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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

die sollen jetzt nur mal Gas geben mit den Bossterimpfungen, wenn es da wieder Staus gibt hab ich echt kein Verständnis mehr.
Gerade frisch von der RKI-PK:
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-aktuell-wieler-spahn-1.5454006

"Das Tempo beim Boostern reicht nicht."

Wie nicht anders zun erwarten, sind die Deutschen einfach zu doof um zu verstehen, um was es geht und wie einfach der Ausweg aus diesem Mist zu erreichen wäre, wenn sich mal alle Erwachsenen wie Erwachsene verhalten würden und sich mal kurz pieksen lassen.
 
Sehen wir es mal andersrum.

Wenn man geimpft ist, kann einem das Gedränge relativ egal sein (also so egal wie auch schon vor der Pandemie). Eventuell hat man einen Impfdurchbruch, was aber auch kein Problem darstellen wird.
Mehr als mittelschwere Erkältungssymptome hat man nicht zu erwarten, eher merkt man nicht mal was davon.

Und alle Ungeimpften haben eine reelle Chance, zur Durchseuchungsquote beizutragen, selbst nach der Infektion immun zu sein und damit längerfristig den Eigenanteil zu leisten, dass es das Virus schwerer hat.

Und wer sich ungeimpft in eine Situation wie einen Weihnachtsmarkt begibt, sich COVID19 holt und dann einen schweren Verlauf hat - mein Mitleid gibts dafür jedenfalls nicht.
Inzwischen sollten es ja alle wissen, dass man ohne Impfschutz auch als mittelalter Mensch eventuell im Krankenhaus (oder in der Leichenhalle) landet, wenn man sich infiziert.
Ein leichter Verlauf ist auch da natürlich der weitaus wahrscheinlichere Ausgang, aber trotzdem.
Wenn man dadurch das Virus dann aber wieder in Pflegeeinrichtungen, Krankenhaus, Schule etc. trägt, sehe ich das ganze nicht so entspannt wie du
 
Gerade frisch von der RKI-PK:
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-aktuell-wieler-spahn-1.5454006

"Das Tempo beim Boostern reicht nicht."

Wie nicht anders zun erwarten, sind die Deutschen einfach zu doof um zu verstehen, um was es geht und wie einfach der Ausweg aus diesem Mist zu erreichen wäre, wenn sich mal alle Erwachsenen wie Erwachsene verhalten würden und sich mal kurz pieksen lassen.

Die sind einfach zu dämlich.....

  • Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach empfiehlt die schnelle Wiedereröffnung der Impfzentren für Auffrischungsimpfungen.

Es ist so einfach, kostet halt Geld. Die sollen einfach auf Lauterbach hören. Selbst wenn da Geld verschleudert wird, sinnvoller anlegen kann man es nicht.

Wieler ist aber auch geil. wie hat er gestern gesagt? Wir brauchen nicht mehr Booster sondern mehr Erstimpfungen..... ja danke für die Info die keiner kannte :lol:
 
Was ich mich frage ist nach den 3 Stich dann endlich eine Ruhe oder muss ich dann 6 Monate später schon wieder zur Auffrischung, wenn ja wäre das ja die 4 Impfung innerhalb 1 Jahres das kann dann ja auch kein Dauerzustand sein.
 
Das kommt wohl darauf an wie das Virus weiter mutiert.

Man geht ja mittlerweile mehrheitlich davon aus dass es im Frühjahr endemisch ist weil entweder jeder geimpft oder genesen ist. Daher wird der nächste Sommer vorraussichtlich wesentlich! lockerer bzw. man wird es garnicht mehr merken.
 
Wenn man dadurch das Virus dann aber wieder in Pflegeeinrichtungen, Krankenhaus, Schule etc. trägt, sehe ich das ganze nicht so entspannt wie du
Das stimmt. Zumindest bei den ersten beiden Einrichtungen gehe ich mit. Bei Schulen - Kinder haben wie Geimpfte ein vernachlässigbares Risiko an wirklich schweren Verläufen - eher nicht.
Ja, ich sähe auch eine Corona-Infektion bei meinen Kindern sehr gelassen.

Im Hinblick auf (Klein)Kinder ist eher das Problem, dass - auch durch die Pandemie und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen - gerade eine riesige Welle an RSV-Infektionen umgeht, die die Kinderstationen überlastet. Und zwar ernsthaft, so dass in manchen Gebieten triagiert werden muss.
Jedes Kind infiziert sich normalerweise im ersten Lebensjahr mit dem RS-Virus, aber durch Kontaktsperren und Kita-Schließungen werden jetzt die Infektionen von letzten Jahr "nachgeholt".
3% der infizierten Kinder müssen ins Krankenhaus, ein Drittel davon intensivversorgt werden.

