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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Woher man das wissen sollte? Ja völlig absurd die Vorstellung, das man wissen könnte wo man sich angesteckt hat. Entschuldigung.

Seh ich das jetzt richtig das du bei der 2. Infektion "nur" eine OP Maske getragen hast?
Warst du nicht auch ein Air-Queen Masken träger?

Was genau möchtest du jetzt von mir?

Bei der ersten Infektion trug ich in allen Innenräumen FFP2, wurde infiziert. Bei der zweiten trug ich nur noch im Bus eine OP-Maske, und habe mich angesteckt. Was ist jetzt deine Erkenntnis daraus? Meine lautet, man steckt sich sowieso an. Da kannst du dir eine FFP2 Maske ins Gesicht tackern, es wird dich erwischen.

Und was ist eine Air-Queen zum Teufel???
 
Was genau möchtest du jetzt von mir?

Bei der ersten Infektion trug ich in allen Innenräumen FFP2, wurde infiziert. Bei der zweiten trug ich nur noch im Bus eine OP-Maske, und habe mich angesteckt. Was ist jetzt deine Erkenntnis daraus? Meine lautet, man steckt sich sowieso an. Da kannst du dir eine FFP2 Maske ins Gesicht tackern, es wird dich erwischen.

Und was ist eine Air-Queen zum Teufel???

Ich wollte einfach nur sichergehen das du bspw. nicht Masken verwendet hast die sich nicht als sicher erwiesen haben.
Wie bspw. die Air Queen dinger die mehrmals auch hier empfohlen wurden https://www.test.de/Masken-Welcher-...n-gegen-Corona-5692592-detail/320000024340!9/

Ich finde es halt wie gesagt extrem schwer von einer Einzelerfahrung auf die Gesamtheit zu schließen, das ist einfach Quatsch.

Meine lautet, man steckt sich sowieso an. Da kannst du dir eine FFP2 Maske ins Gesicht tackern, es wird dich erwischen.
Klar, aber es ist halt ein Unterschied, ob ich alle 6 Monate an Covid erkranke, oder einmal alle 2-3 Jahre.

Da wie schon mehrfach erwähnt Long-Covid immer noch die größte unbekannte ist.
 
Das Ding ist ja, dass da so viel mehr reinspielt. Wenn ich sehe wich sich viele ständig die Maske runterziehen um dann mit den Finger die Nase zu kratzen, draußen Chips oder so essen ohne sich die Hände zu waschen und ihre Smartphones nach dem Gang nach draußen nicht desinfizieren, wundert mich nicht, dass manche für sich meinen, Masken hätten nichts gebracht... :ugly:
 
Ich wollte einfach nur sichergehen das du bspw. nicht Masken verwendet hast die sich nicht als sicher erwiesen haben.
Wie bspw. die Air Queen dinger die mehrmals auch hier empfohlen wurden https://www.test.de/Masken-Welcher-...n-gegen-Corona-5692592-detail/320000024340!9/

Ich finde es halt wie gesagt extrem schwer von einer Einzelerfahrung auf die Gesamtheit zu schließen, das ist einfach Quatsch.


Klar, aber es ist halt ein Unterschied, ob ich alle 6 Monate an Covid erkranke, oder einmal alle 2-3 Jahre.

Da wie schon mehrfach erwähnt Long-Covid immer noch die größte unbekannte ist.


Ich hatte es zwei mal in einem Kalenderjahr, trotz Maske. Ich bin kein Mensch der oft unter Leuten ist. Ich besuche keine Konzerte, Sportveranstaltungen. Ich gehe zur Arbeit, ich gehe Einkaufen, hin und wieder mal mit Freunden ins Kino oder selten etwas trinken.

Und dennoch erwischte es mich gleich zwei mal. Ich bin auch nicht unvorsichtig. Habe mich immer an Maskenpflicht und Abstand gehalten.

Das bedeutet, selbst mit Maske kannst du nicht automatisch davon ausgehen, dass es dich nur alle paar Jahre erwischen wird.

Evtl. hatte ich aber auch einfach nur Pech. Einen Verdacht habe ich nämlich schon.
 
Ich hatte es zwei mal in einem Kalenderjahr, trotz Maske. Ich bin kein Mensch der oft unter Leuten ist. Ich besuche keine Konzerte, Sportveranstaltungen. Ich gehe zur Arbeit, ich gehe Einkaufen, hin und wieder mal mit Freunden ins Kino oder selten etwas trinken.

