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KT Frisch gekauft und gleich geprahlt! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

kostet noch mehr wie
Als... aaaaaaaals

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heartattack.gif^² :D
 
@Donald Nee, im Büro wird wenn überhaupt gelaptopt. Bin seit einem Jahr im ehrenamtlichen Schöffendienst, übermorgen ist die nächste Gerichtsverhandlung. Das hat sicherlich heute mit rein gespielt. Aber wie gesagt, ich hätte das seit langem im Kopf :).

Anhang anzeigen 176919

Was geht ihr so für Lebensmittel aus?

Dort ist unser Haushalt eher am unteren Ende der Nahrungskette :lol:. Bäcker nur Wochenende, ansonsten nur Supermarkt. Da natürlich eher ALDI & netto als Rewe. Unsere Jüngste ißt auf dem Gymi Mittag, die beiden Großen und meine Frau unter der Woche Fertigessen aus der Mikrowelle. Ich esse auf Arbeit günstig für 2,50€ - echt super!

Gekocht wird nur am Wochenende. Unser Sohnemann hat Glutenunverträglichkeit. Dieses Essen schmeckt furchtbar und ist kostenintensiv, dazu noch unser Hund.
So kommen wir als 5 Personenhaushalt + Hund auf ca. 200-250 für die ganze Woche inklusive Getränke.
 
HeyHo :) !

Ja, gerne.

Ich schwankte generell zwischen dem 600€ teuren, perfekten Bleistift von Faber Castel, der tatsächlich perfekter Bleistift heißt und einem Füller.
Wenn man den Stückpreis des Bleistift betrachtet, vernichtet man mit jedem Anspitzen richtig, richtig viel Geld. Daher war mir der Füller dann doch vernünftiger, aber nur Mont Blanc.
Es gibt durchaus verschiedenste Produkte, die konkurrenzlos sind - auch wenn sie nicht unbedingt besser sind. Man denke nur an ein NeoGeo. Und bei Füllfederhaltern ist das in meiner Welt Mont Blanc.

So bin ich in den Schreibwarenladen, vorbei an Koffersets und hin, direkt zum Verkäufer.

"Ich möchte einen Füller kaufen und ich möchte ihn heute noch mitnehmen, ich weiß nur noch nicht welchen."

Und ich wusste, dass es einer mit Kolbensystem sein soll. Das sind Füller, die keine Patronen benötigen. Sie ziehen die Tinte aus einem Behältnis, wie eine Kanüle, ins Innere des Füllers.
Somit schreibt man fast ewig, das Wechseln von Patronen entfällt. So ist man generell schon im guten dreistelligen Bereich.

Mir ging es konkret um Fragen das Handling vom befüllen und dann natürlich um die Länge und Dicke des Füllers. Beides wirkt sich erstaunlich auf das Schreiben aus und so konnte ich verschiedene Größen probieren.
Ebensolche Varianten gab es bei der Feder, dazu unterschiedliche Strichstärken und die Frage ob die Feder bei Platin ihre sichtbaren Goldeinlagen behält und ob sie sich bei schnödem Silber schneller individuell auf die persönliche Führung anpasst :lol:.

So tastete ich mich Stück für Stück an den finalen Füller heran, dabei stetig am Schreiben auf Papier, während der Verkäufer Modelle ein- , aus- und wegpackte.

Wichtig war für mich auch, wie sich der Füller optisch einfügt. Passt er zum Ehering, zur Uhr und deren Lederband?
Seit einiger Zeit werden beim Lesen auch meine Arme länger. Also war auch die Frage, wie der Füller mit meiner Lesebrille harmoniert. Denn auch beim Schreiben nutze ich diese.

Ja, und so isses schließlich der Füller geworden, der es ist. Ich hatte noch kurz bei der Wahl der Farbe von der Tinte gehadert. Diese ist aber immer austauschbar, so dass ich da etwas spontaner entschied.

Hat ca. 'ne ¾ Stunde gedauert und ich werde mir nie wieder einen Füller holen. Natürlich ist mir klar, dass es auch ein Feinliner aus dem Pfennigpfeifer tut. Doch ich brauch das, es ist ein schönes Gefühl und für mich eine Belohnung. War bei vielen Dingen schon so und wird sich bestimmt auch nicht ändern - hoffentlich :ugly: !
 
