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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Weil jemand erwähnte, dass man sich an Corona gewöhnen muss - absolut und ich denke viele Experten haben und sehen das ebenso. Diese Ansicht ist nichts neues oder wie vor 2 Jahren ein sehr guter Kumpel von mir, der auch im Labor mit Viren arbeitet, zu mir sagte: "Nimm die Corona Regeln ernst aber scheiss di ned an."

Daher zähle ich mich auch "zur goldenen Mitte". Ich nehme es ernst aber mach mir damit nicht mehr Stress als nötig und bin insgesamt auch viel lockerer damit geworden. Dennoch verstehe ich es absolut warum vlt. einige Menschen gegen die Eigenverantwortung sind - weil es vlt nicht primär um deine Gesundheit geht, sondern die deiner Mitmenschen. Und wenn es nicht sofort um dich geht, ist der Mensch ein egoistisches, teilweise dummes Individuum. Wenn ich an 2021 denke und wir mit 150 Corona Ausfällen in der Arbeit gekämpft haben und einige Klienten, die schwere Verläufe hatten, dann ist man vlt nicht ganz so entspannt. Wie der Home Office guy, der Corona für eine Bill Gates Ente hält und den Tunnelblick gefressen hat.

Man muss mit Corona leben, man soll sich nicht deswegen anscheissen aber man sollte dennoch im Hinterkopf haben, dass es noch immer da ist. In Österreich wird auch im Vergleich zu früher kaum mehr getestet... Überraschung! Die positiven Zahlen sind niedrig! Oder wie Trump mal meinte:"Wenn man nicht testet, dann hat man keine hohen Zahlen."
Stimme dir auf jeden Fall zu.
Hinsichtlich der Tests sieht es zumindest nach RKI-Angaben aber in Deutschland anders aus, denn da hat die Anzahl der Tests in der letzten Zeit trotz massiv sinkender Inzidenz sogar weiter zugenommen.
Wird das in Österreich denn zahlenmäßig ausgewertet? Das ZDF schrieb ja vor 2 Wochen noch, dass dort immer noch recht viel getestet wird: Corona: Steigen die Zahlen ohne Isolationspflicht? - ZDFheute
 
Nach damaliger Kenntnisslage war es aber vieleicht kein Quatsch sondern eine bewusste Vorsichtsmaßnahme.
Eben, man wusste es damals halt nicht besser. Und in der Verantwortung der Leute, die sich in Hochzeiten von Alpha und Delta(und ohne Impfungen, Grundimmunität, usw.), als die Gesamtlage eine völlig andere war, GEGEN eine Maßnahme entscheiden und dann für einen Shitstorm gerade stehen müssen, möchte ich auch nicht stecken.
 
Nach damaliger Kenntnisslage war es aber vieleicht kein Quatsch sondern eine bewusste Vorsichtsmaßnahme.

Sorry, aber da sind Existenzen zerbrochen, Menschen wurden in den Ruin getrieben, und Kinder werden das verpasste nie mehr erleben bzw. aufholen können.

Nachher einfach zu sagen „man wusste es nicht besser“ kann das nicht alles entschuldigen. Es wurde damals schon stark kritisiert und in Frage gestellt. Man hat in vielerlei Hinsicht das Maß überzogen, und tut es mit der Maskenpflicht in Bus und Bahn auch heute noch.

Wie gesagt, die Kollateralschäden waren und sind enorm. Den Leuten hilft es jetzt wohl kaum, wenn man sagt „wir wussten es nicht besser“.
 
Und wenn die Menschen nicht im Ruin sondern im Sarg gelandet wären wäre es besser gewesen?
Bei allem Verständnis, es geht nicht nur um Finanzen und das Kinder mal 2 Jahre nicht erlebt haben (so schlimm es auch ist).
Glaubst du Kinder in Afrika, oder aktuell Ukraine, oder in der Fabrik in Bangladesh haben eine "Kindheit"?

Ich würde sowieso nie in der Haut stecken wollen sowas zu entscheiden, man kann es eh immer nur falsch machen.
Und das völlig egal ob Gesundheit, Innen, Außen, Verteidigung,...