Und dennoch erwischte es mich gleich zwei mal. Ich bin auch nicht unvorsichtig. Habe mich immer an Maskenpflicht und Abstand gehalten.

Das bedeutet, selbst mit Maske kannst du nicht automatisch davon ausgehen, dass es dich nur alle paar Jahre erwischen wird.

Gut dann sind wir ja ziemlich gleich. Ich habe konsequent Maske getragen + Hände desinfiziert. Hab mich im Oktober 2022 das erste Mal infiziert. Im privaten rahmen ohne Maske.

Welche Erfahrung gewinnt jetzt? Am besten gar keine, denn statistisch gesehen ist das halt zu wenig. Aber das haben ja andere für uns übernommen :)

Ja du hattest scheinbar scheiß pech, das beweist aber gar nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut dann sind wir ja ziemlich gleich. Ich habe konsequent Maske getragen + Hände desinfiziert. Hab mich im Oktober 2022 das erste Mal infiziert. Im privaten rahmen ohne Maske.

Welche Erfahrung gewinnt jetzt? Am besten gar keine, den statistisch gesehen ist das halt zu wenig. Aber das haben ja andere für uns übernommen :)

Ja du hattest scheinbar scheiß pech, das beweist aber gar nix.

Bei der zweiten Infektion habe ich auf der Arbeit jemanden unter Verdacht. Es lassen sich halt viele nicht mehr testen bei Symptomen, und gehen dann trotzdem zur Arbeit. Da mein Chef so tickt, dass man krank ruhig arbeiten kommen kann (bei dem gibt es eigentlich nix, was ausreichend wäre daheim zu bleiben), kommen dem viele Angestellte halt nach.

Mir ist das egal, wenn ich krank bin, bleibe ich zu Hause.
 
Warnung vor Fehlentscheidungen - „An Dreistigkeit kaum zu überbieten“: Ärzteverband kritisiert Rufe nach Ende aller Corona-Maßnahmen scharf [rnd.de]

Nachdem Justizminister Heiko Buschmann die Aufhebung der letzten Corona-Schutzmaßnahmen gefordert hat, kommt scharfe Kritik von Deutschlands größter Ärzteorganisation dem Marburger Bund. „Die Aufhebung aller Maßnahmen ist zutiefst unsolidarisch mit dem Klinikpersonal, das in der Pandemie viel geleistet hat und gerade wieder die Grenzen der Belastbarkeit erreicht hat“, sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Johna dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Vor weniger als einer Woche seien das Krankenhauspersonal, die Pflegekräfte und die niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen von der Politik noch angefleht worden, mehr zu arbeiten und selbst über Weihnachten wegen der Infektionswelle Überstunden zu machen, sagte Johna. „Trotz der hohen Belastung nun zu fordern, alle Maßnahmen umgehend aufzuheben, ist an Dreistigkeit gegenüber dem Gesundheitspersonal kaum zu überbieten.“

Die Vorsitzende des Marburger Bundes wies darauf hin, dass Corona-Maßnahmen nicht wegen der Pandemie selbst, sondern wegen der enormen Belastungen für das Gesundheitswesen in Deutschland eingeführt wurden. Nun sei die Corona-bedingte Belastung im Gesundheitswesen zwar zurückgegangen, aber auch derzeit sei ein großer Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen zum Beispiel an Influenza oder dem Coronavirus erkrankt. „Es ärgert mich sehr, dass die Situation des Klinikpersonals und der niedergelassenen Ärzteschaft ausgeblendet wird, nur weil manch einer unter keinen Umständen mehr eine Maske tragen will.“ Aus juristischer Perspektive verstehe sie die Diskussion, es sei aber jetzt das falsche Signal.

Hintergrund der Debatte um die Aufhebung der verbliebenen Corona-Maßnahmen sind die jüngsten Einschätzungen der Experten Christian Drosten und Christian Karagiannidis. Sie gehen davon aus, dass die Pandemie in Deutschland nach dem Winter auslaufen werde und die Immunität in der Bevölkerung so groß sein wird, dass Deutschland einen endemischen Zustand erreicht. Die Medizinerin Johna stimmt dieser Einschätzung zu und betont, „der Winter ist noch lange nicht vorbei“ und verweist auf die erneut starke Belastung des Gesundheitswesens, auch durch verschiedene virale Erkrankungen.

