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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gut dann bin ich halt "erbärmlich", ich habe alle Schutzmaßnahmen mitgetragen aber irgendwann ist dann auch mal gut. In der Ubahn muss man die Maske sowieso noch tragen, das nervt mich auch nur noch.

Corona wird nicht verschwinden, sollen wir jetzt unser ganzen Leben lang Maske tragen und uns einsperren? Wer will gerne, für mich ist das keine Option.
 
Meiner vater ist jahrgang 37, also 85 jahre alt. Sein hausarzt hat ihm den zweiten booster ausgeredet, er solle auf den neuen impfstoff warten. Ohne Worte.

Ist hier bei 2 Ärzten aber ganz genauso.
Mein Vater ist Jahrgang 44, Geboostert, hatte auch Corona (ganz milder vVerlauf) und seine Ärztin hat ihm das jetzt auch gesagt.
Boostern kann man machen wenn er will, ist aber eigentlich momentan nicht wirklich hilfreich. Eher auf Herbst und angepassten Impfstoff warten.

Bei einer Arbeitskollegin ähnlich (anderer Arzt). Die ist Risikopatientin, geboostert, der hat ihr auch abgeraten jetzt noch eine hinterherzuschießen und ebenfalls gesagt: Bring jetzt nicht mehr als das was schon vorhanden ist. Lieber bis zum Herbst mit angepasstem Impfstoff warten.

Wird schon irgendwas dran sein.
 
Kannst du ja gerne. Aber andere deswegen als erbärmlich zu bezeichnen, nur weil sie anderer Auffassung sind als du... naja.
Gut dann bin ich halt "erbärmlich", ich habe alle Schutzmaßnahmen mitgetragen aber irgendwann ist dann auch mal gut. In der Ubahn muss man die Maske sowieso noch tragen, das nervt mich auch nur noch.

Corona wird nicht verschwinden, sollen wir jetzt unser ganzen Leben lang Maske tragen und uns einsperren? Wer will gerne, für mich ist das keine Option.

Genauso traurig und beschämend (sinnbildlich für den Zusammenhalt einer Gesellschaft) finde ich eigentlich nur noch das Gejammere "WiE lAnGe DeNn NoCh???" wegen dieser simplen Stoffmaske, die zugegeben unangenehm und auch mal auf Dauer nervig sein kann, aber nachweislich so viel bewirken kann. Und gerade als Brillenträger (auch etwas was ich wohl einfach mein ganzes Leben tragen werden muss um etwas zu sehen) kann diese Maske die Sicht doch schon mal für ein paar Minuten stark einschränken, wenn die Temperaturen (draußen/drinnen) stark variieren.

Wie gesagt, ich trage sie nicht für mich. Mir ist es eigentlich mittlerweile scheiß egal wann/wo ich mir diese Seuche mal einfangen werde und das Risiko dürfte für jemanden wie mich (das Risiko Long-Covid mal ausgeklammert) wohl vernachlässigbar sein. Ich brauch diese Maske nicht und sie nervt mich auch manchmal hart. Ich trag sie aber trotzdem, weil ich im Supermarkt auf Menschen treffe für die eine Infektion eben halt mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit (das 100-1.000 fache Risiko!!!) kein Zuckerschlecken wird.

Wenn wir doch mal ganz ehrlich sind, tragen doch genau deswegen die meisten keine Maske, weil sie halt nicht zu dieser vulnerablen Gruppe (mit deutlich höherem Risiko) gehören und für sich (individuelles Risiko) über andere hinweg entscheiden, bzw. weil die meisten (pandemiemüde) keine Gedanken mehr an jene Gruppe verschwenden (und ihr handeln auf die individuelle Unannehmlichkeit [Maske stört] reduzieren).


Edit: Aber dieses Thema (wieviel bin ich bereit zurückzustecken um es Dritten angenehmer und sicherer zu machen VS meine Individuelle Freiheit) hatten wir hier in den 2+ Jahren Pandemie jetzt schon ausreichend geführt. Die Standpunkte/Haltung sind da wohl bei jedem mittlerweile festgesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich setze primär die Maske weiterhin auf, um mich zu schützen. Ich will auch keinen milden Verlauf. Ich will gar keinen Verlauf. Vieles lässt sich heute behandeln und verläuft mild. Auch HIV. Deswegen verzichte ich doch nicht auf das Kondom.
 
