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VOTE Wie viel verdient ihr Brutto?

Wie viel verdient ihr brutto?

  • Arbeitslos

    Stimmen: 6 3,4%
  • 400,- oder weniger

    Stimmen: 1 0,6%
  • 400,- bis 499,-

    Stimmen: 0 0,0%
  • 500,- bis 799,-

    Stimmen: 1 0,6%
  • 800,- bis 999,-

    Stimmen: 1 0,6%
  • 1.000,- bis 1.199,-

    Stimmen: 1 0,6%
  • 1.200,- bis 1.499,-

    Stimmen: 1 0,6%
  • 1.500,- bis 1.999,-

    Stimmen: 6 3,4%
  • 2.000,- bis 2.499,-

    Stimmen: 11 6,2%
  • 2.500,- bis 2.999,-

    Stimmen: 13 7,3%
  • 3.000,- bis 3.499,-

    Stimmen: 19 10,7%
  • 3.500,- bis 3.999,-

    Stimmen: 17 9,6%
  • 4.000,- bis 4.499,-

    Stimmen: 15 8,4%
  • 4.500,- bis 4.999,-

    Stimmen: 12 6,7%
  • 5.000,- bis 5.999,-

    Stimmen: 21 11,8%
  • 6.000,- bis 6.999,-

    Stimmen: 20 11,2%
  • 7.000,- bis 8.999,-

    Stimmen: 20 11,2%
  • 9.000,- bis 9.999,-

    Stimmen: 2 1,1%
  • ü 10.000

    Stimmen: 11 6,2%

  • Umfrageteilnehmer
    178

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

die meisten firmen in D machen halt auch nur als würden sie anständig bezahlen.
dennoch krass...7k bekommt man hier nur wenn der arbeitsvertrag vor 2000 ist oder man in der gl sitzt.
 
Zumal 7k NETTO. Alter Schwede, das ist mehr als das doppelte von mir ^^ kann mir gar nicht ausmalen, was ich mit der Kohle anstellen würde...Moment doch, da würde ein alter Mustang auf mich warten ^^
 
Schon übel und irgendwie ungerecht , die Verteilung.
Ich buckel mich ab den gabzen Tag. Bauen schwere Polstermöbel. Abends biste kaputt.
Bin 54 Jahre alt. Rücken auch im Arsch.
Und was kommt bei rum?
1400-1500 Euro Netto.
Kein Urlaubsgeld
Kein Weihnachtsgeld
Nur 24 Tage Urlaub.
und die Polstermöbel werden dann mit 200% Marge verkauft. Aber das wird ja nicht von heute auf morgen so gewesen sein oder? Hattest du nie das Bedürfnis dich neu zu orientieren?
 
Das alte Lied. Entweder man ändert was an der eignen Situation, oder meckert eben weiter rum, wie ungerecht das Leben doch ist.

Mein Vater das Gleiche. Schimpft auf die Ausländer und dass die ja ach so viel bezahlt bekommen und er muss mit ner Mindestrente auskommen, dabei hat er doch sein ganzes Leben lang gearbeitet. Ja dass er aber sein ganzes Leben quasi nur Mindestlohn bekommen hat, während sich sein Chef die Taschen voll gemacht hat und er aber genau deswegen nunmal nicht mehr Rente bekommt...Er hätte nach der Wende genauso seinen Meister machen können, hätte sich selbstständig machen können, oder sich einfach mal nen Arbeitgeber suchen, der besser bezahlt und nicht 45 Jahre in ein und demselben Betrieb bleiben, wo die guten Mitarbeiter auch noch besonders ausgebeutet werden und die jungen unerfahrenen noch alles schön in den Arsch geblasen bekommen.

Und mein Vater hatte auch viel Glück. Die haben immerhin ein Haus, das abbezahlt ist, mit großem Grundstück. Große Sprünge können sie nicht machen, aber es geht ihnen zumindest besser als vielen anderen. Aber das sehen sie ja meist nicht.

Und mein Bruder ist genauso unterwegs...
 
dass die reallöhne in D seit jahren sinken brauchen wir nicht zu diskutieren.
alles andere ist jedem selbst überlassen. meine freundin musste in Luxemburg auch lange für fettes gehalt kämpfen, bekam es letztendlich auch. aber bis dahin hatte sie schon keinen bock mehr auf den laden.

gleiches bei mir, deswegen die weltreise und danach wird neu sondiert. keiner von uns wird je wieder für einen chef über eine grenze gehen für ne lausige bezahlung. entweder machen wir selbst was oder wir lassen es uns angemessen bezahlen.
 
