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Aktien & andere Anlagen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn du es ständig verfügbar haben willst, führt an einem Tagesgeldkonto kein Weg vorbei. Schau dich mal ein bisschen um, die Zinsen sind zwar überall mau, aber es gibt da durchaus Unterschiede. Ich bekommen für mein Tagesgeld immerhin noch 0,5%, was meiner Recherche nach das Maximum in Deutschland ist (ausgenommen natürlich zeitlich begrenzte Angebote für Neukunden).

Dann gibt es noch Weltsparen, allerdings muss man selbst wissen, ob man sein Geld in Rumänien oder so auf einer Bank liegen haben möchte.
 
Ne, gerade für kurzfristig verfügbares Geld sind Fonds/Aktien gerade nicht da Teddy.

Im Prinzip gilt die alte Regel, dass du zwei bis drei Monatsgehälter immer kurzfristig verfügbar haben solltest um gegen alles gewappnet zu sein.

Bei Aktien und Fonds kommt es beim Verkauf schon auf den richtigen Zeitpunkt an. Ich meine hättest du vor 6 Monaten begonnen und bräuchtest jetzt Geld, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt. Fängst du aber heute an und brauchst in 6 Monaten Geld ist da erfahrungsgemäß der schlechteste Zeitpunkt. Befasse dich mal ein bißchen mit der Materie.

Gewisse Börsenweisheiten gelten schon irgendwie, auch wenn sie manchmal durch geopolitische Ereignisse ausgesetzt sind. Aber "sell in May then go away, but remember to come back in september" ist für eher Trading orientierte Depotbesitzer zB ein Spruch mit dem sie sicher nicht ganz falsch gefahren sind in den letzten Jahren.
 
Ich habe eine Art Konto. Geld einzahlen und bitcoins erhalten. Die kannst du dann liegen lassen, auszahlen oder wie ich in diverse "Investment" nutzen.
Du kannst auch noch bitcoins minen. Am besten in einen Bitclub. Aber das mach ich nicht mehr mit Bitcoins. Bin da bei Onecoin. Eine Alternative . Aber ich werd hier eh gleich wieder aufs Maul bekommen. weil das eben nicht die übliche Mainstream Art ist mit seiner Kohle umzugehen.

... und Onecoin ja zudem nicht unumstritten ist - weil ja ganz was anderes.
 
Wie bekommt man die eigentlich und wie funktioniert das?

wie @The Schenckman sagt .. du hast da ein "Konto" (deine Wallet) irgendwo (z.b. xapo). Von dort erhälst du die Bitcoinadressen um Coins zu erhalten, bzw kannst Überweisungen zu anderen Adressen durchführen. An Bitcoins kommst du auf Bitcoin Marktplätzen (ähnlich Aktienbörsen), teilweise kannst du die in Geschäften kaufen, oder du verdienst dir welche durch Mining (rentiert nicht mehr) oder sonstiges (investprogramme, faucets, spiele, blablablubb...).

Die technische Seite hinter dem System ist aber generell auch recht interessant.
 
Ich habe eine Art Konto. Geld einzahlen und bitcoins erhalten. Die kannst du dann liegen lassen, auszahlen oder wie ich in diverse "Investment" nutzen.
Du kannst auch noch bitcoins minen. Am besten in einen Bitclub. Aber das mach ich nicht mehr mit Bitcoins. Bin da bei Onecoin. Eine Alternative . Aber ich werd hier eh gleich wieder aufs Maul bekommen. weil das eben nicht die übliche Mainstream Art ist mit seiner Kohle umzugehen.

Es ist aber halt auch nicht wirklich sicher, wenn man sich Mal die Skandalhacks der letzten Jahre anschaut. Ich persönlich hätte jedenfalls kein Vertrauen in Bitcoin.
 
Ich bin ja auch noch nicht soooo tief drin in der Materie, daher brauche ich mal euren Rat:

Ich handle aktiv seit Mitte 2015, habe seitdem diverse Fondsparpläne am laufen + unregelmäßige Zukäufe und Verkäufe von Aktien und Fonds. Bisher habe ich einen guten Job gemacht, und immer ein kleines oder auch mal größeres Plus gemacht.

Derzeit habe ich drei Titel in meinem Depot, den DWS TOP DIVIDENDE LD, den M+G INV.-OPT.INC.EOA-HINC und den ROBECO BP GL PREM.EQ.D EO. Alle drei Titel sind dank Börsenhoch dick im Plus, kumuliert bei 6%.

Ich glaube allerdings, das sich die generelle Kursrichtung der Börse bald umdrehen könnte und überlege nun erstmals, meine Fonds zu verkaufen (außer den M+G, da Anleihenfond), um den Gewinn zu realisieren, dann ein bisschen zu warten und alles wieder anzulegen.

Wie macht ihr das denn, lasst ihr eure Fonds über Jahre und Dekaden laufen, oder realisiert ihr auch mal Gewinne und legt wieder neu an?
 
ein freund von mir ist da sehr erfahren drin, ich hab ihm genau die gleiche frage gestellt, da ich demnächst auch einsteigen werde.
seine antwort: er lässt immer liegen (hat mich etwas gewundert)
 
Okay, danke für die Antwort.

Bei einem krassen Börsencrash hat man ja auch - wenn ich nicht irre - bis 24 Uhr Zeit, seine Fonds zu verkaufen, da sich der Preis nur einmal beim Tageswechsel ändert und nicht sekündlich wie bei Aktien. Wie das der Fond macht, der mir dann den Vortagespreis zahlen muss bei gleichzeitig eingebrochenen Kursen, ist mir allerdings ein Rätsel.
 