Hat man nicht in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern sowieso eine tägliche Testpflicht?
 
Was ich mich frage ist nach den 3 Stich dann endlich eine Ruhe oder muss ich dann 6 Monate später schon wieder zur Auffrischung, wenn ja wäre das ja die 4 Impfung innerhalb 1 Jahres das kann dann ja auch kein Dauerzustand sein.
Ich gehe davon aus, dass man sich vorerst einmal pro Jahr impfen muss. Erstens für den Boost-Effekt, wobei das eventuell durch Fortschritte bei der Effizienz des Impfstoffs nicht mehr das Hauptthema sein wird.
Aber trotzdem mutiert das Virus, was ähnlich wie bei der Grippe jährliche Impfungen mit immer leicht abgewandelten Antigenen erforderlich macht.

Wenn ich mich richtig erinnere, haben aber Coronaviren die Tendenz, sich "weg zu mutieren", indem Mutationen zu einer höheren Infektiosität und gleichzeitig geringer Virulenz führen. Dadurch verbreiten sich diese Mutationen dann sehr schnell, erzeugen aber nur noch schwache oder keine Symptome, was zu einer schnellen Durchseuchung und damit Wegfall der Infektionsziele führt.

Das wäre zu hoffen, dass das irgendwann in absehbarer Zeit passiert.
 
Der Hausarzt meiner Eltern boostert derzeit nur über 80 jährige. Meine Eltern sind über 70 und die letzte Impfung ist bereits 6 Monate her.

Zum Glück gab es letzte Woche eine Boosterimpfaktion in der Gegend, bei der sie einfach ohne Termin 2 Stunden warten und geimpft wurden.

Ich bin Mal gespannt wie "gut" das mit den Boosterimpfungen bei den Hausärzten funktionieren wird.

Ende November sind bei mir die 6 Monate auch rum.
 
Sehen wir es mal andersrum.

Wenn man geimpft ist, kann einem das Gedränge relativ egal sein (also so egal wie auch schon vor der Pandemie). Eventuell hat man einen Impfdurchbruch, was aber auch kein Problem darstellen wird.
Mehr als mittelschwere Erkältungssymptome hat man nicht zu erwarten, eher merkt man nicht mal was davon.

Nun ja, du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit nur mit Erkältungssymptomen davon kommen.
Schützt die Impfung doch vor allem junge und gesunde Menschen sehr gut (Mortalität um Faktor 80 gesenkt*)
Diese Wirkung nimmt aber mit hohem Alter - Menschen die du auch als geimpfter noch anstecken könntest - rapide ab (Mortalität nur noch bei Faktor 8-9 reduziert*).

* Rechnerisch anhand beobachtbarer gemeldeter Covid-19 Sterbefälle (KW 39-42 laut RKI), nach Alter und Impfstatus im vergleich zu Ungeimpften.
 
Der Hausarzt meiner Eltern boostert derzeit nur über 80 jährige. Meine Eltern sind über 70 und die letzte Impfung ist bereits 6 Monate her.

Zum Glück gab es letzte Woche eine Boosterimpfaktion in der Gegend, bei der sie einfach ohne Termin 2 Stunden warten und geimpft wurden.

Ich bin Mal gespannt wie "gut" das mit den Boosterimpfungen bei den Hausärzten funktionieren wird.

Ende November sind bei mir die 6 Monate auch rum.

Bei mir sinds Mitte Dez. 6 Monate, ich werd auch nächste Woche "vorbestellen" wenn das geht.
 
Gegen eine Jährliche Auffrischung sag ich auch nichts bei 4 mal im Jahr Impfen rennen werd ich halt schon skeptisch, schon alleine weil ich das noch bei keiner anderen Impfung hatte aber die Zeit wirds eh zeigen.

Wenn es sein muss und ich mich damit besser schützen kann, würde ich mich auch viermal im Jahr impfen lassen. Dieses Jahr währen es bei mir ja auch drei Impfungen. Im Juni J&J, vor zwei Wochen Grippeimpfung und morgen bekomme ich eine Biontech Auffrischung. Ich habe damit kein Problem, im Gegenteil, ich bin zufrieden und dankbar, dass man mir die Möglichkeit dazu gibt. Leider habe ich schon bei vielen gehört, dass sie keine Auffrischungsimpfung nach 6 Monaten wollen. Das könnte noch zu einen ernsten Problem werden.
 
Das wird gerade bei Alten ein riesen Problem werden.

Die Jungen scheinen ja trotzdem weiter gut geschützt zu sein, ich werd mir trotzdem meine Boosterimpfung holen gehen. Ich will wieder auf Konzerten und im Stadion rumhüpfen wie es mir beliebt.
 
