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XS/PC S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Man hätte ja auch mal im Vorfeld eine Umfrage starten können anstatt sich so einem Unmut auszusetzen. Vor allem frage ich mich ob die alle tone deaf sind, haben die nicht mitbekommen welche Begeisterungsstürme es nach Ubis Quartz Enthüllung gab? :fp:

Aber das hatte nach meinem Verständnis doch mit dem Spiel nur absolut indirekt und am Rande zu tun.

Es ging um ein NFT für das Recht an einem bestimmten Tag gescannt und in der engine gerigged zu werden um ein NPC zu werden.
Spielt keine Rolle, mit anscheinend irrelevantem Quatsch fängt es an und eh man sich versieht sind die Games voll mit dem Dreck.
 
Das versteh ich auch nicht.
Bis auf ein paar NFT-Jünger (von denen die allermeisten aber auch nur begeistert sind, weil sie ne Chance wittern, mal wieder mit Spekulationen nen schnellen Dollar zu verdienen) werden NFTs im Games-Bereich oder auch anderswo nur belächelt und mit berechtigter Häme überschüttet.
Wie man sich da hinstellen kann, irgendetwas NFT-bezogenes vorstellen und Beifall erwarten kann... Das entzieht sicht vollkommen meinem Verständnis.


okst hat schon einen validen Punkt, was einen Gebrauchtmarkt für Games angeht. Da könnten NFTs eine Lösung sein, da man die Eigentümerschaft eines Spiels sicher nachweisen und übertragen kann und der Ausgeber des Tokens (also in dem Fall der Publisher) für jeden Weiterverkauf eine Provision bekäme.

Nur sehe ich das als ein wenig illusorisch an, da der Gebrauchtmarkt nun mal absolut nichts ist, was Publisher anstreben. Im Gegenteil wollen Publisher jegliche Gebrauchtmärkte unterdrücken.
Wieso sollen NFTs daran etwas ändern? Ein kompletter Neuverkauf wird dem Publisher immer mehr Umsatz bescheren als dei Provision eines NFT-Weiterverkaufs.
Dazu wäre der Gebrauchtmarkt vollkommen undurchsichtig, da - prinzipbedingt bei Crypto - vollkommen anonym und dezentralisiert. Publisher könnten also keine Kontrolle ausüben.
Und ebenfalls ist es ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko, da der Empfänger der Provisionen unveränderbar in der Blockchain hinterlegt ist. Wenn also - wieso auch immer - das Passwort bzw. Wallet des Publishers, über den die NFT-Provisionen eines Spiels fließen, gehackt wird hat der Publisher faktisch keine Möglichkeit, das rückgängig zu machen, die Provisionen fließen bis in alle Ewigkeit an den Dieb.

Und von der Sache, dass das Minten eines NFTs Coins und Rechenzeit kostet und jede Transaktion des NFT wieder Rechenzeit kostet - was alles das Gegenteil von klimaneutral ist, solange nicht alle Teile der Blockchain mit grünem Strom versorgt werden - hab ich noch nicht mal angefangen.
Gestern gelesen, dass das Minten eines NFTs momentan ca. 70 Dollar kostet. Alleine das schon muss ja nahe Null sinken, damit es sich überhaupt lohnt als Zertifikat des Besitzes eines Spiels.


Und ja, ich erwarte jetzt die NFT- und Crypto-Jünger mit Argumenten, wieso das ja in Zukunft alles kein Problem mehr sein wird.
Das ist für mich inzwischen ähnlich wie mit dem Fusionsreaktor. Es heißt immer, dass in x Monaten der große Durchbruch kommt und dann Cryptos oder NFTs Alltag sein werden. Nur sinkt diese Frist irgendwie nicht mit fortschreitender Zeit.
Die x Monate bleiben immer gleich lang weg und Crypto ist nach wie vor noch das, was es schon immer war: ein Spekulationsobjekt mit der Hoffnung, reich zu werden und einer monströsen Portion FOMO dazu.
 
Die Frage müsste viel eher lauten: MUSS Zeit, Energie u. Hirnschmalz für etwas verschwendet werden, dass sowieso kein Gehör findet, da man vorgefertigte Denk- und Verhaltensmuster nicht aufbrechen wird/kann/muss ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Fast korrekt.

Mich wird man derzeit nicht von NFTs überzeugen können und vom Siegeszug der Cryptowährungen außerhalb von Wert-Spekulationen ebenfalls nicht :D

Das aber nicht weil ich "vorgefertigte Denkmuster" habe, sondern mich über die Themen informiert hab und der Ansicht bin, dass das alles nicht so passt, wie die Apostel der Technologie behaupten/hoffen/denken.
Für viele der "gelösten" Probleme gibt es herkömmliche, verlässliche und transparente Lösungen, viele andere Probleme werden in meinen Augen erst durch die Lösung Blockchain erschaffen - Henne-Ei-Problem. Man bietet eine Lösung für ein logisch erklärbares Problem an, das aber in der Realität kaum jemand hat - ganz grundlegend z.B. das Problem mit herkömmlichen Banken und Fiatzahlungsverkehr. Die hat die Masse nicht und das wird dabei auch bleiben.

Vielleicht zeigt die Zeit, dass ich falsch lag und in 30 Jahren gibts Cryptoanwendungen und NFTs überall. Keine Ahnung.

