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Aktien & andere Anlagen (7 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 2 weitere.
Nicht mit den Zahlungen an sich, sondern eher mit der Strategie. Der Super Dividende nimmt glaube ich einfach Aktien mit hoher Ausschüttung auf. Viele Aktien mit hoher Ausschüttung haben aber nicht ohne Grund so hohe Ausschüttungen. Meisten haben die massiven Probleme oder müssen die Dividende sogar irgendwann aussetzen. Der ETF hat seit 2022 bis heute ja über 20% verloren - obwohl die Aktienmärkte seit 2023 super gelaufen sind. Das kann eigentlich nur passieren, wenn bei der Strategie fundamental was falsch ist. Diese Super Dividende Fonds können ihre Auszahlungen oftmals sogar halten, aber der ETF verliert über die Jahre dann immer mehr an Wert, weil Unternehmen am Tiefstpunkt rausfliegen, wenn sie ihre Dividende dann streichen. Kurz gesagt ist der ETF vermutlich voll mit Firmen wie Bayer. 8% Dividende bei 80% Kursverlust. Bis auch die 8% Dividende dann weg sind.

Und bei dem anderen steht der Ertrag in meinen Augen einfach nicht im Verhältnis zum Risiko. Man trägt fast 100% des Risikos von Tech Aktien, hat aber nur 30% des Ertrags mitgemacht. Da stimmen Chance Risiko Verhältnis einfach nicht.
 
Nicht mit den Zahlungen an sich, sondern eher mit der Strategie. Der Super Dividende nimmt glaube ich einfach Aktien mit hoher Ausschüttung auf. Viele Aktien mit hoher Ausschüttung haben aber nicht ohne Grund so hohe Ausschüttungen. Meisten haben die massiven Probleme oder müssen die Dividende sogar irgendwann aussetzen. Der ETF hat seit 2022 bis heute ja über 20% verloren - obwohl die Aktienmärkte seit 2023 super gelaufen sind. Das kann eigentlich nur passieren, wenn bei der Strategie fundamental was falsch ist. Diese Super Dividende Fonds können ihre Auszahlungen oftmals sogar halten, aber der ETF verliert über die Jahre dann immer mehr an Wert, weil Unternehmen am Tiefstpunkt rausfliegen, wenn sie ihre Dividende dann streichen. Kurz gesagt ist der ETF vermutlich voll mit Firmen wie Bayer. 8% Dividende bei 80% Kursverlust. Bis auch die 8% Dividende dann weg sind.

Und bei dem anderen steht der Ertrag in meinen Augen einfach nicht im Verhältnis zum Risiko. Man trägt fast 100% des Risikos von Tech Aktien, hat aber nur 30% des Ertrags mitgemacht. Da stimmen Chance Risiko Verhältnis einfach nicht.

Danke für die Erklärungen. Habe jetzt ein Video gefunden, wo das auch so erklärt wird und davon abgeraten wird:

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Ich schaue mir gerade was anderes an bezüglich Dividendenstrategie. Wenn ich in diese drei ETF investiere, die alle quartalsweise ausschütten, würde ich mir ebenfalls ein monatliches Einkommen aufbauen, da alle drei ETFs in unterschiedlichen Monaten auszahlen:

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B9CQXS71#uebersicht

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B8GKDB10#uebersicht

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=DE000A0F5UH1#uebersicht

Mir ist natürlich klar, dass die Ausschüttungen zu Lasten des Kurses gehen. Aber mir geht es eben um das Thema monatliches Einkommen. Die Kursentwicklungen sind dennoch ordentlich, finde ich.

Mit einem Invest von 20.000€ erhält man schon eine monatliche Dividende von grob überschlagen 70-80€ im Schnitt.
 
Ja, ich habe derzeit keinen von denen, aber kenne die ETFs. Ist ne gute Idee denke ich, denn die sind alle sehr solide, auch wenn die Dividenden-Aristokraten seit den Zinserhöhungen ein paar schwere Jahre hinter sich haben. Dürfte aber auch für eine gewisse Bereinigung gesorgt haben, weil viele überschuldete Aristokraten heute keine mehr sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt da für mich einen psychologischen Unterschied. Bei der Entnahme reduzierst du die Anzahl deiner Stücke/Aktien, und damit sinken theoretisch jedes Mal auch deine zukünftigen Erträge (wenn man das um etwaige Steigerungen bereinigt berechnet), während es bei den Dividenden genau anders herum ist, die steigen (bei guten Dividenden ETFs) langfristig immer weiter an, weil die Anzahl der Stücke gleich bleibt. Auch gibt es das Phänomen, dass Kursabschläge am Dividendentag oftmals recht schnell wieder aufgeholt werden (jedenfalls bei Quartalszahlern), weil viele Anleger nur sehen, dass ne Aktie 1-2% gefallen ist, aber nicht wissen, dass das nur an der Dividende liegt. Die kaufen die Aktie dann schnell wieder hoch, weil sie ja auf einmal günstiger ist als vorher.

Entnahmeplan kann dagegen steuerliche Vorteile haben. Ich ziehe aber auch die Dividenden vor.
 
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Ich schaue mir gerade was anderes an bezüglich Dividendenstrategie. Wenn ich in diese drei ETF investiere, die alle quartalsweise ausschütten, würde ich mir ebenfalls ein monatliches Einkommen aufbauen, da alle drei ETFs in unterschiedlichen Monaten auszahlen:

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B9CQXS71#uebersicht

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B8GKDB10#uebersicht

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=DE000A0F5UH1#uebersicht

Mir ist natürlich klar, dass die Ausschüttungen zu Lasten des Kurses gehen. Aber mir geht es eben um das Thema monatliches Einkommen. Die Kursentwicklungen sind dennoch ordentlich, finde ich.