Schließt man zu früh, wird gemeckert, schließt man zu spät wird gemeckert.
Es wird sowieso bei allem und jedem gemeckert, das ist die letzten 20 Jahre Weltweit so ne richtige Unart geworden.
 
Und wenn die Menschen nicht im Ruin sondern im Sarg gelandet wären wäre es besser gewesen?
Bei allem Verständnis, es geht nicht nur um Finanzen und das Kinder mal 2 Jahre nicht erlebt haben (so schlimm es auch ist).
Glaubst du Kinder in Afrika, oder aktuell Ukraine, oder in der Fabrik in Bangladesh haben eine "Kindheit"?

Ich würde sowieso nie in der Haut stecken wollen sowas zu entscheiden, man kann es eh immer nur falsch machen.
Und das völlig egal ob Gesundheit, Innen, Außen, Verteidigung,...

Schließt man zu früh, wird gemeckert, schließt man zu spät wird gemeckert.
Es wird sowieso bei allem und jedem gemeckert, das ist die letzten 20 Jahre Weltweit so ne richtige Unart geworden.

Und was haben die Kinder in Afrika nun damit zu tun? Soll man unsere Kinder nun hungern lassen, weil
in Afrika die Kinder auch hungern? Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Und ich möchte jetzt auch keine Diskussion über die grausamen Zustände führen, die es auf diesem Planeten zahlreich gibt.

Fakt ist, dass zwei Jahre in der Kindheit teils prägend sind, vor allem im Kindergarten und in der Grundschule. Ich habe zwar selbst kein Kind, aber Freunde mit Kindern. Und das ist eben nicht alles so einfach zur Seite zu schieben.

Natürlich war das eine Ausnahmesituation, und ich bin auch der Meinung dass man in solch einer Lage kaum alles richtig machen kann, aber es gab eigentlich an keiner Maßnahme so heftige Kritik wie an den ganzen Schließungen. Im Fernsehen gab es haufenweise Berichte über verzweifelte Selbstständige, die alles dadurch verloren haben. Und ich bin nach wie vor der Meinung, man hätte nicht so konsequent alles dicht machen müssen über solch eine lange Zeit.

Aber das ist jetzt sowieso alles Schall und Rauch. Jetzt muss man daraus lernen. Und zwar in jeder Hinsicht. Ich hoffe aber dass uns so schnell keine Pandemie mehr heimsuchen wird.
 
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Hinsichtlich der Tests sieht es zumindest nach RKI-Angaben aber in Deutschland anders aus, denn da hat die Anzahl der Tests in der letzten Zeit trotz massiv sinkender Inzidenz sogar weiter zugenommen.
Wird das in Österreich denn zahlenmäßig ausgewertet? Das ZDF schrieb ja vor 2 Wochen noch, dass dort immer noch recht viel getestet wird: Corona: Steigen die Zahlen ohne Isolationspflicht? - ZDFheute

Genaue Zahlen kann ich nicht nennen, aber da vieles jetzt kostenpflichtig ist wird deutlich weniger getestet - verständlich. Generell ist der Umgang mit Corona deutlich entspannter, was ich sehr positiv und teilweise aber auch negativ finde.

Die Lockdowns waren damals sehr unschön und die will ich auch nicht mehr haben. Ich tue mir aber schwer bei solchen Dingen auf die Politiker zu zeigen und zu sagen:"Ihr Idioten! Alles unnötig!"

Ich kritisiere sie eher dann nach der ersten Corona Welle, dass sie scheinbar keinen Plan für den passenden Umgang in der Zukunft dafür hatten und in Sachen Aufklärung über Corona und FFP2 absolut schrecklich waren/sind. Das sich dann viele Leute unsicher fühlen oder gar mit Ablehnung reagieren ist für mich bis zu einem gewissen Grad verständlich - auch wenn ich es absolut nicht teile.
 
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Hier übrigens der Abschlussbericht der Kita-Studie zum selber nachlesen: https://corona-kita-studie.de/aktuelles/abschlussbericht-der-corona-kita-studie-liegt-vor.