Ja, ich meine, dass es so einer ist. Die Cookies meiner Google Suche sind noch aktiv. Bin gleich auf ihn gestoßen...

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Naja, vielleicht irgendwann mal.
 
Was mich mich als Laie in dem Bereich ja frage: ist der Preis bei solchen Artikeln wirklich angemessen aufgrund so sehr selten vorzufindener Verarbeitung, bestimmten "Funktionen" oder steigendem Sammlerwert? Oder kann man den Preis bei solch einer speziellen Zielgruppe schlicht verlangen und es wird trotzdem gekauft, während der eigentliche interne Produktionspreis bei vielleicht 5% vom Verkaufspreis liegt?
 
Was mich mich als Laie in dem Bereich ja frage: ist der Preis bei solchen Artikeln wirklich angemessen aufgrund so sehr selten vorzufindener Verarbeitung, bestimmten "Funktionen" oder steigendem Sammlerwert? Oder kann man den Preis bei solch einer speziellen Zielgruppe schlicht verlangen und es wird trotzdem gekauft, während der eigentliche interne Produktionspreis bei vielleicht 5% vom Verkaufspreis liegt?

Ist sicher überzogen aber immerhin noch mehr Gegenwert wie ein normales "gutes" weißes T-shirt wo nur "Balenciaga" draufgedruckt wird und das dann irgendwelche Opfer für 500 Flocken kaufen...:ugly:
 
Gute Frage! Objektiv betrachtet sind es natürlich meist die Materialien, danach die Fertigungsgüte. Also handmade und/oder Zeitaufwand. Wenn ich an meine Golfklamotten denke, Kashmir, Seide. Dort merke ich definitiv einen Unterschied zu Baumwolle. Tragekompfort, Verarbeitung, Lebensdauer.

Valentino, Hermes oder von mir aus Christian Dior und Yves Saint Laurent ist schon was anderes als Hugo Boss oder Bruno Banabi. Angemessen ist definitiv auch die Kleidungslinie Burberry oder Babour, Uhren aus Glashütter Fertigung - aber nicht Bruno Söhnle mit A.Lange und Söhne verwechseln.

Ich denke, bei Schirm & Füller sind die Preise durchaus nachvollziehbar. Beim Bleistift, abgesehen vom Platin, gründen Preisgestaltung eher auf Stückzahl als auf Funktion.
Persönlich frage ich mich oft, ob ich es kaufen würde, wenn es günstiger wäre. Ja, das hört sich blöde an. Auch mein Wecker erinnert mich morgen früh wieder an meine Pflichten als Arbeitnehmer :heul:. Aber mich macht der Preis irgendwie an und es geht Einigen so.

Es muss halt wirklich selbst Jeder mit sich, seinem Konto und der Sinnhaftigkeit ausmachen.

Vergangenen Sommer habe ich für mein Auto ein Holzlenkrad von Nardi geholt. Die italienische Manufaktur fertigt in Handarbeit, rüstete u.a. die Riva Boote am Comersee aus. Die Registrierung im Werk, die Verpackung, die Grußbotschaft oder das Foto des Mitarbeiters, der mein Lenkrad fertigte...all das war mir das Geld wert und ich spüre die Aura des Besonderen. Wenn ich daran denke, dass ich weltweit unter den Besitzern eines solchen Lenkrad bin, isses für mich legendär.

Screenshot_20250320-213903-01.jpeg

(Die Auflösung ist schlecht, hab es aus meiner Bildergalerie übertragen)

Nicht mir ist es das wert, sondern ich bin mir das wert. Ja, irgendwie so würde ich mir das jetzt schön reden :lol:.
Zudem versuche ich mich auf Güter zu beschränken, die kaum vergänglich sind. Und im Gegensatz zu einem Füller ist ein Bleistift das definitiv.

:knuddel:
 
Der Bleistift ansich ist es ja nicht mal - der Nachfüllpack kostet für 3 neue Bleistife 20-21 Euro. Der Aufsatz hinten drauf ist es halt.

Aber ja, rational macht es natürlich keinen Sinn, aber da hat ja jeder Sachen daheim, die rational keinen Sinn machen - da geht's dann natürlich eher um die Aura des Besonderen, ein Alleinstellungsmerkmal oder die Ästethik, die einen anspricht.
 
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