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Aktien & andere Anlagen (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Naja, und diejenigen, die glauben, den Durchblick zu haben, irrlichtern mit kruden Thesen durch den Orkus, die niemals wahr werden. Aber morgen, morgen bestimmt, wird es eintreten :D
 
Ach Du glaubst garnicht mit was man in der Politik heutzutage so alles durchkommt. Den meisten Wählern ist auch überhaupt nicht klar was da eigentlich entschieden wird.

Vor der hohen Inflation hätte ich mir vorstellen können, aber jetzt eine News das schulden für griechenland oder italien genommen wird, kann ich mir nicht so leicht vorstellen das die damit durchkommen. Selbst die gemeinsame schulden haben die meisten nicht auf dem schirm gehabt. Jetzt geht es doch jedem um das eigene Geld.
 
Das würden sie natürlich nicht so direkt kennzeichnen. Die verschwinden einfach in ehemals "einmaligen" Eurobonds :D. Oder ein weiteres "Whatever it takes". Das läuft dann aufs gleiche hinaus, nur durch die Hintertür der Staatsfinanzierung über die Notenbank.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ich denke das ist derzeit unser kleinstes Problem. Und niemand weiß, ob der Punkt kommt, an dem sich Italien & Co. nicht mehr refinanzieren können. Klar ist nur, dass der Euro ein Verfallsdatum hat. Das hatte abgesehen von Gold jede Währung in der Geschichte. Der Euro wird imo nur weniger lange halten als andere, weil er von Geburt an ne Fehlkonstruktion war.
Entweder passiert es, wenn es keinen größeren Euro-Staat (inklusive Eurozone) mehr gibt, der sich am Kapitalmarkt refinanzieren kann, oder wenn die Bevölkerung in wichtigen Mitgliedsstaaten nicht mehr mitmachen will oder wenn bei einer Finanzierung über die Notenbank (die per se ja nicht pleite gehen kann) das Vertrauen in die Währung verloren geht. Eines davon wird früher oder später passieren, aber niemand weiß welches davon und vor allem wann. Insofern machts auch keinen Sinn, sich Gedanken drüber zu machen.
 
Naja, ich denke das ist derzeit unser kleinstes Problem. Und niemand weiß, ob der Punkt kommt, an dem sich Italien & Co. nicht mehr refinanzieren können. Klar ist nur, dass der Euro ein Verfallsdatum hat. Das hatte abgesehen von Gold jede Währung in der Geschichte. Der Euro wird imo nur weniger lange halten als andere, weil er von Geburt an ne Fehlkonstruktion war.
Entweder passiert es, wenn es keinen größeren Euro-Staat (inklusive Eurozone) mehr gibt, der sich am Kapitalmarkt refinanzieren kann, oder wenn die Bevölkerung in wichtigen Mitgliedsstaaten nicht mehr mitmachen will oder wenn bei einer Finanzierung über die Notenbank (die per se ja nicht pleite gehen kann) das Vertrauen in die Währung verloren geht. Eines davon wird früher oder später passieren, aber niemand weiß welches davon und vor allem wann. Insofern machts auch keinen Sinn, sich Gedanken drüber zu machen.

Wenn ich einen Tipp abgeben müsste, dann das der Euro in 10 Jahren in der heutigen Form vermutlich nicht mehr existieren wird. Denke sogar, dass es deutlich schneller gehen wird.
 
Wenn ich einen Tipp abgeben müsste, dann das der Euro in 10 Jahren in der heutigen Form vermutlich nicht mehr existieren wird. Denke sogar, dass es deutlich schneller gehen wird.

Geht sehr wahrscheinlich deutlich schneller. Gerade eben aufgewacht und mal so die Futures und andere Märkte angeschaut und seit neuestem schau ich nach den Bondmärkten und siehe da, die renditen für Italien sind auf schlag um 5 % gefallen auf unter 4.00. Ich war verwundert warum das so ist. Später dann ein tweet gesehen, dass die EZB eine Sondersitzung ausgerufen für heute geplant hat.

Gnade uns Gott was uns bevorsteht. Die Lagarde ist sowas von im Arsch.
 
Das Problem der Gemeinschaftswährung ist halt auch immer, das es schwierig ist für soviele unterschiedliche Länder eine gleiche Geld- und Zinspolitik zu fahren.
Man nimmt ja den Ländern die Möglichkeit ihre Währung zu entwerten, Zinsen zu erhöhen (bspw. um Inflation zu bekämpfen, etc.)

