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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Allein gestern sind 3 Menschen an Covid gestorben. Wie schon von vielen Politikern oder auch Virologen festgehalten wurde, auf die Inzidenz alleine kann und sollte man nicht mehr schauen, immerhin sind jetzt 50% der Leute geimpft und bis Jahresende würde ich mal locker nochmal mit 10-20% weiteren Willigen rechnen. Allein innerhalb der Risikogruppen werden die meisten Menschen inzwischen durch sein. Die unter 12jährigen kann man ja ohnehin nicht impfen, jedenfalls gibt es hierzu keine Empfehlung. Die Schulen und Kitas waren aber schon in vorherigen Wellen die Treiber Nr. 1, neben privaten Feiern mit zu vielen Menschen. Das Problem bleibt: So lange Kinder nicht geimpft werden, breitet sich das Infektionsgeschehen über Schulen und Kitas aus, und es finden selbstverständlich dann auch weitere Mutationen statt.

Aber wie schon die Tage berichtet wurde. Johnson etwa wirkt überhaupt nicht gegen Delta. Würde mich durchaus interessieren, bei wie vielen der 50% derzeit ihre Impfung somit quasi nutzlos ist... weil die müssten ja theoretisch nochmal geimpft werden, dürften also gar nicht in der Statistik auftauchen.
Ich hoffe persönlich das die derzeitige Impfquote aber bereits ausreicht um weitere Maßnahmen zu verhindern. Irgendwelche Schließungen wären schlicht überzogen, bei dieser derzeitigen, medizinischen Auslastung. Das man die Testpflicht etwa in Innenräumen beibehält wäre legitim. Unverständlich genug das diese Testpflicht teils schon weggefallen ist.

Für mich ist leider vieles derzeit einfach purer Wahlkampf...
 
Vorallem, Wahlkampf? Woher weiß denn Spahn das er noch Gesundheitsminister ist, wenn die Inzidenswerte 850 und co erreichen? :grins:
Dann hat schon lange Lauterbach das Ruder übernommen…und ich lebe dann nicht mehr in Deutschland :D

Alles unter 100% ist mist. Sollten alles dicht machen. Kinder am besten weg sperren.
Genau…wir retten per heute jeden :dhoch: Scheiß doch drauf, wie viele psychisch kranke Kinder das in Zukunft hervorbringt - das ist schließlich seit Monaten die grundsätzliche Haltung und so bleibts auch, basta !
 
Wie kann man nur so einen undifferenzierten Müll raushauen? Johnson & Johnson wirkt überhaupt nicht gegen Delta, Schulen Pandemietreiber Nummer 1 und so weiter :nein: Selbst nur 10 Sekunden googlen wiederlegt das sofort.

Und gerade wegen der nicht zu impfenden Kinder ist es doch wichtig, dass die Erwachsenen geimpft sind. Diese übertragen dann die "Kinderviren" nicht und gut ist. Insbesondere da in den Schulen ja wie beschrieben massiv getestet wird. Finde das Prinzip sehr gut. Hatte es schon mal geschrieben - bei uns an der zugegebenermaßen kleinen Grundschule gab es bisher keinen positiv Fall bei den Testungen. Einmal war wegen Verdacht Quarantäne angesagt.

Grundsätzlich sind wir da auf einem guten Weg und ich verstehe nicht, wieso man da immer weiter versucht Angst zu schüren. Bzw. warum man bei so einem Thema versucht zu trollen. Das war wahrscheinlich noch gar nicht mal so gemeint. Aber man kann schon von jedem Erwachsenen erwarten sich differenziert mit der Sache auseinander zu setzen und zu informieren. Wie man auch hier sieht im Thread kann mann dann zwar die Faktenlage anders werten und darüber diskutieren, aber mann diskutiert zumindest über greifbare und halbwegs fundierte Dinge.
 
Eine urban legend, die einfach nicht todzukriegen ist.