Die Maske reduziert auch das Risiko einer Ansteckung mit anderen viralen Erkrankungen, betont Johna, und kann die hohe Infektionswelle abmildern. „Ich warne eindringlich davor, hier eine politische Fehlentscheidung auf dem Rücken des Gesundheitspersonals zu treffen.“ Bei einer Aufhebung aller Maßnahmen würden auch die letzten, die noch freiwillig eine Maske tragen, darauf verzichten und noch nachlässiger werden. „Es werden sich weniger Menschen testen, bevor sie gefährdete Personen besuchen. Gerade zu Silvester, wo viele Menschen zusammenkommen, bereitet mir das große Sorgen.“


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Hier kann man übrigens das gesamte Interview mit Christian Drosten lesen, und nicht nur die zur Schlagzeile verkürzte Aussage, klick.
 
Bei der zweiten Infektion habe ich auf der Arbeit jemanden unter Verdacht. Es lassen sich halt viele nicht mehr testen bei Symptomen, und gehen dann trotzdem zur Arbeit. Da mein Chef so tickt, dass man krank ruhig arbeiten kommen kann (bei dem gibt es eigentlich nix, was ausreichend wäre daheim zu bleiben), kommen dem viele Angestellte halt nach.

Mir ist das egal, wenn ich krank bin, bleibe ich zu Hause.

Verstehe ich es richtig, du findest es nicht gut das die infizierten (vermutlich ohne maske, und lass mal hingestellt ob sie von ihrer Infektion wissen oder nicht) auf Arbeit gehen?
Wenn diese Leute wissentlich oder nicht, ihre Viren in den Öffis verstreuen, ist okay? Söder will es ja sogar in Fernzügen fallen lassen.

Wie du gemerkt hast reicht ein tragen von einer FFP2 Maske nicht 100%, das risko wird aber signifikant weiter reduziert, wenn alle beteiligten eine Maske tragen.

Ne sorry, manchmal komme ich mit euren Problemen nicht mehr hinterher. Aber es ist echt schön für euch wenn die "Maskenpflicht" in wenigen Rest-Bereichen der Gesellschaft das schlimmste der Welt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat dir das jemals ein Arzt bestätigt? Mir hat jedenfalls noch kein Arzt gesagt "Gut das sie das jetzt haben." oder "Setzen sie sich mal noch ne Weile ins Wartezimmer, am besten gleich ohne Maske, damit ihr Körper sich drann gewöhnt."
Im Alltag kommt man ja ohnehin immer mal mit Erregern in Kontakt, oftmals ja ohne dass eine Krankheit richtig ausbricht und damit unbewusst das Immunsystem stärkt. Das sind ja schließlich die wesentlichen Aussagen aller Virologen. Da muss man es gar nicht für drauf anlegen indem man sich im Wartezimmer anstecken lässt, der Kontakt passiert ganz automatisch - sofern man sich nicht nur zu Hause einschließt und dauerhaft FFP3 trägt.

Was passiert, wenn neue, für das Immunsystem unbekannte Erreger, auf eine Gruppe Menschen trifft, haben wir ja leider in der Geschichte schon oft genug gesehen. Die Dezimierung indigener Völker während der Kolonialisierung nicht nur durch Waffen, sondern vor allem auch durch für diese Regionen neuartige Krankheiten wie Masern, Pocken, Grippe, usw. zählt nicht umsonst zu den dunkelsten und traurigsten Kapiteln der Geschichte.

Die Bilanz dieses globalen Eroberungsprojektes ist verheerend: Sie umfasst Genozid, Menschenraub und wirtschaftliche Ausplünderung in nie da gewesenen Dimensionen. So gehen neueste Forschungen davon aus, dass in dem Jahrhundert nach der Ankunft der Konquistadoren in Amerika vor allem durch eingeschleppte Krankheiten 56 Millionen Ureinwohner gestorben sind – rund 90 Prozent der indigenen Bevölkerung.
https://www.geo.de/wissen/21459-rtkl-bilanz-wie-der-kolonialismus-die-welt-bis-heute-praegt

Unvorstellbar.

Aber neben den grausamen Verbrechen zeigt es auch, was passiert wenn das Immunsystem bis dato keinen Kontakt zu "alltäglichen" Krankheiten hatte bzw. diese gänzlich unbekannt sind.
 
