Mattze1988
Passerati-Fahrer
Joa, abwarten und Tee trinken, ich habe nur meine ETF-Sparpläne und die lass ich ja eh so oder so weiterlaufen.
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Wirklich unglaublich, ich hätte niemals gedacht, dass Nvidia noch weiter nach oben geht...Die Zahlen waren aber auch wieder stark. Nur in der Tat garnicht auszudenken, wenn es irgendwann mal in die andere Richtung geht. Aber wie auch immer, mein NVIDIA-Investment hat sich bisher definitiv ausgezahlt. Und YTD eine Gesamtdepotperformance von 17% lässt mich jetzt auch nicht unbedingt meckern. Bis jetzt ein ausgezeichnetes Börsenjahr.
Wirklich unglaublich, ich hätte niemals gedacht, dass Nvidia noch weiter nach oben geht...
Als ich im Herbst 22 meine erste Nvidia Position gekauft habe war die Firma von den Analysten abgeschrieben. Die Nachfrage nach Grafikkarten war mit Ende des Kryptohypes stark eingebrochen und der Ausblick düster. Eineinhalb Jahre später ist es das dritt-wertvollste Unternehmen der Welt![]()
Danke Dir, ich hatte einfach GlückDa kann man Dir nur für das exzellente Timing gratulieren. Well done sir. Ich bin leider erst deutlich später zur Party gekommen, da ich bezüglich des KI-Themas relativ skeptisch war/bin. Aber letztendlich ist das ein großer Teil der digitalen Zukunft und wird nicht mehr verschwinden. Und da NVIDIA diesbezüglich auf absehbare Zeit wohl technischer Marktführer sein wird und jeder derzeit auf sie angewiesen ist, hat ein Invest aus meiner Sicht dann doch Sinn gemacht.

@Mondknallschlumpf
Was sind die am meisten entscheidenden Kennzahlen für dich bei den Einzelaktien?
Und wenn zB einer deiner genannten Kandidaten hier im Thread gut performt, wann/warum stößt du ihn wieder ab?
Also bei mir sind eigentlich eh nur ETFs angesagt, aber mal aus Interesse.
Da muss man so'n bisschen unterscheiden zwischen Wachstumsunternehmen und eher alteingesessenen Dividenden-Titeln. Je nachdem sind andere Kennzahlen wichtig. Aber am wichtigsten ist für mich persönlich ein positiver Cashflow, den kann man nämlich nur (relativ) schwer faken. Da kann das Unternehmen insgesamt zwar immer noch Verluste schreiben, aber hat ne gute Basis um das zu ändern wenn es nötig sein sollte. Und ich schau auf den "Goodwill" (immaterielle Vermögenswerte) in der Bilanz. Der entsteht i.d.R. immer wenn andere Unternehmen übernommen werden zu einem höheren Preis als sie eigentlich nach Kennzahlen wert sind. Dieser Posten aucht dann in der Bilanz als Goodwill auf und sollte über die Zeit abgeschrieben werden. Wenn der Goodwill nen beträchtlichen Teil der Bilanz ausmacht ist das oftmals kein gutes Zeichen bzw. könnte böse Überraschungen bergen.
Und abstoßen tue ich im besten Fall "nie". Eigentlich nur wenn die Annahme bei meinem Einstieg sich fundamental zum schlechten ändert. Oder wenn eine Branche in einen Hype reinläuft, wie jetzt die Chip Aktien. Da habe ich einiges verkauft, aber nicht alles. Sowas wie Broadcom ist seit meinem Einstieg in 2018 um über 350% gestiegen. Die Position war im Vergleich zum Rest vom Depot einfach zu groß geworden. Allerdings auch nur weil ich mittlerweile älter bin. In den 20ern hätte ich das vermutlich einfach weiter laufen lassen, was statistisch wohl auch die bessere Variante ist.
Da muss man so'n bisschen unterscheiden zwischen Wachstumsunternehmen und eher alteingesessenen Dividenden-Titeln. Je nachdem sind andere Kennzahlen wichtig. Aber am wichtigsten ist für mich persönlich ein positiver Cashflow, den kann man nämlich nur (relativ) schwer faken. Da kann das Unternehmen insgesamt zwar immer noch Verluste schreiben, aber hat ne gute Basis um das zu ändern wenn es nötig sein sollte. Und ich schau auf den "Goodwill" (immaterielle Vermögenswerte) in der Bilanz. Der entsteht i.d.R. immer wenn andere Unternehmen übernommen werden zu einem höheren Preis als sie eigentlich nach Kennzahlen wert sind. Dieser Posten aucht dann in der Bilanz als Goodwill auf und sollte über die Zeit abgeschrieben werden. Wenn der Goodwill nen beträchtlichen Teil der Bilanz ausmacht ist das oftmals kein gutes Zeichen bzw. könnte böse Überraschungen bergen.
Und abstoßen tue ich im besten Fall "nie". Eigentlich nur wenn die Annahme bei meinem Einstieg sich fundamental zum schlechten ändert. Oder wenn eine Branche in einen Hype reinläuft, wie jetzt die Chip Aktien. Da habe ich einiges verkauft, aber nicht alles. Sowas wie Broadcom ist seit meinem Einstieg in 2018 um über 350% gestiegen. Die Position war im Vergleich zum Rest vom Depot einfach zu groß geworden. Allerdings auch nur weil ich mittlerweile älter bin. In den 20ern hätte ich das vermutlich einfach weiter laufen lassen, was statistisch wohl auch die bessere Variante ist.
... aber ich will mich halt auch gar nicht tiefgehend mit einzelnen Unternehmen beschäftigen und hätte sowieso immer das Gefühl zu wenig zu wissen.
Aber wenn es dir da auf bestimmte Werte bei den Unternehmen ankommt, und du hier von 100+ Einzelaktien sprichst, dann müsstest du ja auch die, die du schon hast, diesbezüglich dauerhaft im Auge behalten.
Das ist doch nicht leistbar, oder?![]()
Global X hat ein wenig den Ruf, im Bereich von Ausschüttungen Harakiri zu fahren. Und wenn ich mir den Super X Dividend ansehe scheint das da auch der Fall zu sein. Und der andere mit Covered Call - wäre auch nicht mein Fall. Covered Calls können ne gute Strategie sein, aber nicht auf den Nasdaq. Man verdient ja damit Geld, indem man anderen einen Call auf Aktien verkauft, die man selbst im Depot hat. Also dass Recht, dass der Käufer deine Aktien zu einem festen Preis kaufen darf, wenn sie eine bestimmte Schwelle überschreiten. Wenn die jetzt aber eine Nvidia im Depot hatten, dann ist die denen für ne geringe Call Prämie aus dem Depot gekauft worden und stattdessen haben sie mehrere 100% an Performance verpasst. In meinen Augen völlig irre und gerade bei dem Index sehr riskant. Ich selbst verkaufe Calls ausschließlich auf devensive Aktien.
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