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PS4/PC The Last of Us: Part II (Remastered)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Lass mir doch die Wahl, oh ich das überhaupt möchte.
So funktionieren Spiele nicht. Der Entwickler hat ne Vision, das erlebst/spielst du. Dieses "lass mir doch die Wahl!" Ging mir bei Ninja gaiden 3 schon aufn keks. Weil da damals ein Soldat um sein Leben gefleht hat und man ihn töten musste um weiter zu kommen. Da gab's auch so viele die das schlimm fanden und ne Wahl wollten....

Hätte naughty dog euch die Wahl lassen wollen, hätten sie das gemacht, aber das game wäre nie zu diesem Meisterwerk geworden ohne diesen Part.

Und ich finde Abbys Art wie sie mit Joel umgegangen ist auch irgendwie realistisch oder besser gesagt, zu dieser Welt passend.
Mir ist Gott sei dank sowas noch nie passiert aber wenn ich mich in sie rein versetzen und darüber nachdenken das jemand der 100e Menschen brutalst umgebracht hat, meinen Dad gekillt hat..... der in dem Moment keine Chance hatte(denkt ans Ende des ersten Teils)...... weiiiiiis ich nicht Diggah......da würden denke ich, viele Menschen genau das machen wollen, was in unserer Welt so eher schwierig ist, und man vl froh ist wenn so jemand weggesperrt wird, aber in der LoU Welt gibt es keine Gesetze usw mehr, da geht es nur ums Überleben.

Das game war für mich ein Meisterwek, aber durch die Länge leider eines welches ich so schnell nicht nochmal spielen werde:ugly:
 
Abby ist Abschaum. Ich find es krass, wie viele Leute nicht dieser Meinung sind. Mir unbegreiflich, wie man anderer Meinung sein kann, wenn man sich 5 Minuten nüchtern ansieht, wo Ellies Motivation herkommt (klarster Fall vom PTSD, den ich je gesehen habe) und wo Abby herkommt (sadistisches Monster).

Ich weiß nicht, woran du das erkennst. Gerade zu Beginn des Spiels. Zum Ende hin wird das Spiel da deutlicher, aber gerade am Anfang ist das nicht zu erkennen. Bzw. könnte man dann Abbys Verhalten genauso deuten.
 
Dieses "lass mir doch die Wahl!" Ging mir bei Ninja gaiden 3 schon aufn keks. Weil da damals ein Soldat um sein Leben gefleht hat und man ihn töten musste um weiter zu kommen. Da gab's auch so viele die das schlimm fanden und ne Wahl wollten....
Schlechter Vergleich. Hier musst du nur einen Mann töten, bei LoU musst du unzählige Stunden mit Abby verbringen.

Hab meinen Beitrag von damals gefunden
The Last of Us 2



Dazu folgende Ergänzung

Also ich muss sagen, dass Abby dann irgendwann Ende Chapter 3 dann doch nicht mehr soooooo schlimm war, aber immer noch unnötig. Genau wie die ganze Story auf der Insel. Das hätte man alles wunderbar als Zusatzinhalt bringen können a la Left Behind, aber doch nicht im Hauptspiel. Unnötiges in die Länge strecken, während man fieberhaft darauf wartet was jetzt mit Ellie und Tommy so passiert.

Dann der Kampf mit fn Abby gegen Ellie. Lol? Was ein Schmarrn. So gut wie jeder will Abby tot sehen und dann soll ich Ellie vermöbeln? Ist ja fast so, als ob man sein eigenes Kind schlägt :ugly: Nachdem ganzen Hick-Hack wird dann Ellie auch noch verschont:vogel: Ja, Abbys Charakter hat sich entwickelt, aber trotzdem armes Storytelling.

Aber das wars ja noch gar nicht. Die Spielzeit wird nochmal unnötig verlängert, weil es jetzt gegen die Rasslers geht :clown: Der Höhepunkt Abby vs. Ellie ist ja cool gemacht, aber die Rasslers mit ihren dämlichen Helmen hat doch echt absolut niemand benötigt.

Der Endkampf gegen Abby war dann sehr cool inszeniert. Beide total am Ende und immer noch am fighten. War wirklich toll, und dann verschont Ellie plötzlich Abby? DAFAQ.

Abby rächt ihren Vater > Joel tot.
Ellie will Joel rächen > Ellie wird vermöbelt
Abby will ihre Freunde rächen > Ellie wird verschont
Ellie will wieder Joel rächen > Abby wird verschont

Ja moin, was geht denn da ab? :rot:

Das Ende mit der Gitarre war dann sehr schön und stimmig. Schöner Abschluss, aber die Story ist und bleibt teils sehr seltsam und unnötig. Rest war ganz geil