Ja. Meine Eltern denken ja scheinbar auch, dass ich einfach nur Glück hatte, bzw. dass ich ja ach so viel verdiene. Dass ich hier aber auch viel höhere Kosten hab, als die auf dem land in einem abbezahlten Haus wohnen, das sehen sie nicht. Genauso wie sie nicht sehen, dass ich dafür hart gearbeitet hab, mich stetig weitergebildet hab und eben auch viel Einsatz gezeigt hab.

Wäre bei mir mehr drin? Sicherlich. Ich könnte ja auch einen eigenen Pflegedienst gründen und den ersten Schritt dahin will ich dieses Jahr mit einer Weiterbildung zum Fachwirt machen. Da will ich aber eine Finanzierung über eine Stiftung abwarten.
 
die quittung für schwache löhne, dass jeder der etwas auf dem kasten hat seinen scheiss selbst macht bzw es versucht. und der "facharbeitermangel natürlich :D "

gute entscheidung, weiterbildung ist immer gut.
natürlich keine garantie dass es klappt, aber wenn man schon den gedanken hegt muss man es auch versuchen.
 
Und man muss dabei natürlich auch die Qualifikation betrachten. Menschen, die in ihren Jobs "gut" verdienen, haben oftmals auch eine 5-10-jährige, knüppelharte Ausbildung (bzw. Studium) hinter sich, die das Ganze überhaupt erst ermöglicht. (Und die für verantwortungsbewusste Jobs wie Chirurgen oder Piloten auch zwingend erforderlich sein sollte, auch die "Auslese" ist nun mal bei solchen Jobs wichtig. )
Eine Zeit, in der teils 0 € verdient wird und man sich irgendwie bei all dem Lernstress noch mit Nebenjobs über Wasser halten muss. Und die ersten Jahre im neuen Job sind dann knausrig und unverhältnismäßig gering bezahlt und umso härter bis man überhaupt erst "richtig" im Job ankommt.

Es wäre daher nicht verhältnismäßig wenn eine Arbeit, die eine um ein vielfaches kürzere und vereinfachtere Ausbildung erfordert, gleichwertig bezahlt würde. Das würde für ein Ungleichgewicht sorgen und höher qualifiziertere Arbeit unattraktiv machen.

Gleichzeitig wären natürlich die in der eigentlich geringer bezahlten Arbeit hergestellten Produkte aufgrund der hohen Löhne für einen Endkunden nicht mehr bezahlbar -> was wiederum zum Konkurs des Unternehmens führt.

Es ist schon grundsätzlich alles "durchdacht". Meistens zumindest.
 
Mir missfällt auch immer wieder dieses "ich buckel mir jeden Tag den Rücken krumm für nen Hungerlohn", wo dann immer auch dieser leichte Vorwurf gegen körperlich "einfachere" Arbeiten mitschwingt. Arbeiten im Büro am PC können genauso anstrengend und vorallem stressig/stressiger sein und sind auch nicht immer ein Garant für höhere Löhne. Dafür können körperlich anstrengende Berufe aber auch sehr lukrativ sein, wenn man sieht wie die Gehaltsentwicklung zB in der Pflegebranche in letzter Zeit aussieht. Sicher ist da noch Luft nach Oben, aber auch in Handwerksberufen gehts eher nach Oben, je nach Qualifikation eben.
 
Gerade erfahren das die Firma komplett auf 2 Schicht umstellt, wegen weniger Aufträge.
toll, da fallen jetzt die nachtschichtzuschläge auch noch weg. Hab ich jetzt mindestens 100 Euro im Monat weniger anstatt das wir mal mehr bekommen.
Und als 2 Schichter muss man die Pausen rausarbeiten. Also längere Arbeitszeiten vorallem in der spätschicht. Das hab ich jetzt echt gebraucht. :(
 
@Donald
ich bin ingenieur für logistik(intra, keine LKWs), hab im studium nebenher gearbeitet, oft bis 12 uhr nachts, dabei gelernt wenn es ging, und meinen besten kumpel anbetteln müssen um meine krankenversicherung bezahlen zu können.

ich verdiene wesentlich weniger als mein vorgänger, der nicht mal englisch konnte und nicht studiert hat.
es ist nicht durchdacht, sie senken einfach so lange es gut geht, da kannst du enorm die produktivität erhöhen (was ja faktisch passiert)

das thema ist einfach zu schwierig um es hier auszubreiten, aber es gibt genug die für viel zu wenig arbeiten und denken wenn sie alles geben wirds besser. so lange der normalo denkt, er kann froh sein nen job zu haben und dafür betteln muss, wird das auch nicht besser.
ein vorstellungsgespräch zb sollte auf augenhöhe sein, ansonsten verkauft man sich unter wert.