Also ich setze primär die Maske weiterhin auf, um mich zu schützen. Ich will auch keinen milden Verlauf. Ich will gar keinen Verlauf. Vieles lässt sich heute behandeln und verläuft mild. Auch HIV. Deswegen verzichte ich doch nicht auf das Kondom.

Das Kondom muss man aber nicht immer aufsetzen sobald man einen Innenraum betritt. Und meine Grundrechte werden damit auch nicht verletzt, da ich auch ohne Kondom vögeln kann, sofern es kein ONS ist. Letzteres liegt dann in der eigenen Verantwortung.

Und das wünsche ich mir auch bei den Masken. Alles, aber keine wieder ewig andauernde Tragepflicht.
 
Also ich weiss nicht wann ich zum letzten mal jemanden mit Maske beim einkaufen gesehen habe, an eine ganz junge Dame und eine ältere kann ich mich noch erinnern, das ist aber auch schon Wochen her.
 
Finde das schon kurios. Manche hier sehen kaum noch welche mit (mich eingeschlossen), andere 50/50.

Hin und wieder sehe ich natürlich auch Leute auf dem Fahrrad ohne Nähe zu einer anderen Person, und dann hat der Radfahrer bei 25 Grad eine Maske auf.

Aber Menschen muss man ja nicht verstehen.
 
Genauso traurig und beschämend (sinnbildlich für den Zusammenhalt einer Gesellschaft) finde ich eigentlich nur noch das Gejammere "WiE lAnGe DeNn NoCh???" wegen dieser simplen Stoffmaske, die zugegeben unangenehm und auch mal auf Dauer nervig sein kann, aber nachweislich so viel bewirken kann. Und gerade als Brillenträger (auch etwas was ich wohl einfach mein ganzes Leben tragen werden muss um etwas zu sehen) kann diese Maske die Sicht doch schon mal für ein paar Minuten stark einschränken, wenn die Temperaturen (draußen/drinnen) stark variieren.

Wie gesagt, ich trage sie nicht für mich. Mir ist es eigentlich mittlerweile scheiß egal wann/wo ich mir diese Seuche mal einfangen werde und das Risiko dürfte für jemanden wie mich (das Risiko Long-Covid mal ausgeklammert) wohl vernachlässigbar sein. Ich brauch diese Maske nicht und sie nervt mich auch manchmal hart. Ich trag sie aber trotzdem, weil ich im Supermarkt auf Menschen treffe für die eine Infektion eben halt mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit (das 100-1.000 fache Risiko!!!) kein Zuckerschlecken wird.

Wenn wir doch mal ganz ehrlich sind, tragen doch genau deswegen die meisten keine Maske, weil sie halt nicht zu dieser vulnerablen Gruppe (mit deutlich höherem Risiko) gehören und für sich (individuelles Risiko) über andere hinweg entscheiden, bzw. weil die meisten (pandemiemüde) keine Gedanken mehr an jene Gruppe verschwenden (und ihr handeln auf die individuelle Unannehmlichkeit [Maske stört] reduzieren).


Edit: Aber dieses Thema (wieviel bin ich bereit zurückzustecken um es Dritten angenehmer und sicherer zu machen VS meine Individuelle Freiheit) hatten wir hier in den 2+ Jahren Pandemie jetzt schon ausreichend geführt. Die Standpunkte/Haltung sind da wohl bei jedem mittlerweile festgesetzt.

du machst aber auch immer so als würde da garnix verloren gehen wenn man Maske trägt. ein guter Teil der Interaktion zwischen Menschen geht da verloren weil man nur noch die Augen seines gegenüber sieht und die verraten einem absolut nichts. Ein Lächeln etc. ist aber was ganz Anderes und imo ist so etwas sehr wichtig.