Gameplay weiterhin 10/10 - Story 5/10 - Insgesamt kriegt es ne 8/10
 
Ich weiß nicht, woran du das erkennst. Gerade zu Beginn des Spiels. Zum Ende hin wird das Spiel da deutlicher, aber gerade am Anfang ist das nicht zu erkennen. Bzw. könnte man dann Abbys Verhalten genauso deuten.
Nope. Nicht im Ansatz. Abby zeigt keinerlei Anzeichen von Beeinflussung, alles ist methodisch geplant, ohne Reue, Angst, sonstiges. Bei Ellie zeigt sich früh, dass sie zu schwach ist, anders zu handeln. Abby hatte die Wahl und hat sich pro Monster entschieden. Und ein halbes Dutzend ihrer Freunde mit reingezogen. Die allesamt mit ihrem Leben dafür bezahlt haben. Während Abby davon kommt. Weil Ellie nicht brutal morden kann. Alle anderen Kills vorher (gameplay ausgenommen, aber da steht Abby ihr in nichts nach) hat Ellie mehr oder minder in Selbstverteidigung begangen. Ja, natürlich, nachdem sie sich auf die Suche gemacht hat, aber wie gesagt, da hatte sie kaum eine Wahl. Die Kills selber... alle Selbstverteidigung, wenn nicht Tommy ihr eh zuvor gekommen war. Abby tötet und zelebriert auch noch das Leid. Joel hat viel getötet, aber er hatte niemals in irgendeiner Form Spaß daran. Yeah Abby. Last of Us III spiel ich nur, wenn ich aktiv in den ersten 5 Minuten mit Abby machen kann, was sie mit Joel gemacht hat.
 
Nope. Nicht im Ansatz. Abby zeigt keinerlei Anzeichen von Beeinflussung, alles ist methodisch geplant, ohne Reue, Angst, sonstiges. Bei Ellie zeigt sich früh, dass sie zu schwach ist, anders zu handeln. Abby hatte die Wahl und hat sich pro Monster entschieden. Und ein halbes Dutzend ihrer Freunde mit reingezogen. Die allesamt mit ihrem Leben dafür bezahlt haben. Während Abby davon kommt. Weil Ellie nicht brutal morden kann. Alle anderen Kills vorher (gameplay ausgenommen, aber da steht Abby ihr in nichts nach) hat Ellie mehr oder minder in Selbstverteidigung begangen. Ja, natürlich, nachdem sie sich auf die Suche gemacht hat, aber wie gesagt, da hatte sie kaum eine Wahl. Die Kills selber... alle Selbstverteidigung, wenn nicht Tommy ihr eh zuvor gekommen war. Abby tötet und zelebriert auch noch das Leid. Joel hat viel getötet, aber er hatte niemals in irgendeiner Form Spaß daran. Yeah Abby. Last of Us III spiel ich nur, wenn ich aktiv in den ersten 5 Minuten mit Abby machen kann, was sie mit Joel gemacht hat.

Das ist eine interessante, aber schon sehr eigenwillige Interpretation der Geschichte von Teil 2. Eliie würde auch ein halbes Duzend Leute mit reinziehen. Macht sie nur deswegen nicht, weil sie diese Leute nicht gestellt bekommt. Dafür zieht sie die Frau mit rein, die in sie verliebt ist. Aber klar, aus deiner Sicht hat sie ja keine andere Wahl. Aber nur weil jemand psychisch krank ist, mildert das moralisch nicht die Schuld, wenn sie einen anderen in ihren Abgrund mit reinziehen. Abby hingegen hat diese Crew (Soldaten!) bekommen und bei der Mission stirbt erstmal niemand. Das passiert dann in der Folge nur, weil sie sich dafür entscheiden, sich eben nicht wie Monster zu verhalten. Die Truppe ist ein legitimes Exekutionskommando, mit einem klaren Auftrag. Abbys methodische Vorgehensweise hat einfach damit zu tun, dass sie eine ausgebildete Soldatin ist. Das sie Joel nicht einfach von hinten eine Kugel in den Kopf jagt, hat sicherlich mit der Schwere seiner Schuld zu tun und ist meiner Meinung nach nachvollziehbar. Er hat sich ja nicht nur an Abby schuldig gemacht, sondern vermutlich an der gesamten Zukunft der Menschheit. Im Mittelalter hätte man ihn dafür auch in Zeitlupe gevierteilt. Das Abby grundsätzlich Spaß am Töten hat, hab ich so nicht empfunden. Es mag sein, dass Ellie in den Cutscenes stets in Selbstverteidigung tötet, aber die Kälte, mit der sie (fast) jeden dieser Kills in Kauf nimmt, ist für den Spieler auch kaum zu ertragen. Für mich war es genau das, wodurch ich mich immer weiter von Ellie entfremdet habe.
Wie auch immer, ich habe Ellie zu keiner Zeit so gesehen, als hätte sie nicht die Wahl. Sie kannte alle Fakten. Sie wusste warum Joel das passiert ist. Ihre Triebfeder mag posttraumatische Züge haben, aber sie entwickelt sich zu einem kalt berechnenden Jäger, der ebenfalls sehr methodisch vorgeht.
Man erlebt ja auch die junge Abby. Ich denke, diese zarte junge Frau musste überhaupt erstmal zu dieser Soldatin werden, um es mit einem Tier wie Joel aufzunehmen. Sie musste das Töten erst erlernen. Wer weiß, wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie dieses Erlebnis nicht gehabt hätte.
 