viele der großen firmen gehen ja mittlerweile hin und machen es ähnlich den beamten:
du bekommst direkt gesagt wie groß der spielraum ist in dem du und jeder andere der deine arbeit macht, sich bewegt.
je länger dabei, oder je besser die bildung, desto weiter nach oben kommst du.

in konservativen firmen ist das gehaltsgefüge oft im arsch: da sitzen dann 60 jährige mit alten verträgen (die heute natürlich unmöglich wären ;) ) und verdienen das doppelte wie ein junger student, der nach ein paar jahren merkt wo er steht und wieder abhaut. fachkräftemangel...

@STEEL
100€ weniger aufgrund ausfallender nachtschicht? wie schlecht bezahlt ihr bitte? oder meinst du pro nacht?
 
1. Nicht falsch verstehen. Ich gönne jeden seinen Lohn. Ich finde nur die Verteilung immer ungerechter.
Und wenn was gekürzt wird, dann beim wichtigsten, den Produktionsarbeiter.

2. Es hat mit jammern nix zutun. Job muss ja auch bisschen Spass machen. Trotzdem wird immer nur von unten genommen. Werden wir nicht fertig, müssen wir halt schneller arbeiten.
Im Büro ..... wird halt jemand eingestellt.

Aber um hier Verständnis zu bekommen, bin ich auch im falschen Forum.

Und nochwas zum Thema Meister, ingenieur usw.
Wenn das jeder macht, wer macht dann die Arbeit?
Ich habe kein Problem in der Produktion zu arbeiten. Nur sollte man da auch mal bisschen mehr bezahlen.
Und nicht nur immer kürzen.

Aber die, die es geschafft haben , können leicht reden.
Bei mir lief aber auch einiges schief vor Jahren und Eltern, Amt und Ex Frau waren nicht gerade förderlich.
So. Das wars.
An den ein oder anderen hier noch. Stellt nicht alle Leute als faul oder bequem hin die kein Studium haben. Es soll auch Leute geben, die einfach nur nen Job machen wollen und davon ordentlich leben wollen.
 
Ein Thema das spaltet, ja.

Aber es ist nunmal auch so, dass ein Sales Manager oder gar Director oder Head eher fliegt, wenn es denen in der Produktion noch gut geht. Er wird halt daran gemessen wie viel Wachstum und Aufträge er stets bringt. Klar sägt man unten ab, wenn die Auftragslage schlecht ist. Dann gibts da halt auch wenig zu tun. Macht doch keinen Sinn den oben abzusägen, der sich gerade den Arsch aufreißt, um es zu ändern.

Dieser jemand hat aber in vielen Firmen das Nachsehen, wenn gute Umstände gegeben sind, er aber trotzdem nichts reißt. Nicht nur der Gewinnmaximierung wegen, sondern auch um ein Fettpolster für schlechtere zeiten zu schaffen. Hier ist nämlich niemals Pause angesagt. Man muss immer überperformen. Seine Pause rauszuarbeiten ist für solche Leute purer Luxus. Man ist meist 24/7 auf Arbeit. 200k kommen nur ganz selten von nichts tun.

Klar gibt es auch Ausnahmen und man hat einfach Schwein gehabt. Ist aber nicht die Regel.

Und wie Schenckman richtig sagt, muss man halt für sich entscheiden wie man leben will. Die Politik sollte aber natürlich schauen, dass auch einem Produktionsarbeiter ein "normales/ordentliches" Leben möglich bleibt.

Wobei die Definition von ordentlich dann schon das Problem darstellt. Wenn man Geld für Netflix, Premiere, Kippen und Alk hat und auch noch Games, dann hat man ein ordentliches Gehalt IMO.
 
Stimmt schon, aber die Anforderungen an die in der Produktion sind eben auch nicht so gewachsen, wie die Anforderung ans Management, wenn es darum geht in der heutigen Welt zu bestehen. Irgendwo spiegelt das auch die Leistung wieder.

Man kann halt nicht arbeiten wie vor 30 Jahren und sich wünschen, dass man trotzdem noch behandelt wird wie ein König (was sie zum Beispiel viele Kumpel und Kohlefans doch gewünscht hätten).
 
Im Büro ..... wird halt jemand eingestellt.

HAHAHA...nein.

