Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

PS4/PC The Last of Us: Part II (Remastered)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich habe mal ne Frage. Aber bitte nicht zu sehr Spoilern, weil ich das Game erst zur Hälfte gespielt habe.

Ich habe jetzt den ersten Teil von Part 2 mit Ellie durchgespielt und bin jetzt mit Abby gestartet. Irgendwie finde ich das komisch, mit ihr zu spiele, schwer zu beschreiben, aber fühlt sich sehr unrund an. Ändert sich das noch? Oder bin ich da allein mit meiner Meinung? Fand das Gespann Joel und Elli perfekt und das mit Abby passt so gar nicht.

deine Meinung wird sich noch ändern. Einfach weiter spielen!
 
Im Moment kann ich mit Abby nichts anfangen, fühlt sich irgendwie reingewürgt an. Aber Ja, werde es natürlich beenden, aber Motivation ist deutlich weniger.
 
Jetzt ist es eigentlich noch vieeeel zu früh für Verständnis und Sympathie :D wie gesagt, du hast noch sehr sehr viel vor dir - weiterspielen, genießen und dankbar sein für so einen Meilenstein.
 
Sie ist die beste Soldatin in der WLF und ist einfach trainiert. Wenn das mit Abby losgeht läuft man auch am Gym vorbei was die dort haben. Hatte mir ihrem Aussehen nie ein Problem. Sie hat eine harte Schale aber einen weichen Kern :)

Ellie hingegen ist einfach eine ekelhafte Kackbratze in dem Teil und ihr kompletter Charakter aus Teil 1 ist futsch. Ich mag sie trotzdem aber Abby's Part ist einfach der deutlich bessere
 
Ich war und bin kein Abby-Fan und finde ihren Anteil einfach nur unnötig, um die Spielzeit noch etwas zu strecken. Verstehe nicht, wieso ich jemanden sympathisieren soll, die ich 10 Stunden zuvor im Spiel gehasst habe. Ne, ich musste mich da auch durchquälen.
 
Ich war und bin kein Abby-Fan und finde ihren Anteil einfach nur unnötig, um die Spielzeit noch etwas zu strecken. Verstehe nicht, wieso ich jemanden sympathisieren soll, die ich 10 Stunden zuvor im Spiel gehasst habe. Ne, ich musste mich da auch durchquälen.
Um selber als Spieler zu erkennen dass die Welt nicht nur aus schwarz und weiß besteht. Dass hinter jeder Handlung Geschichten stecken. Oder um mit Empathie in andere (wenn auch virtuelle) Charaktere hinein zu fühlen. Sie zu verstehen.
Das sind u.a. die Gründe. Natürlich ein kontroverser, wenngleich auch absolut genialer Schachzug, der im Medium Videospiel bislang einzigartig ist. Wenn man als Mensch dafür offen ist.
 
Ich war und bin kein Abby-Fan und finde ihren Anteil einfach nur unnötig, um die Spielzeit noch etwas zu strecken. Verstehe nicht, wieso ich jemanden sympathisieren soll, die ich 10 Stunden zuvor im Spiel gehasst habe. Ne, ich musste mich da auch durchquälen.
So fühlt es sich gerade an. Wie gesagt bin erst am Tag1 bei ihr und suche jetzt Owen, aber naja
 
Team Ellie!

Jeder in dieser Welt hat viel mitgemacht und erlebt Grausamkeiten.

Aber was Ellie durchgemacht hat ist so unglaublich krass. Abby bringt Joel vor ihren Augen auf brutalste Weise um. Abbys asoziale Freunde bringen Ellie nicht mal weg - nein! Sie lassen sie zusehen wie Joel auf niederträchtigste Weise abgeschlachtet wird. Der Mann hat zuvor noch Abbys Arsch gerettet! Da brauchen sich Abbys feine Freunde nicht zu wundern, dass eine traumatisierte Irre dann unter ihnen aufräumt.

Ja, Joel hat ihren Vater ermordet und es ist klar, dass Abby Rache möchte - aber das hier geht gar nicht. Joel hat halt mal eben kurzen Prozess gemacht und ihn nicht noch leiden lassen.

Abby hat, wie fast jeder andere Mensch gute Seiten. Sie ist tierlieb und hilft Lev. Sie betrügt aber ihre Freunde. Treibt es noch mit Owen, obwohl der ne schwangere Freundin hat, die übrigens noch Abbys Freundin ist. Ne, Abby ist für mich selbst für Endzeitverhältnisse Abschaum.

Ich kann Ellie verstehen, dass sie sogar noch ein zweites Mal aufgebrochen ist - auch wenn ich mir ein Happy End mit Dina auf der Farm für sie von Herzen gewünscht hätte. Hab sogar noch vorm Fernseher gerufen, dass sie es nicht tun soll. Das Spiel hat mich auch so hart emotional gepackt.
Zuerst war ich damals nach dem Spiel auch Team Abby - aber hab nochmal genau drüber nachgedacht, was da alles passiert ist.
 