Selbst das RKI bezeichnete Schulen und Kitas in der Märzwelle als Pandemietreiber. Internationale Studien haben ebenfalls den Schulen einen großen Anteil zugesprochen. Gerade die Oxford Studie hat schon 2020 belegt, das Schulschließungen mitunter das effektiviste Mittel gegen die Pandemie, bzw. als Wellenbrecher waren. Was die Medien und Politiker aber nicht davon abgehalten, immer wieder das genaue Gegenteil zu verbreiten, schließlich hängen viele, viele Wählerstimmen an den Eltern.

Im Vergleich steht man hierzulande leider nicht besonders gut da, wenn es gerade ums Digitale Lernen und Homeschooling geht. Die nötigen Änderungen an unserem Schulsystem, bekommt man ohne digitale Infrastruktur und ordentliche Konzeption eben nicht so einfach hin. Wir sind und bleiben da einfach Schlusslicht. Insofern versucht man hier eine Augen zu und durch Strategie zu fahren.
 
Super, erster Ungeimpft-/Judenvergleich im WhatsApp-Status einer Arbeitskollegin... fast 1,5 Jahre dachte ich "Super, dass man sowas hier offensichtlich nicht erleben muss" und jetzt kommt Alman-Anette doch noch mit so einer Scheiße um die Ecke.
 
Selbst das RKI bezeichnete Schulen und Kitas in der Märzwelle als Pandemietreiber. Internationale Studien haben ebenfalls den Schulen einen großen Anteil zugesprochen. Gerade die Oxford Studie hat schon 2020 belegt, das Schulschließungen mitunter das effektiviste Mittel gegen die Pandemie, bzw. als Wellenbrecher waren. Was die Medien und Politiker aber nicht davon abgehalten, immer wieder das genaue Gegenteil zu verbreiten, schließlich hängen viele, viele Wählerstimmen an den Eltern.

Im Vergleich steht man hierzulande leider nicht besonders gut da, wenn es gerade ums Digitale Lernen und Homeschooling geht. Die nötigen Änderungen an unserem Schulsystem, bekommt man ohne digitale Infrastruktur und ordentliche Konzeption eben nicht so einfach hin. Wir sind und bleiben da einfach Schlusslicht. Insofern versucht man hier eine Augen zu und durch Strategie zu fahren.
Was redest du denn für einen Unfug?

Hier bitte, ein Metaanalyse-Bericht des RKI:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...udie_QuartalI_2021.pdf?__blob=publicationFile

Nehmen wir mal z.B. S 16ff, dort werden die Ergebnisse vieler aktueller Studien zum Thema vorgestellt und der Tenor ist, dass die Studien keinerlei HInweise beinhalten, dass jüngere Kinder die Ausbreitung von COVID 19 besonders beeinflussen

Weiter unten (S66f) geht es noch um Schließungen aufgrund Positivfälle. Auch die Rate ist sehr niedrig, auch das spricht natürlich gegen eine große Rolle bei der Pandemie.

ODer gehen wir mal auf Seite 74. Ich zitiere:
Größere Ausbrüche im Kita-/Hort-Setting sind weiterhin die Ausnahme. Die sehr enge Korrelation zwischen Ausbruchshäufigkeit und Anzahl aller Fälle in Kita/Hort-Ausbrüchen spricht für eine sehr konstante Anzahl an Fällen in den beteiligten Ausbrüchen. Im Median kommen vier COVID-19-Fälle pro Ausbruch vor. Den größten Anteil der insgesamt 6.517 Fälle machen weiterhin Personen im Alter von 15 Jahren und älter mit 3.802 Fällen (58%) aus. Rund ein Drittel der Fälle war 0 bis 5 Jahre alt (n=2.273). In 69% aller gemeldeten Kita/Hort-Ausbrüche waren auch Kinder zwischen 0 und 5 Jahren Teil des Ausbruchs (n=821) und 104 Ausbrüchen (9%) wurden ausschließlich Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren zugeordnet. Im Vergleich dazu wurden in knapp dreimal so vielen Ausbrüchen (n=293; 25%) nur Fälle im Alter von 15 Jahren und älter gemeldet.
Die Kita/Hort-Ausbrüche nehmen insgesamt einen geringen Anteil von 10% an allen Ausbrüchen, in denen Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahre Teil des Ausbruchs waren, ein. Fast zwei Drittel aller Ausbrüche mit Kinderbeteiligung (0–5 Jahre) geschahen im privaten Haushalt.


