch eine Zeitlang die Füße still halten wird.)

@Mondknallschlumpf Kannst Du sagen bei welchem Leitzins der ETF etwa wieder bei 0% Rendite ankommt?

Die Kosten liegen bei 0,1% pro Jahr, der Zins selbst wird vom EZB Kurs genommen +8,5 Basispunkte on top (0,085%). Also mehr oder weniger bei Nullzinsen ist man auch im ETF bei 0 Rendite. Sobald der Zins negativ wird, verliert auch der ETF Geld. Aber bis zu dem Punkt würde den wohl niemand halten bzw. nur jemand, der sonst keine Wahl hat :D.
 
Nvidia hat schon vor Jahren die Weichen gestellt, um diese K.I. Chips voranzutreiben, sowohl bei der Hardware als auch der Softwareumgebung. Du kannst davon ausgehen, dass gerade jedes Chip Unternehmen auf diesem Planeten versucht, zu ihnen aufzuschließen, inklusive der Chip Design Abteilungen bei Amazon, Google, Apple und Microsoft. Denn keiner von denen hat Bock, Nvidia 80-90% Profitmarge zu bezahlen... War auf jeden Fall eine visionäre Management-Meisterleistung vom Nvidia Boss.

Aber sowas braucht Zeit. Wie lange es dauert wird auch maßgeblich den Kurs der Aktie von Nvidia in den nächsten Monaten und Jahren beeinflussen.
 
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Die Zahlen waren aber auch wieder stark. Nur in der Tat garnicht auszudenken, wenn es irgendwann mal in die andere Richtung geht. Aber wie auch immer, mein NVIDIA-Investment hat sich bisher definitiv ausgezahlt. Und YTD eine Gesamtdepotperformance von 17% lässt mich jetzt auch nicht unbedingt meckern. Bis jetzt ein ausgezeichnetes Börsenjahr. Mal schauen ob sich das hält.
 
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