Wer will kann sich ja auch mit ner FFP3 schützen, auch mit ner FFP2 ist die Chance sich anzustecken bei minimalem "Kontakt" wie z.b. beim Einkaufen SO gering dass es nicht mehr relevant ist. Daher: wer will, bitte. wer nicht will, bitte. Da gibts auch imo keine 2 Meinungen mehr außer man rutscht ins Extreme.
 
du machst aber auch immer so als würde da garnix verloren gehen wenn man Maske trägt. ein guter Teil der Interaktion zwischen Menschen geht da verloren weil man nur noch die Augen seines gegenüber sieht und die verraten einem absolut nichts. Ein Lächeln etc. ist aber was ganz Anderes und imo ist so etwas sehr wichtig.

Wer will kann sich ja auch mit ner FFP3 schützen, auch mit ner FFP2 ist die Chance sich anzustecken bei minimalem "Kontakt" wie z.b. beim Einkaufen SO gering dass es nicht mehr relevant ist. Daher: wer will, bitte. wer nicht will, bitte. Da gibts auch imo keine 2 Meinungen mehr außer man rutscht ins Extreme.

das mit der Interaktion ist ja auch Kappes. Bei uns auf der Arbeit ist ja Maskenpflicht und ich kann da genau sehen wenn einer lächelt. Die Augen verraten nämlich einiges und nicht absolut nichts.
 
Diese Vergleiche finde ich immer so am Thema vorbei. Sorry.

Man denkt halt, dass es verständlicher wird, wenn man eine Analogie herstellt. Funktioniert halt selten, wie man hier auch gut sehen kann. Kann mir aber egal sein. Ich trage die Maske zum Selbstschutz und gut ist. Muss jeder selbst wissen was er macht. Für die Gesellschaft ist die Maskenpflicht jedenfalls kontraproduktiv. Ich finde, dass das jeder handhaben sollte, wie er es für richtig hält.
 
Auch wenn das OT ist. Aber kannst du echt nicht an den Augen erkennen ob jemand lächelt?
Die Augen sind ja auch immer das was ein falsches lächeln sofort enttarnt.
Und auch wenn jemand schlechte Laune hat z.B. erkennt man auch immer ganz easy an den Augen, Nervosität auch.

Ich will jetzt keine Maskenpflicht und ich in heilfroh das wir im Moment keine haben, aber die Aussage hat mich echt extrem verwundert. Klar geht einiges an der Mimik verloren mit Maske, aber vieles kann man doch eh am besten an den Augen erkennen.
 
wenn du richtig! lachst KANN man es erkennen, d.h. nicht dass man es erkennt aber ein kleines Grinsen etc. und Standardinteraktionen untereinander, die erkennt man mit Maske nicht.

das Meiste erkennst du imo am ganzen Gesicht und eben v.a. dem Mund, nicht den Augen.

Ich bin jmd. der viel über Humor arbeitet und der imo recht schnell erkennt wenn es too much war oder eben gefallen hat und das ist mir während der Maskenzeit echt schwer gefallen.
 
Auch wenn das OT ist. Aber kannst du echt nicht an den Augen erkennen ob jemand lächelt?
Die Augen sind ja auch immer das was ein falsches lächeln sofort enttarnt.
Und auch wenn jemand schlechte Laune hat z.B. erkennt man auch immer ganz easy an den Augen, Nervosität auch.

Ich will jetzt keine Maskenpflicht und ich in heilfroh das wir im Moment keine haben, aber die Aussage hat mich echt extrem verwundert. Klar geht einiges an der Mimik verloren mit Maske, aber vieles kann man doch eh am besten an den Augen erkennen.

Ich finde den Mundbereich wichtiger als die Augen. Ich habe mich oft dabei ertappt wie ich jemanden angelächelt habe, und mir dann dachte, das erkennt mein Gegenüber doch sowieso nicht. Ich finde abseits des totalen Nervfaktors Maske tragen, geht darüber hinaus auch vieles verloren. Und es sieht einfach total beschissen aus, wenn jeder Mensch mit einer Maske herumläuft. Ich mag mich daran einfach nicht gewöhnen wollen.

Seit dem 1.5.21 fahre ich jetzt zu meiner jetzigen Stelle mit dem Bus. Und ich kenne nach wie vor viele Gesichter gar nicht. Letztens erst eine Frau an einer Haltestelle angestarrt weil ich endlich wissen wollte wie die aussieht. :D
 
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