Naja, es kommt halt immer drauf an wie etwas erzählt wird und der Kontext.
Wahrscheinlich darf man auch den Zeitgeist nicht vergessen.
Zum Beispiel Predator 1 ist nicht nur wegen seinen Sprüchen, Action und Setting großartig, sondern nimmt das klischeehafte Setting der 80er jahre Actionhelden und stellt es größtenteils auf den Kopf. Der Anfang zeigt eine testogeschwängerte Gruppe, die alles so zerlegt wie man es sich bei so einer Gruppe halt vorstellt. Es gibt wirklich nichts, was diese Tötungsmaschinen aufhalten kann... Zumindest nichts irdisches. Das hat dieses Genre und der Zeit unheimlich gut getan. Wegen Spoiler will ich dazu nichts weiter schreiben, aber der erste Film hat einen Grundstein, einen Grundtenor für weitere Filme gelegt. Der zweite Teil ist zwar bei weitem nicht so gut wie der Erste, aber folgt dieser Richtung ganz gut.
Die anderen Filme lasse ich mal sein...
Dann kommt Prey, welcher wirklich gute Anlagen hat, traut sich aber nicht einen neuen Typ von Charakter zu implementieren, der sich entwickelt und mit so einer Situation ganz anders umgehen müsste. Sie ist halt keine Kriegerin, die viele Schlachten geschlagen hat... Man kann nicht nachempfinden, warum sie ALLES besser kann als all die Männer.
Ich verlange ja nicht von Filmen, dass alles bis aufs kleinste Detail überlegt sein muss, aber hier haben mich solche Sachen leider sehr genervt. Es gibt sicherlich Filme denen ich sowas leichter verzeihe aber das hängt mit vielen verschiedenen Aspekten zusammen. Prey hat den Nachteil, dass es einen ersten Teil hat, der zeigt wie es richtig geht.