Es macht so viel Spaß. Was hab ich genau diese Art von RPG vermisst.
Eine handgemachte Welt, in der es überall etwas zu entdecken gibt. Und zwar etwas sinnvolles. In jedem verlassenen Gebäude, in das ich geklettert bin und hinter jedem Wasserfall, den ich untersucht habe, war auch etwas brauchbares. Eine neue Quest, ein interessanter Tagebucheintrag, Material zur Waffenverbesserung oder eine Truhe mit schicker Rüstung. Das nenne ich motivierendes Gameplay, weil belohnend.
Dazu die Gespräche. Zucker. Was haben mir beispielsweise die Lagerfeuer-Plaudereien mit der Truppe im letzten Dragon Age gefehlt. Bei Starfield waren diese Momente auch eher belanglos. Aber in Avowed, gerade zehn Minuten am Stück mit Kai im Lager über seine Vergangenheit, die aktuellen Geschehnisse und irgendwelchen Nonsens gelabert. Natürlich alles hervorragend geschrieben. Die NPCs geben dir nicht nur stupide Informationen, sondern auch ihre eigene Meinung, sie machen Witze oder zeigen sich erschrocken über deine Ansichten.
Das ist für mich peak RPG-Gaming. Aber auch der Rest überzeugt. Menüs sind nicht wirklich hübsch, aber funktional. Crafting ist auf das nötigste reduziert. Keine drölfhundert Ressourcen sammeln, sondern paar Materialien hier und da eingepackt, Schwert verbessert, fertig. Der Loot ist ziemlich gut, ich möchte fast sagen perfekt. Man findet relativ regelmäßig neue Waffen und Rüstungen, wird aber nie damit zugeschmissen. Sondern es loht sich, auch mal die Ausrüstung zu verbessern. Das Artdesign ist zauberhaft. Ein bisschen wie James Cameron's Avatar meets Skyrim. Die Welt fühlt sich auch unheimlich "dicht" an. Überall gibt es, wie schon gesagt, was zu entdecken oder einfach nur einen hübschen Ausblick zu genießen.
Dazu das Kampfsystem: mega! Hätte ich nie mit gerechnet, aber es macht so viel Laune, die verschiedensten Waffen und Fähigkeiten zu kombinieren. Hier geht halt auch fast alles: linke Hand Zauberstab, rechte Kurzschwert (so trage ich es gerade), um so gleichermaßen mittlere Zauber-distanz und schnellen Nahkampf abdecken zu können. Per Tastendruck flott zum zweiten Waffenset gewechselt, bei mir gerade eine Muskete, für den weit entfernten, gezielten Angriff. Und zwischendurch wirft man noch spontan einen Zauber vom Steuerkreuz aus ein. Packt man das Zauberbuch aus, werde diese sogar noch verstärkt. So. verdammt. gut. Das geht ultra geschmeidig von der Hand und ist schon ziemlich cool. Ich meine, in welchem RPG darf ich ein Zauberstab-schwingender, Granaten werfender, Schwertkampfmagier mit Schusswaffe im Handgepäck sein?
Bin schwer begeistert. Das, was es macht, macht es hervorragend. Natürlich fehlt der filmreife Bombast eines CDPR oder die umfassende Weltsimulation eines Bethesda (gibt beispielsweise kein "Stehlen" und NPCs haben auch keine Tagesabläufe, sondern stehen Tag und Nacht am selben Ort rum), aber das macht es auch im besten Sinne old schoolig, "gamey" und einfach unterhaltsam.
Eine handgemachte Welt, in der es überall etwas zu entdecken gibt. Und zwar etwas sinnvolles. In jedem verlassenen Gebäude, in das ich geklettert bin und hinter jedem Wasserfall, den ich untersucht habe, war auch etwas brauchbares. Eine neue Quest, ein interessanter Tagebucheintrag, Material zur Waffenverbesserung oder eine Truhe mit schicker Rüstung. Das nenne ich motivierendes Gameplay, weil belohnend.
Dazu die Gespräche. Zucker. Was haben mir beispielsweise die Lagerfeuer-Plaudereien mit der Truppe im letzten Dragon Age gefehlt. Bei Starfield waren diese Momente auch eher belanglos. Aber in Avowed, gerade zehn Minuten am Stück mit Kai im Lager über seine Vergangenheit, die aktuellen Geschehnisse und irgendwelchen Nonsens gelabert. Natürlich alles hervorragend geschrieben. Die NPCs geben dir nicht nur stupide Informationen, sondern auch ihre eigene Meinung, sie machen Witze oder zeigen sich erschrocken über deine Ansichten.
Das ist für mich peak RPG-Gaming. Aber auch der Rest überzeugt. Menüs sind nicht wirklich hübsch, aber funktional. Crafting ist auf das nötigste reduziert. Keine drölfhundert Ressourcen sammeln, sondern paar Materialien hier und da eingepackt, Schwert verbessert, fertig. Der Loot ist ziemlich gut, ich möchte fast sagen perfekt. Man findet relativ regelmäßig neue Waffen und Rüstungen, wird aber nie damit zugeschmissen. Sondern es loht sich, auch mal die Ausrüstung zu verbessern. Das Artdesign ist zauberhaft. Ein bisschen wie James Cameron's Avatar meets Skyrim. Die Welt fühlt sich auch unheimlich "dicht" an. Überall gibt es, wie schon gesagt, was zu entdecken oder einfach nur einen hübschen Ausblick zu genießen.
Dazu das Kampfsystem: mega! Hätte ich nie mit gerechnet, aber es macht so viel Laune, die verschiedensten Waffen und Fähigkeiten zu kombinieren. Hier geht halt auch fast alles: linke Hand Zauberstab, rechte Kurzschwert (so trage ich es gerade), um so gleichermaßen mittlere Zauber-distanz und schnellen Nahkampf abdecken zu können. Per Tastendruck flott zum zweiten Waffenset gewechselt, bei mir gerade eine Muskete, für den weit entfernten, gezielten Angriff. Und zwischendurch wirft man noch spontan einen Zauber vom Steuerkreuz aus ein. Packt man das Zauberbuch aus, werde diese sogar noch verstärkt. So. verdammt. gut. Das geht ultra geschmeidig von der Hand und ist schon ziemlich cool. Ich meine, in welchem RPG darf ich ein Zauberstab-schwingender, Granaten werfender, Schwertkampfmagier mit Schusswaffe im Handgepäck sein?
Bin schwer begeistert. Das, was es macht, macht es hervorragend. Natürlich fehlt der filmreife Bombast eines CDPR oder die umfassende Weltsimulation eines Bethesda (gibt beispielsweise kein "Stehlen" und NPCs haben auch keine Tagesabläufe, sondern stehen Tag und Nacht am selben Ort rum), aber das macht es auch im besten Sinne old schoolig, "gamey" und einfach unterhaltsam.
Erinnert etwas an Taika Waititis Humor.