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Und hier noch ein Twitter-Thread dazu wie gut es den Kindern jetzt doch wieder geht wo alles auf ist [ist natürlich nur ein Einzelbericht, anklicken um alle Tweets zu sehen, es sind einige]:

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Zuletzt bearbeitet:
https://www.ndr.de/nachrichten/schl...ssnahmen-zurueckzufahren,coronawinter100.html

Corona im Winter: Virologen wollen Schutzmaßnahmen zurückfahren

Sollte eine Corona-Infektion weiterhin als besondere Erkrankung gesehen werden? Sind Regeln wie die Maskenpflicht in Bus und Bahn noch zeitgemäß? Unter anderem darüber haben am Donnerstag zahlreiche Experten im Kieler Landeshaus gesprochen.


Die Experten, die am Donnerstag vor dem Sozialausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags geredet haben, sind dafür, Corona-Schutzmaßnahmen weiter zurückzufahren. So gibt es laut dem Kieler Virologen Helmut Fickenscher im Land kaum noch Menschen, die nicht gegen Corona geimpft sind oder noch keine Infektion durchgemacht haben. Somit geht er davon aus, dass die meisten Bürger in SH bereits einen gewissen Schutz gegen das Virus aufgebaut haben. Sein Rat: Die wenigen Corona-Maßnahmen, die es noch gibt, sollten weiter reduziert werden. Der Virologe sieht zum Beispiel keinen Grund mehr für eine Maskenpflicht im ÖPNV. Auch in Alten- und Pflegeheimen sollten die Bewohner keine Maske mehr tragen müssen, wenn sie aus ihren Zimmern kommen. Das sei mit der Lebenssituation der Menschen nicht vereinbar, so Fickenscher.


Streeck: Isolation nicht immer sinnvoll

Sein Virologenkollege Hendrik Streeck aus Bonn sagte, er halte es nicht mehr für sinnvoll, dass sich Menschen in Isolation begeben müssen, wenn sie positiv auf Corona getestet wurden. Wer keine Symptome hat, könne auch arbeiten gehen, so Streeck - unter Umständen mit einer FFP2-Maske.


Rupp: Medizinische Unterversorgung in anderen Bereichen

"Die Fokussierung auf Sars gefährdet mehr als sie nützt", sagte der Direktor der Klinik für Infektiologie am Universitätsklinikum in Lübeck, Professor Jan Rupp. Das Hauptproblem sei nicht mehr Covid, sondern medizinische Unterversorgung in anderen Bereichen. Covid sei jetzt eine Infektion neben anderen. Rupp sprach sich dafür aus, anstelle einer Isolationspflicht verantwortungsvolle Regeln und Symptomatiken in den Vordergrund zu rücken.


Jauch-Chara: Rückkehr zur Normalität nötig

Auch die Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum in Kiel, Professor Kamila Jauch-Chara, forderte eine Rückkehr zur Normalität für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. "Wir müssen hin zur Eigenverantwortung", sagte sie. Jauch-Chara verwies auf eine starke Zunahme stressbedingter Erkrankungen. In der Pandemie habe sich die Zahl der Suizidversuche von Kindern und Jugendlichen verdreifacht, während der Lockdown-Zeit und danach.


Rabe: Brauchen Normalbetrieb

"Wir brauchen wieder einen Normalbetrieb, um wieder arbeitsfähig zu sein", sagte der Ärztliche Direktor der Lungenklinik Großhansdorf, Professor Klaus Rabe. Dies sei ein ökonomisches und strukturelles Problem. Es müsse auch mental eingeordnet werden, dass Sars-CoV-2 eine Viruserkrankung von mehreren sei. Die Krankenhäuser seien extrem unter Druck, Notaufnahmen seien extrem voll.


CDU bleibt vorsichtig, FDP und SSW fordern Umdenken

Die Landesregierung berate aktuell, wie eine landesseitige Lösung aussehen könnte, erklärte die Ministerin für Justiz und Gesundheit, Kerstin von der Decken (CDU). An der Maskenpflicht in Bus und Bahn wolle sie festhalten. Ex-Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hält eine Fokussierung auf Sars zunehmend für kontraproduktiv und stimmt damit der Meinung der Expertinnen und Experten zu. "Mit dieser wissenschaftlichen Einschätzung kann die Landesregierung nun guten Gewissens die Isolationspflicht abschaffen und hier auch bundesweit vorangehen", sagte Garg. Trotz hoher Impfquote und milden Verläufen würden die Menschen durch Test-, Masken- und Isolationspflichten weiterhin im psychischen Alarmzustand gehalten, kritisierte zudem Christian Dirschauer vom SSW. "Es geht auch ohne Hysterie und übertriebene Restriktionen."