Ist im Moment ne schwierige Zeit, hätte aber nicht erwartet das ich so schnell einen ersten "Crash" in meinem Depot habe :gerri:
 
Ich glaube nicht dass das so schnell geht. Dafür ist der Euro Politisch zu wichtig.
Eine Glaskugel hat aber natürlich niemand. Und wir haben die Probleme ja auch nicht Exklusiv. Mann muss sich nur mal angucken wie Planlos und Panisch die Märkte in den USA grade unterwegs sind und die FED mittendrinn die auch nicht wirklich viel besser zu agieren scheint als die EZB. Europa, die USA und China haben allesamt eine große menge an Zombieunternehmen die nur durch billiges Geld am Leben und Laufen gehalten werden, daher will eigentlich niemand die Zinsen erhöhen, wegen der Inflation müssen sie aber.
Hier den Spagat zu finden um die Inflation zu dämpfen ohne Etliche Unternehmen in die Pleite zu schicken ist halt auch eine Aufgabe um die ich die Zentralbanken nicht beneide. Finanzkriese, Immobilienkriese, (die sind immer noch nicht komplett Eingepreist und die nächste Bubble ist im Immobilien Bereich ja auch schon wieder am start) Corona und nun noch der Krieg.
Es wird auf jeden Fall spannend. Generell muss man aber trotzdem sagen das der Euro schon seit Jahren Totgeredet wird und auch dem USD wird seit Jahren Prognostiziert "bald" den status als Weltleitwährung zu verlieren, passiert ist aber immer noch nichts.

Potential für eine ordentliche Weltweite Kriese ist da, aber wann, wie und ob so wirklich kann niemand sicher sagen. Daher bringt es halt auch nichts sich darüber zu sehr den Kopf zu zerbrechen. Wenn man sein erspartes/Vermögen in solide Assets investiert und nicht (nur) hoch spekulativ unterwegs ist wird man da wohl ohne zu viel Kopfschmerzen durch kommen.
IMO sollte man als Privatanleger aber im Moment die Finger von Unternehmen lassen denen eine tolle Zukunft Prognostiziert wird, die aber noch nie Geld verdient haben oder auch solchen dingen wie gehypten Alt-Coins (es sei denn natürlich man benutzt hier nur "Spielgeld").

Der Euro kann so in seiner jetzigen Form natürlich nicht dauerhaft überleben, aber ich gebe dem trotzdem noch mehr als 10 Jahre. Die EU wird schon Wege finden das Tote Pferd weiter zu reiten :D
 
Ich glaube nicht dass das so schnell geht. Dafür ist der Euro Politisch zu wichtig.
Eine Glaskugel hat aber natürlich niemand. Und wir haben die Probleme ja auch nicht Exklusiv. Mann muss sich nur mal angucken wie Planlos und Panisch die Märkte in den USA grade unterwegs sind und die FED mittendrinn die auch nicht wirklich viel besser zu agieren scheint als die EZB. Europa, die USA und China haben allesamt eine große menge an Zombieunternehmen die nur durch billiges Geld am Leben und Laufen gehalten werden, daher will eigentlich niemand die Zinsen erhöhen, wegen der Inflation müssen sie aber.
Hier den Spagat zu finden um die Inflation zu dämpfen ohne Etliche Unternehmen in die Pleite zu schicken ist halt auch eine Aufgabe um die ich die Zentralbanken nicht beneide. Finanzkriese, Immobilienkriese, (die sind immer noch nicht komplett Eingepreist und die nächste Bubble ist im Immobilien Bereich ja auch schon wieder am start) Corona und nun noch der Krieg.
Es wird auf jeden Fall spannend. Generell muss man aber trotzdem sagen das der Euro schon seit Jahren Totgeredet wird und auch dem USD wird seit Jahren Prognostiziert "bald" den status als Weltleitwährung zu verlieren, passiert ist aber immer noch nichts.

Potential für eine ordentliche Weltweite Kriese ist da, aber wann, wie und ob so wirklich kann niemand sicher sagen. Daher bringt es halt auch nichts sich darüber zu sehr den Kopf zu zerbrechen. Wenn man sein erspartes/Vermögen in solide Assets investiert und nicht (nur) hoch spekulativ unterwegs ist wird man da wohl ohne zu viel Kopfschmerzen durch kommen.
IMO sollte man als Privatanleger aber im Moment die Finger von Unternehmen lassen denen eine tolle Zukunft Prognostiziert wird, die aber noch nie Geld verdient haben oder auch solchen dingen wie gehypten Alt-Coins (es sei denn natürlich man benutzt hier nur "Spielgeld").

Der Euro kann so in seiner jetzigen Form natürlich nicht dauerhaft überleben, aber ich gebe dem trotzdem noch mehr als 10 Jahre. Die EU wird schon Wege finden das Tote Pferd weiter zu reiten :D

Genau darum geht es doch. Das Tote Pferd wird geritten. Das können die Notenbanken/Politik mit ihren Mitteln unendlich weiter reiten. Die ganzen kolleteralschäden die passieren, interessiert allem anscheinend niemanden.
 