Das stimmt. Zumindest bei den ersten beiden Einrichtungen gehe ich mit. Bei Schulen - Kinder haben wie Geimpfte ein vernachlässigbares Risiko an wirklich schweren Verläufen - eher nicht.
Ja, ich sähe auch eine Corona-Infektion bei meinen Kindern sehr gelassen.

Im Hinblick auf (Klein)Kinder ist eher das Problem, dass - auch durch die Pandemie und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen - gerade eine riesige Welle an RSV-Infektionen umgeht, die die Kinderstationen überlastet. Und zwar ernsthaft, so dass in manchen Gebieten triagiert werden muss.
Jedes Kind infiziert sich normalerweise im ersten Lebensjahr mit dem RS-Virus, aber durch Kontaktsperren und Kita-Schließungen werden jetzt die Infektionen von letzten Jahr "nachgeholt".
3% der infizierten Kinder müssen ins Krankenhaus, ein Drittel davon intensivversorgt werden.

Hat man nicht in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern sowieso eine tägliche Testpflicht?

Testpflicht täglich gibt es nur für ungeimpfte.
Trotzdem verstehe ich das mit den Weihnachtsmärkten ohne Regelung und Besucherhöchstzahl nicht.
Warum wurde dann das Oktoberfest abgesagt oder jegliches Volksfest? Warum muss ich dann mit Maske im Phantasialand anstehen. Warum gilt dann im Fussball Stadion 2G?
Käm ich mir als Veranstalter ziemlich verarscht vor.
 
Testpflicht täglich gibt es nur für ungeimpfte.
Trotzdem verstehe ich das mit den Weihnachtsmärkten ohne Regelung und Besucherhöchstzahl nicht.
Warum wurde dann das Oktoberfest abgesagt oder jegliches Volksfest? Warum muss ich dann mit Maske im Phantasialand anstehen. Warum gilt dann im Fussball Stadion 2G?
Käm ich mir als Veranstalter ziemlich verarscht vor.
Absolut.
Der Wust an verschiedenen Regeln und deren KOnsequenzen ist unerträglich geworden.

@Cycron das stimmt und das ist auch ein Problem.
Aber: Irgendwie brauchen wir einen Ausweg aus der Pandemie, eine langfristige Lösung. Und die kann einfach nicht sein, dass der Ausnahmezustand zur Normalität wird. Das kann eine freiheitliche Gesellschaft nicht auf unabsehbare Zeit tragen. So tragisch es ist, aber zu einer langfristigen Normalität wird gehören, dass Menschen an COVID19 sterben. Und wie bei Influenza und vielen anderen Krankheiten wird es hier vorrangig Alte und Schwache treffen.
Das ist traurig ohne Ende, aber gibt es eine Alternative? Und wann ist der Zeitpunkt gekommen, die Bevölkerung in die Normalität danach zu entlassen?
Es ist eine schwere Entscheidung, aber sie muss getroffen werden - und es wird nie der "richtige" Zeitpunkt sein.

Vor Verfügbarkeit der Impfung hieß es, dass alle Einschränkungen aufgehoben werden (müssen), sobald jede*r Impffähige ein Impfangebot erhalten hat. Dieser Zeitpunkt ist längst überschritten.
 
M.M.n. rächt es sich jetzt, dass man seit Anbeginn wiederholt eine Impflicht für kategorisch ausgeschlossen hielt.
Das wurde so ins Zement gepredigt, dass dies wohl auch nicht mehr kommen wird.

Wäre aber vermutlich das deutlich geringere Übel als der Eiertanz der gerade stattfindet um die 4te Welle zu begegnen.
- Testpflicht primär für Ungeimpfte und dazu die Kostenübernahme zu streichen. Statt weiterhin auf eine breite Teststrategie und niedrige Hürden zu setzen. Ist auch irgendwie mehr eine rein politische statt wissenschaftlich Sinnhafte Entscheidung um die Verbreitung des Virus auch in der 4ten Welle zu Kontrollieren.

Im dem ganzen Bestreben, Anreize + Belohnungen für Geimpfte und Hürden + Verbote für Ungeimpfte zu schaffen, hat man irgendwie vergessen was wirklich Sinnvoll gegen die Bekämpfung der Pandemie wäre.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
PCR Test Deutschland:
Kurz Abstrich von der Zunge, 94€.

PCR Test Südkorea:
Spucke, Zungenabstrich, Nasenabstrich (so richtig schön tief in den Riechkolben reingerammt, geiles Gefühl :hammer:), 25€.

Und alle tragen Maske und das auch noch korrekt. Deutschland zeigt mal wieder, wie rückständig es in manchen Bereichen sein kann.
 
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