In der ersten Anhörungsrunde am Donnerstag ging es zunächst um medizinische Aspekte der aktuellen pandemischen Lage. Die rechtlichen Aspekte von Corona-Maßnahmen, deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf Schulen behandeln Abgeordnete und Fachleute im dritten Teil der Anhörung.
 
Statt zu debattieren einfach im April dann alles auslaufen lassen. Bis dahin kann man in Bus und Bahn die Maske ja noch tragen. Mir egal, aber ab Frühjahr dann bitte nicht mehr.
 
Dieses hochkomplexe Konstrukt scheint durchaus einige bis heute zu verwirren.

War halt nicht die spanische Grippe sondern "nur" ein unbekanntes Virus mit einer 10 bis 20-Fach höheren Mortalität wie die Grippe, dessen Langzeit Schäden man bis heute noch nicht ganz abschätzen kann und zu der es in der Anfangszeit weder irgendeine natürliche Immunität bzw. künstliche durch Impfstoffe in der Bevölkerung gab. Da darf man jetzt - wo sich vieles zum dem besseren geändert hat - schon mal ruhig ALLES infrage stellen... und sich im nachhinein Laienhaft hinstellen als hätte man alles besser gewusst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
War halt nicht die spanische Grippe sondern "nur" ein unbekanntes Virus mit einer 10 bis 20-Fach höheren Mortalität wie die Grippe, dessen Langzeit Schäden man bis heute noch nicht ganz abschätzen kann und zu der es in der Anfangszeit weder irgendeine natürliche Immunität bzw. künstliche durch Impfstoffe in der Bevölkerung gab. Da darf man jetzt - wo sich vieles zum dem besseren geändert hat - schon mal ruhig ALLES infrage stellen... und sich im nachhinein Laienhaft hinstellen als hätte man alles besser gewusst.
True.
Vor allem: hinterher weiß man vieles oftmals besser, aber was bringt es einem in der damaligen Situation?!
Und mir kann keiner erzählen dass er im März oder April 2020 die Entspannung in Person war. Damalige Maßnahmen (ich spreche von der Hochphase Anfang 2020) wurden nur von einer ganz kleinen Gruppe in Frage gestellt, die das gesamte Virus als solches leugnete und die haben zurecht dafür vom Rest der Gesellschaft entsprechende Kommentare bekommen und entsprechende Spiegel-Online Videos gingen viral. Und ich sehe hier im Thread keinen dieser Gruppe zugehörig. Der Konsens damals war eindeutig und das eben nicht nur hierzulande. Dass es jetzt völlig anders aussieht, ist ein anderes Thema. Aber ich finde es doch etwas realitätsfern mit dem heutigen Wissen auf eine Situation zurück zu blicken, die damals für uns alle neu und in der Wahrnehmung durchaus pikant war (ich erinnere mal an die Bilder aus Italien, China oder New York) und zu behaupten wie man es doch alles hätte besser machen können. Wäre es so entschieden worden, also ohne Maßnahmen "mal zu schauen", wäre der Shitstorm riesig gewesen da es eben die grundsätzliche Mehrheitsansicht der Bevölkerung war.

Wer viel Zeit hat, kann natürlich jederzeit auch hier im Thread nachlesen wie das allgemeine Befinden in den beiden Monaten damals war.
 
2020 hat meine Welt sehr verändert. Ich bin zuvor gerne verreist, habe viele Fernreisen gemacht, und hatte immer das Gefühl von einer offenen Welt zu leben und sie frei erkunden zu können. Und auf einmal war alles dicht. Das war wie ein Schock für mich. Dass Menschen derartig festgesetzt werden, nicht mehr nach Hause dürfen, hätte ich in unserer Zeit nie für möglich gehalten.
Seitdem überlege ich mir zweimal irgendwo hinzufahren, weil ich dort festgehalten werden könnte. Ich habe immer einen Plan B parat, wie ich wieder zurückkommen könnte. Fühlt sich schon komisch an.