Die wenigsten Ansteckungen kommen aber von einer Fahrt in einem Bus, sondern ...

Da hast du ein anderes Thema aufgemacht, weil eigentlich ging es nur darum, wie "schlimm" es wirklich ist nur für die Busfahrt/Zugfahrt zur Arbeit die Maske anzuziehen. Wenn du so heran gehst, dann könntest du alle Präventivmaßnahmen für alles mögliche einstellen, weil du woanders ebenfalls oder mehr gefährdet bist. Siehe unten. Die Chance sich bei den eigenen Kindern Erkältungsinfekte oder Magen/Darm zu holen ist ziemlich hoch. Das bedeutet aber nicht, dass man sich auswärts grundsätzlich nicht mehr die Hände wäscht, weil man sich zu Hause ja eh mit irgendetwas ansteckt.


Ich war bereits zwei Mal positiv, trotz dieser glorreichen Masken.

Nur weil eine Maßnahme nicht absolut hilft, ist sie noch nicht falsch oder zu verunglimpfen. Das wurde auch schon beim Impfstoff nie richtig erklärt. Leider hat man in den Medien das mit dem Reproduktionsfaktor auch nie richtig erklärt bzw. in Teilen selber nicht verstanden. Ich überlege gerade, ob ich das jetzt erkläre, war ja damals nicht im Forum. Daher nur das Prinzip, was in der Simplifizierung aber falsch ist, also jetzt bitte keine kleinteilige Kritik:
Sagen wir mal eine Coronavariante x hat den Reproduktionsfaktor y. Wenn man den Reproduktionsfaktor y senkt, dann verbreitet sich das Virus langsamer, was z.B. wegen der Nichtausfälle von Arbeitskräften ein Punkt sein kann. Jetzt kann man die totale Ausgangssperre machen und damit den y um 50% reduzieren, aber das möchte man nicht. Also schaut man weniger harten Maßnahmen, die den Reproduktionsfaktor vielleicht nur um 1%, 2% usw. reduzieren, aber dafür recht harmlos sind. Die Kombination der Maßnahmen sollen den Faktor immer noch senken. Andere Maßnahmen läßt man teilweise weg, ob wohl die vielleicht sogar 7% bis 10% senken würden, aber die möchte man wiederum keinem zumuten. Dann wiederum gibt es punktuelle Eingriffe, die weniger der Senkung der Reproduktionsfaktors dienen, sondern anfällige Menschen dort schützen sollen, wo sie hinmüssen, beispielsweise bei Arztbesuchen. Früher hat man das auch beim Einkaufen so gesehen. Oje, so kurz ist das gar nicht mehr, aber ich wollte darauf hinaus, dass man aus unterschiedlichen Gründen Maßnahmen getroffen hat und die im Vergleich vielleicht seltsam entscheiden, aber das auch mit der jeweils unterschiedlichen Intention zu tun und teilweise auch mit der Datengrundlage bzw. entsprechenden Hypothesen.


Wie lange das wohl noch so weitergehen wird :gerri:

Vor allem, wo ist das Problem? Wer möchte, trägt weiterhin seine Maske, wo auch immer. Und wer nicht, eben nicht. Beides sollte in beide Richtungen respektiert werden und gut ist.

Von beiden Seiten sollte es nur eben eine entsprechende Toleranz geben - wie überall im Leben.

Leider habe ich es oft genug erlebt, dass ich Kommentare im Supermarkt kassiert habe, wenn ich meine Maske am Eingang anziehe. In der Familie haben das auch schon Leute erlebt. Mir macht das halt nichts und andere geben da auch ordentlich Konter. Andere Menschen wiederum ordnen sich da lieber unter und ziehen keine Maske an, obwohl sie es eigentlich zum Eigenschutz oder Schutz für Andere tun würden.
 
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Es darf keine Maßnahmen geben. Es darf keine Schadensbegrenzung geben.
So ist das Leben. Das Kind ist in den Brunnen gefallen. Wir müssen es akzeptieren.
Viel Glück an alle, die in nächster Zeit auf medizinische Hilfe angewiesen sind. Ich drücke euch die Daumen, wird schon irgendwie!

Was sagt der Star Virologe dazu?

