Selbst eingebrockt. Am Ende werden wir die Garantie für deren Schulden übernehmen, um das wieder anzugleichen.
Bis wir irgendwann auch pleite sind.
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Selbst eingebrockt. Am Ende werden wir die Garantie für deren Schulden übernehmen, um das wieder anzugleichen.
Selbst eingebrockt. Am Ende werden wir die Garantie für deren Schulden übernehmen, um das wieder anzugleichen.
Glaubst das wirklich? Das wäre politisch der tot wer das zu vertreten hat.
Ach Du glaubst garnicht mit was man in der Politik heutzutage so alles durchkommt. Den meisten Wählern ist auch überhaupt nicht klar was da eigentlich entschieden wird.
Das würden sie natürlich nicht so direkt kennzeichnen. Die verschwinden einfach in ehemals "einmaligen" Eurobonds. Oder ein weiteres "Whatever it takes". Das läuft dann aufs gleiche hinaus, nur durch die Hintertür der Staatsfinanzierung über die Notenbank.
Naja, ich denke das ist derzeit unser kleinstes Problem. Und niemand weiß, ob der Punkt kommt, an dem sich Italien & Co. nicht mehr refinanzieren können. Klar ist nur, dass der Euro ein Verfallsdatum hat. Das hatte abgesehen von Gold jede Währung in der Geschichte. Der Euro wird imo nur weniger lange halten als andere, weil er von Geburt an ne Fehlkonstruktion war.
Entweder passiert es, wenn es keinen größeren Euro-Staat (inklusive Eurozone) mehr gibt, der sich am Kapitalmarkt refinanzieren kann, oder wenn die Bevölkerung in wichtigen Mitgliedsstaaten nicht mehr mitmachen will oder wenn bei einer Finanzierung über die Notenbank (die per se ja nicht pleite gehen kann) das Vertrauen in die Währung verloren geht. Eines davon wird früher oder später passieren, aber niemand weiß welches davon und vor allem wann. Insofern machts auch keinen Sinn, sich Gedanken drüber zu machen.
Wenn ich einen Tipp abgeben müsste, dann das der Euro in 10 Jahren in der heutigen Form vermutlich nicht mehr existieren wird. Denke sogar, dass es deutlich schneller gehen wird.

Ich glaube nicht dass das so schnell geht. Dafür ist der Euro Politisch zu wichtig.
Eine Glaskugel hat aber natürlich niemand. Und wir haben die Probleme ja auch nicht Exklusiv. Mann muss sich nur mal angucken wie Planlos und Panisch die Märkte in den USA grade unterwegs sind und die FED mittendrinn die auch nicht wirklich viel besser zu agieren scheint als die EZB. Europa, die USA und China haben allesamt eine große menge an Zombieunternehmen die nur durch billiges Geld am Leben und Laufen gehalten werden, daher will eigentlich niemand die Zinsen erhöhen, wegen der Inflation müssen sie aber.
Hier den Spagat zu finden um die Inflation zu dämpfen ohne Etliche Unternehmen in die Pleite zu schicken ist halt auch eine Aufgabe um die ich die Zentralbanken nicht beneide. Finanzkriese, Immobilienkriese, (die sind immer noch nicht komplett Eingepreist und die nächste Bubble ist im Immobilien Bereich ja auch schon wieder am start) Corona und nun noch der Krieg.
Es wird auf jeden Fall spannend. Generell muss man aber trotzdem sagen das der Euro schon seit Jahren Totgeredet wird und auch dem USD wird seit Jahren Prognostiziert "bald" den status als Weltleitwährung zu verlieren, passiert ist aber immer noch nichts.
Potential für eine ordentliche Weltweite Kriese ist da, aber wann, wie und ob so wirklich kann niemand sicher sagen. Daher bringt es halt auch nichts sich darüber zu sehr den Kopf zu zerbrechen. Wenn man sein erspartes/Vermögen in solide Assets investiert und nicht (nur) hoch spekulativ unterwegs ist wird man da wohl ohne zu viel Kopfschmerzen durch kommen.
IMO sollte man als Privatanleger aber im Moment die Finger von Unternehmen lassen denen eine tolle Zukunft Prognostiziert wird, die aber noch nie Geld verdient haben oder auch solchen dingen wie gehypten Alt-Coins (es sei denn natürlich man benutzt hier nur "Spielgeld").
Der Euro kann so in seiner jetzigen Form natürlich nicht dauerhaft überleben, aber ich gebe dem trotzdem noch mehr als 10 Jahre. Die EU wird schon Wege finden das Tote Pferd weiter zu reiten![]()
Das Problem der Gemeinschaftswährung ist halt auch immer, das es schwierig ist für soviele unterschiedliche Länder eine gleiche Geld- und Zinspolitik zu fahren.
Die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat in dieser Woche in Frankreich vor Studenten eine Rede zu dem Thema gehalten und dabei einen „grenzenlosen“ Einsatz gegen eine „Fragmentierung“ der Währungsunion versprochen, wenn es zu spekulativ getriebenen Spreads kommen sollte, die durch fundamentale Daten nicht zu rechtfertigen seien.

Gerade im Handelsblatt zur außerordentlichen Ratssitzung der EZB heute:
Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanz...hmen-gegen-eine-neue-euro-krise/28427080.html
Na da bin ich mal gespannt was "grenzenloser" Einsatz konkret bedeutet. Wollen die wieder die Notenpresse anschmeißen? In der aktuellen Situation natürlich sehr clever![]()
Gerade im Handelsblatt zur außerordentlichen Ratssitzung der EZB heute:
Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanz...hmen-gegen-eine-neue-euro-krise/28427080.html
Na da bin ich mal gespannt was "grenzenloser" Einsatz konkret bedeutet. Wollen die wieder die Notenpresse anschmeißen? In der aktuellen Situation natürlich sehr clever![]()
Sie könnten z.B. Staatsanleihen der Länder am Sekundärmarkt kaufen, die aus ihrer Sicht zu hohe Renditen aufweisen (z.B. Italien) und parallel dazu Staatsanleihen der Länder am Sekundärmarkt verkaufen (aus ihren Beständen), die niedrige Renditen haben (z.B. Deutschland). Fazit wird dann wahrscheinlich sein, dass die Spekulanten sich irgendwann wieder zurückziehen, weil keiner Bock hat Milliarden zu verzocken in der Hoffnung gegen die EZB zu "gewinnen".
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