Ich hätte auch niemals gedacht, dass man Deutschland so lange dicht machen kann. Ich hätte dem höchstens zwei Wochen gegeben. Wenn wir zweistellige Mortalitätsraten gehabt hätten, vielleicht nachvollziehbar. Aber diese Panik... So viele Existenzen sind vernichtet worden. Existenzen, die sich Menschen hart aufgebaut haben.

Naja. Als Trump Präsident wurde dachte ich, die Welt könnte nicht verrückter werden. Dann kam 2020.^^
 
War halt nicht die spanische Grippe sondern "nur" ein unbekanntes Virus mit einer 10 bis 20-Fach höheren Mortalität wie die Grippe, dessen Langzeit Schäden man bis heute noch nicht ganz abschätzen kann und zu der es in der Anfangszeit weder irgendeine natürliche Immunität bzw. künstliche durch Impfstoffe in der Bevölkerung gab. Da darf man jetzt - wo sich vieles zum dem besseren geändert hat - schon mal ruhig ALLES infrage stellen... und sich im nachhinein Laienhaft hinstellen als hätte man alles besser gewusst.

Niemand sagt dass man alle Dinge sofort hätte richtig machen können in solch einer Ausnahmesituation. Der erste völlige Lockdown hätte kaum vermieden werden können, da man sehr eilig reagieren musste. Aber der darauffolgende Lockdown war ein Schlag ins Gesicht aller Konzepte, die entworfen wurden.

Sowohl Gastronomie wie auch Einzelhandel erarbeiteten sich mühevoll Konzepte für die Sicherheit der Kunden, und denen hat man einfach vor den Kopf gestoßen, mit dem eindeutigen Gesetz „ihr dürft nicht öffnen“. Und genau das war ein großer Fehler, und hat so viele Menschen in den Ruin getrieben.

Dass man auch nach Jahr 1 an den Schulen keinerlei Verbesserungen anstrebte, war ebenso planlos. Auch heute hat sich da rein gar nichts getan. Käme Corona mit einer neuartigen und furchtbar bösen Variante zurück, wäre man an den Schulen erneut völlig hilflos.

Wie gesagt, man konnte kaum alles richtig machen, aber man hätte vieles nicht zwingend falsch machen müssen.
 
Positiv zur Arbeit - Vier Bundesländer schaffen Corona-Isolationspflicht ab [n-tv.de]

Vier Bundesländer haben sich darauf verständigt, die Isolationspflicht für Corona-Infizierte abzuschaffen. Es handelt sich um Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium mitteilte. In diesen Ländern sollten "zeitnah" neue Regelungen in Kraft treten, die Details würden derzeit ausgearbeitet.

Die generelle Isolationspflicht für positiv getestete Personen soll demnach aufgehoben werden. "An deren Stelle werden die Länder angepasst verpflichtende Schutzmaßnahmen wie eine begrenzte Maskenpflicht positiv getesteter Personen sowie dringende Empfehlungen einführen", heißt es in der Mitteilung. Als Termin für die Abschaffung der Isolationspflicht in Bayern nannte Gesundheitsminister Klaus Holetschek den 16. November.

"Wir läuten eine neue Phase im Umgang mit der Pandemie ein", erklärte Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha von den Grünen. "Es ist Zeit, den Menschen wieder mehr Eigenverantwortung zu übertragen." Die Bundesländer berufen sich den Angaben zufolge "unter anderem auf Erfahrungen aus Nachbarländern wie Österreich, wo es seit Sommer 2022 absonderungsersetzende Schutzmaßnahmen gibt". Aus diesen Ländern seien keine negativen Erkenntnisse bekannt. "Zurückgehende Infektionszahlen, eine wirksame Schutzimpfung, eine Basisimmunität innerhalb der Bevölkerung von mehr als 90 Prozent, in der Regel keine schweren Krankheitsverläufe sowie wirksame antivirale Medikamente rechtfertigen aus Sicht der Länder, diesen Schritt zeitnah zu gehen."