Was du schreibst, ist einfach unwahr bzw. gibt nicht mehr den Stand der empirischen Forschung wider.

EDIT: Ja, der Bericht dreht sich explizit um Kitas. Da dort aber die KOntaktnähe deutlich größer ist als in Schulen und Maßnahmen wie Masken nicht stattfinden, sollte das Setting eher begünstigend für die Übertragung sein - ist sie aber nicht.
 
Selbst das RKI bezeichnete Schulen und Kitas in der Märzwelle als Pandemietreiber. Internationale Studien haben ebenfalls den Schulen einen großen Anteil zugesprochen. Gerade die Oxford Studie hat schon 2020 belegt, das Schulschließungen mitunter das effektiviste Mittel gegen die Pandemie, bzw. als Wellenbrecher waren. Was die Medien und Politiker aber nicht davon abgehalten, immer wieder das genaue Gegenteil zu verbreiten, schließlich hängen viele, viele Wählerstimmen an den Eltern.

Im Vergleich steht man hierzulande leider nicht besonders gut da, wenn es gerade ums Digitale Lernen und Homeschooling geht. Die nötigen Änderungen an unserem Schulsystem, bekommt man ohne digitale Infrastruktur und ordentliche Konzeption eben nicht so einfach hin. Wir sind und bleiben da einfach Schlusslicht. Insofern versucht man hier eine Augen zu und durch Strategie zu fahren.

Also vielleicht nimmst du eine Quelle, die nicht aus der Ausbruchszeit stammt. Wie wärs damit: https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-schulen-rki-101.html
 
Wie kann man nur so einen undifferenzierten Müll raushauen? Johnson & Johnson wirkt überhaupt nicht gegen Delta, Schulen Pandemietreiber Nummer 1 und so weiter :nein: Selbst nur 10 Sekunden googlen wiederlegt das sofort.

Beim Thema Johnson muss ich sogar zustimmen. Das war mehr als unglücklich formuliert.

Beim Thema Schulen gibt es aber nichts schönzureden, wobei ich hier auch nicht ganz verstehe, warum das als negativer Beitrag aufgefasst wird. Ich bin überaus optimistisch, das wir aufgrund der Impfquote gut durch den Herbst kommen werden. Deswegen braucht man aber nicht alles schönfärben. Es gibt da einfach einen "Blind Spot".
Die Kitas und Schulen bei uns im Ort waren April zeitweise komplett dicht. Aber das ist wie schon geschrieben ein Tabu-Thema. RKI, GEW, haben es allesamt bestätigt. Unabhängige Journalisten-Portale ebenfalls. Zum Glück gab es aber eine Frau Giffey, die das ganz schnell wieder relativiert hat. Es ist eben eine unbequeme Aussage, die man nicht gerne hört, weil Eltern und Kinder natürlich entsprechend auch in den bisherigen Lockdowns gelitten habe - was ich auch gar nicht schönreden möchte. Mir sind die Folgen ja absolut bewusst, wenn ich nur auf Kollegen*innen schaue. Aber zu dieser Momentaufnahme gehört eben auch, wenn diese im Zeitraum weniger Wochen mehrfach in Quarantäne mussten, da wieder ein Kind an Schule oder Kita infiziert war. Das die Pandemie eine besondere Belastungsprobe für Familien ist, streite ich nicht ab. Man sollte aber schon ergebnisoffen an die Lage herangehen. Was an Erkenntnissen gesammelt und wiedergegeben wurde, war jedenfalls weitaus mehr als "unqualifizierter Müll". Was ist das bitteschön für ein Niveau?

Quellnachweise:
https://www.news4teachers.de/2020/1...gen-sind-mit-am-effektivsten-in-der-pandemie/
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-inzidenzen-kinder-100.html
https://krautreporter.de/3645-hort-endlich-auf-zu-behaupten-schulen-seien-keine-infektionstreiber
 
Ich frag mich nur, wieso in der Metaanalyse, die ich vom RKI gepostet hab, das so nicht drinsteht?