Ich bekomm immer mehr Aufgaben, muss für immer mehr gerade stehen, wenn was nicht läuft und dann verlässt uns auch noch eine Kollegin für die es - richtig geraten - keinen Ersatz gibt.

Für unser normales Pflegepersonal gabs letztes Jahr ne fette Lohnerhöhung von 3 Euro pro Stunde. Für uns im Büro? Nada, wir hätten schon vorher genug verdient. Hinter vorgaheltener Hand wird einem dann noch unterschwellig mitgeteilt, dass man ja jahrelang viel zu gut bezahlt wurde. WTF denk ich mir da nur und bleibe nur weil es auch der Karriere meiner Frau nützt und ich hier dennoch einen recht komfortablen Job habe und nicht wie die anderen Mitarbeiter im Schichtbetrieb bin.

Ganz so einfach ist es nicht mit Büro und "am Band" arbeiten. Natürlich gibts auch da Leute die sich auf ihrem Posten ausruhen, aber "faule" Eier kannst du auch in jedem Bereich einer Firma haben.

Ich bin nach der Arbeit meist kaputter, als wenn ich in der Pflege war und dennoch denken unsere Mitarbeiter, das einzige was ich mache ist Sudoku spielen.
 
@Donald
ich bin ingenieur für logistik(intra, keine LKWs), hab im studium nebenher gearbeitet, oft bis 12 uhr nachts, dabei gelernt wenn es ging, und meinen besten kumpel anbetteln müssen um meine krankenversicherung bezahlen zu können.

ich verdiene wesentlich weniger als mein vorgänger, der nicht mal englisch konnte und nicht studiert hat.
es ist nicht durchdacht, sie senken einfach so lange es gut geht, da kannst du enorm die produktivität erhöhen (was ja faktisch passiert)

das thema ist einfach zu schwierig um es hier auszubreiten, aber es gibt genug die für viel zu wenig arbeiten und denken wenn sie alles geben wirds besser. so lange der normalo denkt, er kann froh sein nen job zu haben und dafür betteln muss, wird das auch nicht besser.
ein vorstellungsgespräch zb sollte auf augenhöhe sein, ansonsten verkauft man sich unter wert.

viele der großen firmen gehen ja mittlerweile hin und machen es ähnlich den beamten:
du bekommst direkt gesagt wie groß der spielraum ist in dem du und jeder andere der deine arbeit macht, sich bewegt.
je länger dabei, oder je besser die bildung, desto weiter nach oben kommst du.

in konservativen firmen ist das gehaltsgefüge oft im arsch: da sitzen dann 60 jährige mit alten verträgen (die heute natürlich unmöglich wären ;) ) und verdienen das doppelte wie ein junger student, der nach ein paar jahren merkt wo er steht und wieder abhaut. fachkräftemangel...

@STEEL
100€ weniger aufgrund ausfallender nachtschicht? wie schlecht bezahlt ihr bitte? oder meinst du pro nacht?
Im Monat. nachtschichtzuschläge liegen bei uns zwischen 150 und 170 Euro. Dadurch das wir mit 2 Schicht mehr spätschicht haben gleichen sich da paar Stunden aus. Muss mal schauen wieviel es letztendlich ausmacht.
 
Schon übel und irgendwie ungerecht , die Verteilung.
Ich buckel mich ab den gabzen Tag. Bauen schwere Polstermöbel. Abends biste kaputt.
Bin 54 Jahre alt. Rücken auch im Arsch.
Und was kommt bei rum?
1400-1500 Euro Netto.
Kein Urlaubsgeld
Kein Weihnachtsgeld
Nur 24 Tage Urlaub.
Kann ich verstehen, aber ich bin da anders.... ich zb bekomme als Ausbilder Ca 2200 Netto. Meine Frau als Ärztin natürlich viel mehr. Und wenn sie Fachärtzin ist steht da nochmal 1k mehr monatlich oben. Ich dachte vorher immer Ärzte bekommen zu viel aber dem ist nicht so. Sie hat sich insgesamt 8 Jahre den Arsch wirklich aufgerissen und hat da echt was zu leisten. Von den vier bis fünf 24 Stunden Schichten die sie pro Monat schrubben muss will ich gar nicht anfangen. Will dir das natürlich nicht unterstellen aber ich zb gönne ihr jeden Euro den sie da verdient. Ich gönne auch jedem hier jeden Euro mehr weil derjenige entweder schlauer oder fleißiger im Leben war als ich. Klar könnte ich auch was ändern aber die Anerkennung der Lehrlinge, der kurze Arbeitsweg und die sehr entspannten Arbeitszeiten gleichen das für mich aus
 
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