Der Mitteilung zufolge verständigten sich die Länder auf gemeinsame Empfehlungen als Grundlage für ihre neuen Regelungen. Diese sehen etwa vor, dass positiv Getestete außerhalb ihrer eigenen Wohnung eine Maske tragen müssen - außer im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Vorgesehen ist demnach auch, dass positiv Getestete medizinische und pflegerische Einrichtungen nicht als Besucher betreten dürfen.

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Keine Superimmunität - Corona-Reinfektionen erhöhen Sterberisiko [n-tv.de]

Während immer weniger Menschen noch nie eine Corona-Infektion hatten, nehmen die Zahlen derer zu, die sich bereits zum zweiten oder gar dritten Mal mit dem Virus infizieren. Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass diese erneuten Infektionen oft erhebliche gesundheitlichen Folgen haben. Forschende der Washington University School of Medicine in St. Louis und des Veterans Affairs St. Louis Health Care System fanden heraus, dass wiederholte Sars-CoV-2-Infektionen das Risiko für gesundheitliche Beeinträchtigungen in mehreren Organsystemen erhöhen. Dazu gehören Krankenhausaufenthalte, Erkrankungen der Lunge, des Herzens, des Gehirns, des Blutes, des Bewegungsapparats und des Magen-Darm-Trakts und sogar der Tod. Eine Reinfektion trägt auch zu Diabetes, Nierenerkrankungen und psychischen Problemen bei.

[...]

Insgesamt stellte das Forschungsteam fest, dass Menschen mit Covid-19-Reinfektionen ein doppelt so hohes Sterberisiko und ein dreimal höheres Risiko für einen Krankenhausaufenthalt aufwiesen als Menschen ohne Reinfektion. Darüber hinaus war die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen Lungenprobleme entwickelten, dreimal so hoch wie bei denjenigen, die sich nur einmal mit dem Virus infiziert hatten. Negative Ergebnisse traten sowohl bei den Ungeimpften als auch bei denjenigen auf, die vor der Reinfektion geimpft waren.

[...]

Die Studie habe jedoch gezeigt, dass eine zweite, dritte oder vierte Infektion zu zusätzlichen Gesundheitsrisiken in der akuten Phase und in den Monaten danach führt.

Das Risiko scheine mit jeder Infektion zu steigen. "Das bedeutet, dass man selbst nach zwei Covid-19-Infektionen eine dritte besser vermeiden sollte", so Al-Aly. "Und wenn man drei Infektionen hinter sich hat, sollte man die vierte vermeiden." Die Forschenden raten dazu, alle zulässigen Auffrischungsimpfungen wahrzunehmen und zu Hause bleiben, wenn man krank ist. Außerdem empfehlen sie die Grippeimpfung, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass es in dieser Wintersaison eine Zwillings-Pandemie von Covid-19 und Grippe gibt.


Corona-Ausbruch auf Schiff - 800 Passagiere infizieren sich auf Luxusliner [n-tv.de]

Auf einem Kreuzfahrtschiff in Australien haben sich Berichten zufolge Hunderte Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Der Sender 9News sprach von 800 infizierten Passagieren und Crew-Mitgliedern auf der "Majestic Princess". Die Reederei Princess Cruises bestätigte den Virus-Ausbruch, ohne zunächst genaue Zahlen zu nennen. "Die Gäste haben nur leichte Symptome oder sind asymptomatisch, und sie isolieren sich in ihren Kabinen", zitierten australische Medien einen Reederei-Sprecher. Auch alle nicht betroffenen Passagiere trügen zum Schutz Masken. Die Crew sei angewiesen worden, volle Schutzausrüstung anzulegen.

Der Luxusliner soll am frühen Samstagmorgen in Sydney anlegen. "Obwohl die Regierung gesagt hat, dass wir mit Covid koexistieren müssen, ist es doch ein beunruhigender Gedanke, dass morgen 800 positiv auf das Coronavirus getestete Personen an Land gehen", sagte eine Reporterin von 9News. Auf dem Schiff befinden sich 4600 Menschen. Für die infizierten Menschen seien in Sydney private Transportmittel organisiert worden, damit sie sich schnell isolieren könnten, hieß es.

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