Zumal man das auch relativieren _MUSS_, denn selbst wenn Kitas und Schulen ein irgendwie gearteter Treiber sein sollten, sind sie imminent wichtig und mehr als so gut wie alle anderen Bereiche des Lebens zu schützen.
 
So makaber es klingt, aber vielleicht könnte gerade die hochansteckende Deltavariante dabei helfen, die Durchseuchung der noch ungeimpften sehr schnell voranzutreiben, sodass eine ausreichende Immunität in Deutschland bereits im Winter da ist, durch Impfung und eben Genesung.

Wird ein interessanter Herbst, aber für den Winter sehe ich nicht ganz so schwarz, da wie gesagt vielleicht die meisten dann so oder eben so immun sein werden, dass Corona quasi "vorbei" ist und es "nur" noch eine jährliche Boosterimpfung beim Hausarzt geben wird, um das Immunsystem nicht vergessen zu lassen und optimaler gegen die aktuellen Mutanten wirken zu können.
 
Zumal man das auch relativieren _MUSS_, denn selbst wenn Kitas und Schulen ein irgendwie gearteter Treiber sein sollten, sind sie imminent wichtig und mehr als so gut wie alle anderen Bereiche des Lebens zu schützen.

Das kann man so oder so drehen. Wenn man die nötige Infrastruktur fürs Homeschooling etc. vorhanden wäre, bzw. dieses besser funktionieren würde, müsste man nicht für- oder gegen abwiegen, sondern hätte ein probates Mittel um beide Prioritäten gleichzeitig zu gewährleisten. Hier wurde schon nach der 1. Welle zu wenig getan. Darüber wird gerade jetzt im Wahlkampf viel zu wenig gesprochen. Es werden wieder schöne Versprechungen gemacht... die ich so nach der 1. Welle 2020 auch schon gelesen habe. Geändert hat sich in Sachen Belüftung aber nur bei den wenigsten Schulen etwas. Man sollte sich einfach mal die Aussagen unserer Politiker von damals nochmal zu Gemüte führen.


So makaber es klingt, aber vielleicht könnte gerade die hochansteckende Deltavariante dabei helfen, die Durchseuchung der noch ungeimpften sehr schnell voranzutreiben, sodass eine ausreichende Immunität in Deutschland bereits im Winter da ist, durch Impfung und eben Genesung.

Dieses Experiment möchte ich unser Pflege- Personal wirklich nicht ausbaden sehen.
 
@Khorneblume
Dieses Experiment findet gerade in einer Feldstudie mit 60 Mio Probanten in GB statt und bei uns zum Glück noch nicht. Aber da die überzeugten Ungeimpften in großer Zahl auch die Maßnahmen nicht beachten weil als Einschnitte in ihre Freiheit betrachten, wird die Immunisierung halt im Herbst durch Ansteckung stattfinden.
Ich keine einige, die "noch warten" wollen. Auf was, wissen sie selber nicht. Wer zu lange wartet, bekommt dann halt u.U. Corona und erreicht dadurch die Immunität.
 
10.06 Uhr: CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt fordert die Ständige Impfkommission (Stiko) auf, ihre Empfehlungen für das Impfen von über Zwölfjährigen zu überprüfen. »Wir brauchen zügig eine Zulassung der Impfstoffe für unter Zwölfjährige und eine erneute Überprüfung der Empfehlungen der Stiko«, sagte er mit Blick darauf, dass die Stiko die Impfung der über Zwölfjährigen bisher nur in Ausnahmefällen empfiehlt.

Manchmal frag ich mich, in welcher Welt manche Politiker leben...
Da gibt eine wissenschaftliche Institution aufgrund von Daten und nachvollziehbaren Risikoanalysen eine Empfehlung raus, die der POlitik nicht passt und dann wird immer wieder Druck gemacht, diese Empfehlung doch "zu überdenken" - sprich zu ändern.

Absolut widerlich.

Aber hey - Union.
Und insbesondere die CSU hat ja teilweise eine seltsame Auffassung der Machtverteilung in einer Demokratie.
 
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