Okay, danke für die Antwort.

Bei einem krassen Börsencrash hat man ja auch - wenn ich nicht irre - bis 24 Uhr Zeit, seine Fonds zu verkaufen, da sich der Preis nur einmal beim Tageswechsel ändert und nicht sekündlich wie bei Aktien. Wie das der Fond macht, der mir dann den Vortagespreis zahlen muss bei gleichzeitig eingebrochenen Kursen, ist mir allerdings ein Rätsel.

Ich weiß nicht, ob das ein Angebot deines Brokers ist, aber meist ist das so, dass du die Rückgabe von Fondsanteilen bis 16 Uhr beauftragen kannst, damit diese am gleichen Tag an die Fondsgesellschaft weitergeleitet wird. Diese Rückgabe ist kostenfrei, aber kann einige Tage dauern, bis die Fondsgesellschaft ausführt. Da kann der Kurs schon deutlich niedriger als bei Beauftragung sein.
Du kannst deine Fonds aber immer zu Handelszeiten auch direkt an der Börse verkaufen, was allerdings Gebühren kostet, oder den Fonds auch mit einer Stop-loss-Order an der Börse absichern.

Ein Fondssparplan sollte schon was langfristiges sein. Bei hohen Kursen sammelst du dann halt weniger Anteile ein, wenn es mal crashed wieder mehr. Nach etlichen Jahren hast du dann hoffentlich einen guten Mittelwert.
Aber wenn du denkst, dass du Gewinne mitnehmen möchtest, weil du Cash brauchst, oder die Börse chrashed, liegt es an dir. Kapitalschutz durch Risiko- und Moneymanagement ist wichtig.
Nur weiß man oft nicht, wie stark und lange ein Chrash ist/dauert, da kann man schnell zum falschen Zeitpunkt verkaufen.
 
Warst du nicht einer der auf cost average Effekt ging Leo? Wundere mich gerade über deine Überlegungen und von dick im Plus bei 6% würde ich jetzt auch nicht sprechen für einen Zeitraum von über einem Jahr. Du brauchst für dich selbst halt ein Anlagestrategie. Die eine gibt es nicht. Da hat jeder seine eigene. Die muss man dann halt auch durchziehen. Bin selbst schon längere am herum probieren.
 
ein freund von mir ist da sehr erfahren drin, ich hab ihm genau die gleiche frage gestellt, da ich demnächst auch einsteigen werde.
seine antwort: er lässt immer liegen (hat mich etwas gewundert)
So halt ich das auch zum Großteil. Hab ein zwei Fonds die ich niedrig versuche zu kaufen und dann im hoch wieder zu verkaufen (Index-Fonds halt), aber den Rest lass ich liegen
 
Ich habe mich jetzt für folgende Strategie entschieden:

Ich verkaufe den Robecco und streiche satte 20% plus ein. Das Geld investiere ich dann in M+G, da der Fond bei mir im Depot derzeit stark unterrepräsentiert ist, und ich nicht zu stark auf Aktien setzen will.
 
Für Leute, die wieder anlegende / thesaurierende Fonds haben gibts übrigens ab 01.01.2018 ne neue Steuerregelung. Ab dann müssen die jährlichen Gewinne (die bei thesaurierenden Fonds bis zum Verkauf der Fondsanteile ja nicht ausgeschüttet werden) zu einer Vorabpauschale versteuert werden. Zumindest dann, wenn man die 801 Euro Pauschale für Kapitalerträge schon anderweitig eingesetzt hat. Was extrem ätzend ist, weil man dann Steuern vorab zahlen muss, ohne dass man die versteuerten Gewinne auf dem Bankkonto hat.
Die Vorabzahlungen entsprechen allerdings nicht den finalen knapp 26% der Kapitalertragssteuer. Das könnte sonst für einige richtig teuer werden, wenn man viel Geld in so einem Fonds hat und der gut läuft.
 
Für Leute, die wieder anlegende / thesaurierende Fonds haben gibts übrigens ab 01.01.2018 ne neue Steuerregelung. Ab dann müssen die jährlichen Gewinne (die bei thesaurierenden Fonds bis zum Verkauf der Fondsanteile ja nicht ausgeschüttet werden) zu einer Vorabpauschale versteuert werden. Zumindest dann, wenn man die 801 Euro Pauschale für Kapitalerträge schon anderweitig eingesetzt hat. Was extrem ätzend ist, weil man dann Steuern vorab zahlen muss, ohne dass man die versteuerten Gewinne auf dem Bankkonto hat.
Die Vorabzahlungen entsprechen allerdings nicht den finalen knapp 26% der Kapitalertragssteuer. Das könnte sonst für einige richtig teuer werden, wenn man viel Geld in so einem Fonds hat und der gut läuft.

Ist das schon durch? Meines Wissens nach ist das bisher nur ein Gesetzesentwurf.
 
Soweit ich gesehen habe sind die Kernpunkte im Bundestag beschlossen und müssen nur noch als Gesetz formuliert werden. Wenn überhaupt wirds wohl nur noch minimale Anpassungen geben.

Für Leute mit physischen Fonds ist es ja sogar ganz gut, die hatten ja eh schon Ärger mit der Steuererklärung, aber bei synthetischen Fonds finde ich die Neuregelung echt scheiße.
 
Jo. Im schlimmsten Fall darfst du dann bei nem großen Fond und in einem Aktienboomjahr ein paar tausend Euro Vorsteuer zahlen auf Erträge die bisher nur virtuell existieren :O_o:. Sofern ich da jetzt keine Ausnahmeregelungen übersehen habe.
 
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