Ich hab gestern noch mit meinem Versicherungsberater telefoniert, da er mir auf meine Email hin angerufen hat.
Anfang des Jahres, als wir die BU aus dem Vertrag genommen hat, hat er mir gesagt, wieviel Euro bei der letzten Zahlung an die RV und wieviel an die BU. Gestern hat er mir gesagt, er kann nicht exakt sagen, wieviel insgesamt an die BU geflossen ist. Einzig der aktuelle Stand der Rentenversicherung hat er mir genannt (13.xxx €).
Die genauen Kosten konnte/wollte er mir auch nicht nennen, er meinte nur, dass es um die 1,5% laufende Kosten sein müssten.
Haben dann ne Weile diskutiert, auch was andere Anlagemöglichkeiten angeht. Er wollte mich dann auch zu nix überreden oder andere Dinge schlecht machen. War eigentlich eine ganz gute Diskussion. Er sagte dann auch, dass es evtl. besser wäre das Geld irgendwo anders anzulegen und man da eine bessere Rendite haben kann, man kann's aber halt nicht sagen. Die RV ist halt "sicher" und man ist nur zu einem ganz kleinen Teil vom Aktienmarkt abhängig. So bekomme ich halt eine sichere Rentenzahlung oder das Ganze auf einen Schlag, wenn ich möchte. Der Betrag schwankt aber ja auch von momentan 75.000€ (wenn's gut läuft, inkl. Überschussanteile) bzw. 59.000 € momentan garantiert.
Er meinte, es muss jeder selbst entscheiden, ob er die sichere Variante will oder nicht. Den Vertrag von 2003 zu kündigen, davon hat er mir aber abgeraten, da er ja noch steuerfrei ist. Hätte ich aber auch nicht gemacht.
Wenn ich jetzt überlege, dass ich die 13.000€ in einen ETF stecke und 30 Jahre (bin jetzt 34 Jahre alt) anlege, dann komm ich, bei einer jährlichen Verzinsung von 5% (glaub auf 30 Jahre nicht unrealistisch), auf ein Endkapital von 58.000 Euro (Steuern usw. nicht berücksichtigt). Da wären die monatlichen Sparraten noch nicht einmal dabei. Ich hab ja schon einen ETF als "Rente" laufen, den würde ich ja dann nochmal um die 90 Euro erhöhen, die ich momentan in die RV zahle.
Zumal ich ja nach 15 oder 20 Jahren schon anfangen kann, kleinere Teile auf Festgeldkonten (oder was es in Zukunft an "sicheren" Anlageformen geben wird) umzuschichten.
Bei der Überlegung kam mir auch noch eine Frage auf:
Die Einlagensicherung beträgt ja 100.000 Euro. Wie ist das, wenn man bspw. 500.000 Euro hat. Sollte man die dann auf 5 verschieden Konten verteilen oder wie läuft das ab? Ist das pro Institut?