Aber ich denke eher, das ist gerade so ne Blase wie im 17. Jahrhundert die Tulpenblase oder zu Beginn des digitalen Zeitalters die .net Blase.
Hype überhöht die Relevanz, die VIelen sehen, dass die Wenigen reich werden und alles pumpt sich komplett grotesk auf.
 
Man konnte auch Jahrzehnte one NFTs Eigentum an Softwarelizenzen nachweisen, das einzige neu ist, dass man jemandem die Rechte eindeutig zu einem Item zu teilen kann. Und ehrlich gesagt bringt mir das nichts. Mein Schwanz wird nicht dicker, weil ich weiß, dass nur ich dieses Item habe. Mir könnte es nicht egaler sein wie viele Millionen anderer diengleiche Lizenz für dieses Item haben.

Publisher sehen das natürlich anders.
 
Man konnte auch Jahrzehnte one NFTs Eigentum an Softwarelizenzen nachweisen, das einzige neu ist, dass man jemandem die Rechte eindeutig zu einem Item zu teilen kann. Und ehrlich gesagt bringt mir das nichts. Mein Schwanz wird nicht dicker, weil ich weiß, dass nur ich dieses Item habe. Mir könnte es nicht egaler sein wie viele Millionen anderer diengleiche Lizenz für dieses Item haben.

Publisher sehen das natürlich anders.
Noch als Zusatz: NFTs würden eine Beteiligung des Publishers an jedem Weiterverkauf einer Lizenz ermöglichen. Das würde herkömmlich natürlich auch gehen - Steam und jeder andere DRM-Marktplatz könnte das wohl ab Morgen so anbieten.
Der einzige Grund, wieso das nicht passiert ist, dass es nicht gewollt ist.
Und daran ändern NFTs auch nichts. Denn das Problem bleibt: Wieso sollte man sich mit Pennys aus dem Wiederverkauf begnügen, wenn man schon volle Fahrt in Richtung Eliminiation physischer Medien und damit Elimination des gesamten Gebrauchtmarkts ist?
 
Fast korrekt.

Aber ich denke eher, das ist gerade so ne Blase wie im 17. Jahrhundert die Tulpenblase oder zu Beginn des digitalen Zeitalters die .net Blase.
Hype überhöht die Relevanz, die VIelen sehen, dass die Wenigen reich werden und alles pumpt sich komplett grotesk auf.

Und die Armen Länder in dieser Welt - vor allem die, die vom Dollar abhängig sind - sehen sehr wohl, dass die Reichen immer reicher werden, und die Armen immer ärmer. Was passiert denn momentan? Es wird ohne Ende Geld gedruckt! Und wer zahlt das? ;-) Und was liefert der Bitcoin? Einen vertrauenswürdigen Speicher für meine Arbeit, der hochliquide und inflationssicher ist. Das ist sicher keine Blase, das ist ein mathematisches Weltwunder.
 
Und was liefert der Bitcoin? Einen vertrauenswürdigen Speicher für meine Arbeit, der hochliquide und inflationssicher ist. Das ist sicher keine Blase, das ist ein mathematisches Weltwunder.
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Ja, da bin ich zu sehr Sozialist, sorry. Wollte nicht politisch werden.
Es liegt sicher nicht am politisch werden.

Dürften hier alle wissen, dass ich der politischen Diskussion nicht abgeneigt bin

Aber egal. STALKER wird keine NFTs bekommen und viele andere Publisher werden sich das angeschaut haben und ihre Lektion lernen. Das ist gut.
 
Fast korrekt.

Mich wird man derzeit nicht von NFTs überzeugen können und vom Siegeszug der Cryptowährungen außerhalb von Wert-Spekulationen ebenfalls nicht :D

Das aber nicht weil ich "vorgefertigte Denkmuster" habe, sondern mich über die Themen informiert hab und der Ansicht bin, dass das alles nicht so passt, wie die Apostel der Technologie behaupten/hoffen/denken.
Für viele der "gelösten" Probleme gibt es herkömmliche, verlässliche und transparente Lösungen, viele andere Probleme werden in meinen Augen erst durch die Lösung Blockchain erschaffen - Henne-Ei-Problem. Man bietet eine Lösung für ein logisch erklärbares Problem an, das aber in der Realität kaum jemand hat - ganz grundlegend z.B. das Problem mit herkömmlichen Banken und Fiatzahlungsverkehr. Die hat die Masse nicht und das wird dabei auch bleiben.

Vielleicht zeigt die Zeit, dass ich falsch lag und in 30 Jahren gibts Cryptoanwendungen und NFTs überall. Keine Ahnung.

Aber ich denke eher, das ist gerade so ne Blase wie im 17. Jahrhundert die Tulpenblase oder zu Beginn des digitalen Zeitalters die .net Blase.
Hype überhöht die Relevanz, die VIelen sehen, dass die Wenigen reich werden und alles pumpt sich komplett grotesk auf.

Sehe das komplett genauso. Nur das die Tulpenzwiebelmanie ein Fliegenschiß gegenüber der Kryptoblase war. Wenn die aktuelle Blase platzt - und das wird sie früher oder später - dann heißt es Anschnallen und Popcorn holen :ugly:
 
giphy.gif
 
Ich glaube eh erst dran, wenn ich es auf der SSD habe.

Ich meine, der Thread ist von 2010. :ugly:
War ehrlich gesagt auch überrascht, als sie nach der "richtigen" Ankündigung 2020 ein so zeitnahes Releasedatum genannt haben.
Das wird sicher noch ein, zwei mal verschoben. :D
 

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