Naja, das Spiel macht es einem über weite Strecken ja auch wirklich nicht leicht Abby zu mögen und der Twist in der Mitte ist schon eine bewusste Provokation. Allerdings muss man das Gesamtbild sehen:

Ich habe es am Anfang - wie die meisten anderen vermutlich - gehasst mit Abby zu spielen. Ist ja auch kein Wunder, nachdem, was sie mit Joel gemacht hat. Umso beeindruckender ist es, wie es das Spiel geschafft hat bei mir vielleicht nicht unbegrenzte Sympathie, aber doch ein gewisses Verständnis für Abbys Handlungen und Verhaltensweisen zu wecken. Zumindest war ich im Finale soweit, dass ich es einfach nicht mehr sehen wollte, wie Abby und Ellie sich die Köpfe einschlagen. Am Ende war Abby auch die reifere und erwachsenere von beiden, da sie die Sinnlosigkeit des Ganzen im Gegensatz zu Ellie erkannt hat. Trotzdem reihe ich mich definitiv nicht in den Abby-Fanclub ein, da man eben auch sagen muss, dass die Art und Weise, wie sie Joel getötet hat, definitiv auf eine schwer gestörte Persönlichkeit schließen lässt. Das war geradezu sadistisch und imho durch nichts zu rechtfertigen. Insofern kann ich auf rein emotionaler Ebene auch nachvollziehen, dass Ellie da ein Stück weit ausgetickt ist. Im Grunde kann man sagen, dass die beiden einander verdient haben.
 
Team Ellie!

Jeder in dieser Welt hat viel mitgemacht und erlebt Grausamkeiten.

Aber was Ellie durchgemacht hat ist so unglaublich krass. Abby bringt Joel vor ihren Augen auf brutalste Weise um. Abbys asoziale Freunde bringen Ellie nicht mal weg - nein! Sie lassen sie zusehen wie Joel auf niederträchtigste Weise abgeschlachtet wird. Der Mann hat zuvor noch Abbys Arsch gerettet!

Ja, Joel hat ihren Vater ermordet und es ist klar, dass Abby Rache möchte - aber das hier geht gar nicht. Joel hat halt mal eben kurzen Prozess gemacht und ihn nicht noch leiden lassen.

Abby hat, wie fast jeder andere Mensch gute Seiten. Sie ist tierlieb und hilft Lev. Sie betrügt aber ihre Freunde. Treibt es noch mit Owen, obwohl der ne schwangere Freundin hat, die übrigens noch Abbys Freundin ist. Ne, Abby ist für mich selbst für Endzeitverhältnisse Abschaum.

Ich kann Ellie verstehen, dass sie sogar noch ein zweites Mal aufgebrochen ist - auch wenn ich mir ein Happy End mit Dina auf der Farm für sie von Herzen gewünscht hätte. Hab sogar noch vorm Fernseher gerufen, dass sie es nicht tun soll. Das Spiel hat mich auch so hart emotional gepackt.
Zuerst war ich damals nach dem Spiel auch Team Abby - aber hab nochmal genau drüber nachgedacht, was da alles passiert ist.

Jup, würde ich so unterschreiben. Schön zusammengefasst.
 
Vor allem sollte man offen und ohne Vorurteile an die Sache ran gehen.
Mein Gott diese Argumentation mit offen geht mir so gegen den Zeiger. Ich bin ohne Vorwissen an die Sache gegangen und hat es mir trotzdem nicht zugesagt. Egal ob der Widersacher jetzt Abby heißt oder Michaelangelo.

Man wird gezwungen, dieselbe Anzahl an Stunden in eine Frau zu stecken, in der man sie zuvor umbringen wollte. Lass mir doch die Wahl, oh ich das überhaupt möchte. Ne, für mich war das reine Streckerei der Spielzeit und vom Ende will ich gar nichts erst anfangen. So gut LoU war, aber manche Drehbuchpunkte konnte ich nicht nachvollziehen
 
Naja, das Spiel macht es einem über weite Strecken ja auch wirklich nicht leicht Abby zu mögen und der Twist in der Mitte ist schon eine bewusste Provokation. Allerdings muss man das Gesamtbild sehen:

Ich habe es am Anfang - wie die meisten anderen vermutlich - gehasst mit Abby zu spielen. Ist ja auch kein Wunder, nachdem, was sie mit Joel gemacht hat. Umso beeindruckender ist es, wie es das Spiel geschafft hat bei mir vielleicht nicht unbegrenzte Sympathie, aber doch ein gewisses Verständnis für Abbys Handlungen und Verhaltensweisen zu wecken. Zumindest war ich im Finale soweit, dass ich es einfach nicht mehr sehen wollte, wie Abby und Ellie sich die Köpfe einschlagen. Am Ende war Abby auch die reifere und erwachsenere von beiden, da sie die Sinnlosigkeit des Ganzen im Gegensatz zu Ellie erkannt hat. Trotzdem reihe ich mich definitiv nicht in den Abby-Fanclub ein, da man eben auch sagen muss, dass die Art und Weise, wie sie Joel getötet hat, definitiv auf eine schwer gestörte Persönlichkeit schließen lässt. Das war geradezu sadistisch und imho durch nichts zu rechtfertigen. Insofern kann ich auf rein emotionaler Ebene auch nachvollziehen, dass Ellie da ein Stück weit ausgetickt ist. Im Grunde kann man sagen, dass die beiden einander verdient haben.
Gut beschrieben. Als Fazit kann man vielleicht einfach festhalten: all das, diese epische, lange Reise zeigt nur eins: die Sinnlosigkeit von Gewalt. Und von Rache.
 
Zurück
Oben