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Gast
Ein anderes Wort fällt mir da leider nicht mehr ein, niemand untersagt dir hier deine Meinung dazu, oder beschimpft dich für deine Meinung, du jedoch unterstellst den Leuten Naiv, geizig, großkotzig oder in einer Traumwelt zu leben, also bitte bleib dem Thread einfach fern wenn der Gamepass nichts für dich ist![]()
Um mal fair zu bleiben:
Hast du doch Farang ja erst hier rüber Zitiert (Grund: Pro / Contra Spieleabo Diskussion im Playstation Thread) um ihm dann jetzt zu sagen: "bitte bleib dem Thread einfach fern wenn der Gamepass nichts für dich ist".
Ich finde Farang in seiner Art zu Diskutieren und Urteile zu fällen (zu Urteilen zu finden) - vor allem wenn er sich mal an etwas festgebissen hat - ja auch häufig arg drüber. Er löst bei mir, aufgrund der im Streitgesprächsverlauf zunehmend totalitären Zuspitzungen seinerseits, dann oft einfach nur starkes Kopfschütteln aus. Aus dem einfachen Grund: weil ich mit solch totalitären (oft verallgemeinernden) Schwarz-Weiß Argumentationen wenig anfangen kann und in seiner Betrachtung unsachlich finde.
Aber ich nehme ihm ab, dass er mit dem GamePass Abo einfach wenig anfangen kann. Er offenbar die finanzielle Investition braucht um ein Spiel erst richtig wertzuschätzen zu können. Mit diesem Phänomen ist er ja auch nicht alleine. Dieses Phänomen geht ja schon zurück bis zu den Anfängen der Raubkopier-Szene. Limitation, sei es real durch ein eingeschränktes Angebot oder künstlich durch die Hürde einer finanziellen Investition, kann befreiend wirken und zu einer ganz anderen Bindung / Wertschätzung mit und zum Produkt beitragen. Als Kind hatte ich noch eine ganz andere Bindung zu den wenigen Spielen die mir zur Verfügung standen. Da wurde das eine Spiel, welches als Weihnachtsgeschenk ins Haus kam, bis bis in den Frühjahr oder Sommer rauf und runter gespielt. Das lag natürlich auch an der kognitiven/emotionalen Limitation (der Innere Bibliothek). Der vielen ersten Male. Das erste Jump'n Run, das erste Action-Adventure, das erste Rennspiel, das erste 3D Abenteuer ... ect.pp. Das ist einfach auch etwas zutiefst Menschliches.
Limitation kann Wertschätzung schaffen und ein Überangebot kann (muss es aber nicht!) auch schnell zu einer Reizüberflutung und der Übersättigung (Entwertung) führen. Und wenn genau dies bei jemanden zutrifft, ist diese Person vielleicht wirklich besser darin beraten bei dieser künstlichen Limitation (Der Finanzelleninvestition) zu bleiben. Ja dann ist das Modell Spieleabo einfach vielleicht nichts für ihn.
Das gute ist ja aber, es zwingt einem zum glück niemand zum Abo.
Also wenn das für einen nichts ist (aus welchen Gründen auch immer) kann man immer noch den gewohnten Weg gehen und sich je nach eigener Finanzstärke und Kaufverhalten (ich kaufe jetzt nur das was ich auch wirklich spielen will um das ähnliche Phänomen des Back-logs zu vermeiden) selbst einschränken und bewusster konsumieren.