Das Problem der Gemeinschaftswährung ist halt auch immer, das es schwierig ist für soviele unterschiedliche Länder eine gleiche Geld- und Zinspolitik zu fahren.

Es ist auf Dauer unmöglich. Gibt ja auch den Scherz dass man einfach alle Länder nehmen kann, deren Länderbezeichnung mit einem frei gewählten Buchstaben im Alphabet anfangen. Die Chance ist groß, dass diese Gruppe an Ländern dann wirtschaftlich weniger weit auseinander liegen als die Mitglieder der Eurozone :D.
 
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Kurze Zwischenfrage. Ich suche ne gute Online Plattform um aktuelle Aktien und Börsennews zu lesen. Am besten for free mit z.B. Kaufempfehlungen oder Analysen. Viele Seiten kommen mir eher unseriös oder auf "Bild" Niveau vor.
 
Kaufempfehlungen sind generell nur sehr eingeschränkt zu beachten. Keiner schenkt einem da was.

Aber die beste Seite für US Aktien ist imo Seekingalpha.com. Sehr viele freie Analysen und man erhält automatisch Info zu neuen Analysen für Aktien, die man im eigenen Account auf der Watchlist/Depot hat. Aber das sind halt freie Analysen. Können totaler Quatsch sein oder fundiert, das muss man selbst einschätzen.

Für generelle Börsen news ist CNBC.com gut.

Gibt noch diverse andere Webseiten für spezielle Anwendungsfälle, aber die hier sind schon gut. Für viele der anderen benötigt man tiefer gehendes Wissen zur Interpretation.
 
Gerade im Handelsblatt zur außerordentlichen Ratssitzung der EZB heute:

Die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat in dieser Woche in Frankreich vor Studenten eine Rede zu dem Thema gehalten und dabei einen „grenzenlosen“ Einsatz gegen eine „Fragmentierung“ der Währungsunion versprochen, wenn es zu spekulativ getriebenen Spreads kommen sollte, die durch fundamentale Daten nicht zu rechtfertigen seien.

Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanz...hmen-gegen-eine-neue-euro-krise/28427080.html

Na da bin ich mal gespannt was "grenzenloser" Einsatz konkret bedeutet. Wollen die wieder die Notenpresse anschmeißen? In der aktuellen Situation natürlich sehr clever :ugly:
 
Gerade im Handelsblatt zur außerordentlichen Ratssitzung der EZB heute:



Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanz...hmen-gegen-eine-neue-euro-krise/28427080.html

Na da bin ich mal gespannt was "grenzenloser" Einsatz konkret bedeutet. Wollen die wieder die Notenpresse anschmeißen? In der aktuellen Situation natürlich sehr clever :ugly:

Direkt nach der Ankündigung der Zinsanhebung (Ging ja net mal los) und das beenden der Anleihekaufprogramms wieder loszulegen ist schon echt absurd :)
 
Gerade im Handelsblatt zur außerordentlichen Ratssitzung der EZB heute:



Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanz...hmen-gegen-eine-neue-euro-krise/28427080.html

Na da bin ich mal gespannt was "grenzenloser" Einsatz konkret bedeutet. Wollen die wieder die Notenpresse anschmeißen? In der aktuellen Situation natürlich sehr clever :ugly:

Sie könnten z.B. Staatsanleihen der Länder am Sekundärmarkt kaufen, die aus ihrer Sicht zu hohe Renditen aufweisen (z.B. Italien) und parallel dazu Staatsanleihen der Länder am Sekundärmarkt verkaufen (aus ihren Beständen), die niedrige Renditen haben (z.B. Deutschland). Fazit wird dann wahrscheinlich sein, dass die Spekulanten sich irgendwann wieder zurückziehen, weil keiner Bock hat Milliarden zu verzocken in der Hoffnung gegen die EZB zu "gewinnen".
 
Sie könnten z.B. Staatsanleihen der Länder am Sekundärmarkt kaufen, die aus ihrer Sicht zu hohe Renditen aufweisen (z.B. Italien) und parallel dazu Staatsanleihen der Länder am Sekundärmarkt verkaufen (aus ihren Beständen), die niedrige Renditen haben (z.B. Deutschland). Fazit wird dann wahrscheinlich sein, dass die Spekulanten sich irgendwann wieder zurückziehen, weil keiner Bock hat Milliarden zu verzocken in der Hoffnung gegen die EZB zu "gewinnen".

Was würde das bedeuten? das die Spreads nicht mehr so hoch sind? Das würde auch bedeuten, Im Falle Deutschlands, dass die Renditen und somit die Zinsen hierzulande steigen. Warum hat man das dann nicht von anfang an so gemacht?
 
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