In Farcry musste man schon immer Tiere jagen und erlegen um bessere Ausrüstung zu bekommen bzw im letzen Far Cry konnte man seinen tierischen Begleiter selber auf Menschen und Tiere hetzen kann, wo war da der #aufschrei.
Ich weiß nicht, seh ich tatsächlich bissel anders (mag vllt aber auch nur meine Sichtweise darauf sein).
Ich hab tatsächlich null Probleme in Videospiele reihenweise schwarz-weiß Bösewichter wie in einem schlechten 80s Actionfilm hinzurichten.
Aber gleichzeitig mag ich generell diese Tiertöterei in Spielen nicht (à la töte 10 Wildtiere um dir XYZ zu craften), kann ich aber noch als Mittel zum Zweck verkraften. (und die ist ja dann meistens auch als Survival-Aspekt als notweniges Übel kontextualisiert)
Anderes Beispiel (Generelles Töten in Videospielen): The Last of Us 2
Da fand ich das töten dann aufgrund seines Realismus auf eine Art abscheulich, aber gerade deswegen eindringlich und eindrucksvoll kontextualisiert (Töten ist hier wirklich unangenehm und hässlich und kein Actionpopkornfest ohne Konsequenzen). Es macht hier etwas mit mir und das ist dann auch wieder eine Art von Kunst.
Aber dieser Hahnenkampf finde ich dann tatsächlich doch, einfach bezogen auf das Thema der realen Hahnenkämpfe in dieser Welt, absolut tone deaf umgesetzt und dass völlig egal ob das jetzt ein Videospiel ist und es vllt sogar irgendwie zum Setting passt. Ich kann da einfach echt nur mit dem Kopf schütteln, wie man diese hinreichend als Tierqäulerei bekannten Hahnenkämpfe
so in dieser Art (als spaßiges Beat em Up) einbauen konnte.
Und ich weiß auch echt nicht warum du einen dann so blöd von der Seite und persönlich mit so einem Peta-Spruch kommen musst?
Kannst und darfst das ganze natürlich auch als völlig unproblematisch empfinden, aber lass doch diese persönliche Ebene (Angriffe) raus.