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Aktien & andere Anlagen (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Wenn ich sowas machen würde, dann würde ich das nach einem ganz festen Regelwerk machen. Da gibt's z.B. eine Variante, die nachweislich funktioniert. Dazu nimmst du deinen Welt ETF und verkaufst immer dann, wenn der ETF die 200 Tage Linie um mehr als 4% unterschreitet. Die 4% sind dazu da, Fehlausbrüche zu reduzieren, so dass man nicht zu viel umsonst handelt. Wenn er die Linie von unten dann um mehr als 4% überschreitet, kaufst du wieder.

    Die eigentliche Performance ist trotz der Steuerschädlichkeit wenn ich mich recht erinnere im backtesting sogar leicht besser als buy and hold. Aber der eigentliche Vorteil ist eher psychologisch, nämlich dass man damit niemals nen 30% oder mehr Crash mitmachen wird (es sei denn das passiert innerhalb eines Tages :D ).
     
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    Das würde doch bedeuten, dass wenn die ihr Ziel erreichen...wenn...die Aktien wieder hochschiessen werden oder? Ist jetzt quasi nur die Frage wo der bottom ist?:?
     
    Äh ja okay, gerade mein Depot mit höchstem Stand seit langem. Titel wie BASF gehen gerade durch die Decke. Über 8 Prozent gerade :lol:

    Gut dass ich so ruhig bin inzwischen. Alles nicht mehr normal. Ist das jetzt die Lockerung der Schuldenbremse oder was soll das sein?:mhm:
     
    Ich denke darüber nach, mein gesamtes Depot aufzulösen. Ich brauche das Geld zwar nicht, aber ich hatte noch nie so viel Angst vor der Zukunft wie jetzt. Ich halte nichts mehr für unmöglich, nicht einmal einen Krieg zwischen Amerika und Europa. Und da überlege ich, mein "Buchgeld" in echtes Geld umzutauschen, weil ich mir vorstellen könnte, dass die Märkte jetzt eine lange Zeit runtergehen werden. Eure Gedanken dazu?
     
    Wir haben jetzt zumindest schon mal wieder diese täglichen extrem ungesunden Ausschläge bei vielen Aktien. 4-5% runter, nächsten Tag wieder hoch, nächsten Tag wieder runter. Das ist so'n typisches Verhalten kurz vor einem Bärenmarkt. Oder halt ein Trump Verhalten. Zumindest gibt's wieder ein paar Angebote am Markt.
     
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    Ich denke darüber nach, mein gesamtes Depot aufzulösen. Ich brauche das Geld zwar nicht, aber ich hatte noch nie so viel Angst vor der Zukunft wie jetzt. Ich halte nichts mehr für unmöglich, nicht einmal einen Krieg zwischen Amerika und Europa. Und da überlege ich, mein "Buchgeld" in echtes Geld umzutauschen, weil ich mir vorstellen könnte, dass die Märkte jetzt eine lange Zeit runtergehen werden. Eure Gedanken dazu?

    Muss am Ende jeder selbst entscheiden. Aber ich persönlich sehe es so - wenn alles den Bach runter geht, bringt einem Bargeld auch nichts mehr. Und Bärenmärkte timen ist reine Glückssache. Ich kassiere weiter Dividenden und erfreue mich an tieferen Kursen. Vielleicht bekomme ich wieder schlechte Laune wie 2022, aber langfristig zahlt sich das meistens aus.
     
    Ich denke darüber nach, mein gesamtes Depot aufzulösen. Ich brauche das Geld zwar nicht, aber ich hatte noch nie so viel Angst vor der Zukunft wie jetzt. Ich halte nichts mehr für unmöglich, nicht einmal einen Krieg zwischen Amerika und Europa. Und da überlege ich, mein "Buchgeld" in echtes Geld umzutauschen, weil ich mir vorstellen könnte, dass die Märkte jetzt eine lange Zeit runtergehen werden. Eure Gedanken dazu?
    Wenn es so kommen sollte, ist dein Geld unterm Kopfkissen auch nix mehr wert. Dann eher in Edelmetall umtauschen.
     
    Wenn es so kommen sollte, ist dein Geld unterm Kopfkissen auch nix mehr wert. Dann eher in Edelmetall umtauschen.

    Mir geht es nicht darum, dass ich mit meinem Geld im zerbombten Ruhrgebiet noch ein begehrtes Stück Butter auf dem Schwarzmarkt kaufen kann. Mir geht es eher darum, mein Vermögen zu schützen für den Fall, dass die Märkte jetzt über Monate (oder Jahre) fallen. Ich meine, derzeit wird eine jahrzehntelange Gewissheit nach der anderen einfach so abgeräumt. Die Märkte kannten jahrzehntelang nur eine Richtung: nach oben: genauso gut aber könnte es auch mal eine Dekade nur nach unten gehen, oder nicht?
     
    genauso gut aber könnte es auch mal eine Dekade nur nach unten gehen, oder nicht?

    Theoretisch ja. Allerdings ist dieser Fall über die letzten Jahrzehnte afaik unwahrscheinlicher geworden, weil die Finanzmärkte aufgrund der hohen Verschuldungen im öffentlichen und privaten Sektor eine so lange Periode nicht mehr verkraften würden. Das ist vermutlich auch der Grund, warum die Bärenmärkte in den letzten Jahrzehnten ziemlich kurz waren. Und weil die Notenbanken aus 2008 gelernt haben. Aber klar, wenn jetzt irgendwann mal die Kacke am Dampfen ist und die Notenbanken die Kontrolle verlieren, dann richtig. Aber als kleiner Privatanleger kann man da nur mitschwimmen. Manchmal hilft es auch einfach eine Zeit lang nicht mehr ins Depot zu schauen. Ist eigentlich sowieso immer ein guter Ratschlag.
     
    Ich sollte vielleicht nicht die Nerven verlieren. Ich bin seit dem Eklat im Weißen Haus im emotionalen Ausnahmezustand.

    Also ganz ehrlich - vor allem zu deinem vorherigen Beitrag - wäre mein Rat dich mal ein paar Tagen aus den weltpolitischen Themen zurück zu ziehen. Du malst jetzt ganz arg schwarz und depressiv. Was ich verstehen kann. Mir ging es bis vor kurzem auch so. Jetzt beschäftige ich mich nicht mehr so detailliert mit und gewinne zunehmend Abstand. Und stelle fest, dass draußen ja der Frühling kommt und das Leben eigentlich recht schön ist.

    Es ist eine absolut erschreckende und verrückte Zeit in der wir leben. Aber auch eine Zeit die nicht das Ende von uns Menschen und unserem Leben bedeuten wird. Du scheinst da momentan in einer gefährlichen Geistesbubble zu hängen.
     
    Also ganz ehrlich - vor allem zu deinem vorherigen Beitrag - wäre mein Rat dich mal ein paar Tagen aus den weltpolitischen Themen zurück zu ziehen. Du malst jetzt ganz arg schwarz und depressiv. Was ich verstehen kann. Mir ging es bis vor kurzem auch so. Jetzt beschäftige ich mich nicht mehr so detailliert mit und gewinne zunehmend Abstand. Und stelle fest, dass draußen ja der Frühling kommt und das Leben eigentlich recht schön ist.

    Es ist eine absolut erschreckende und verrückte Zeit in der wir leben. Aber auch eine Zeit die nicht das Ende von uns Menschen und unserem Leben bedeuten wird. Du scheinst da momentan in einer gefährlichen Geistesbubble zu hängen.

    Wie hast du es geschafft, Abstand zu gewinnen? Mir gelingt das gerade einfach nicht.
     
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