Vorallem haben alle von Abbys Freunden freiwillig mitgemacht. Die kannten alle auch ihren Vater (Mel hat bei Ihm gelernt, Owen war quasi sein Bodyguard und der Freund von Abby...) waren Fireflys und entsprechend angepisst. Sei es aus persönlichen Gründen oder wegen der Hoffnung die Joel allen genommen hat. Das einzige was die etwas krass fanden war die Brutalität von Abby. Aber mitgemacht haben alle freiwillig & wollten Joels tot genauso wie Abigail und waren sich dem Risiko bewusst, als sie Ellie und Tommy am Leben gelassen haben. Also eiskalt mitreingezogen und "Schuld" an dessen Tod ist Abby jetzt nicht.
 
Joel hat viel getötet, aber er hatte niemals in irgendeiner Form Spaß daran..

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Nur einen gefesselten, wehrlosen Menschen mit einem deutlich erkennbaren leichten Lächeln im Gesicht und zynischem Spruch mit einem Stahlrohr den Schädel eingeschlagen. Hat ihm in dem Moment bestimmt innerlich sehr weh getan.

Und ob Nora als Selbstverteidigung durchgehen würde, naja.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Oktober 2021 mit einem Kumpel begonnen und gestern abgeschlossen nach 42 Spielstunden. :gerri:

Ist für eine Story natürlich Käse, aber zeitlich nicht anders zu lösen. Und wir zocken seit 1995 Spiele oft zusammen durch.

Ist schon ein klasse Game, aber insgesamt etwas zu sehr in die Länge gezogen.

Team Abby. :deal:
 
Im Oktober 2021 mit einem Kumpel begonnen und gestern abgeschlossen nach 42 Spielstunden. :gerri:

Ist für eine Story natürlich Käse, aber zeitlich nicht anders zu lösen. Und wir zocken seit 1995 Spiele oft zusammen durch.

Ist schon ein klasse Game, aber insgesamt etwas zu sehr in die Länge gezogen.

Team Abby. :deal:
:ugly: wie bei mir, habs auch erst vor kurzem durchgespielt gehabt. :ugly:
 
spielt gungrave durch aber hört mit last of us 2 nach 15h auf....ich glaube wir müssen mal ein ernstes Wörtchen reden:nein:
Gungrave hab ich hauptsächlich auf der Arbeit durchgezockt, war Müll aber dort genau richtig. Gameplay in tlou2 ist absolut spitze aber dieses ganze konstruierte Drama und die plumpen Versuche einen zu schocken brauche ich nicht. Wenn Druckmann erreichen wollte, daß man es ungerne zockt, Glückwunsch Ziel erreicht aber dabei vergessen, daß Videospiele Spaß machen sollen. Von mir aus kann der auch gerne in Hollywood bleiben wenn der weiterhin so einen Quatsch abziehen will.

Teil1 war von der Story und dem Ablauf wesentlich besser, hätte im Moment mehr Lust auf das Remake als auf den 2. Teil.:mhm: Aber das Problem ist auch mein Backlog und die vielen offenen Games, ich ertrinke im Überfluss. Wollte nur ne kurze Pause einlegen und hab zur Erholung Xcom2 gestartet, das hat mich total abgeholt und ich hab es in einer Woche durchgezockt, nebenbei noch endlich Ac Odyssey beendet und danach mit W40k Martyr und Persona 4 angefangen. Da kann ein tlou2 schon mal in den Hintergrund rücken. :ugly:
 
So ich bin durch.
Einzigartiges Spiel, das immer in Erinnerung bleibt. Für mich ist der erste Teil dennoch mein Favorit.
Der große Bruch in Teil 2 ist der Wechsel in der Hälfte zu Abbie. Für mich hat es absolut nicht gepasst und ich war schon fast angewidert, mir ihr zuspielen, mich aufzuleveln und sogar gegen Ellie zu kämpfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es interessant, dass gefühlt oft so getan wird, als ob nur Ellie oder eben Abby amoralisch und falsch handelt. Für mich nehmen sich beide nicht viel. Jede - sowohl Ally als auch Abby - begehen im Laufe der Handlung verabscheuenswürdige Dinge und für mich hat keine von beiden die moralische Hoheit. Jede ist auf ihre Weise verloren. Wobei Abby im Gegensatz zu Ellie immerhin lernfähig ist und sich weiterentwickelt, was ihre vollkommen überzogene und grausame Vorgehensweise bei
Joels Tötung
allerdings nicht besser macht. Unter dem Strich haben weder Abby noch Ellie eine weiße Weste, weshalb es mir persönlich auch schwer fällt, richtige Sympathie für eine von beiden zu entwickeln.
 
Menschen sind im Regelfall auch nicht unfehlbar und haben selten eine gänzlich weiße Weste. Ist schon sehr nachvollziehbar aus emotionaler Sicht.

Trotzdem hab ich immer Sympathien für Ellie und Joel, alleine wegen des Erstlings.
 
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