Mit einem Invest von 20.000€ erhält man schon eine monatliche Dividende von grob überschlagen 70-80€ im Schnitt.

Willst Du auf Teufel komm raus dieses monatliche Einkommen?

Hab mir mal bei allen drei beispielhaft die 5-Jahres Performance inkl. Ausschüttungen angesehen: +~20%, +~28% und ~+49%. Bei nem ETF auf den MSCI World waren es +~75%. Hmm :O_o:
 
Wobei man sagen muss, dass die bis Ende 2016 noch relativ nah dran waren, dann hat die massive Outperformance von Tech weiter an Fahrt gewonnen, was traditionell kaum bei ausschüttenden Aktien/ETFs dabei ist. Kann gut sein dass das so weiter geht, muss aber nicht. Traditionell werden die insgesamt aber sicher immer hinter nem Standard MSCI World sein. Muß man wissen, was man im Depot haben will. Hier wäre Europa ja dann insgesamt auch höher gewichtet, was ja auch gewollt sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde jetzt auch + 20% exklusive Dividenden schon sehr ordentlich. Ich finde die Idee mit dem Monatseinkommen daher interessant, da ich mich so selbst fürs Sparen belohne, denn je mehr ich spare, desto höher steigt mein Monatseinkommen. Das ist so ein Anreizsystem, das bei mir einfach super funktioniert :D
 
Ich finde jetzt auch + 20% exklusive Dividenden schon sehr ordentlich. Ich finde die Idee mit dem Monatseinkommen daher interessant, da ich mich so selbst fürs Sparen belohne, denn je mehr ich spare, desto höher steigt mein Monatseinkommen. Das ist so ein Anreizsystem, das bei mir einfach super funktioniert :D

Wie geschrieben überall inkl. Dividenden. Der erste (der mit +20% inkl. Dividenden) hatte ohne -2%.
 
Deswegen schaue ich auch immer nur auf die Gesamtperformance. Aber wenn man das monatliche Cash braucht, dann ist das halt so. Ich hatte auch eine Mandantin, die hat sich jeden Monat aus 5 Fonds je 800€ auszahlen lassen, zur „Sicherheit“. Kam dann zu deren paar hunderttausend Euro Cash auf dem Girokonto :D
 
Deswegen schaue ich auch immer nur auf die Gesamtperformance. Aber wenn man das monatliche Cash braucht, dann ist das halt so. Ich hatte auch eine Mandantin, die hat sich jeden Monat aus 5 Fonds je 800€ auszahlen lassen, zur „Sicherheit“. Kam dann zu deren paar hunderttausend Euro Cash auf dem Girokonto :D

Betreibt ihr eigentlich eine Vermögensverwaltung oder seid ihr Honorarberater?
 
Ich weiß auch nicht genau, welche Strategie sinnvoll ist, aber ich möchte mich in Sachen Investments wieder neu aufstellen.

Ich hatte zu Beginn der Corona Pandemie alle Werte im Depot sehr gewinnbringend verkauft und seitdem mein Geld genutzt, um meine Firma aufzubauen. Die ist jetzt so weit, dass sie auf eigenen Beinen stehen kann und ich kann endlich wieder übers Investieren nachdenken.

Ich hatte gedacht, die Sache mit den Dividenden ist eine gute Idee, da ich dadurch ein Depot und monatliches Einkommen aufbaue. Aber vielleicht sollte ich doch eher nur auf maximalen Depotwert setzen :?
 
Wichtiger als die Depotentwicklung ist denke ich auch zu wissen, wie viel zeitweisen Verlust man mental verkraften kann (und wie lange man Zeit hat), wofür das Geld ist, wann man es wieder gebrauchen will und wie viel vom Gesamtvermögen es ausmacht.
 
Verluste kann ich problemlos verkraften und auch sehr lange aussitzen. Mit dem Depot verfolge ich keine kurz- oder mittelfristigen Absichten, sondern möchte Vermögen aufbauen fürs Alter. Ich bin jetzt 35 und strebe an, mit 40 in Rente zu gehen. Das soll mir natürlich in erster Linie meine dann automatisiert durch Mitarbeiter funktionierende Firma ermöglichen. Aber ein sich zunehmend füllendes Depot soll mein zweites Standbein werden, auf das ich im Fall der Fälle zurückgreifen kann.

Kurzfristig werde ich da aber nie dran müssen, da ich für Ausgaben wie Reparaturen am Haus etc. immer ausreichend Geld flüssig habe.
 
Bin da ein wenig bei Mondknall. Der psychologische Faktor ist nicht zu verachten und ist bei mir persönlich auch Thema. Habe ja in zwei Depots unterschiedliche Strategien für mich getestet. Das eine Depot war und ist Dividendenorientiert das andere eher Kursorientiert und auch mehr mit individuellen trading.

Ende vom Lied ist, dass das Dividendendepot für mich persönlich deutlich besser passt. Als Selbständiger ist das dann auch Teil meiner Altervorsorge und insofern ist da gedanklich auch die Dividende meine Rente. Bei den Dividendenwerten kommt es mir dann auch eher auf die Dividendenstabilität wie der Wert des Titels an. Hat dich tatsächlich bisher auch eher ausgegangen. Kann man so oder so sehen.

Letzten Endes kann auch ich mich nur der Börsenweisheit beugen, dass es eigentlich egal ist welche Strategie man fährt, man muss nur konsequent dabei bleiben.
 
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