Wenn der Rauch der reißerischen Vorberichterstattung verflogen ist? Genau das selbe:

Screenshot_20221228-133712-260.png


https://www.tagesspiegel.de/wissen/...eil-so-viele-erreger-zirkulieren-9071788.html

edit:
Hier kann man übrigens das gesamte Interview mit Christian Drosten lesen, und nicht nur die zur Schlagzeile verkürzte Aussage, klick.
 
Dann würde ich bei einem fast zweimonatigen dauerkrank eventuell mal über einen anderen Arzt nachdenken.
Danke, aber ich habe nicht die Angewohnheit, wichtige Lebensentscheidungen anhand von anonymen Internetposts zu treffen. Soweit du kein Medizinstudium und 20 Jahre Berufserfahrung zu bieten hast, bleib doch erstmal bei Switchvideos!

Außerdem: Klar. Ich bin krank, weil mein Arzt zu schlecht ist. Logo. Das heißt, die Krankenhäuser müssen einfach alle bessere Ärzte einstellen und die Leute schneller gesund machen, dann wären sie auch nicht überlastet.
 
Das geht ein bisschen offtopic, aber zu diesem "lernen mit Viren umzugehen" möchte ich doch was sagen. Einem Patienten zu sagen, dass man mit der aktuellen Krankheit mittelfristig Immunkräfte aufbaut, dient wohl in vielen Fällen vor allem zum Trösten. Das soll dem Leiden unter den Symptomen sozusagen noch etwas Positives geben bzw so eine Art Sinn geben. Das Patientengespräch dient meistens nicht zur Erklärung der allgemeinen Forschungssituation oder Auswirkungen für die Allgemeinheit. Daher wird man einem Patienten, der z.B. seine chronische Krankheit nicht ernst nimmt, wohl kaum das Gleiche erzählen wie einem Patienten mit der gleichen Krankheit, der Todesängste darüber hat.

Allgemein zum Thema Krankheitserreger:
Der menschliche Körper ist nicht darauf ausgelegt, dass er aus dem Nichts mit allem fertig werden soll, was irgendwo existiert. Wenn das so wäre, dann hätten sich HIV und Malaria niemals so todbringend ausgebreitet. Da nutzt auch die selbsteingeschätzte gute Immunabwehr nichts, weder die aus dem Fitnessstudio, noch die durch Training mit Erkältungen. Mit HIV werden wir hier nur fertig, weil es gute Medikamente gibt und viel Prävention betrieben wird. Anderen Krankheiten sind wir nur mit Impfungen beigekommen.
Das Problem ist heutzutage doch eher, dass wir aus dem Nichts (Flugzeug) unsere komplette Umgebung ändern und in vollkommen anderen Umgebungen sind (Wetter, Klima, Insekten, Tiere, Menschen, Nahrung, Pflanzen, Schadstoffe usw.). Solange das im menschlich gut erschlossen Bereich (Stadt) bleibt, sind die Auswirkungen eher begrenzt. Wenn Menschen dann aber im fernen Land auch noch in die abgelegenste Ecke "müssen", um dort seltenste Tiere zu streicheln oder zu essen oder sich von den beißen oder stechen zu lassen ... und am nächsten Tag landen sie am Frankfurter Flughafen ... dann finde ich es immer ein bisschen schwierig, den später infizierten Mitmenschen in der Heimat etwas von ihrer angeblich schwachen Immunabwehr zu erzählen. :(
 
Außerdem: Klar. Ich bin krank, weil mein Arzt zu schlecht ist. Logo.

Oder du achtest einfach mal etwas mehr auf deine Gesundheit. Wenn du eine fast zweimonatige Dauererkankung aber als okay oder normal empfindest, deine Sache. ¯\_(ツ)_/¯ Aber du hast sicherlich recht, was weiss ich schon. Allerdings wenn wir schon dabei sind unsere gesundheitlichen Probleme zu teilen: Dieses Jahr mit Ausnahme von 2 Wochen Corona im Januar mit dank Impfung den mildesten Verlauf überhaupt nicht einmal krank gewesen. Aber dann nächstes Jahr, immerhin konnte sich mein Körper so ja gar nicht an Viren gewöhnen.

Höhere Sterblichkeit verhilft Rentenversicherung zu Milliardenüberschuss [manager-magazin.de]

"Ein Grund ist aktuell auch die Coronapandemie, die zu einem Anstieg der Sterblichkeit gerade bei älteren Menschen geführt hat."

Rente mit 63 dann doch wieder möglich? :?
 
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